Warum werden mehr Geschlechter "erfunden"?

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31 Antworten

Ja, ich weiss auch nicht so recht...

Ich bin biologisch eine Frau, und zwar gerne.

Ich bin hetero, und zwar auch gerne.

Ich bin geistig eher ein Mann, und auch das habe ich inzwischen gelernt, wie ich damit umgehen soll.

Ich hatte mal eine homosexuelle Episode, als ich 17 war, kein Problem.

Muss ich mir jetzt Sorgen machen?

Leider verstehe ich nicht, wieso Leute an ihrer Identität so sehr zweifeln, dass selbst die offensichtlichsten Fakten in Zweifel gezogen werden.

Aber ja, das war wohl schon immer so.

Jetzt wird geredet - zerredet...

Viele Probleme wären gar keine, würde man sie nicht ständig an die Öffentlichkeit zerren.

Das, was ich eingangs schrieb, wissen "meine" Leute.

Anderen dränge ich es nicht auf. Wozu auch?

"Ich bin geistig eher ein Mann"

Was bedeutet das? Dass du nicht so emotional bist, sondern eher rational? Das wäre aber eine Geschlechterrollenzuschriebung nach dem Motto "nur Frauen dürfen weinen, echte Kerle nicht".

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@Schrumpfer

Nee, ich kann das schlecht erklären. Ich bin auch nicht der Meinung, dass Männer nicht emotional sein sollen/dürfen.

Meine Interessen sind halt eher "männlich", ach was weiss ich. Dämliche Rollenklischees... ;(

Meiner Meinung nach unterscheiden sich Menschen auch nicht durchs Geschlecht, sondern durch den Charakter. :)

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@Wapiti201264

Geile Einstellung, finde ich gut. Wo sind die Zeiten geblieben, in denen Individualität auch ohne Gruppe möglich war?

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Falls Interesse besteht, könnt ihr euch mal den Vortrag "Männer und Frauen - mehr als ein kleiner Unterschied" von Birkenbihl bei Youtube anschauen. Die ersten 20 Minuten geht Birkenbihl dabei ein bisschen auf die Genetik, die Hormone und das Gehirn und die möglichen Variablen ein. Finde den Vortrag sehr gut und lustig.

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Ich habe den Eindruck, dass oft, vielleicht nicht immer, Phasen im Leben und Verallgemeinerungen von Geschlechterrollen überinterpretiert werden als eigenes Geschlecht. Z.B. fühlt man sich zu Männern hingezogen, findet einige Frauen aber auch attraktiv. Ist man gleich bi? Oder man hat mal Phasen, in denen man wenig Lust auf Sex hat. Ist man gleich asexuell? Oder man schaut in den Spiegel und findet, dass das eigene Gesicht nicht nur weiblich bzw. nicht nur männlich (je nachdem, was man ist) aussieht. Ist man gleich non-binär? Usw.

Schwierig finde ich, wenn das schon Jugendliche und Kinder entscheiden "sollen", die noch in der Findungs- und Erkundungsphase sind. Auch denke ich persönlich (altmodische Erziehung), dass die sexuelle Orientierung etwas Privates ist, dass interessant und relevant für mich und potentielle oder echte Partner ist und keinen anderen etwas angeht. Daher verstehe ich schon mal gar nicht, dass man bestimmte Abstufungen überhaupt erwähnen muss. Warum ist es wichtig zu wissen, ob jemand heterosexuell, homosexuell oder "non-binär" ist?

Das Problem ist mMn auch die Selbstdefinition. Stellt man etwas in Frage, z.B. seine Gesichtszüge, wird man schnell verunsichert. Jeder kann das mal bei sich ausprobieren. Man ist also männlich oder weiblich. Aber manchmal sieht man nicht so aus, hat nicht alle Merkamale typischer (stereotyper) männlicher oder weiblicher Gesichtszüge, hat Interessen, die eher dem anderen Geschlecht zugeordnet werden, findet Angehörige des eigenen Geschlechtes attraktiv. Das kann man jetzt als normal, als Phase, als Bandbreite des eigenen Geschlechts ansehen, oder man kann sich in Frage stellen: Hm, bin ich wirklich X oder Y oder etwas dazwischen? Und die meisten werden sich in der Mitte finden. Das ist (oder war) normal. Wenn man aber gedrängt wird, eine Selbstdefinition festzulegen, könnte man unsicher werden und sich eher für etwas Offeneres entscheiden - und so könnten dann viele "neue" Geschlechter entstehen, die in Wahrheit vielleicht gar nicht über das ganze Leben bestehen. 

Wer hat sich nicht schon mal gefragt, ob er ein echter Xyz ist, egal was, ob er sich mit allem identifizieren kann, was seinem Geschlecht, seiner Nationalität, seinem Alter, seinem Beruf etc. zugeschrieben wird? Die meisten werden, wenn sie ehrlich sind, sich nicht mit allem davon identifizieren können. Wenn sie verunsichert werden, indem man ihnen Teilidentitäten anbietet, könnten sich nun viele neue Identitäten bilden. Dabei fallen mMn die unter den Tisch, deren Identität wirklich in großen Teilen von der einer größeren Gruppe abweicht und die vielleicht ernsthaft so eine Definition verdienen, um sich irgendwo wiederzufinden.

Ich frage mich immer, wie oft und intensiv man sich seiner Identität bewusst ist und ob man die immer mitteilen muss. Bei mir ist das größtenteils nicht der Fall, ich gehe nicht durch den Tag mit dem Bewusstsein über meine Nationalität, mein Geschlecht, mein Alter, meinen Beruf etc. Das ist in den meisten Situationen eher im Hintergrund. In vielen Situationen - offline wie online - könnte ich auch nichts damit anfangen, wenn jemand sagt, er sei meinetwegen Deutscher und homosexuell. Schön zu wissen, aber was geht mich das gerade an, wenn wir bspw. über Fotografie reden?

Ganz ausgezeichnet! 👍

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@ScharldeGohl

Bin ganz deiner Meinung.

Dazu kommt noch dieses Phänomen, keine Verantwortung übernehmen zu wollen, sich nicht entscheiden zu wollen und sich immer alles offen zu lassen.

Warum kann man nicht akzetieren, das man z.Bsp. vom Körpergeschlecht ein Mann ist, so wird man in den Akten geführt, aber welche Tendenzen man hat, ob man Männer, Frauen oder was anziehend findet ist doch egal. Ob man sich wie eine Frau kleidet ist doch egal... man müsste eben diese geschlechtliche Ordnung aufheben, das nur Frauen Kleider tragen und sich schminken oder so und nicht das Geschlecht, das im Grund nur eine Zuordnung ist.

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@PaulPeter44

Ja, bitte! Es nervt mich so, dass Herrenmode gerade mal eine Seite im ganzen Kleidungskatalog bekommt! Und dann immer so langweiliges Zeugs, kaum Raum für Selbstentfaltung.

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Sehr schöner Ansatz. Ich finde eh, das Geschlechterrollen bescheuert sind. Deswegen verstehe ich ja eben nicht, warum Leute mehr davon wollen. Ich wäre eher für *weniger*.

