Warum werden in einer Wertetabelle immer die y-Werte den x-Werten zugeordnet und nicht umgekehrt?

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3 Antworten

Nein, daran liegt es nicht.

Wie schon gesagt wurde, es ist eine Konvention. Man macht es einfach auf die Weise.

Anders herum wird es auch ab und zu angewendet (wenn man z.b. eine Funktion umkehrt o.Ä)

Aber ganz selten wirst du so etwas wie x = y² sehen.

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Kommentar von General001
30.10.2016, 10:38

Was ist eine Konvention genau?

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"Funktion" ist so definiert, dass es "in EINER Richtung" funktioniert.
Also die Zuordnung von den x-Werten zu den y-Werten wird durch die Funktionsgleichung beschrieben - NICHT andersherum.


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Die Definition des Begriffs Funktion hast Du schon ziemlich gut wiedergegeben. Aber sie ist nicht allgemein genug. Immer noch etwas verkürzt heißt sie in etwa: "Jedem Element des Definitionsbereiches wird genau ein Element des Wertebereiches zugeordnet."

Und ob man die Elemente des Def.-Bereiches nun x, a oder Birne nennt (entsprechend zum Wertebereich), das ist einem im Grunde selber überlassen.

"Konvention" (also allgemeine Vereinbarung) ist es aber stillschweigend, dass die Elemente von ID mit x, die Elemente von IW mit y bezeichnet werden - soweit es nicht anders angegeben ist.

Daher halte ich von der Schreibweise y = 2x o.ä. nicht viel. Besser: f(x) = 2x. Dann ist klar: Die Funktion heißt f, die Variablen (aus ID) werden mit x bezeichnet, und die zugeordneten Funktionswerte sind eben f(x) (meist eben y genannt).

Hast Du z.B. eine Funktion, die beim Start einer Rakete einem bestimmten Zeitpunkt t die entsprechende Geschwindigkeit zuordnet, wirst man das mit v(t) benennen. Du kannst aber genauso umgekehrt zu einer bestimmten Geschwindigkeit die Zeit zuordnen (das wäre dann die Umkehrfunktion). Dann vertaushcne sich auch die Elemente von ID und IW.

Mit dem zweiten Teil Deiner Aussage, also "Und einem y-Wert mehrere x-Werte zugeordnet werden können?" bin ich aber nicht einverstanden. Besser: es kann passieren, dass mehreren x-Werten ein y-Wert zugeordnet wird.

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