Warum werden Leute fundamentalistisch (Christentum)?

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9 Antworten

Glaube hat im Endeffekt mit persönlicher Wahrheitsfindung zu tun und mit den Fragen nach unserer Herkunft, dem Sinn und der Bedeutung des Lebens und ob bzw. wo das Leben nach dem Tod weitergehen wird. Die meisten Menschen stellen sich diese Fragen irgendwann in ihrem Leben und ich kann für mich sagen, dass ich die Antworten darauf in der Bibel gefunden habe.

Ich persönlich glaube an den Gott, der sich uns m. E. in der Bibel offenbart und bin davon überzeugt, dass die Bibel das ist, was sie von sich selbst behauptet zu sein: Gottes wahres Wort und Offenbarung für die Menschheit (vgl. 2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21).

Für mich gibt es für die Wahrheit dieser Aussage, dass die Bibel Gottes Wort und Offenbarung ist, viele Gründe, z. B. ihre Argumentation, ihre Logik und ihr Aufbau, die Einzigartigkeite ihrer Entstehung und Überlieferung, der Bereich "erfüllte Prophetie", die Erfahrungen und Erlebnisse, die Christen in ihrem Leben mit Gott machen usw..

Dazu kommt, dass die Bibel mir die Welt und unser Leben am besten beschreibt und erklärt. Im 1. Buch Mose steht z. B., dass die ersten Menschen am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug). Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden: Jeder kann entscheiden, ob er nach dem Tod bei Gott sein möchte oder nicht.

Diese Errettung gibt es nur aufgrund der Gnade und Barmherzigkeit Gottes und nicht wegen unserer vermeintlichen Werke. Werksgerechtigkeit ist durchaus typisch für viele Religionen, aber die Bibel zeigt einen anderen Weg: Erkennen, dass man ein Sünder ist (wir alle haben in Gedanken, Worten und Taten schon gesündigt), Annahme des stellvertretenden Opfers von Jesus am Kreuz und Bitte um Vergebung der Sünden, um rein, gereicht und heilig vor Gott stehen zu können.

Wenn die Bibel recht hat...
- gibt es einen Gott
- hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft
- kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
- trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
- bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
- gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
- sind Himmel und Hölle Realitäten
- gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
- können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

Vielen Dank für den "Stern", liebe Grüße und Gottes Segen wünsche ich dir!

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Nun, nichtreligiöse "Eltern" kann man manchmal nicht anders ertragen. ;)

So wie meine pädophilen alkoholabhängigen Streithähne alias biologischen Erzeuger...

Und das Wort fundamentalistisch beinhaltet eigentlich was ganz tolles: Ein Fundament ist nämlich normalerweise ein recht stabiler Boden, auf dem man was Großes bauen kann...

Fundamentalistisch bedeutet bei mir eher sowas wie bodenständig.

Aber ich weiß, daß heutzutage dieses Wort lieber als abwertendes Schimpfwort eingesetzt wird.

Und Leute, die sowas machen, kann man dann auch nur wieder ertragen, wenn man sich auf sein Fundament des Glaubens stützt.

Der Kreis des Lebens halt. --->XD

warehouse14

:) ...Es war nicht als Schimpfwort gemeint.

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Vermutlich merken sie dann, dass ihnen etwas fehlt, nämlich "Glaube, Liebe, Hoffnung" (1.Kor. 13,13), das heißt Grundlagen (=Fundamente) für ein erfülltes Seelenleben. Wenn sie sich auf die Suche danach machen, werden sie sehr gründlich suchen, gründlicher als andere. Dadurch laufen sie Gefahr, über das Ziel hinauszuschießen, und vor lauter Schrift und Lehre die Liebe zu vergessen.

So wird leicht aus dem guten Fundamentalisten ein schlechter.

Was auch immer man tut, es kommt immer wieder auf das gleiche an:

"Was du nicht willst, dass man dir tu - das füg auch keinem andern zu."

Oder:  "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst."

Das ist der wirksamste Schutz vor Übertreibungen aller Art.

Ich vermute, dass Fundamentalisten generell entstehen, wenn das Leben diese vor große Herausforderungen stellt (z.B. Ängste oder andere private oder gesellschaftliche Probleme) und diese sich dann Hilfe und Schutz von einer Religion oder Ideologie erhoffen.