Aus "There are only 2 Genders" werde "Who cares about friggin' Gender, you're you and no one else and we all are friggin' humans, so let's stop bashing our heads in over some pointless crap we then have to draw onto a political level for no goshdarn reason!" :D

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Petting mit Cousin?

Hallo Implord

Ich finde diese Debatte auch unsinnig als diese Identitätszustände sind psychologischer und gesellschaftlicher Natur das Geschlecht ist jedoch eine rein biologisch-anatomische Definition somit ist eigentlich klar dass die Forderung danach mehr Geschlechter zu definieren unsinnig ist.

Dennoch sollte man hier aufpassen dass man mit Aussagen wie "Nur 2 Geschlechter" die aktuelle Debatte um Intersexualität mit in dieses Thema reinmischt denn anders als die Identitätszustände auf die du dich beziehst ist Intersexualität biologisch-anatomisch und beruht auf harten wissenschaftlichen Fakten wie z.b. 2 Zelllinien (eine männlich eine weiblich) die sich nicht wegdiskutieren lassen.

In der Hinsicht gefällt mir der Vergleich mit dem AB0 Blutgruppensystem
einfach die Buchstaben durch M und W und schon bildet es ziemlich genau
das ab was Realität ist AB entspräche Intersexualität und 0 einem ungeschlechtlichen Wesen wie es höchstens im Tierreich bzw bei Bakterien vorkommt.

LG

Darkmalvet

Darkmalvet,

Es geht mir genau darum, festzulegen, wo faktische Wissenschaft endet und wo Unsinn beginnt. Was sollte nicht toleriert werden, was ist wirkich intolerant?

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@Implord

Naja diese ganzen Konzepte von massenhaft Geschlechtern sind zwar wissenschaftlich Unsinn aber solange es nicht so weit geht diese Definitionen politisch zu etablieren soll sich doch jeder so definieren wie er will.

Wenn jemand der Meinung ist das so zu sehen ist das ja noch lange ken Grund für Intoleranz genauso wie diese Person dann aber auch tolerant genug sein sollte zu akzeptieren dass andere diese Definitionen für Unsinn halten.

Kann ja auch jeder an Horoskope glauben und trotzdem steht kein Sternzeichen im Pass.

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Es gab immer schon eine kleine Minderheit von Leuten, die sich nicht in "männlich" oder "Weiblich" einteilen liessen.

Da gab es Menschen mit zwei x-Chromosomen, aber männlichen Geschlechtsmerkmalen, und umgekehrt, oder auch XXY etc.

Früher hat man diese Menschen sehr früh im Leben "umgepolt", damit sie in die vorgegeben Muster hineinpassen.

Aber das Muster war nie universell zutreffend...

Ich finde das richtig, dass man nicht gezwungen wird, sich festzulegen. Obwohl man sich grundsätzlich überlegen kann, ob man diese Kategorie nicht überhaupt aufgibt. Wozu muss man sowas überhaupt ankreuzen?

Das sind dann aber Intersexuelle und haben nichts mit Trans zutun

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@FranziiCookiie

Habe ich gesagt, es müsse etwas mit "Trans" zu tun haben?

Tatsache ist, dass nicht bei jedem Mensch das Geschlecht klar ist.

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@Implord

Gebe ich dir recht das macht biologisch auch keinen Sinn...trotzdem war deine Frage in der Hinsicht missverständlich da du explizit 2 als Zahl nanntest.

Somit schließt du quasi mit ein dass auch über biologisch Intersexuelle diskutiert werden muss denn die sind nunmal ein real existierendes biologisches "drittes" Geschlecht.

Ich beziehe meine Kommentare jedenfalls nur auf die jeweiligen Antworten in denen Existens von Intersexuellen bestritten wird.

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Warum mehr soziale Konstrukte entwickeln, wenn man gegen diese sozialen Konstrukte ist?

Menschen vergeben gerne Namen, um es dann in eine Schublade im Kopf einzusortieren. Dann wissen wir nämlich sofort, womit wir es zu tun haben. Aus dem gleichen Grund haben wir auch Vorurteile. Nur wenn wir Situationen blitzschnell einschätzen (raschelt da im Busch der Wind oder doch ein Löwe?) haben wir eine Chance, zu überleben. Das ist also tief in uns verankert, es soll uns schützen.

Wenn zwei Schubladen zu eng sind, machen wir einfach die Kommode größer und definieren eine eigene, in die wir selbst hineinpassen. Ich kann verstehen, dass es unsinnig wirkt, aber macht in meinen Augen deutlich, das wir alle nur Menschen sind und deswegen alle auch recht ähnlich denken.

Ich persönlich halte es mittlerweile so, dass ich körperlich weiblich und vor allem einfach ich bin. Wenn es andere aber glücklich macht, sich selbst inklusive einer eigenen Schubladen zu definieren, dann sollen sie das doch tun. Das Leben ist bunt und vielfältig und vor allem zu kurz, um nicht die Person zu sein, die man ist. Solang die Menschen harmlos sind ist alles in Ordnung.

Aber gibt es dafür nicht die "Schublade" Non-Binär? Für alle Leute, die außerhalb des binären Geschlechtermodells existieren, von dem ich übrigens glaube, dass es durch die strikte Abspaltung bestimmter Attribute und Identitätsasekte nur noch gestärkt wird, aber was weiß ich schon?

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Geschlechterrollen sind gesellschaftlich etablierte Systeme, sie sind
nicht absichtlich erschaffen worden, wie Esperanto, und warum sollte
jemand, der dieses System ablehnt, dieses System erweitern wollen?

Es geht nicht um Ablehnung der Klassifizierung an sich, sondern um Ablehnung des binären Systems der Geschlechterrollen. Die Leute finden in dem etablierten binären System keine für sie passende Schublade. Der Wunsch, sich einer Gruppe zugehörig zu fühlen, ist aber tief in uns verwurzelt und so suchen diese Menschen eben ihre jeweilige Gruppe - und definieren sie, wenn sie nicht existiert. 

Bei Transgender, und der "Mehr als zwei Geschlechter"-These hingegen,
verstehe ich den Gedankenprozess nicht. Diese Personen fühlen sich mit
der ihrem Geschlecht zugeordneten gesellschaftlichen Rolle nicht
verbunden.

Nein. Die gesellschaftliche Rolle ist etwas anderes als die Identität, um die es bei Transgender geht. Du kannst eine männliche Identität in einem weiblichen Körper sein und trotzdem ein beliebiges Rollenmodell erfüllen.

Ein Trangender weiß, dass er bspw. ein Mann ist, aber in einem Frauenkörper steckt. Unsere Identität wird nicht durch den Körper bestimmt, sondern benutzt den Körper nur als "Werkzeug", so wie ein Fahrer ein Auto benutzt.

Naja ich denke mal bei der Gerichtsentscheidung geht es weniger um Transgender als eher um biologisch Intersexuelle.

Betrachtet man die Geschlechter als binäres System sollte man von 2 Variablen ausgehen entsprechend existieren dann ein weder noch als auch ein sowohl als auch...beides kann man im Tierreich nachweisen und zumindest das sowohl als auch existiert beim Menschen als Anomalie.

