Warum werden Leute, die auf Ausländerkriminalität hinweisen so häufig in die rechte Ecke gerückt?

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35 Antworten

Grundsätzlich....kriminelle Personen gibt es in jedem Volk...

Die eigentliche Frage ist, warum müssen wir uns zu den kriminelle unseres eigenen Volkes auch noch kriminelle anderer Völker antun.

Diese Frage kann unerklärlicher Weise nicht beantwortet werden.

Wir haben schon seit Jahrzehnten Probleme mit kriminellen Migranten. Der Umstand wird nach meiner Ansicht von der Politik selbst vertuscht. Ich will dazu ein Beispiel bringen.

Ende der 80iger Jahre gab es in Düsseldorf fast täglich Meldungen über Untaten von Migranten türkischer Abstammung. Irgendwann wurde dann der örtliche Radiosender angewiesen, in den Tagesmeldungen anderen Sprachgebrauch zu nutzen. So kam es dann, dass bei "Antenne Düsseldorf" gemeldet wurde, "Ein Südosteuropäer hat dieses oder jenes gemacht". Die eigentliche Benennung der Nationalität wurde komplett unter den Tisch gekehrt.

Die Folgen dieser Vertuschungspolitik,

Parallelgesellschaften und Clangesellschaften

Diese finden sich zur Zeit verstärkt in

  • Berlin
  • Duisburg-Marxloh
  • Düsseldorf-Oberbilk (auch als Magrebh-Viertel bekannt)
  • Essen-Altenessen
  • Gelsenkirchen
  • Dortmund-Nord
  • Hamburg

Diese Gesellschaften leben nach eigener Religion, Kultur und Gesetzgebung. Die Staatsgewalt kann in solchen Gebieten nur durch Hundertschaften der Polizei "gezeigt" werden. Ansonsten nimmt man unsere Gesetze und Polizei eh nicht für voll.

Dadurch, dass die betreffenden Migrantengruppen immer frecher zu Tage traten, erschien in den Medien auch dieses Thema.

Das wurde dann wiederum von politischen Randgruppen aufgegriffen, und instrumentalisiert, Dazu gehört unter anderem die Pegida-Bewegung, sowie die erstarkte AFD. 

Um hier schnell einen Deckel auf den Topf zu bekommen, wurde als erstes NAZI-Alarm geschrieen. Ich darf da nur an die seltsame politische Äußerung von dem "Pack" erinnern. Auf den NAZI-Zug sind dann natürlich und gerne Autonome und Menschen mit guter Annahme aufgesprungen, und haben die NAZI-Arie mal so richtig ins Rollen gebracht.

Auch hierzu mal zur Verdeutlichung eine Anekdote unserer Gesellschaft. Am 04.12.1997 demonstrierten Studenten mit drei Galgen für Kohl, Rüttgers und Waigel vor dem Düsseldorfer Landtag. Was passierte....nichts. War halt eine freie politische Meinungsäußerung. Letztes Jahr, Demo Pegida. Zwei Galgen für Merkel und Gabriel. Was passierte....uhhhh....Großalarm mit bundesweiter Strafverfolgung.....

Wir haben einfach in Deutschland ein Problem...Dieses Problem muss die Politik jetzt zwingend in Angriff nehmen, und zwar so, dass der Staat als solches sicher wieder Respekt verschafft.

Die Probleme damit unter den Tisch zu kehren, dass man hier jeden x-beliebig aufmüpfigen Bürger als NAZI stigmatisiert, wird das Problem nicht beseitigen.

Meine persönliche Mahnung;

Je öfter man den Begriff NAZI für unbescholtene Bürger gebraucht, desto mehr nutzt sich der Schreckensbegriff ab.

Wir brauchen einen klaren und ehrlichen Dialog zwischen Bürger und Politik, und wir brauchen daraus folgende Resultate. Anders geht das hier nicht mehr.

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" Tacheles " kann ja nicht sein, das man nun sagen darf das alle Ausländer kriminell sind oder das Flüchtlinge nur Hass und Gewalt mitbringen aber ich versuche zu verstehen, was genau Du ausdrücken möchtest.