Das habe ich nicht mit Fundamentalistisch gemeint ....ich meinte die radikalen Christen (die "wahren" Gläubigen), die Leute die agressiv werden, wenn man ihnen Wiederspricht! 

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@MargaretB

Das habe ich aber gemeint. Wenn du verzweifelte Leute hast, die nicht mit der Welt oder ihrer Situation klarkommen und du ihnen "den Notanker nimmst", dann werden die eben aggressiv. Da helfen Argumente nichts.

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Ich sehe im Christentum keinen Fundamentalismus.

Wenn aber ein Christ sich der Beleidigung des Christentums, sowie der Verwässerung verweigert, dann bedeutet dies lediglich, er ist seiner Linie und seinem Glauben treu.

Fundamentalismus hat immer etwas mit mangelnder Kompromissbereitschaft zu tun, aber nichts mit einer grundsätzlichen Einstellung zu einer Ansicht. Du kannst mit jedem Christ kontrovers über den Glauben reden, mit einem Fundamentalist geht das nicht.

👍 weißt du wieviele Fundamentalisten es gibt in Deutschland?

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Na, mit einigen sich als "Christen" bezeichnenden Fundamentalisten bei GF klappt das mit dem kontroversen Reden über Glaubensdinge nur, wenn man Unterstellungen und Beschimpfungen über sich ergehen läßt ...

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@earnest

Ja!? Hattest du schon oft eine Konfrontation mit solchen Leuten....werden sie wirklich aggressiv???

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was bitte ist evangelikal ? christliche lehre bezieht sich auf das evangelium .

 Die christlichen Fundamentalisten benutzen die Bibel, um ihre eigene Menschenfeindlichkeit zu rechtfertigen..das belegen z. Bsp. der extremen Gruppen die für

 die  Umerziehungstherapien von Homosexuellen sind,

die ihre Kinder schlagen, weils in der Bibel steht, wie in der  Sekte .. der 12 Stämme,  jeden Tag wurde dort die Rute geschwungen, deswegen  hat das JA über 40 Kinder von den Eltern befreit und in Obhut genommen

sie gefährliche  Sekten bilden wie die  "Kirche Jesu Christi der Heiligen letzten Tage", die Größenwahnsinnig  einfach Tote taufen, auch jüdische KZ-Opfer.. die die Mehrehe praktizieren und alte Männer kl. Mädchen schwängern 

u. weitere, besonders in Amerika google evtl. mal unter ..Colonia Dignidad, die haben Menschen gefoltert und ermordet :'( die nennen sich aktuell „Villa Baviera“ ( bayrisches Dorf)

Naja, Frauen dürfen im Gegensatz zum Katholizismus Pfarrer werden und Pfarrer dürfen heiraten, wenn du das jetzt meinst.

Was verstehst du unter fundamentalistisch?

Bibeltreu...die Leute die alles für richtig und wahr halten was in der Bibel steht! Die Leute die sich für die wahren Gläubigen halten. 

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@MargaretB Bibeltreu...die Leute die alles für richtig und wahr halten was in der Bibel steht

sagst du

.

Ich bin Christ. Das Wort 'Fundamentalist' empfinde ich eigentlich als ein Schimpfwort. Aber so meinst du es vermutlich nicht.

Ja, ich würde mich als bibeltreu bezeichnen. Ich halte tatsächlich alles für wahr, was in der Bibel steht. 

Wie komme ich zu diesem Glauben? Das habe ich hier schon einmal jemand anders erklärt und kopiere das jetzt einfach hier rein:

PS: du wolltest ja auch noch wissen, WARUM jemand Christ ist.

Bei mir war es so, wie bei dir. Ich glaubte auch, dass Gott besteht, aber erspielte doch nicht wirklich eine Rolle in meinem Leben.

Und doch fehlte mir was. Ich hatte so einen Lebenshunger, aber nichts konnte diesen Hunger befriedigen. 