Nämlich dann wenn Menschen sowohl eine weibliche als auch männliche Zelllinie haben...das nennt sich Mosaik Intersexualität.

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Ist das nicht Transse*ualität? Ein Mann im Frauen- oder eine Frau im Männerkörper?

Transgender hängt mit mit Gender, also dem sozialen Geschlecht zusammen, oder nicht?

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@Implord

Das ist schwierig, weil "Transsexualität" eigentlich ein Überbegriff ist und schon für alles mögliche verwendet wurde und deshalb heute eher gemieden wird. Dass "sex" im Englischen nur für den biologischen Körper verwendet wird, während der gleiche Begriff im Deutschen sowohl Biologie, als auch Identität, romantische und sexuelle Zuneigung meint, macht es umso schwieriger.

Ich sehe das so: Wenn man von der aktuellen Situation Betroffener ausgeht, dann bezieht sich Transgender bzw. Gender als englische Begriffe nur auf die Geschlechtsidentität. Die Betroffenen haben nicht die Identität, die man normalerweise ihrem biologischen Körper zuordnen würde. Das ist unabhängig von Verhalten, Attraktion und Selbstdarstellung. Der Mann im Fauenkörper kann sich nach wie vor verhalten wie eine Frau und auch so darstellen.

Das soziale Geschlecht beschreibt das Rollenmodell, also die Erwartungen der Gesellschaft in Bezug auf den biologischen Körper. Was tut ein Mann, wie verhält er sich, usw. Das wird mitunter in den Begriff "Gender" mit hineingepackt, ist aber tatsächlich noch einmal eine andere Baustelle.

Und da haben wir noch nicht von presentation, sexual attraction und romantic attraction gesprochen, die im Deutschen ebenfalls mit allem anderen in einen Topf geworfen werden aber auch völlig getrennte Themen sind.

Die vielen "neuen" Geschlechter sind eine Mischung aus den unterschiedlichen Varianten für sexuelle und romantische Attraktion und Geschlechtsidentität. Leider wird das alles gerade im Deutschen sehr durcheinandergewürfelt und vermischt und das führt dann eben leider auch zu endlosen Diskussionen, weil jeder etwas anderes versteht. Im Englischen ist es etwas einfacher, da unterscheidet man in der Regel:

Sex - die Biologie (Welchen Körper habe ich?)

Gender - die Geschlechtsidentität (Was bin ich?)

romantic attraction - In wen kann ich mich verlieben?

sexual attraction - Mit wem will ich Sex?

presentation - die Selbstdarstellung (Wie zeige ich mich)

Unter dem Strich finde ich diese Schubladen und Kategorien überflüssig und hinderlich. Ich finde es sinnvoller, den anderen einfach als Mensch zu sehen und als Individuum zu akzeptieren, dann muss man nicht ein ganzes Erklärungsmodell mit sich herumschleppen.

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@joangf

Die romantische und se*uelle Ausrichtung hat mit dem Geschlecht nichts zu tun. Und ich bin mir nicht sicher, ob die Selbstdarstellung relevant ist.

Und entweder passt dein Gender zum Se* (Cisgender), es passt zum anderen (Trans), es hat Aspekte von beidem (Intra) oder es passt zu keinem von beidem (Non-Binär). Damit ist für jeden Fall eine "Gruppe" vorhanden!

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Die Personen lehnen das system nicht zwingend ab, sie wollen nicht automatisch die Welt verändern oder politisch aktiv sein. Sondern, Sie haben sich nichts von all dem ausgesucht und machen es normalerweise nicht zwingend, um dagegen zu sein oder dergleichen.

Natürlich kann man anderen verschweigen, dass man nonbinary oder dergleichen ist. Dann wird diese Nonbinary-Person aber vielleicht ständig von Anderen Personen falsch eingeschätzt, Andere haben falsche Erwartungen an sie, oder verstehen nicht was mit ihr los ist.

Warum dann nicht ein Wort finden was einen beschreibt?

Meine Erklärung.

Aber *ist* Non-Binary nict bereits ein Begriff?

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Nonbinary heißt "nicht binär" und die ganzen Genderbegriffe die du ansprachst, sind alle "nicht binär". Somit wird Nonbinary auch als Überbegriff benutzt. Kann aber auch ein eigener Begriff sein. Außerdem gibt es die Anderen auch schon :)

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Wer fühlt sich überhaupt einer Geschlechterrolle verbunden?

Klar haben sich (leider/gottseidank) Geschlechterrollen etabliert, aber was hat das mit der Erfindung von Geschlechtern zu tun?

Die Geschlechter wurden nicht erfunden, sondern der aktuellen Stand des Wissenschaft ist, dass es eben nicht nur die zwei durch die Biologie definierten Geschlechter gibt, sondern mehrere. Wer ja auch überraschend, wenn die Natur irgendwas nur in schwarz oder weiß erschafft, ohne das Übergänge vorhanden sind.

Wenn eine Frau sich in der Geschlechterrolle Mann wohl fühlt, dann ändert sich dadurch nicht ihr Geschlecht, sie übt nur ein Verhalten aus, dass für ihre Geschlecht gesellschaftlich nicht üblich ist.

Die Biologie (auf der Erde) kennt nur "männlich", "weiblich", beides oder ungeschlechtlich, wobei letzteres kein biologisches Geschlecht ist, sondern die Abwesenheit selbigem.

Wie das unter anderen Bedingungen (außerhalb der Erde) aussieht wissen wir nicht, hat aber keine Relevanz, denn wir leben hier und nicht woanders.

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@nax11

Das was du sagst mag auf Säuger zutreffen, aber nicht auf die Natur allgemein. Einige Frösche können zum Beispiel ihr Geschlecht unter gewissen umständen wechseln, die wären zum Beispiel wenn nur eine Gruppe von gleichen Geschlecht vorhanden ist. Jener Frosch mag als Mann geboren sein, aber als Frau und Mutter sterben.

Selbst bei den Zweigeschlechtlichen gibt es unterschiede, denn neben dem Normalen gibt es wenn ich mich nicht irrein der Natur Spezies welche sich selbst befruchten können. Dazu kommt die Vermehrung durch Zellteilung wie bei Bakterien, Fortpflanzung über Dritte mit Wirten. Was Fortpflanzung angeht da ist die Liste der Möglichkeiten sehr lang.

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@PlueschTiger

Auch ein Frosch, der sein Geschlecht ändert wechselt doch zwischen männlich und weiblich, ist also auch beides nur abwechselnd und nicht gleichzeitig.

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@nax11

Die Biologie (auf der Erde) kennt nur "männlich", "weiblich", beides oder ungeschlechtlich

Nope. Die Biologie kennt anatomische, hormonelle, organische, neuronale und genetische Geschlechtsmerkmale. Und all diese Merkmale können   in unterschiedlichster Weise und Stärke variieren und sich auch gegenseitig "widersprechen".

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@DreiGegengifts

Ja, nennt man Intersex. Und diese Menschen haben sowohl männliche, als auch weibliche Aspekte. Es baut noch immer auf diesen beiden Geschlechtern auf, oder nicht? Wenn man sagt, man ist etwas von beidem, dann erkennt man an, dass es zwei Seiten gibt, zwishen denen man steht, oder nicht?