In erster Linie finde ich, das jeder Mensch ein Recht dazu hat, seine Meinung zu äußern, und egal welche Meinung er vertritt (!) angehört zu werden.

Menschen, die annehmen sie täten etwas ganz tolles einem 22Jährigen den Mund zu verbieten, wenn er die Flüchtingspolitik in Frage stellt, sei gesagt, das genau sie der Grund dafür sind, das immer mehr Ausländerfeindlichkeit erblüht.

Menschen die die Gewalttaten gegen Flüchtlinge ansprechen und an die große Tafel schreiben und die Taten der Linksextremen/Ausländer/Flüchtlinge und der Migranten runterschrauben, weil sie ja keine Rassisten sind und sein wollen, bieten die besten Vorraussetzungen dafür, das Opfer von solchen Taten sich nun für die rechtsextremen Parteien interessieren - wie sollte man die auch nicht nachvollziehen können?

Ich selber bin Ausländerin, hier geboren und ansässig und habe dementsprechend sehr viele ausländische und natürlich auch deutsche Freunde. In einem Portal wie Facebook lässt sich nun sehr genau nachverfolgen, was nach der Nacht in Köln, in den Köpfen der Menschen vor sich geht.

Ein Türke schreibt dann z.B. das dieser Vorfall nun perfekt dazu genutzt werden kann, noch mehr Ausländerfeindlichkeit zu schüren und man sich mal fragen soll, ob diese Tat nicht gespielt ist und es wäre ja antanzen gewesen und keine Vergewaltigung ( ähnlich wie Gegengift, der dazu Stellung nahm ) man solle dies bitte nicht so hochpuschen.

Auf der anderen Seite ein Deutscher, der beschreibt wie er nun gern alle Ausländer und Flüchtlinge hasst und nie etwas anderes erwartet hat ( ich bin noch in seiner Liste, ich kann es lesen ) und er dafür ist, das man das Pack und die Gutmenschen ( was ein Wort ) zum Teufel jagen soll.

Und ich sitze da und frage mich, wieso es dem Türken nicht möglich ist zu sagen, das er schrecklich findet was dort passiert ist und er am Boden zerstört wäre, würde dort seine Frau/Tochter/Mutter sein und der Deutsche nicht erkennt das es soviele Menschen gibt, die Schutz vor einem Krieg suchen, wo sie ihre Eltern/Kinder/Familien/Freunde sterben sahen und ein Recht darauf haben ein Leben ohne Gewalt zu führen.

Die Menschen die dort diese Taten begangen haben gehören bestraft, in welcher Form auch immer, da einen Unterschied zu machen ob nun Asylheime anzünden oder Vergewaltigung schlimmer ist, grenz für mich an Unmenschlichkeit.

Wenn Menschen Bedenken haben wegen der Flüchtlingspolitik und der Intergration dieser Menschen, dann sind dies keine Nazis. Diese Menschen nun " besorgte Bürger " zu nennen und sie Nazis abzustempeln, finde ich persönlich sehr merkwürdig denn muss man die Flüchtlingspolitik toll finden um ein guter Bürger zu sein? Muss ich mit jedem die gleiche Meinung teilen um nicht " Nazi " genannt zu werden?

Jeder redet davon das wir vor einpaar Jahren vor dem gleichen Problem standen und es dafür gesorgt hat, das ein Mensch wie Hitler an die Macht kam. Und wisst ihr was da war? Niemand durfte aussprechen, das er es nicht toll findet, was der Hitler da treibt und ihnen wurde der Mund verboten - genau das Gleiche macht ihr jetzt auch, nur andersherum.

Wenn ihr eure Meinung habt vertritt sie aber lasst den anderen auch sprechen. Und wenn ihr es schrecklich findet was einer 18Jährigen am kölner Dom passiert ist, dann findet es auch schrecklich was einer Mutter mit ihrem Baby in Flüchtlingsheimen passiert.

Ich lasse jede Meinung sprechen, auch wenn es mich an die Decke treibt aber zumindest habe ich die Möglichkeit zu argumentieren und damit vielleicht etwas zu bewegen, besser als jemandem den Mund zu verbieten und in dem Glauben das ich damit etwas tolles erreiche.

Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

Evelyn Beatrice Hall

LG

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Das Problem dabei sind doch nicht Tatsachen. Die müssen immer benannt werden und das macht man auch.

Das Problem sind die in diffamierender Absicht ins Netz gestellten zusammengelogenen "Nachrichten" über angebliche Ausländerkriminalität. Zur Zeit kursiert da beispielsweise ein Film, der angeblich am Kölner Bahnhof aufgenommen, der zeigt, wie eine Frau auf das massivste angegangen wird, dessen Veröffentlichung aber angeblich wahlweise von der Presse, Polizei, Politikern unterdrückt worden sei. Diese Aufnahme stammt aber nicht aus Köln, sondern von Tahirplatz in Kairo und ist einige Jahre alt.

Und solche verdrehten verfälschten Halbwahrheiten werden zu Hauf von Rechten veröffentlicht. Sie verbreiten und vervielfachen sich dort mit rasender Geschwindigkeit und sie werden geglaubt und wenn so etwas nicht in der seriösen Presse steht - natürlich nicht - dann muss das nach der verqueren Meinung solcher Deppen daran liegen, dass die Presse sie verschweigt oder lügt.

"Und genau in dieser Situation kommt eine Zahl daher, die zunächst
bestürzend scheint - aber sich dann in einen Hoffnungsschimmer
verwandelt. Vielleicht den einzigen. Die OECD hat herausgefunden, dass
in allen Ländern die Social-Media-Nutzer gebildeter sind als der
Bevölkerungsdurchschnitt. Außer in Deutschland. Ausgerechnet hier ist es andersherum: je dümmer, desto Social Media. "

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/lobo-kolumne-hilferuf-an-die-mindestens-durchschnittlich-begabten-a-1072955.html

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Die aus der rechten "braunen" Ecke weisen halt nur auf die von Ausländern begannen Verbrechen hin.
Ihre eigenen bzw. die kriminellen Handlungen Deutscher werden schön unter den Teppich gekehrt oder mit irgendwelchen abstrusen Behauptungen geschönigt bzw. als gerechtfertigt dargestellt.

Das Thema Kriminalität ist in meinen Augen nicht unter "Menschen mit der Nationalität sind krimineller als Menschen aus jenen Ländern" zu sehen, sondern im Gesamtbild.

Wer einfach "Ausländer sind kriminell!" brüllt, mag vielleicht eine leicht wabbelige Masse zwischen den Ohren haben - zum Denken nutzt derjenige sie allerdings nicht.

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Weil es oft so ist, dass dieses Besorgnis pauschal auf alle Ausländer und Flüchtlinge ausfällt. Oft macht auch der Ton die Musik. Klar ist, dass kriminelle Handlunge geahndet und bestraft werden müssen. Leider ist es aber so, dass zur Zeit besonders in Sozialen Netzwerken nur und besonders kriminelle Handlungen von Ausländern und Flüchtlingen in den Vordergrund gesetzt werden und dadurch eine Art Hetze vorprogrammiert ist, die leider so gut wie immer im braunen Meer endet. Man kann sich Sorgen machen und seine Bedenken äußern, sollte aber stets darauf bedacht sein, nicht zu pauschalisieren und vor allem nicht zu übertreiben. Wenn man einen dahingehenden Beitrag kommentiert oder gar teilt, sollte man vielleicht erstmal schauen, von wem ein solcher Beitrag stammt und wie glaubwürdig diese Quelle erscheint. 

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Das Problem ist nur, dass im deutschen Strafrecht für die Beurteilung eines Straftatbestandes Herkunft und Nationalität des mutmaßlichen Täters überhaupt keine Rolle spielen.

Wenn es also Leute gibt, die mit penetranter Härtnäckigkeit immer darauf hinweisen muss man zwangsläufig unterstellen, dass dies nicht zur Aufklärung einer Straftat geschieht sondern um eine ausländerfeindliche Stimmung zu schüren. Und das ist nun einmal nazi-typisch.

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Kommentar von woflx
20.01.2016, 19:32

Vor Gericht darf die Herkunft eines Straftäters natürlich keine Rolle spielen. Bei der Vorbeugung von Straftaten dagegen gilt es sehr wohl, Risiken zu identifizieren und zu benennen.