Um eine lange Geschichte kurz zu machen: eines Tages hat Gott zu mir geredet. Also nicht dass ich Stimmen gehört hätte, aber in meinem Herzen und im Verstand wusste ich ganz genau: jetzt redet Gott! Wie? Er hat mir gezeigt, wie er mich sieht. Ich spürte, das ist Liebe, aber was er mir gezeigt hat, war nicht schön. Eine Sache nach der anderen hat er mir vor Augen gehalten, die ich irgendwann mal getan hatte. Man nennt so etwas Sündenerkenntnis. Ich war erschüttert und ich wusste ja, es ist wahr. Da habe ich gelogen, dort habe ich das gemacht und dort jenes. Und mit all diesen Dingen KANN ich niemals zu Gott kommen. Es trennt mich von ihm. Er könnte mich, wenn ich jetzt sterben würde, gar nicht in den Himmel aufnehmen. Ich verstand das; Das war ganz klar. Und ich wusste, es ist richtig.

Es hat Monate gedauert, bis ich dann endlich verstanden habe, dass ich gerade deshalb Jesus brauche. Weil er meine Schuld auf sich genommen hat, und für mich am Kreuz gestorben ist, darf ich alle meine Sünden bei ihm abgelegen und dann sind sie vergeben. Ich bin durch die Tür durchgegangen, die Jesus heisst. Ich habe Jesus Christus als Retter und Herrn in mein Leben aufgenommen. Ich habe sein Klopfen Gott sei Dank gehört und darauf reagiert. 

Darum wurde ich Christ. Zitat Ende.

Weitere Fragen beantworte ich gerne.

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@Whitekliffs

Oh ja, ich sehe, dass deine Frage noch weiter geht. Du redest von pro und kontra um bei so was mitzumachen. Da weiss ich jetzt nicht, was du meinst. In eine bibeltreue Gemeinde gehen und dort die Gottesdienste oder Jugendkreise zu besuchen? 

Oder aktiv mitarbeiten, also den Kindern eine biblische Geschichte erzählen oder im Chor singen oder so?

Mitmachen, also mitarbeiten, kannst du ja eigentlich nur, wenn du ein Mitglied der grossen Familie geworden bist, die Christen nennen und Jesus als Herrn und Retter in ihrem Leben haben und ihm nachfolgen wollen. Also wenn du selber Jesus in dein Herz und Leben aufgenommen hast und ein Kind Gottes wurdest. Lies mal Johannes 1, 12.

Aber Gottesdienste und andere Veranstaltungen kannst du ja völlig freibleibend einfach besuchen so wie du Lust hast. Als Gast. Gäste kommen und gehen. 

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wow! Vielen Dank für deine tolle Antwort!... niemand in meinem Freundeskreis oder Familie ist Christlich, das find ich eigentlich sehr schade. Ich find es ist toll wenn man einen glauben hat. Nun kenne ich viele Leute die sagen Christen sind dümmlich, haben wenig Schulbildung oder sind "verrückt". Ich habe schon seit meiner Kindheit ab und zu , zu Gott gebetet ( es hat meiner Ansicht geholfen, habe mich danach besser gefühlt...) Ach, ja ich habe Fundamental geschrieben weil mehr Leute verstehen was ich mein ...es war NICHT als Schimpfwort gemeint! Ich weiss bloss nicht wie ich in eine Gemeinde eintreten kann.

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...oder sie sagen man ist gläubig weil es bequemer ist!

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Die frage war eher auf die radikalen Christen basiert. Die, die sehr schnell aggressiv werden wenn jemand ihnen Widerspricht... trotzdem find ich deine Antwort total toll!!!! Vielleicht möchtest du mir mehr davon erzählen wie Gott zu dir gesprochen hat (...kann dann Vergleiche zu mir machen :) )

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@MargaretB

Hier hab ich die noch etwas kopiert, das ich hier schon einmal geschrieben habe:

Meine erste, echte Gebetserhörung war absolut umwerfend. Ich war jung und ich kannte nur meine Freundin als echten Christen. Ich wollte aber so gerne mehr Christen kennenlernen, Menschen, die wirklich an Gott glauben und mit Jesus leben. An einem Samstagabend im Sommer durfte ich früher von der Arbeit nach Hause. Sobald ich draussen stand, war da ein ganz starker, innerer Gedanke: "geh in die Stadt, du wirst dort Christen treffen, die dir im Glauben weiterhelfen können". Wauw!! Ich rannte in mein Zimmer, zog mich um, packte etwas Geld und los ging's. Ich war so aufgeregt, ich konnte nur noch denken, ich werd Christen treffen, aber wo, wo wird es sein? Und ich freute mich schrecklich.

