Warum werden in der Homöopathie einerseits die niedrigen Potenzen für Laien empfohlen

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6 Antworten

Ganz einfach: die Wirkung der Hochpotenzen kann aus einem anderen Grund (Erstverschlimmerung) aus den Fugen geraten, daran glauben aber nur die Homöopathen (ich gehöre dazu) . Die Rezeptpflicht hat damit nichts zu tun: die Urtinktur oder Substanz, als nicht oder kaum verdünnt und potenziert, kann giftig sein (Arsenicum: Rattengift z.B. ist aber verdünnt heilend ), Schlangegift Lachesis etc.

Benny0815 21.02.2012, 13:41

die Wirkung der Hochpotenzen kann aus einem anderen Grund (Erstverschlimmerung) aus den Fugen geraten,daran glauben aber nur die Homöopathen (ich gehöre dazu)

Ausser möglicherweise in den Niederlanden - dort passiert selbst bei einer falsch verschriebenen Hochpotenzen nichts! Glauben zumindest andere Homöopathen (wie joppo77)

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JohannHe 21.02.2012, 18:36

Ganz einfach: die Wirkung der Hochpotenzen kann aus einem anderen Grund (Erstverschlimmerung) aus den Fugen geraten, daran glauben aber nur die Homöopathen (ich gehöre dazu) .

Sind das dieselben Hochpotenzen wie die von joppo77 ?

joppo77 vor 13 Stunden

Wenn eine hochpotenz falsch verschrieben cq genommen wirdt, passiert nichts !

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Domenicco 22.02.2012, 05:12

Rattengift z.B. ist aber verdünnt heilend

Das glauben ebenfalls nur Homöopathen wie Du.

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Dein Vergleich mit dem Glücksspiel trifft ins Schwarze

Wie beim Glücksspiel, je größer die Gewinnchance um so kleiner der Gewinn.
Im übrigen habe ich noch keinem Laien zur Selbstmedikation mit Homöopathika geraten. Verständlich ist es aber, wenn jemand 5 mal wegen Ohrenschmerzen im Lauf der Zeit Viola odorata D 12 verordnet bekam und es jedes mal sofort geholfen hat, dass er das beim nächsten mal auch ohne zu fragen wieder versucht. Dann ist auch verständlich, dass sich mancher Laie doch dafür interessiert und sich entsprechende Bücher kauft. Da hängt nun vieles vom Schicksal ab, welches Buch jemandem als erstes in die Hände kommt.
So hat Stauffer, der ein großes 3 Bände-Werk über Homöopathie geschaffen hat, sich überwiegend mit tiefen Potenzen befasst. Andere Autoren wie Nash fast nur mit Hochpotenzen, aber auch er verwendete z. B. Senega (die kanadische Schlangenwurzel) in der D 2, die ich wiederum nie in so tiefer Potenz als passend befunden habe. Im Bereich der tiefen Potenzen grenzt die Homöopathie auch an die Pflanzenheilkunde, zwei Gebiete, zwischen denen ich aber keine scharfe Grenzlinie ziehen will.
Die Rezeptpflicht wird von Bundesbehörden festgesetzt, die entscheiden allein danach wie giftig die Ausgangsstoffe der Mittel sind. Logisch, dass da z. B. das giftige Arsen unter Rezeptpflicht gestellt ist bis zu der Potenzstufe (in deren Augen: Verdünnungsstufe), in der es keine Vergiftungen mehr verursachen kann.
Anderer seits haben manche Homöopathen gesagt. "Die Hochpotenzen gehören in den Giftschrank". Das kann natürlich von den Moleküle zählenden Medizintheoretikern nicht begriffen und daher auch nicht verstanden werden. Ist aber auch für den vermeintlichen gesunden Menschenverstand nicht begreifbar, solange bis man zu der Erkenntnis gekommen ist, dass es doch Dinge gibt, die es unserem Verstand nach nicht geben dürfte, die aber trotzdem sind. Z. B. wo ist das Gehirn in dem die Erinnerungen an frühere Leben gespeichert sind, die bekanntlich in Hypnose bei vielen doch noch abrufbar sind, also jedenfalls existieren müssen. Unser neu entstandenes materielles Gehirn kann es ja nicht sein. Es existiert eben im rein geistigen Bereich, wo es unzerstörbar ist.
Einiges kann vielleicht verstanden werden, wenn man sich klar machen, dass letztendlich Dinge wie Kraft und Energie die noch keiner, auch nicht unter dem stärksten Elektronen-Mikroskop, je gesehen hat, trotzdem da sind, ja dass es nicht den geringsten Vorgang in unserem Weltall gibt, der nicht durch das, für jedes Auge unsichtbare Wechselspiel von Kraft und Energie zustande käme.
So erkläre ich die Wirkungen der Hochpotenzen damit, dass durch die Potenzierung eben ein substanzspezifisches Hochspannungsfeld auf gebaut wird. Da zu ein praktische Beispiel: Ein Rheumatiker bekommt Tuberculinum D 200, das kann eine drastische Erstverschlimmerung verursachen. Wie gibt es das? Bei vielen Rheumatikern ist die Ursache ihrer Krankheit, dass sich tuberkulinische Gifte an der Knorpelsubstanz so festgesetzt haben, dass der Körper gezwungen ist die eigene Substanz mit anzugreifen, wenn er dieses entgiften will. Durch das substanzspezifische Hochspannungsfeld, können die gleichartigen Gifte aber aus dieser Bindung losgerissen werden, weshalb sie nun plötzlich im Kreislauf zirkulieren und damit die Verschlimmerung bewirken. Gibt man jetzt das aus einer Tubekulosebazillenkultur gewonnene Erreger spezifische Hapten dazu, dann pflegt diese Verschlimmerung in Kürze zu verschwinden, da eben mit Hilfe des Haptens die Entgiftung der Tuberkuline oft erst ermöglicht wird, wozu in der Regel eine Menge von etwa einem Zehntel Milligramm des Haptens benötigt wird. Was rückblickend die Annahme, dass die Hochpotenz diese Toxine in Bewegung gebracht hat bestätigt. Gibt man aber kein Hapten, dann setzen sich die Toxine nach einiger Zeit wieder da fest wo sie losgerissen wurden und der alte Zustand kehrt zurück, nur dass durch dieses Zwischenspiel die Autoaggression noch verstärkt wurde und so mehr Schaden als Nutzen entsteht.