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das einzige problem bei deinen "hinweisen" ist eine mittlerweile schon gewohnheitsmaessige verallgemeinerung.

kein mensch hat ein problem damit, wenn verbrechen den leuten zugeordnet werden, die sie begehen. das problem entsteht erst dann, wenn es "die asylanten" oder "die fluechtlinge" heisst. 

die gefahr der verallgemeinerung wird gerade von vielen juengeren menschen unterschaetzt. ebenso die gefahr, nach zwischenfaellen wie denen in koeln fuer alle moeglichen damit gar nicht in verbindung stehenden probleme pauschal asylbewerber, fluechtline, muslime oder auslaender verantwortlich zu machen.

das sind mechanismen, die auch im dritten reich eine ganz grosse rolle gespielt haben. das faengt schon damit an, dass neuerdings wieder sehr viele leute "asylanten" sagen statt asylbewerber. das hat direkt schon einen negativen beigeschmack.

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Kommentar von D0nut4ever
20.01.2016, 20:26

Da gebe ich dir Recht, man läuft natürlich ständig Gefahr alle in einen Topf zu schmeißen. Dennoch kann ich den Hass und die Wut der Menschen, die wirklich schlimme Dinge durch einige Flüchtlinge erlitten haben nachvollziehen, wobei ja auch sehr viele Flüchtlinge unter anderen Flüchtlingen leiden, da ja oft geklaut, geprügelt und missbraucht wird in den Heimen.

Und ich sage ganz ehrlich, wenn mir das passieren würde, würde ich auch sehr energisch auf Flüchtlinge reagieren, da ich dann ja vorneweg sehr negative Erfahrungen mit ihnen gemacht hätte. Und anstatt dem nun entgegen zusteuern, und zu beschwichtigen, lässt die Regierung immer mehr und mehr und mehr ins Land, sodass sich die Kluft nicht schließt, sondern immer tiefer wird.

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Hängt zum Beispiel mit der Art der Darstellung der Meinung zu tun.

Wenn man - vollkommen abweichend von den Fakten - irgendwelche Behauptungen in den Raum stellt, die faktisch einfach nicht stimmen und dies dann "den Ausländern" zu Lasten legt, dann braucht man sich über einen gewissen Gegenwind nicht wundern.

Zudem habe ich ein Problem damit, da solche Leute dies dann nicht differenziert betrachten, sondern in ihr allzu typisches Schubladendenken verfallen.

Laut dem BKA gibt es zum Beispiel keinen Unterschied zwischen Straftaten von Ausländern und Deutschen. Des Weiteren würde ich dann auch mal Straftaten in Betracht ziehen, die in ihrer spezifischen Gestaltung gerade Deutschen anzurechnen sind - zum Beispiel das Anzünden von Flüchtlingsheimen, ist diese Straftat in ihrer konkreten Gestalt nun besonders erwähnenswert, weil Nazis - die rein faktisch Deutsche sind - sie begangen haben? Nein, ich denke nicht. Auch haben Deutsche meiner Ansicht nach nicht eine Affinität zu solchen Straftaten.

Jedoch habe ich das Gefühl, dass dieses "Ich darf irgendetwas nicht sagen, weil ich Deutscher bin" Argument missbraucht wird, um gerade den inneren Gedanken Gestalt zu verleihen und sie mit einer in den meisten Fällen nicht einmal vorhandenen Nazikeule zu legitimieren. 

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Kommentar von Akainuu
20.01.2016, 19:51

*Hat 

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Kommentar von D0nut4ever
20.01.2016, 20:21

Ausländer und Flüchtlinge sind zweierlei. Und es geht im Moment nicht um "die Ausländer", sondern um "die Flüchtlinge."  Außerdem wollen wir doch mal bitte nicht den Fakt vergessen, dass Straftaten, die mit schwerer Gewalt zusammenhängt in sehr sehr vielen Fällen von Menschen mit arabischen/muslimischen Wurzeln/Glauben begangen werden. Ausländer kommen ja von überall her, also Europa, Afrika, Asien und so weiter. Davon ist nun ein etwas kleinerer Teil Araber, was völlig logisch ist. Und wenn man die Ausländer nun alle in einen Topf wirft, und sie als Ganzes betrachtet, dann begehen sie natürlich prozentual gesehen, wenig Straftaten, weil die sehr hohe Gewaltbereitschaft bestimmter Gruppen von dem Rest ausgeglichen wird.