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Genau das verstehe ich auch nicht. Man kann nicht so viele Geschlechterrollen kreeieren, dass es auf jeden Menschen zutrifft. Ich habe sowohl biologisch als auch sozial gesehen männliche und weibliche Eigenschaften.

Niemand ist zu 100% Mann oder Frau, vor allem was die Geschlechterrollen angeht. Ich kaufe zum Beispiel in der Männerabteilung ein und schminke mich nicht, habe aber lange lackierte Fingernägel, lange Haare und trage Legginns. Biologisch gesehen habe ich ein ziemlich strakes Haarwachstum und wahrscheinlich relativ viel Testosteron.

Und trotzdem bin ich weiblich, einfach weil ich biologisch meine XX Chromosome habe und die normalen Geschlechtsmerkmale einer Frau.  Jedem, den man biologisch nicht so definitiv zuweisen kann, wird das "3. Geschlecht" bzw. die Intersexualität zugeordnet.

Aber warum sowas wie "Genderqueer" oder sonst was erfinden? Warum so viel wert auf Geschlechterrollen geben? Ein Beispiel: In der Vergangenheit waren hohe Schuhe und Make Up ein Zeichen mächtiger MÄNNER, um ihren Wohlstand zu zeigen. Sie haben also die Geschlechterrolle Mann vollständig erfüllt. Wenn heutzutage ein Mann mit Make Up und High Heels rumläuft, ist er Trans*, aber warum? Was macht es für einen Sinn, soziale Geschlechter zu erfinden, die keinerlei Absolutheit besitzen, die sich über die Zeit ändern?

Am besten sind die Dokus über Transsexuelle, in denen die Eltern sagen "Wir haben schon früh gemerkt, dass unser Sohn anders war, weil er sich mit der Schminke seiner Mutter geschminkt hat und gerne Kleider getragen hat." Nein verdammt, die erfundene Geschlechterrolle ist schließlich nichts natürliches, das biologische Geschlecht hingegen schon, das kann man nicht vermischen. Es wird auch wohl kaum ein Zufall sein, dass Transsexuelle Frauen (mzf) extrem nach der weiblichen Geschlechterrolle aussehen und sich so verhalten, also wäre das das, was eine Frau ausmacht.

Wenn man sich nicht mehr als Frau oder Mann versteht, wenn man der aktuellen gesellschaftlichen Auffassung der Geschlechterrolle nicht entspricht, wird dadurch dann nicht erst fest vorgeschrieben, das ein Mann oder eine Frau diesen Eigenschaften entsprechen muss?

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Es gibt Menschen, die lassen sich eben biologisch nicht eindeutig zuordnen. Die hat es immer schon gegeben. Es handelt sich um keine Erfindung. 

Diese Menschen wurden bis dato immer in eine Schablone MannFrau gepresst. Teilweise wurden deswegen sogar unnötige Operationen vorgenommen. Frei nach dem Motto: es kann nicht sein, was nicht sein darf. Das Leid der Betroffenen ist unvorstellbar. 

Diesen Menschen versucht man mit der Anerkennung eines Dritten Geschlechts gerecht zu werden. Damit es endlich mehr Akzeptanz in der Gesellschaft gibt. 

Auch Transgender leiden darunter im falschen Körper geboren zu sein. Damit ist übrigens nicht gemeint, dass man sich mit Geschlechterklischees unwohl fühlt. Das gab es auch schon immer. 

Du würfelst da zwei unterschiedliche Dinge durcheinander. 

Du beschreibst Intersexuelle, keine Transgender und Transgender sind nicht im falschen Körper geboren, das sind Transsexuelle

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@FranziiCookiie

Ups, da hast du Recht. In meinem Absatz über TRansgender meinte ich eigentlich Transsexuelle. 

Danke für die Korrektur.

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Ich bin mir nicht ganz sicher, wer von uns da was durcheinander würfelt.

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@Implord

Meine Antwort behandelt nicht nur Transsexuelle, sondern auch Transgender.

Aber was will ich von einem Menschen erwarten, der Menschen nicht als vollwertige Menschen anerkennen will?

Es geht mir eher um die Kreise, die jedes dieser Geschlechter als vollwertiges Gender einführen wollen:

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Dass man sich Transgender fühlt, bedeutet nicht automatisch dass man homo, hetero etc. ablehnt. Wie kommst du denn auf das schmale Brett?

Und Transgender etc. gab es praktisch schon immer, nun hat man dem Ganzen einfach nur einen verlässlichen Namen gegeben.

Wo habe ich impliziert, dass eine Trans-Person Homo- oder Heterosexualität ablehnt?

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Die südamerikanischen Ureinwohner sind nie von nur zwei Geschlechtern ausgegangen sondern kannten bereits vor der Eroberung von Halbalbinos mindestens sechs. 

Es werden also keinen neuen sozialen Konstrukte entwickelt. Die Wissenschaft überzeugt einfach nur auch uns Halbalbinos von einigen natürlichen Tatsachen - nach und nach. 

Dieser Zwang, das Leben in Schablonen zu zwängen, erscheint mir viel unnatürlicher als die Akzeptanz wissenschaftlicher Erkenntnis. 

Ich habe eine liebe Freundin. Als Beispiel. Tatsächlich ist sie mehrfache Mutter. Eine gute und liebevolle Mutter, die ihre Aufgaben mit Freude erfüllte. 

Heute bezeichnet sie sich im engsten Kreis als asexuell. 

Tatsächlich wurde sie von sogenannten Fachärzten genötigt, Sexualität aktiv zu leben. Und ihr ist durchaus mit jedem Partner mindestens ein Mal so richtig übel geworden. Obwohl sie für diesen Partner durchaus große Gefühle hegte. 

Als dann die erste Studie nachwies, dass es Asexualität tatsächlich gibt und diese Menschen auch ohne Sex sehr gut leben können, da hat sie einige Jahre manchen Weinkrampf gehabt. 

Denn diese bis zum Himmel stinkende Schablone von zwei Geschlechtern verbunden mit dem großen gesellschaftlichen Druck, Sexualität öffentlich wahrnehmbar zu leben, hat ihr Leben gewiss ein ganzes Stück weit versaut. 

Noch mal: Sie ist eine gute Mutter. Das ist aber eine ganz andere Baustelle als die Frage nach Sexualität. 

Für mich stellt sich die Frage:

Wie kommst Du auf die Wahnidee, Du müsstest oder könntest alle natürlich vorkommenden Lebensmodelle nachvollziehen oder gar nachfühlen? 

Warum öffnest Du nicht einfach aktiv Deine Augen und lässt Dich auf die Vielfalt ein, welche diese Deine eigenen Augen wahrnehmen? 

Da siehst Du kein Schwarz-Weiß. Wie ich mal von Farbexperten hörte, sehen wir so viele verschiedene Farbtöne, dass sie nicht zählbar sind. Und Du willst unbedingt Deine Mitmenschen in zwei, vielleicht drei verschiedene Schablonen bezogen auf ihre Lebensführung zwängen?

Finde ich schon mehr als hochmütig. 

