Warum werden manche Kinder ein Jahr später eingeschult?

7 Antworten

Mit der am 1. Juli 2008 verabschiedeten Schulgesetznovelle haben die Regie-

rungsfraktionen eine Möglichkeit aufgegriffen, die die Kultusministerkonferenz bereits im Jahre 1997 eröffnet hatte. Vereinbart wurde damals, die bis dahin bundesweit geltende Regelung für den Schuleintritt zu flexibilisieren. Zum Beginn des Schuljahres sollen die Kinder schulpflichtig werden, die zwischen

dem 30. Juni (bisherige Regelung) und dem 30. September das sechste Lebensjahr vollenden. Begründet wurde die damalige Vereinbarung u.a. mit dem im internationalen Vergleich hohen durchschnittlichen Einschulungsalter

der Kinder in Deutschland.

Je nach Geburtsmonat ist man ein Musskind oder ein Kann-Kind. Zusätzlich kommt es auf den Entwicklungsstand des Kindes an. Wenn der Schularzt bei der Untersuchung feststellt "das Kind ist noch nicht reif genug" dann wird es zurückgestellt und darf noch ein Jahr in den Kindergarten. Dies ist dann aber manchmal kritisch da man ja diesen Platz rechtzeitig beantragen muss weil er sonst weitergegeben wird an ein neues Kindergartenkind. 

Das sind dann "Kann-Kinder", die je nach persoenlicher Entwicklung  eingeschult werden koennen, aber nicht muessen. Meine Tochter ist ein Oktoberkind und kam kurz vor 6 in die Schule, das passte fuer sie, mein Sohn war fast 7, bei ihm haette das ein jahr vorher nicht gepasst. Jedes Kind ist anders...

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