Das sieht dann aber völlig anders aus, wenn man sich die Nationalitäten der Personen ansieht. Da wird man sehr schnell feststellen feststellen, dass so gut wie jedes dritte Schwerverbrechen von einem Araber begangen wird. Das ist nun mal so, und er wird Zeit, dass die Europäer das endlich begreifen. Bei fast allen anderen Menschen mit Migrationshintergrund hat die Integration funktioniert, aber bei den Arabern ist sie wirklich kläglich gescheitert.

So, nun hau mich mit der Nazikeule, das brauch ich jetzt^^

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Kommentar von ZweiGegengifts
21.01.2016, 15:36

Gewaltorgien wie von den Rechten gibt es in dem Ausmaß in keiner anderen Gruppe. Die Neonazis stellen seit Jahren traurige Rekorde in Sachen brutaler Überfälle auf.

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Weil solche Taten von Bürgern instrumentalisiert werden. Dies ist ekelhaft gegenüber Ausländern und auch ekelhaft gegenüber den Opfern. Man hat den Eindruck dass es Hetzer freut dass solche furchtbaren Dinge wie in Köln passieren, damit sie dies zu ihrem Zwecke nutzen können. Kriminalität an einer ethnischen Herkunft festzumachen und dann auch noch den Neologismus der "Ausländerkriminalität" zu schaffen ist ein Instrument der ethnischen Hierarchisierung die im mindersten der Fälle als untollerierbar angesehen werden muss. 

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Kommentar von Agentpony
20.01.2016, 13:35

...ist ein Instrument der ethnischen Hierarchisierung die im mindersten der Fälle als untollerierbar angesehen werden muss.

Wieso?

Solange wir das System des Nationalstaats pflegen, ist eine "Hierarchisierung" unvermeidlich, sogar nützlich.

Mit unseren kriminellen Staatsbürgern (ungeachtet der Herkunft und Abstammung) müssen wir leben. Der "Ausländer" jedoch ist in einem Gastland und daher in besonderem Maße verpflichtet, sich den Gepflogenheiten anzupassen - und der Staat hat innerhalb der Grenzen nationaler und internationel Gesetze die Wahl, wie mit kriminellen Ausländern verfahren wird.

Das ist demnach schon alleine deshalb eine relevante soziale Klassifizerung.

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... weil die Befürchtung besteht... dass dann wieder eine Gesinnung aufkeimen könnte, die 1933-1945 geherrscht hat 

Es ist in manchen Ländern ,vor allem in Deutschland, einfach verpönt etwas gegen bestimmte Nationalitäten oder (Glaubens)Gemeinschaften in Pauschalform zu sagen.

"Positiv" sollte man aber auch nichts über eine bestimmte Gruppe äußern, da sich dann andere abgewertet fühlen.

Beispiel:

8-Klässler sind sehr fleissig ...

( Da würden sich dann dann die anderen "Klässler" evtl. beleidigt fühlen...)

Man darf jedoch sagen: " Manche Menschen sind....."

Also möglichst neutral formulieren.

" In Köln haben Männer......."

" In Dresden treffen sich Menschen um....."

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Kommentar von D0nut4ever
20.01.2016, 20:06

Sonst ist das politisch nicht korrekt nicht wahr?

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Diese Frage ist extrem komisch gestellt, denn es geht hier garantiert nicht um Kritik an Straftaten, sondern an der Tatsache, dass es halt Leute gibt, die alles pauschalieren...

Nur als Beispiel, es gibt beim Fußball einige Hooligans, die mit Fußball eigentlich nicht viel am Hut haben. Wenn jetzt Menschen meinen alle Fußballfans wären nur auf Randale aus, dann ist das falsch... 

Hoffe, ich konnte Dir helfen... 

