Warum werden Menschen Muslime?

Warum nicht? :)

Weil man ein Hirn hat

13 Antworten

Weil sie so wie Christen, Juden, Buddhisten, aber auch atheistische Menschen, die anderen das Recht auf selbstbestimmtes schmerzfreies vorzeitiges Sterben verwehren wollen, angstgetrieben sind. Sie wollen oder können nicht verstehen, dass auf den Tod kein ewiges Schwarz folgt, sondern die Zeit nach dem Tod nicht existent und dieser damit nichts Schlimmes, im Zweifel sogar etwas Erlösendes ist. Stattdessen flüchten sie sich in Parallelwelten, wo sie denken, dass der Himmel auf sie wartet.

Es ist vielleicht auch eine Art, sich aus widersprüchlichen und oft erdrückenden Erwartungen, die heute gestellt werden, zu befreien.

Aus den gleichen Gründen wie bei anderen Religionen auch. Die meisten wohl aus Gewohnheit. Kenne selber kaum Leute, die ihre Religion gewechselt haben. Somit haben sie die Religion, die ihre Eltern hatten. Wenn jemand die Religion selber wählt, ist dies aus Überzeugung, dass ihnen die Religion etwas gibt, was sie sonst nicht bekommen (ob das nun stimmt oder nicht)

Aber ihre Religion ist doch so belastend für ihr Leben

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Einmal aus Liebe zu seinem muslimischen Partner oder vielleicht auch weil man sich irgendwo dazugehörig fühlen will und schließlich in einer Moschee landet.

Natürlich rate ich jedem ab, in den Islam einzutreten.

Hallo Binkurzda,

weil dann das Leben schön einfach wird. Zwar ist die Angst vor Allahs Hölle dann der Hauptantrieb, aber man kann diese ja vermeiden, indem man Haram-Vermeidung betreibt. Die etwa 150 Harams lernt man schon, und Allah verzeiht ja auch immer viel, sagt er.

Zwar ist sich auch ein Muslim darüber im tiefen Innern klar, dass es die Hölle und das andere Zeug nicht gibt, aber man kann ja nicht wissen - vielleicht doch.

So wird ein Vergleich mit Wahrscheinlichkeiten aufgemacht. Zwar muss man nun darauf verzichten, vielen Freuden hier hinterherzulaufen, aber der Muslim neigt sowieso zu dem Urteil über sich selbst, dass er in dieser Hinsicht kein großer Erfolgstyp ist. Deshalb ist er ja AUCH Muslim. Also kalkuliert er mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit, dass es doch ein Paradies für ihn gibt - und dann winken ihm ja Vergnügungen, die kaum zum Aushalten sind. Vor allem werden ihm dort plötzlich auch die Dinge geboten, die ihm im vorherigen Leben bei Höllendrohung verboten waren.

Über diesen krachenden Widerspruch in seiner Religion denkt er aber nicht weiter nach. Darf er auch nicht: Kritisches Denken ist verboten, weil dann Allahs Allmacht und Allwissen bereits relativiert würden. Und an dieser Stelle ist der gute Mann hyperempfindlich: Ewiges Höllenfeuer mit schlimmsten Qualen.

So lebt der Muslim ein recht freudloses und vor allem angepasstes Leben. Er hat dann auch relativ viel Freizeit. In dieser kann er zum Beispiel in Foren Werbung für seinen Islam machen, womit er sich Sonderpunkte zur Erreichung des Paradieses macht.

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