Ich ging langsam runter in die Stadt, hab immer überlegt, wo könnte es passieren, vielleicht im alten Friedhof oder so? Bald war ich in der Stadtmitte und es begann zu dämmern und nichts war passiert. Ich kaufte ein Eis in der Eisdiele und schlenderte langsam zurück. Nichts passiert! Wie kann das sein?

Hinter mir liefen zwei junge Männer und als ich mich dem alten Friedhof näherte, durch den ich durch musste, machte ich langsam, um die zwei vorbei zu lassen. Schien mir sicherer :-)

Aber als die auf meiner Höhe waren, sprach mich der Eine an "kennst du Jesus," Ich konnte kaum antworten. Ich konnte nur noch denken 'das sind sie, das sind sie'!!!!!!

Es stellte sich dann raus, dass diese jungen Leute von einer Jugendgruppe eine ev. Gemeinde waren, die alle zwei Wochen Samstags zusammenkamen, um zu beten und dann auf die Strasse gingen, um Leute anzusprechen.

Sie wussten nichts von mir und ich wusste nichts von ihnen, aber Gott wohl. Ihr Gebet wurde erhört und meines auch. Kannst du dir vorstellen, wie glücklich ich war? einfach schon wegen der Tatsache, Gott redet mit mir, mit MIR, wauw! und er führt mich und er ist absolut ECHT!!!

Such weiter, Gott lässt sich finden, ganz persönlich.

Das möchte ich auch dir sagen. Es geht in erster Linie nicht darum, sich irgendeiner gemeinde anzuschliessen. Es geht darum, dass du eine persönliche Beziehung zu Jesus bekommst.

Und Jesus sagt :"wer bittet, der empfängt.Wer sucht, der findet und wer anklopft, dem wird aufgetan."

Bete einfach, sag Jesus, dass du ihn kennenlernen möchtest und bitte ihn, dir die richtigen Menschen zu zeigen, die dir weiterhelfen können.

Er selber hat ja dein Interesse in dein Herz gelegt, er will, dass du ihn findest. ist das nicht wunderbar?

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@Whitekliffs

Das ist es! Absoult! Hattest du noch mehr von solchen fantastischen Erlebnissen? 

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@MargaretB

Ja, hab ich. Jeder Christ hat solche ganz umwerfenden Erlebnisse. 

Vielleicht noch ein Beispiel:

Ich brauchte einmal ein Dokument, das ich irgendwo hinschicken musste. Es ist etwas schwierig zu erklären. Jedenfalls wollte ich auf keinen Fall, dass das vorgedruckte Exemplar gebraucht wurde mit dem Standardtext. 

Ich wollte, dass etwas anderes draufsteht. Das war mir sehr wichtig. Ich habe das niemandem gesagt, aber gebetet, dass doch das draufstehen würde, was ich will und dass nicht der Standardbrief gebraucht würde. Ich dachte, das wird ja unmöglich sein. Die machen doch nicht für mich ein spezielles Exemplar und die wissen ja auch gar nicht, was ich drauf haben will.

Dann bekam ich das Dokument und statt dem Standardformular bekam ich genau den Text, den ich wollte. Ich sag dir, da zittern dir die Beine :-)

Aber meistens redet Gott einfach 'leise'. Bei mir ist es oft ein (christlicher) Liedervers, der hartnäckig in meinem Kopf hängen bleibt, bis ich endlich mal wirklich drauf höre und dann weiss 'das ist Gottes Reden'. 

Ein Beispiel: ich war kürzlich sehr traurig. Es hatte sich etwas ereignet, das ich nicht verstehen konnte. Ich dachte nur, 'wie soll das jetzt weitergehen? Wie ist es doch möglich?' Ich weinte, ich rief innerlich zu Gott/Jesus.