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Wenn du Menschen aufgrund ihrer Herkunft negative Eigenschaften unterstellst, dann bist du per Definition ein Rassist. Das könnte die Ursache sein. ;)

Die Täter in Köln waren nicht nordafrikanisch-arabische Männer, sondern Verbrecher, die mit voller Härte bestraft gehören. An der Flüchtlingspolitik läuft so einiges falsch, die Flüchtlinge selbst können dafür aber wenig.

Was zu Silvester 2015 in Köln passiert ist, ist schlimm und verwerflich. Was in Rostock-Lichtenhagen 1992 passiert ist, ist auch schlimm und verwerflich. Kriminelle südländische Banden sind auch schlimm und verwerflich, brennende Flüchtlingsheime sind auch schlimm und verwerflich. Es gibt keine "besseren Verbrechen".

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Ich finde es besorgniserregend, dass man unbedingt auf die Ausländerkriminalität hinweisen muss, aber die deutsche Kriminalität unter den Tisch gekehrt wird. Wer eine Straftat begeht, muss dafür zur Rechenschaft gezogen werden unabhängig von der Herkunft. 

Blöd nur, wenn es gar kein Gesetz dagegen gibt wie bei der sexuellen Belästigung. Warum ist eigentlich über so etwas kein besorgter Bürger besorgt?

Bedenklich ist es, wenn ein gewisses Ereignis hochgepusht wird, weil dort die Täter der eigenen Weltanschauung passen, während andere Delikte runter gespielt wird. Da wird dann schon mal ein sexueller Übergriff zu einer spaßigen Handlung eines kecken Burschens, wo das Opfer Strafe hat zahlen müssen, weil es sich gewehrt hat

 http://mobil.stern.de/panorama/weltgeschehen/oktoberfest--wie-sich-ein-polizeibericht-anhoert--wenn-deutsche-maenner-frauen-bedraengen-6641130.html

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Kommentar von D0nut4ever
20.01.2016, 19:57

Kennst du ein Beispiel wo Deutsche soetwas veranstalten haben wie zu Silvester?

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Es geht ja nicht nur um Straftaten, du wirst auch so in diese Ecke gestellt. Sobald du kritisierst und etwas dagegen sagst, dann kommt diese Naziparole. Aber so schlimm wie es war in letzter Zeit, wird es auch besser. Die Leute wachen langsam auf und sehen selbst, das es so nicht mehr weitergehen kann. Natürlich mal wieder erst, nach dem viel
passieren musste. Nichts gegen die wo wirklich vor Krieg und Terror fliehen, aber genug ist genug. Was heißt Tacheles geredet, dumm labern kann jeder. Es wäre ein Zeichen, wenn die Grenzen dicht gemacht werden, und dann muss man sofort die Gesetze überarbeiten. Was die Pegida angeht, kann man wirklich nur von rechtsradikalen Idioten sprechen. Gleiches gilt für die Linken Gewalttäter.

Eines noch, die AfD hat nichts mit Nazis am Hut. Die
sprechen Dinge an, wo andere nicht hören wollen. Und das passt den anderen wiederum nicht. Alles nur Medienhetze, sonst nichts. Aber genau das, macht sie dann stark. Und schon bald stehen die Wahlen an.

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Kommentar von finja15
20.01.2016, 18:03

Sehe das genauso wie Holzfaeller, es ist einfach zu viel passiert. Und auch das mit der "Manipulation" in Medien und dem Internet allgemein, es ist einfach so. Da werden Sachen rausgehauen, wo niemals stimmen können. Sei es jetzt von Seiten der rechten oder sonst etwas, das spielt wirklich keine Rolle. Die stehen sich in allem nichts nach, da ist keiner besser als der andere.

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Kommentar von Holzfaeller93
23.01.2016, 17:01

Wer diese Politik noch unterstützt, lebt entweder in seiner eigenen Scheinwelt, oder ist einfach nur sehr dumm in der Birne.

Wie gesagt, soll sich am besten jeder selbst ein Bild davon machen und nicht allen Müll glauben, was hier als rausgehauen wird. Die aktuellen Zahlen jedenfalls, geben der AfD recht und lügen auch nicht.

Finja, das hätte man nicht besser schreiben können. Und auch
D0nut4ever, auch dir kann man nur zustimmen.