Persönlich habe ich zu dieser ganzen Thematik folgende Ansicht:

Sexualität ist Intimsache. Sie wird vom Individuum bitte so definiert und gelebt, dass das jeweilige Individuum damit vor den Spiegel treten und sich zustimmend in die Augen sehen kann. 

Genau von diesem Anspruch sind sehr viele sich als heterosexuell Bezeichnende weit weg, die ich in meinem doch schon längeren Leben kennen gelernt habe. 

Wäre ja dann auch die Frage möglich:

Warum leben sie dann so, wenn sie damit unglücklich sind?

Wegen einer Schablone? Welch ein Hirnriss. 

Ich stimme dir in vielen Punkten zu.

Aber ich habe eine Frage.

Dein Freundin, um bei deinem Beispiel zu bleiben, bleibt ja auch asexuell eine Frau, oder?

Sie nur eben kein Bedürfnis nach Sexualität, nach Geschlechtsverkehr.

Ich finde das gar nicht unnormal, denn die Menschen sind sehr unterschiedlich und haben sehr unterschiedliche Bedürfnisse.

Warum sollte bei einigen Personen dieses Bedürfnis nicht so minimal sein, das es nicht da ist?

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asexuell ist kein geschlecht. auch ein homosexueller mensch ist beispielsweise immernoch klar ein Mann oder eine Frau, das sind nur sexuelle ausrichtingen und um die geht es hier nicht.

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@Epicmetalfan

auch ein homosexueller mensch ist beispielsweise immernoch klar ein Mann oder eine Frau

Oder nichts von beiden.

.

um die geht es hier nicht

Um nichts anderes geht es hier, als das was teafferman mit diesem Beispiel anspricht. Und Sexualität ist ein sehr gutes Beispiel für die angesprochene Problematik anderen bestimmte Eigenschaften aufdrängen zu wollen, die schlicht nicht passen.

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@DreiGegengifts

sexuallität und geschlecht kannst du nicht vergleichen, Die Sexualität ist nichts anderes als deine persönliche vorliebe, manche stehen auf Frauen, manche auf Männer, manche auf beides und manche auf nichts usw.

genauso wie macnhe lieber Fisch essen, manche Gemüse und manche Fleisch

Dein geschlecht IST angeboren, es zeigt sich klar an deinem körperbau und in deinen genen. es mag die ausnahmen der transsexuellen geben, die nunmal lieber im anderen körper sien wollen, aber die erfinden kein neues geschlecht. Wenn mir aber jemand mit genderfluidem-nonbinärem-Halbkatzenensch kommt, dann hat er einen an der waffel und sonst nichts

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@Epicmetalfan

Genderfluide haben keine feste Geschlechteridentität, sie wechseln zwischen diesen Identitäten. Aber diese Geschlechter, zwischen denen ihre Identität wechselt, wären meines Verstehens nach noch immer Mänlich und Weiblich. Und Nonbinär bedeutet für mich, dass jemand Geschlechterrollen ablehnt, das ist für mich so wenig ein Geschlecht, wie Atheismus eine Religion ist. Man lebt außerhalb eines Systems.

Das mit der Halbkatzensache verstehe ich nicht ganz. Meinst du damit jetzt Otherkins oder Furries?

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"Welches Geschlecht hast du?"

"Ich kann auch ohne S*x leben."

"Wow, faszinierend. Keine Antwort auf meine Frage, aber dennoch faszinierend."

Asexualität ist kein Geschlecht, weder sozial noch biologisch, es ist lediglich das Fehlen einer Se*ualität. Ich habe auch absolut nichts gegen Homose*uelle. Oder dagegen, das Menschen glücklich sind.

Was multigeschlechtliche Kulturen angeht, so ist mir bewusst, dass es solche Konstrukte gibt. Ich versuche nicht, irgendjemanden in irgendeine Schublade oder Schablone zu zwingen. Ich versuche nur, es zu verstehen. Die Menschen auf Amarete machen Geschlechter zu soetwas wie Berufsständen, zumindest verstehe ich das so, es gibt das Geschlecht des Bauern, das des Würdenträgers... Ein wenig wie die indischen Kasten. Bei den Bugis gibt es die Bisu, die als teilweise männlich und teilweise weiblich betrachtet werden. Doch all das hängt mit sozialen Geschlechterrollen zusammen. Tatsächlich erinnern mich diese Systeme sogar recht stark an das indische Kastensystem. Ich weiß nicht, ob man in diese sozialen Geschlechter hineingeboren wird, doch sie hängen dennoch mit der gesellschaftlichen Rolle der Person zusammen. Heute lehnen Menschen allerdings Geschlechterrollen ab, um sich ihrer traditionellen Funktion der Gesellshaft zu widersetzen und Freiheit auszudrücken. Warum also, versuchen sie, dafür tausend neue Geschlechter zu entwickeln? Um bei deiner Terminologie zu bleiben: Warum erweitern sie die Schablone, wenn sie gegen die Schablone sind? Wäre es nicht sinnvoll, die Schablone komplett abzulehnen?

Ich mag überheblich sein, ich höre diesen Vorwurf jedenfalls häufiger, aber gerade deshalb sollte ich Fragen stellen, denn wer nicht fragt bleibt dumm, und wenn man überheblich und dumm zur gleichen Zeit ist, macht man sich lächerlich. Was also ist so schlimm daran, etwas verstehen zu wollen?

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asexuell bezeichnet auch kein Geschlecht sonder eine sexuelle Ausrichtung, genau wie hetero-, homo-, bisexuell oder was auch immer - asexuell heisst im Grunde lediglich "Kein Bedürfnis nach Sex".

"Echte Geschlechter" gibt es genau zwei, bzw. drei, wobei das Dritte einfach nur beide anderen gleichzeitig ist - Ein Zwitter oder Hermaphrodit eben.

Was es jedoch gibt, ist "Geschlechter" beim Gehirn bzw. dessen Entwicklung beim Embryo - und das ist nicht gezwungenermassen an das physische Geschlecht gebunden (in den meisten Fällen jedoch in "Einklang"). - Daher kommt auch der "typische Unterschied" im Denken von Männern und Frauen.

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PaulPeter44:

Bereits die Alten Römer berichten von Germanischen Stämmen, die Asexualität mindestens aus ihrer Gesellschaft ausgrenzen wenn nicht gar auf bestialische Weise töten. Dunkel erinnere ich den Bericht, dass hier vor allen Dingen Frauen und Kinder die Täter sind. 

Persönlich schließe ich daraus, dass vor allen Dingen in jener Gegend, die wir heute als Westdeutschland bezeichnen, manche Nachfahren Germanischer Völker immer noch massive ablehnende Probleme mit diesem Phänomen haben. 

Epicmetalfan:

Das sieht nach meiner Kenntnis internationaler Wissenschaft eben anders. Denn nach ihren bisherigen Untersuchungen gibt es organische Unterschiede. Was nachgewiesen werden kann, ist nicht mal eben so als persönliche Ausrichtung wegdiskutierbar. 

Impflord:

Die Abwesenheit einer allgemein üblichen Funktion IST eine organische Angelegenheit. Wäre dem nicht so, würden wir auch keine Abwesenheiten mancher Sinnesorgane als gesundheitliche Besonderheit anerkennen.