retum 21.02.2012, 13:47

P.S. Wenn keine tuberkulinischen Toxine am Knorpel hängen, dann reißt das Tuberkulin D 200 auch keine los. Das ist wie mit einem Magneten. Wenn Du eine Eisensplitter im Finger hast, kann ihn ein starker Magnet herausziehen. Ist aber keiner da, dann passiert nichts.

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Benny0815 21.02.2012, 14:29
@retum

Das ist wie mit einem Magneten.

Also ist vermutlich ein "substanzspezifisches Hochspannungsmagnetfeld" im Spiel?

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Benny0815 21.02.2012, 14:25

Z. B. wo ist das Gehirn in dem die Erinnerungen an frühere Leben gespeichert sind, die bekanntlich in Hypnose bei vielen doch noch abrufbar sind,

Tempeldienerin oder Krieger bei den Pharaonen war ja als Erinnerung an ein früheres Leben zeitweise recht beliebt.

Seltsamerweise konnte sich allerdings nie einer daran erinnern, wie man ägyptische Hieroglyphen liest und deswegen mußte die Menschheit warten bis um 1816 Jean-François Champollion der Durchbruch bei der Entzifferung gelang - übrigens ganz ohne Hypnose.

So erkläre ich die Wirkungen der Hochpotenzen damit, dass durch die Potenzierung eben ein substanzspezifisches Hochspannungsfeld auf gebaut wird

Hochspannungsfelder (gemeint sind elektrische Felder ) lassen sich präzise messen. Würden potenzierte Mittel ein "Hochspannungsfeld" erzeugen hätte man das längst nachgewiesen.

Ein "substanzspezifisches Hochspannungsfeld" muss allerdings (ähnlich wie der bekannte "gelbe" Strom aus der Werbung) erst noch erfunden werden.

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retum 24.02.2012, 17:59
@Benny0815

Die Kraft eines Magnetfeldes kann nur gemessen werden, wenn wir ein Stück Eisen haben,welches von dem Magnet angezogen wird. wenn wir keines haben sind wir nicht in der Lage einen Magnet von einem gleichaussehenden Nichtmagnet zu unterscheiden.
Das substanzspezifische Hochspannungsfeld kann nur festgestellt werden, wenn die gleiche Substanz im Körper vorhanden ist und auch dann geht es nur weil der Mensch selbst das empfindlichste Messgerät für diese Dinge ist, der noch ein hochsensitives Immunsystem hat, welches die Information aufnimmt und weiter verfolgt.