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Kommentar von Holzfaeller93
23.01.2016, 17:26

TitusPullo, wäre da mal für eine Gegenfrage.

Wäre mal schön zu wissen, was denn alles passieren sollte, damit man so einen Schwachsinn wie von dir nicht mehr lesen muss.

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Ja,es müßte nahezu täglich passieren,überall und Dinge mit denen ja die lieben Politiker niemals hätten rechnen könnten,gelle? Das der unbestimmte Aufenthalt von unbestimmten Personen und einer unbestimmten Größenordnung in einem kurzen Zeitraum ist,na ja das hätten Kindergartenkinder entweder nicht verstanden,aber auf jeden Fall so gehandhabt.Kinder an die Macht.Denen könnte man nicht böse sein,gelle?LG

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Der Mantel des Schweigens über sexuelle Belästigung von Frauen in Deutschland wurde erst gelüftet, als man Nicht-Deutsche dafür verantwortlich machen konnte.

Sagt das was aus über die Nicht-Deutschen oder über die Deutschen?

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Kommentar von liheido
23.01.2016, 05:16

Deine Antwort sagt bloß was über dein bevorzugtes Weltbild aus, das aber ziemlich eindeutig......

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Das ist so, weil die Bürger von oben runter so erzogen wurden. Die Deutsche Mehrheit ist seeehhr Obrigkeitshörig und glaubt alles was sie erzählt bekommt.

Es wird den ganzen Tag überall von Toleranz und Multikulti gefaselt, aber auf der anderen Seite sind die Leute wahnsinnig intolerant. 

Ist es Tolerant jemanden als "Nazi" zu bezeichnen, nur weil er berechtigte Bedenken aufgrund der Invasoren hat?

Ist es Tolerant jemanden als "rechtsradikal" zu bezeichnen, weil er es nicht toll findet, dass Moslem Frauen von Ihren Männern unterdrückt werden, schlimmer als es im Mittelalter war?

Dann wiederum gibt es noch diese Leute, sollten sie etwas mitkriegen, dass der Arbeitskollege vielleicht nicht 100% hetero sein sollte, wird das ganze überall breit getreten und derjenige schlecht gemacht. 

Aber wehe in deren Gegenwart würde sich jemand gegen die Homo Ehe aussprechen, dann wäre derjenige wieder ein "intoleranter Nazi"

Verstehst du was ich damit sagen will? Die Mehrheit der Gesellschaft ist gar nicht besser geworden, als zu der Zeit der dunklen Geschichte Deutschlands.

Die Leute sind immer noch genauso intolerant, nur auf andere Art und Weise.

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Kommentar von Etter
20.01.2016, 21:46

"nur weil er berechtigte Bedenken aufgrund der Invasoren hat?"

Und bei so ner Wortwahl wunderst du dich? Nuff said.

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Warum werden Leute, die auf Ausländerkriminalität hinweisen so häufig in die rechte Ecke gerückt?

Zu 95% sind es Rechte, die auf solche Dinge gesondert hinweisen. Und meist werden dann auch noch Zahlen verdreht.

damit der Mantel des Schweigens verschwindet und endlich Tacheles geredet wird?

Über Diebestouren, wie sie in in dem Umfang in jeder Großstadt passieren? Was wir erlebt haben und noch erleben, war / ist ein medial inszenierter Aufschrei.

Erst Tage nach Silvester ging es dann mit den Anzeigen so richtig los. 10 Tage danach gingen 100 neue Anzeigen pro Tag ein. 1,5 Wochen nach Silvester.

Anzeigen              Gesamt    Neu
4.1 Montag 60
5.1 Dienstag 90 30
6.1 Mittwoch 106 16
7.1 Donnerstag 121 15
8.1 Freitag 170 49
9.1 Samstag 379 135
10.1 Sonntag 516 137
11.1 Montag 553 37
12.1 Dienstag 653 100

Vor 2 Tagen waren es über 800 Anzeigen.

Schon nach einigen Tagen intensiver Berichterstattung gab es mehr Anzeigen als Opfer. Aber bald haben wir mehr Anzeigen als überhaupt Menschen auf den Vorplatz waren. Denn die Zahl kratzt gerade an der Tausendermarke. Langsam wird es peinlich.