Zudem verwechselst Du den uralten, auch bei uns sehr lange gebräuchlichen Begriff des Geschlechts als Ausdruck einer familiären Absstammung, die traditionsgemäß an nachwachsende Generationen weiter gegeben wird, mit Geschlecht bezogen auf Sexualität. Beides sind zwei unterschiedliche Paar Stiefel. 

Empfehlenswert zum näheren Verständnis ist die Beschäftigung mit eigener Geschichte. Da wirst Du durchaus sehr oft lesen, dass ein Mensch z.B. aus dem Geschlecht der Merowinger, der Habsburger, der Karoliner und so fort stammt. 

Bei den Bugis wird von "sozialen" Geschlechtern berichtet. Diese sind von physikalischen Geschlechtern zu unterscheiden. Denn das können durchaus zwei verschiedene Paar Stiefel sein. 

Doch selbst, wenn diese Unterscheidungen als rein organisch-geschlechtsbezogene Unterscheidung wahrgenommen werden, finden wir Paralellen in Südamerika. Über Nordamerika kann dazu bis heute keine difinitive Aussage getroffen werden, da die dortigen Einwanderer eine angemessene gründliche Erforschung bis heute erschweren bis unmöglich machen. 

Tatsächlich weist und heutige Wissenschaft genau jene physikalischen Unterschiede nach. Nicht nur bei uns Menschen. 

Aufgekommen ist die Beschäftigung mit der Thematik auf wissenschaftlicher Ebene tatsächlich durch zahlreiche Nachweise aus der vergleichenden Verhaltensforschung. Hier finden wir den Nachweis, dass Verschiedenartigkeiten bezogen auf physikalische Geschlechtlichkeit für den Generhalt bei Herdentieren notwendig sind. 

Die Frage ist selbstverständlich berechtigt, warum dieses Thema zur Zeit in der Gesellschaft und den Medien kurisert. Gehe ich gerne gleich näher drauf ein. 

noskill187

Den Nachweis Deiner Behauptung wirst Du nicht erbringen können. Das ist lediglich eine Hypothese. Manche von bestimmten Interessengruppen abhängige Wissenschaftler vertreten sie. 

Und dann gibt es eben noch jene Wissenschaftler, die die Freiheit haben, unbefangen Fakten zu erforschen und nachzuweisen. 

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@teafferman

Ja, ich stelle Ase*ualität nicht in Frage, ich sage nur, das ist kein Geschlecht. So wie "Schwul" kein Geschlecht ist, sondern nur aussagt, dass man auf das eigene Geschlecht steht.

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Weil die Leute unzufrieden sind. Ihr Hormonhaushalt stimmt nicht und nun schieben sie es im wahrsten Sinne des Wortes auf Gott und die Welt. Dass dies nur mit viel Publicity und Fördergeldern haltbar ist, vergessen sie. Aber dieses Problem bereinigt sich von selbst. Zum Einen pflanzen sie sich im Schnitt gar nicht bis seltener fort, zum anderen öffnen gerade diese Leute Tür und Tor radikaleren Kulturen, weil sie ja unsere verachten.

Du musst zwei Dinge unterscheiden:

1. Deine physische Präposition

2. Dein Mind-State

Beides steht in Verbindung mit einer komplexen Hormonchemie und beeinflusst sich gegenseitig. Das Wichtigste aber ist: BEIDES geht andere grundsätzlich einen feuchten Kehricht an.

Ein Problem entsteht, wenn man selber Außenwirkung erzeugen und sich gesellschaftlich "einordnen" möchte, sodass man anderen vorschreibt, wie man über die beiden o.g. Dinge denken muss.

Wenn man mich fragt, wie ich die Homo-Ehe finde, dann kann ich nur dazu sagen: das geht mich nichts an. Wenn mir nun jemand entweder einbläuen will dass das unendlich gut oder unendlich schlecht sein soll, dann habe ich damit ein Problem, weil es mich eben nichts angeht, was ANDERE machen. Und ich sehe mich auch nicht maßgeblich beeinflusst davon, sodass ich aufgefordert bin irgendetwas zu tun, was ich möglicherweise nicht will. Ja, es gibt neben "gefällt mir" und "gefällt mir nicht" auch noch "habe keine Aktien darin".

Ich sehe keine "Erfindung" neuer Geschlechter. Entweder ist man männlich oder weiblich. Punkt. Die Evolution hat uns nun einmal mit diesem Unterschied ausformuliert. Dass sich das eventuell etwas mit dem Hormonhaushalt und den Präferenzen einzelnener Personen massiv von der physischen Ausprägung unterscheident ist höchstens ein Fakt, der in der Psychologie unterschieden werden muss, wenn es um das Verhalten von Menschen geht und dieses Verhalten im Gesamtkontext einer Sozialisierung einzuordnen ist. Und dann auch nur, wenn dieses Verhalten andere Menschen negativ beeinflusst oder für einen selbst selbstzerstörerisch ist. Ansonsten mögen Menschen andere Menschen in unterschiedlichen Intensitäten.

Die Bezeichnungen Homo/Bi/Trans etc. sind nur Identifikationsmerkmale für diejenigen, die meinen dort eine Unterscheidung treffen zu müssen, um sich abzugrenzen oder anderen Menschen gegenüber ein bestimmtes Verhalten und Präferenzen vorzugeben. Sie adressieren aber kein Geschlecht.

Ich sehe keine "Erfindung" neuer Geschlechter. Entweder ist man männlich oder weiblich. Punkt. Die Evolution hat uns nun einmal mit diesem Unterschied ausformuliert

Das stimmt so nicht bei z.b. Intersexualität handelt es sich ebenfalls um einen biologischen Fakt der dadurch zustande kommt dass Menschen aus mehreren Zelllinien bestehen können.

Gründe dafür können z.b. die Befruchtung eines anhaftenden Polkörperchens (dann spricht man von einer Chimäre) oder die Fehlverteilung von Chromosomen in den ersten Zellteilungen sein (dann nennt man das Mosaik).

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@Darkmalvet

Äh... was soll dann "erfunden" sein, wenn das so IST, wie du das schilderst? "Erfinden" ist ja nicht das Gleiche wie "herausfinden" oder muss ich darüber noch einmal nachdenken?

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@oopexpert

Ich meine ja nur das Gerichtsurteil ist mehr eine Anerkennung als eine Erfindung

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Dein Beitrag finde ich im oberen Teil gut. Aber hier muss ich widersprechen: 

Dass sich das eventuell etwas mit dem Hormonhaushalt und den Präferenzen einzelnener Personen massiv von der physischen Ausprägung unterscheident ist höchstens ein Fakt, der in der Psychologie unterschieden werden muss

Geschlecht ist auch biologisch alles andere als nur eine Frage der Chromosomen.  Die Biologie kennt anatomische, hormonelle, organische, neuronale und genetische Geschlechtsmerkmale. Und all diese Merkmale können   in unterschiedlichster Weise und Stärke variieren und sich auch gegenseitig "widersprechen".