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JohannHe 21.02.2012, 18:32

Und was hat jetzt dieser rethorische Ausflug in die Esoterik mit der Frage zu tun ?

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Domenicco 22.02.2012, 06:22

Im übrigen habe ich noch keinem Laien zur Selbstmedikation mit Homöopathika geraten.

Und wie ist das mit dem Erfühlen des richtigen Mittels ´?

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retum 24.02.2012, 17:11
@Domenicco

Und wie ist das mit dem Erfühlen des richtigen Mittels

Ja das ist eben Esoterik pur. Ich erlebe immer wieder, dass Kleinkinder, die noch nicht lesen können, aus der zu Hause vorhandnen Sammlung homöopathischer Mittel zielsicher das greifen, welches sie gerade brauchen. Kannte auch jemanden, der ein Fläschchen eines Homöopathikums in die Hand nehmen konnte und dann mit geschlossenen Augen die Wirkung des Mittels beschreiben konnte, fast wie es im Buch steht. Gut das begreife ich selbst nicht ganz, da meine Sensitivität das nicht hergibt. Aber es gibt eben nichts, was es nicht gibt, auch wenn es 1000 mal unbegreiflich ist.

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Warum werden in der Homöopathie die niedrigen Potenzen für Laien empfohlen, während die höheren Potenzen eher den Fachleuten vorbehalten sind.

Höchstwahrscheinlich weil Hahnemann selbst im Laufe seines Lebens immer höhere Potenzen beschrieben und verwendet hat. Und da wollen die Fachleute eben unter sich bleiben.

Andererseits sind aber gerade manche homöopathische Mittel bis D3 Rezept pflichtig, während alle Hochpotenzen Rezept frei sind.

Diese Regel stammt auch nicht von Homöopathen sondern von wissenschaftlich denkenden Menschen.

Wenn Du tatsächlich eine fachkundige Antwort erwartet hast, halte Dich an die Aussagen von frawee oder stelle Deine Frage in einem Fachforum für klassische Homöopathie.

Deine Nachfrage, warum es Tiefpotenten überhaupt gibt hatte er eigentlich schon in seinen Ausführungen beantwortet:

Zudem ist es so das niedrige Potenzen ein breites Spektrum haben auf Symptome einzuwirken bzw. eine schnelle Veränderung herbeiführen

Manchmal ist es also auch für einen Homöopathen hilfreich, auf diese Potenzen bei der Behandlung von Patienten zurückzugreifen.

goldensmily 21.02.2012, 04:21

oder stelle Deine Frage in einem Fachforum für klassische Homöopathie.

Gute Idee! Kannst du mir eines empfehlen das du persönlich kennst ?

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Wenn eine hochpotenz falsch verschrieben cq genommen wirdt, passiert nichts !

Dass ist er grosse vorteil gegen uber niedrige potenzen.

Die niedrige potenzen sind in der EU steht schwieriger zu bekommen, versuch mal zbs chelidonium dil.d3 zu bekommen, dass gibt nicht mehr !

Die pharmalobby hatt in Brussel ganze arbeit geleistet.

goldensmily 21.02.2012, 06:34

Danke für deine Antwort.

Wenn eine hochpotenz falsch verschrieben cq genommen wirdt, passiert nichts !

Und warum wird dann immer wieder von Fachleuten gesagt, dass Hochpotenzen nur was für Fachleute sind und die Laien besser niedrigere Potenzen verwenden sollen ?

Die niedrige potenzen sind in der EU steht schwieriger zu bekommen,

Kommt drauf an was du unter niedrige Potenz verstehst. Ab D4 sind alle Potenzen rezeptfrei zu erhalten.

Die pharmalobby hatt in Brussel ganze arbeit geleistet

Ich weiß jetzt nicht genau was du meinst. Aber ich bin eigentlich dafür, dass alle hom. Mittel nur mehr nach Rezept zu bekommen sind. Das würde die hom. Mittel enorm aufwerten. Ohne Rezept macht es doch für Laien den Eindruck als ob´s das Gleiche wäre wie irgendwelche ungeprüften Hustenbonbons, die man auch im Supermarkt kaufen kann.

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JohannHe 21.02.2012, 07:09

Die pharmalobby hatt in Brussel ganze arbeit geleistet.

Aber die Firmen, die homöopathische Mittel produzieren, sind doch auch in der Pharmalobby oder was verstehst du genau unter Pharmalobby ?

