Warum wird in islamischen Ländern nur der Islam akzeptiert?

24 Antworten

Ich unterstelle mal, dass so manche islamische Herrscher die Altertümlichkeit ihrer Religion und die (gefühlte) Unterlegenheit gegenüber weniger dogmatischen Weltanschauungen erkennen, und ihnen kaum etwas anderes übrig bleibt als dort mit Verboten oder zumindest mit Unterdrückung zu reagieren.

Laizismus und Säkularisation sind dem Islam so wesensfremd, wie für einen Seelöwen eine Bergwanderung.

Die schrecklichen Körperstrafen im Islam.

Der Totalitarismus des Islams ist ausgeprägter als in der Scientology Church.

Die Integrationsunwilligkeit gläubiger Muslime, ihre mangelnde Distanzierung von der Sharia und Ummah.

Die Vertreibungspolitik der Muslime gegenüber anderen Religionen und ihre permanente Empörungs- und Gewaltbereitschaft.

Ein gläubiger Muslim fühlt sich bereits dann in seiner Religionsausübung behindert, wenn er daran gehindert wird, Nicht-Muslime zu unterdrücken oder zu vertreiben.

Fast alle Religionen, insbesondere die monotheistischen, dulden keine Konkurrenz neben sich. Sofern die religiösen Führer der jeweiligen Religion die Macht dazu haben, benutzen sie diese auch entsprechend.

Dieter Nuhr hat das mal schön gesagt: "Islam und Katholizismus sind ausgesprochen tolerante Religionen, solange sie keine Macht besitzen."

"Katholizismus" und da irrt Herr Nuhr ist allerdings keine Religion!

Und auch das Christentum, die größte der monotheistischen Glaubensrichtungen kann man als die toleranteste Religion bezeichnen. Nicht zu verwechseln mit dem was Menschen oder kirchliche Institutionen unter Missachtung der Regeln historisch daraus zeitweise schon gemacht haben!

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@bonamie

Da hast wohl eher du die Bildungslücken. So gibt es als Unterrichtsfach an Schulen katholische Religion, es gibt im Vatikan eine Rligionskongregation, auf der Dteuerkarte steht die Religionszugehörigkeit (evenagelisch/katholisch) und überall, auch in kirchlichen Statistiken wird bei "Religionszugehörigkeit" zwischen römisch-katholisch, orthodox, evangelisch etc. unterschieden.

Und auch das Christentum, die größte der monotheistischen Glaubensrichtungen kann man als die toleranteste Religion bezeichnen.

Natürlich kann man das, was dann aber mit Tatsachen absolut nichts mehr zu tun hat, was bei Aussagebn Gläubiger leider häufig der Fall ist. 2000 Jahre Geschichte des Christentums beweisen eindrücklich das Gegenteil.

Nicht zu verwechseln mit dem was Menschen oder kirchliche Institutionen unter Missachtung der Regeln historisch daraus zeitweise schon gemacht haben!

Jesus sagt selber: "Nicht an ihren Worten, an ihren Taten sollt ihr sie erkennen" und deshalb ist es völlig egal, welche Wunschvorstellungen oder Sonntagspredigten einzelne Christen verbreiten. An nichts anderem als an seinen taten kann das Christentum gemssen werden und das ist eine breite Blutspur über die gesamte Erde, das sind Mord, Folter, Völkermord, Unterdrückung, Kulturzerstörung und ähnliches.

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@Hamburger02

An alle scheinbaren Besserwisser!

"Katholizismus" oder auch eine andere christliche Konfession hört dort auf Christentum zu sein, wo sich konfessionelle Auslegungen von der Bibel selbst unterscheidet.

Und da gibt es leider so Einiges! 

Also nochmals, Katholizismus ist kein absolutes Indiz für Christentum.

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@Hamburger02

Und auch das Christentum, die größte der monotheistischen Glaubensrichtungen kann man als die toleranteste Religion bezeichnen.

Natürlich kann man das, was dann aber mit Tatsachen absolut nichts mehr zu tun hat, was bei Aussagebn Gläubiger leider häufig der Fall ist. 2000 Jahre Geschichte des Christentums beweisen eindrücklich das Gegenteil.
Nicht zu verwechseln mit dem was Menschen oder kirchliche Institutionen unter Missachtung der Regeln historisch daraus zeitweise schon gemacht haben!
Jesus sagt selber: "Nicht an ihren Worten, an ihren Taten sollt ihr sie erkennen" und deshalb ist es völlig egal, welche Wunschvorstellungen oder Sonntagspredigten einzelne Christen verbreiten. An nichts anderem als an seinen taten kann das Christentum gemssen werden und das ist eine breite Blutspur über die gesamte Erde, das sind Mord, Folter, Völkermord, Unterdrückung, Kulturzerstörung und ähnliches.

Wir urteilen ganz offensichtlich von unterschiedlichen Standpunkten aus! - Ich zum Beispiel primär nach der Lehre einer Religion ohne, dass ich dabei historische Geschehnisse unterschlage.

Du dagegen urteilst kurzsichtig und oberflächlich, will nicht sagen dumm, allein aus der Aversion gegenüber wohl allem Religiösen.   

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@bonamie

Als Außenstehender betrachte ich das Christetum in seiner Gesamtheit und da insbesondere die geschichtliche Realität. Interne Theologische Streitigkeiten und unterschiedliche Auslegungen interessieren mich dabei nur am Rande. Das ist eine interne Angelegenheit der Christen. Insbesondere, wenn es nur um kleine Gruppen ohne großen Einfluss auf die Entwicklung des Christentums geht, sind deren speziellen Meinungen besonders uninteressant, solange es ihnen nicht gelingt, irgendeinen Einfluss auf die Gesamtheit auszuüben.

Das ist nicht anders als die Beurteilung z.B. des Islams. Wenn es da um die Gesamtheit geht, speziell bei den diversen gewalttätigen Ausbrüchen, interessieren mich einzelne Meinungen und Ausreden in der Art "das sind keine wahren Moslems", "die haben den Koran nicht verstanden oder falsch ausgelegt" ebenfalls nur am Rande.

Was den Katholizismus im speziellen angeht, ist der nun mal die bestimmende Religion innerhalb des Christentums, sowohl was die geschichtliche Wirkung als auch die Zahl seiner Anhäger betrifft. Wenn es nun einzelone unbedeutende Sekten gibt, die eine andere Meinung ohne Einfluss haben, kann deren unbedeutende Interpretation nicht der Maßstab sein, um das Christentum in seiner Gesamtheit zu bewerten.

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@bonamie

Wir urteilen ganz offensichtlich von unterschiedlichen Standpunkten aus! - Ich zum Beispiel primär nach der Lehre einer Religion

Wie schon zitiert, ist eine Lehre an sich für außenstehende völlig uninteressant. Da ist ausschließlich die Praxis und die geschichtliche reale Auswirkung interessant. So ist für mich z.B. für die Beurteilung des Kommunismus völlig unbedeutend, was Karl Marx theoretisch gelehrt hat. Da interessiert mich auch nur die Praxis, die daraus gemacht wurde und alleine die reicht mir aus, um den Kommunismus abzulehnen, auch wenn die theoretische Lehre Marx' womöglich gut gemeint war.

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Katholizismus ist Christentum.

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