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@DreiGegengifts

Das ist ja alles richtig. Aber nochmal: Warum sollte ich unterscheiden, wenn ich keine Aktien daran habe? Was geht mich das an, wenn ein anderer entsprechende Geschlechtsmerkmale aufweist und diese Person gut damit leben kann und diejenigen, die Aktien daran haben, damit fein sind?

Ich denke, dass das Ganze bei der Identitätsfindung durch die Person selber relevant wird oder wenn andere darunter leiden, die Aktien daran haben. Erst dann existiert eine relevante Außenwirkung, die "bearbeitet" werden muss und wo bei der Analyse des Problems entsprechende Modelle für die Konfiguration der diversen Geschlechtsmerkmale erstellt werden.

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@DreiGegengifts

Das wäre meines Verstehens nach dann "Interse*". Etwas wissenschaftlich nachgewiesenes.

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Ich rede auch eher von der Forderung, Dinge wie Demiboy, Butch oder Gendervoid als gleich- und vollwertige Geschlechtsidentitäten zu etablieren. Und wenn all das, wie du sagst, eine Privatsache ist, dann sollte man es nicht gesellschaftlich etablieren. Das einzige, was man hier etablieren sollte, ist ein neues Maß an Toleranz dafür, das Leute privat so sind, wie sie privat sein wollen, solange sie niemandem schaden oder ihre Identitätsphilosophie als ontologische Tatsache aufzwingen wollen.

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@Implord

So in etwa meinte ich das. Wobei ich noch eine weitere Außenwirkung aufgeführt habe: Wenn eine Person im Rahmen seiner Identitätsfindung psychologische Unterstützung benötigt. Es wäre schon schön, wenn Psychologie da qualifizierte Modelle anzubieten hat und wie diesen Menschen in ihrem Umbruch im Zusammenhang mit ihrer Umwelt geholfen werden kann.

Ich habe kein Problem damit, stereotypische Einordnungen vorzunehmen und diesen dann Namen zu geben. Aber das hat nichts mit dem zu tun, was wir als männlich/weiblich bezeichnen. Bitte korrigiere, wenn ich falsch liege: Es gab noch keinen Fall, wo ein Mann ein Kind geboren hat (Außer er war vorher eine Frau und hat als Transgender entsprechend seine physiologische Anlagen behalten). Und das ist die relevante Einordnung.

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Unnötig ist es allemale.

Es scheint eine ABM Maßnahme zu sein, um für manche eine Existenzberechtigung zu rechtfertigen.

Man mag 70 Geschlechter definieren, und kommt ein 71. wo es nicht 100 % zutrifft...usw.

Wichtig, und somit auch " Definitionen" hinfällig machend, erscheint mir lediglich, dass alle Menschen das Recht haben, zusammen zu sein....mit wem und wie sie wollen.

Wer Probleme hat, das biologische Geschlecht zu erkennen, kann an sich hinunter schauen, wer da nichts erkennt....sollte einen Spiegel benutzen.

Auch wenn dir das entgangen ist, reicht herunterschauen eben nicht immer.

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@AalFred2

Danke für den Hinweis. Ich war immer froh darüber, dass bei allen Geburten, wo ich dabei eine eindeutige, biologische Zuordnung stattfinden konnte. 

Künftig mag es heißen:

" Das genaue Geschlecht wird sich im Laufe des Lebens zeigen "

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Die Antwort kann nur bei den Chromosomen gefunden werden. Die Natur bildet tatsächlich auch chromosomale Variationen aus. Das chromosomale Geschlecht ist die Basis aller weiteren Geschlechtsausprägungen.

Statt der durchschnittlich am häufigsten vorfindlichen Karyotypen 46,XX (weiblich) und 46,XY (männlich) gibt es unter anderem auch die Varianten 45,X, bekannt als Turner-Syndrom mit einem weiblichen Phänotypus, und 47,XXY, das Klinefelter-Syndrom mit männlichem Phänotypus, sowie Mosaike mos45,X/46,XX, mos45,X/46,XY und den Chimärismus chi46,XX/46,XY. (Wikipedia)

Die Bezeichnung "Syndrom" kommt aus der Zeit, als man ein drittes Geschlecht für eine Krankheit hielt; es handelt sich jedoch einfach um eine mögliche weitere gleichwertige Variation der Natur.

Beim Turner-"Syndrom", dem dritten Geschlecht, befindet sich anstelle von zwei Geschlechtschromosomen (XX oder XY) nur 1 funktionsfähiges X-Chromosom in den Körperzellen.

Das Klinefelter-"Syndrom", dem vierten Geschlecht, ist eine numerische Chromosomenaberration (Aneuploidie) der Geschlechtschromosomen. Menschen mit diesem Syndrom besitzen, abweichend vom üblichen "männlichen" Karyotyp (46, XY), ein zusätzliches X-Chromosom in allen (47, XXY) oder einem Teil der Körperzellen (mos 47, XXY / 46, XY).

Man kennt also total vier Geschlechter: klinefelder, männlich, turner und weiblich. Aber nochmals: Das hat nichts damit zu tuin, als was sich jemand fühlt.

Wovin hängt das dann ab?

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Gesellschaftlich gesehen haben sich starre Geschlechterrrollen aufgelöst.

Frauen ist durch die Emazipation heute möglich, was vor 100 Jahren nur Männerdomäne war.

Umgekehrt nehmen heutzutage Männer auch oft die Rollen von Frauen an, z.B. in der Kindererziehung.

Durch die gesellschaftliche Toleranz und Akzeptanz werden  genetisch bedingte , nicht eindeutige Geschlechter, preisgegeben und offen gelebt.

Geschlechtsumwandlungen sind heutzutage kein großes Tabu mehr.

Finde. Ich. Klasse. Ich habe absolut nichts gegen Interse*uelle oder das Auflösen von Geschlechterrollen.

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Es werden keine Geschlechter erfunden, es gibt faktisch ein drittes Geschlecht, dessen Anerkennung das Bundesverfassungsgericht gefordert hat.

Wenn ich mich nicht irre handelt es sich bei diesem Geschlecht um eine von Geburt an vorhandene biologische Anomalie, nicht aber um ein aus der Selbstwahrnehmung mancher Menschen heraus kreiertes Geschlecht. 

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@AndreasDerTor

Diese biologische Anomalie wird aber von Wissenschaft bereits bei seit zwei Milliarden Jahren existierenden Bakterien nachgewiesen. 

Ei, wie kütt dat dann?

Bakterien? Die haben doch gar keine zwei Geschlechter. 

Richtig. Dennoch gibt es auch bei ihnen während schlechter Zeiten Individuen, die sich nicht an den Genweitergabe beteiligen, aber für die Gesellschaft insgesamt wertvolle Mitglieder sind. 

Während eben andere so schlechte genetische Informationen weiter geben, dass der Gesellschaft geschadet würde, würde zugelassen, dass sie sich vermehren. 

Bei Lebewesen mit zwei Geschlechtern kannst Du dann viele verschiedene geschlechtliche Präferenzen in der vergleichenden Verhaltensforschung schon seit Jahrzehnten erkunden. 