Für mich ist es in Deutschland zum Beispiel der BPI

http://www.bpi.de/bpi/mitglieder/bpi-mitglieder/

und da sind auch die Firma Heel und die DHU eingetragene Mitglieder.

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Domenicco 21.02.2012, 20:49

Wenn eine hochpotenz falsch verschrieben cq genommen wirdt, passiert nichts ! Dass ist er grosse vorteil gegen uber niedrige potenzen.

In welchem Lehrbuch der Homöopathie hast Du denn das gefunden ? Oder, welche Homöopathieschule lehrt das ?

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Die Einteilung, niedrige Potenzen für Laien und höhere Potenzen für Fachleute, ist nicht wirklich nachvollziehbar.

Wie du (und Frawee) ja selbst schon bemerkt hast, braucht es für alle Potenzen eine Anamnese und daher einen Fachmann. Daher spricht auch nichts gegen deine Meinung, alle hom. Mittel rezeptpflichtig zu machen. Wenn hom. Mittel tatsächlich eine Wirkung haben, dann sollte man sie auch nicht einfach mal so im Internet bestellen können oder frei in jeder Apotheke kaufen können.

Bettablocker und Antibiotika gibt es ja auch nicht auf freien Wunsch und in jeder Menge für jeden medizinischen Laien.

Die Potenzen bis D3 sind aus allopathischen Gründen rezeptpflichtig, nicht aus homöopathischen Gründen. Das heißt, es sind noch genug Wirkstoffe vorhanden, dass sie auch eine chemische Wirkung haben können.

mayya77 21.02.2012, 08:09

Wie du (und Frawee) ja selbst schon bemerkt hast, braucht es für alle Potenzen eine Anamnese und daher einen Fachmann. Daher spricht auch nichts gegen deine Meinung, alle hom. Mittel rezeptpflichtig zu machen.

Doch, es sprechen zwei Argumente dagegen:

1) Kein an einer banalen Gastritis oder "Erkältung" Erkrankter würde zum Arzt rennen, um sich homöopathische Mittel verschreiben zu lassen. Die Kosten wären viel zu hoch (Praxisgebühr + Untersuchung + evtl. Behandlung + Arzneimittel).

2) Heilpraktiker - also die eigentlichen Fachleute für diese Behandlung - hätten keinen Zugriff mehr auf Homöopathika (incl. Schüsslersalzen), da sie nur rezeptfreie Medikamente "verschreiben" dürfen.

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JohannHe 21.02.2012, 08:46
@mayya77

Zu 1: Wenn man die Homöopathie nicht über den Daumen, sondern ihren Regeln entsprechend verwenden will, dann braucht es immer einen Fachmann, der eine Anamnese durchführen kann und das ist mit Rezept genauso teuer wie ohne Rezept.

Zu 2: Was kümmern mich deutsche Heilpraktiker, wenn von der richtigen homöopathischen Behandlung die Rede ist. Die richtige homöopathische Behandlung ist doch weltweit gültig und nicht nur in Deutschland und einigen schweizer Kantonen.

In Österreich zum Beispiel, muss auch jetzt schon jeder Patient zu einem Arzt gehen, wenn er die Homöopathie fachgerecht (mit gründlicher Anamnese) anwenden will und nicht frei nach Hausfrauenart.

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mayya77 21.02.2012, 08:58
@JohannHe

Also schließt Du Heilpraktiker(innen) und Ärztinnen aus. Gelten nur männliche Ärzte als Experten für Homöopathie?

Auch Heilpraktiker(innen) können Anamnese betreiben - und das i. d. R. besser als Ärzte (Zeitfaktor).

Was kümmert mich Österreich: weit, weit weg.

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JohannHe 21.02.2012, 09:20
@mayya77

Also schließt Du Heilpraktiker(innen) und Ärztinnen aus. Gelten nur männliche Ärzte als Experten für Homöopathie?

Nein mir ist nur dieses Emanzengetue mit dem -in zu blöd. Ich muss bei einem Beruf nicht immer extra betonen, was alle wissen - Dass er von beiden Geschlechtern ausgeübt wird. Du schreibst übrigens in deinem eigenen (ersten) Kommentar auch nur von Arzt und Heilpraktiker. Schließt Du Heilpraktiker(innen) und Ärztinnen auch aus ?

Auch Heilpraktiker(innen) können Anamnese betreiben - und das i. d. R. besser als Ärzte (Zeitfaktor).