Das war mal wieder eine erfolgreiche Punktlandung der rechten Medienöffentlichkeit. Die ausgesetzten 10.000 € Belohnung auf Tippgeber tun ihr Übriges.

Sorry aber das erinnert mich überhaupt nicht an "Tacheles", sondern an die Vorgänge in der Öffentlichkeit, wie man sie aus den 90er Jahren kennt und die in  Pogromen an Ausländern endeten. Eigentlich sind wir auch schon längst wieder so weit. Aber die Aufarbeitung kommt immer erst lange danach.

Alle 1,8 Tage brannte in Deutschland 2015 eine Flüchtlingsunterkunft. Medialer Aufschrei? Massenanzeigen? 10.000 € Belohnung für Tippgeber? Statt dessen wurde praktisch kein einziger Täter ermittelt. Man kann nur vermuten warum das so ist. Darüber wird nicht "Tacheles" geredet von den aufrechten Deutschen.

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Kommentar von D0nut4ever
20.01.2016, 20:02

Leider vergisst du bei deinen gut recherchierten Angaben zu erwähnen, dass die meisten abgefackelten Häuser/Autos/Asylheime von Linksradikalen in Brand gesetzt worden sind...Das werden dir auch die Flüchtlinge selbst sagen "Wir brauchen keine Aktivisten die uns aufhetzen, sondern richtige Hilfe". Und mal ganz nebenbei, die Deutschen müssen in der Flüchtlingsfrage gar nix! Sie haben mehr getan als jedes andere Volk auf der Welt, und jetzt muss auch Schluss sein.

Zweitens hieß es mehrere tausend, mein lieber, nicht eintausend.

Und drittens finde ich es schon recht erschreckend, dass es ernsthaft noch Menschen gibt, die das als völlig normal erachten...

Mir vergeht langsam die Lust darüber zu reden, da wird man richtig depressiv von

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Kommentar von ZweiGegengifts
20.01.2016, 20:19

So bleibt es halt dabei. Die Taten von Einzelnen werden instrumentalisiert, um damit Politik zu machen. Und wenn die Taten nicht genügend hergeben, wird eben inszeniert bis Alltagskriminalität zu einem Politikum geworden ist und man damit Gesetze ändern kann.

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Kommentar von Chiliheadx
20.01.2016, 20:30

Dass Sexualdelikte fast nie unmittelbar nach der Tat angezeigt werden, ist absolut normal. Da spielen Scham und schlicht Angst eine große Rolle. Erst dadurch, dass die Vorfälle an die Öffentlichkeit gelangten, fanden viele Frauen den Mut Anzeige zu erstatten. Wie du das hier bagatellisierst und als "rechte" Propaganda darstellst, ist unterste Schublade.

Und was die Brandanschläge betrifft, schreibst du selber, dass keine Täter ermittelt wurden, biegst es aber trotzdem so hin, als sei es bewiesen, dass die Taten einen rechtsextremen Hintergrund haben. Sehr oft  werden die Brände durch die Flüchtlinge selbst verursacht - ob absichtlich oder nicht, sei mal dahingestellt.

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Weil die Leute erstens nicht hören wollen, dass ihre Sicherheit gefährdet ist, da hört es sich besser an wenn mir jemand erzählt, dass alles gut sei.              Zweitens ist dieses Land schon so sehr durch linke verseucht, dass alles, was nicht links ist, automatisch rechts ist.

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Kommentar von earnest
20.01.2016, 19:59

"Das Land ist schon so sehr durch Linke verseucht ..." 

Das hätte Adolf Nazi nicht besser formulieren können. 

;-((

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Kommentar von petersiggis
21.01.2016, 19:31

Damit wären die CSU, CDU, SPD, Grüne alle rechts? halte ich für  eine gewagte These...

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Dazu ein Zitat von Kurt Tucholsky: Im übrigen gilt ja hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht.

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Kommentar von mrradiohead1000
21.01.2016, 13:11

ok, schon wieder jemand, der mich zum nazi abstempelt. wie erzähl ich das bloß meiner asiatischen mutter?

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