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"faktisch ein drittes Geschlecht"

Ich weiß zwar, was du meinst, aber ich würde es so nicht formulieren. Ich sage, es gibt nur 2 Geschlechter (männlich und weiblich). Das "dritte Geschlecht" ist eine biologische Mischung aus den beiden bestehenden Geschlechtern. Somit würde ich immer von einer dritten GESCHLECHTERKATEGORIE sprechen und nicht von einem dritten Geschlecht.

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@Schrumpfer

Ich weiß zwar, was du meinst, aber ich würde es so nicht formulieren. Ich sage, es gibt nur 2 Geschlechter (männlich und weiblich). Das "dritte Geschlecht" ist eine biologische Mischung aus den beiden bestehenden Geschlechtern. Somit würde ich immer von einer dritten GESCHLECHTERKATEGORIE sprechen und nicht von einem dritten Geschlecht.

Das würde ich auf keinen Fall. Denn das Geschlecht gehört zur fundamentalen Identität eines Menschen. 

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@DreiGegengifts

Gut. Ich erkenne Interse* als Geschlecht an. Ich erkenne nicht an, dass es 70+ verschiedene, vollwertige Geschlechter geben soll, die man alle kennen und verstehen sollte, solange ich dafür keinen logischen Ansatz sehe.

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Das ist eine Strategie bestimmter politischer Kreise um den eigenen Einfluß ausweiten zu können. Unter der Maxime divide et impera (teile und herrsche) werden so künstlich Opferrollen geschaffen und es entstehen so auf diersem Wege Minderheiten, für deren Rechte man sich einsetzen kann.

Ironie oder Aluhut?

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@ScharldeGohl

Erkenntnis in Folge der Beschäftigung mit der sog. Gender..."forschung". Aber ich bin nur ein weißer cis-hetero Mann - also ohnehin das Böse in Person.

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@tryanswer

Nur weil ein paar durchgeknallte SJWs sich bei allem betroffen fühlen und das laut proklamieren, heißt das nicht, dass das auf alle zutrifft oder gar eine generelle Strategie dahintersteckt.

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@joangf

Das sind dann aber nur die "Bauern" auf dem Schachbrett der SJWs. Denn aus welchem Grund sollte man sonst deren Ideologie teilen?

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@tryanswer

Ein gewisser Ansporn, aus dem ich mich damit beschäftige, ist, eine klare Grenze zu finden wo Toleranz endet und Social Justice Warrior-Terretorium beginnt.

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Keine Ahnung was "cis" bedeutet, ich bin ebenfalls ein hetero und jucke mich überhaupt nicht an diesen Themen. Und mit deinem letzten Satz erfüllst du doch selbst die Kriterien, die du der Gender-Forschung vorwirfst? Oder war das auch Ironie? Ach das ist alles so kompliziert...

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@ScharldeGohl

Das ist von meiner Seite in der Tat Ironie, auch wenn die Vertreter der Gernderfraktion das durchaus ernst meinen.

Der Genderforschung werfe ich nur unwissenschaftlichkeit vor. Viel wichtiger ist jedoch die Frage, warum es immer mehr Geschlechter gibt. Dabei geht es ja nicht um Probleme bei der Zuordnung zum biologischen Geschlecht, sondern um die diffuse Zuordnung zu sozialen Geschlechtern. - Und das hat nun einmal eine gesellschaftspolitische Dimension.

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Es gibt nur zwei Geschlechter, die sich durch die X- und Y-Chromosomen bestimmen:

"Frauen haben zweimal das gleiche Geschlechtschromosom, nämlich zwei
X-Chromosomen (XX). Männer haben hingegen ein X-Chromosom und ein
Y-Chromosom (XY). Die Eizelle und das Spermium tragen jeweils nur ein
Geschlechtschromosom. Von der Mutter wird daher immer ein X-Chromosom
vererbt, vom Vater entweder ein X- oder ein Y-Chromosom.
Durch die Verschmelzung von Eizelle und Samenzelle entsteht ein
neues Individuum mit den Geschlechtschromosomen XX (weibliches
Geschlecht) oder XY (männliches Geschlecht). Das Geschlecht des Babys hängt also davon ab, ob die Samenzelle des Vaters ein X- oder ein Y-Chromosom enthält.

Die Geschlechtsbestimmung anhand des XY-Systems funktioniert somit wie folgt:

Spermium (X) + Eizelle (X) = XX = Das Baby wird ein Mädchen.

Spermium (Y) + Eizelle (X) = XY = Das Baby wird ein Junge.

Die Wahrscheinlichkeit für beide Kombinationsmöglichkeiten ist etwa gleich."

http://gesundheit.ccm.net/faq/4357-die-geschlechtschromosomen

Alles andere sind Fehlverteilungen der Chromosomen, definieren aber kein eigenes Geschlecht. Dazu wäre ein drittes Chromosom, nennen wir es "Z", von Nöten. Dieses gibt es aber nicht.

Nicht ganz, das Geschlecht des Kindes (Körperliches Geschlecht) hängt von den Hormonen ab. Selbst wenn ein Kind ein XY Chromosomensatz hat, wird es weiblich wenn der Körper das Testosteron nicht verarbeiten kann. Folge, der Junge kommt als Mädchen auf die Welt, im negativsten/besten Fall komplett ohne Hinweis auf Probleme. Eigenschaften solchen Menschen ist das die Betroffenen "Frauen" unfruchtbar sein sollen.

Von jenen Menschen gibt es auch eine kleine Zahl welche als Mädchen auf die Welt kommen und in der Pubertät zu Jungen/Männern werden und im Idealfall sogar Zeugungsfähig sind.

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Viele Intersexuelle haben 2 Zelllinien eine mit männlichen und eine mit weiblichen Zellen das passiert z.b. wenn das Polkörperchen von einem Spermium mit dem anderen Gonosom befruchtet wird und sich nicht löst oder wenn bei den allerersten Zellteilungen in einer der Tochterzellen das Y-Chromosom verloren geht.

Dann spricht man von Mosaik Intesexualität.

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@Darkmalvet

Mir ist das Problem nicht klar?

Ein Mensch ist entweder männlich oder weiblich, oder im Falle einer Fehlentwicklung beides und evt. keines von beidem (ungeschlechtlich).

In die Geburtsurkunde kann man folglich eintragen:

"m", "w", "m+w", " " -- das definiert alle Fälle eindeutig.

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@nax11

Wobei Fall 4 beim Menschen nahezu unmöglich ist bzw zumindest noch nichts bekannt ist welches dazu führt somit kann man ihn weglassen.

Parallel kann man ja mal das Blutgruppensystem betrachten dort stellt AB auch eine eigene dritte Blutgruppe da obwohl es eigentlich nur A und B ist.

Genauso ist das bei Geschlechtern auch (als Sonderfall) und das wird ja jetzt auch anerkannt.

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Es gibt nur zwei Geschlechter, die sich durch die X- und Y-Chromosomen bestimmen


Nope. Die Biologie kennt anatomische, hormonelle, organische, neuronale und genetische Geschlechtsmerkmale. Und all diese Merkmale können   in unterschiedlichster Weise und Stärke variieren und sich auch gegenseitig "widersprechen". Dazu kommt dann noch die psychische und soziale Ebene des Geschlechts.  
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