Und da war immer dieser Liedervers in meinem Kopf von einem uralten Kirchenlied

https://de.wikipedia.org/wiki/Befiehl_du_deine_Wege

"Ihn, ihn lass tun und walten,
er ist ein weiser Fürst
und wird sich so verhalten,dass du dich wundern wirst,"

Mit anderen Worten, wird etwas tun, worüber du nur staunen kannst.

Dieser Vers blieb hartnäckig in meinem Kopf und spielte sich ständig wieder neu ab, aber ich negierte ihn. Und plötzlich wurde ich 'wach' und hörte bewusst zu, was sich da in meinem Kopf abspielt und dann konnte ich nur sagen 'Ok, Gott, du hast etwas Grosses vor und ich warte jetzt einfach gespannt ab.'

Und ich staunte wieder und dachte, wie ist es doch möglich, dass Gott mit mir kleinem Menschen redet und mich so konkret tröstet.

Das Problem ist allerdings, wenn man solche Erlebnisse an Ungläubige weitererzählt, haben diese eine Menge Erklärungen dafür. Denn was ich nicht kann, das ist erklären, wieso ich so eine 'Stimme' als Gottes Stimme erkenne. Das kann man nicht erklären und nicht beweisen. Wenn man es aber selber erlebt, weiss man, dass es Gott ist.

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@Whitekliffs

Was sollte man den deiner Meinung nach tun, wenn man nicht in eine Gemeinde eintreten kann (vllt. kannst du dir schon denken wegen was...) was könnte man tun, Gott in den eigenen vier Wänden "predigen"? 

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@MargaretB

Eintreten, also irgendwo echt Mitglied werden, sollte man sowieso nicht so schnell. 

Ich selber hatte immer Gemeinschaft mit anderen Christen, angefangen von der Jugendgruppe, von der ich dir erzählt hab. Ich wurde aber nie irgendwo 'Mitglied', also irgendwie etwas auf Papier mit Unterschrift oder so. 

Ich wurde Christ, hatte ein Verlangen, um mit anderen Christen zusammen zu sein, und später auch den Wunsch, mich ganz praktisch irgendwo einzusetzen (Fussboden putzen zum Beispiel :-) )/ Aber irgendwo 'eingetragenes Mitglied' bin ich bis heute nicht. Obwohl ich meine Gemeinde als mein 'geistliches Zuhause' , als meine 'Familie' sehe und mich dort auch verbindlich einsetze mit Putzen, Kuchen backen usw.

Du könntest aber online schon irgendwo mithören oder so. Ich such mal. 

Weisst du, wichtig ist, dass du diese lebendige Beziehung mit Jesus bekommst. Dass du ihn in dein Leben einlädst. Und dann kommt er ja, und dann bist du nicht allein. Weil ER ja bei dir ist. 

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@Whitekliffs

Wenn man es aber selber erlebt, weiss man, dass es Gott ist.

Hm, also ich selbst glaube nicht an Gott, aber ich glaube das Gottesglaube vielen Menschen hilft, sich selbst zu helfen. 

Das ist wie mit Tarotkarten: die können nicht wirklich die Zukunft vorhersagen, aber man interpretiert sie in eine bestimmte Richtung, und handelt danach unterbewusst, damit es so passiert wie es passieren soll. 

Es ist schön, das du einen Zugang zu deiner inneren Stimme hast, nicht viele können ihre eigene Stimme in der heutigen lauten Zeit noch hören, aber "Gott" ist das (leider) nicht. 

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@Deamonia

Hallo Deamonia

du schreibst: 

Es ist schön, das du einen Zugang zu deiner inneren Stimme hast, nicht viele können ihre eigene Stimme in der heutigen lauten Zeit noch hören, aber "Gott" ist das (leider) nicht.

Ich kann verstehen, dass es dir schwer fällt, zu glauben, dass Gott ganz persönlich zu den Menschen redet. Das Wunderbare ist, er tut es doch. Das könntest du auch erleben. 

 

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ich weiss gar nicht was ich darauf Antworten soll als toll,fantastisch ..usw. das wäre aber total untertrieben ;)

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danke! ich find beide Seiten ziemlich gut! Ich lese sie mit heute Abend nochmal genauer durch ..musste sie gerade nur überfliegen :)

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