Das riecht jetzt ein ganz klein bisschen nach Eigenlob. Beweise dafür gibt es ja keine oder hast du welche ? Wenn ich meinem Arzt privat dasselbe bezahle wie dir, dann ist er auch gerne bereit mit mir länger zu plauschen. Dein Argument "Zeitfaktor " zählt also absolut nicht.

Was kümmert mich Österreich: weit, weit weg.

Ja der Eine denkt eben global und der Andere hört bei der eigenen Ordinationstür auf.

Falls Du´s noch nicht bemerkt hast:

Ich rede von der Homöopathie und Du redest von deinen Möglichkeiten als Heilpraktikerin.

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mayya77 21.02.2012, 09:52
@JohannHe

Schließt Du Heilpraktiker(innen) und Ärztinnen auch aus ?

Ich habe die Pluralform gebraucht. Also nicht "der Heilpraktiker", sondern "die Heilpraktiker". Und das schließt - anders als bei Dir - auch die weiblichen ein.

Wenn ich meinem Arzt privat dasselbe bezahle wie dir, dann ist er auch gerne bereit mit mir länger zu plauschen.

Ich glaube kaum, dass Dein Arzt mit meinem Stundenhonorar zufrieden wäre.

Ich rede von der Homöopathie und Du redest von deinen Möglichkeiten als Heilpraktikerin.

Richtig. Und von denen der Patienten. Dein Arzt hätte vermutlich Schwerigkeiten, die plötzlich auftretende zusätzliche Patientenschar lege artis zu behandeln, wenn die Homöopathika nur noch nach seiner Verschreibung erhältlich wären.

Ich habe übrigens keine Ordinationstür - ich bin zwar auch Theologin, aber keine ordinierte Pfarrerin.

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JohannHe 21.02.2012, 18:21
@mayya77

JohannHe vor 9 Stunden

Zu 2: Was kümmern mich deutsche Heilpraktiker

mayya77 vor 8 Stunden

Ich habe die Pluralform gebraucht. Also nicht "der Heilpraktiker", sondern "die Heilpraktiker". Und das schließt - anders als bei Dir - auch die weiblichen ein.

Wirklich anders als bei mir ?

Ich glaube kaum, dass Dein Arzt mit meinem Stundenhonorar zufrieden wäre.

Wenn Du mir Dein Stundenhonorar verrätst, dann kann ich gerne meinen Arzt fragen und wir können dann vergleichen und sind nicht auf Deinen oder meinen Glauben angewiesen.

Dein Arzt hätte vermutlich Schwerigkeiten, die plötzlich auftretende zusätzliche Patientenschar lege artis zu behandeln, wenn die Homöopathika nur noch nach seiner Verschreibung erhältlich wären.

Was nichts anderes heißt als dass derzeit der Großteil der Homöopathika nicht lege artis verwendet wird.

Ich habe übrigens keine Ordinationstür - ich bin zwar auch Theologin, aber keine ordinierte Pfarrerin.

Ordination in der Medizin bezeichnet in der heutigen Sprache meistens die Verordnung. Früher wurde auch die Sprechstunde als Ordination bezeichnet. Vor allem im österreichischen Sprachraum kann damit auch die Arztpraxis als Ganzes gemeint sein.

http://de.wikipedia.org/wiki/Ordination_%28Medizin%29

Mit Ordination wollte ich nur höflich deine Behandlungsräume aufwerten.

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Benjamin 21.02.2012, 19:06
@JohannHe

Ist für medizinische Laien halt schwierig, sich mit der Fachterminologie auszukennen.
Ordination, Anamnese, Therapie/Behandlung....

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mayya77 22.02.2012, 21:13
@JohannHe

Ja, wirklich anders als bei Dir:

JohannHe (siehe oben):

dann braucht es immer einen Fachmann, der eine Anamnese durchführen kann

Wenn Du mir Dein Stundenhonorar verrätst ...

60 min Behandlung 25,00 € (+evtl. Fahrtkosten).

Was nichts anderes heißt als dass derzeit der Großteil der Homöopathika nicht lege artis verwendet wird.

??

Mit Ordination wollte ich nur höflich deine Behandlungsräume aufwerten.

Danke dafür, im österreichischen Sprachgebrauch kenne ich mich nicht aus. Wie gesagt: Weit, weit weg.

Man van mi ut könnt wi ok Platt proten ...

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mayya77 22.02.2012, 23:58
@Benjamin

Na, Du Glückskind kennst Dich ja bestens damit aus. Was natürlich wieder einmal nur beweist, dass selbst Leute ohne Graecum und Latinum ein bisschen mitreden können.

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Auskunft 23.02.2012, 08:44
@mayya77

Was natürlich wieder einmal nur beweist, dass selbst Leute ohne Graecum und Latinum ein bisschen mitreden können.

Wie willst Du beurteilen können, wer über Latein- und/oder Griechisch-Kenntnisse verfügt?

Ist Dir eigentlich klar, wie peinlich solche Äußerungen von Dir sind?

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mayya77 23.02.2012, 08:56
@Auskunft

Über ausgewiesene Latein- und Griechischkenntnisse verfügen nur die mit einem Graecum und einem Latinum.

Was ist daran peinlich?

Ach, ich vergaß: "Peinlich" in des Wortes ursprünglicher Bedeutung ist abgeleitet von "Pein". Also bereiten meine Äußerungen Schmerzen? Schön. Das war auch die Absicht.

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Auskunft 23.02.2012, 09:17
@mayya77

"Das Wort Peinlichkeit leitet sich vom griechischen Wort ποινη (Strafe) ab und bezeichnete früher einen (als Strafe gedachten) körperlichen Schmerz oder eine sehr unangenehme Belästigung." (Wikipedia)

Schön, dass Du deine Äußerungen ("absichtlich") auch so einstufst.

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mayya77 23.02.2012, 09:54
@Auskunft

Woher wikipedia diese Informationen hat, weiß ich nicht.

Das maßgebliche Wörterbuch des Altgriechischen ( Mnge-Güthling) erwähnt jedenfalls folgende Übersetzungen: Sühne(geld), Buße (und Bußgeld); Rache, Strafe, Vergeltung.

Aber wenn Du Dich dadurch belästigt fühlst, soll es mir auch Recht sein.

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Benjamin 26.02.2012, 11:19
@mayya77

mayya77, bei deinen Kommentaren fällt leider immer wieder auf, dass du, sobald dir die Argumente ausgehen, versuchst, auf "Nebenschauplätze" auszuweichen:

Seien es banale Tippfehler, ein Komma, das hier oder dort fehlt bzw. zuviel gesetzt wurde, die deiner Meinung nach fehlende weibliche Form oder deine Vermutungen über fehlendes Graecum und Latinum.

Das ist alles andere als souverän! Denk mal in Ruhe darüber nach.

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mayya77 27.02.2012, 11:09
@Benjamin

Nein, mein liebes Glückskind, es geht um "Hauptkriegsschauplätze ". Wenn man mit der Waffe der Sprache nicht souverän umgehen kann, dann sollte man sich nicht in Wortgefechte stürzen.

Nicht umsonst steht die Rechtschreibung in den Richtlinien an erster Stelle.

Es geht meines Wissens auch nicht in erster Linie um den Austausch von Argumenten (für Diskussionen sollte das Forum dienen), sondern um Fakten, die entweder falsch oder richtig sind.

Ich habe übrigens nie Vermutungen über ein fehlendes Latinum oder Graecum angestellt.

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Benjamin 29.02.2012, 20:30
@mayya77

es geht um "Hauptkriegsschauplätze "

Ach, mein liebes Bienchen, du willst hier Krieg führen, indem du solche Pamphlete von dir gibst:

Na, Du Glückskind kennst Dich ja bestens damit aus. Was natürlich wieder einmal nur beweist, dass selbst Leute ohne Graecum und Latinum ein bisschen mitreden können.

Das ist allerdings ein Niveau, auf das ich mich nicht einlassen werde.

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mayya77 29.02.2012, 23:20
@Benjamin

Ohne Graecum und Latinum ist das auch schwierig, liebes Glückskind.

Dein Pamphlet (also Deine Kriegserklärung) habe ich noch nicht vergessen

Kommentar von Benjamin 21.02.2012 - 19:06

"Ist für medizinische Laien halt schwierig, sich mit der Fachterminologie auszukennen. Ordination, Anamnese, Therapie/Behandlung...."

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Auskunft 01.03.2012, 12:01
@mayya77

Ist für medizinische Laien halt schwierig, sich mit der Fachterminologie auszukennen.

Wenn ich mal fragen darf:

Was stimmt an diesem Satz denn nicht?

Du solltest übrigens mit Deiner Wortwahl etwas vorsichtiger umgehen!

Hier auf dieser Seite geht es nicht um "Kriegsführung".

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mayya77 01.03.2012, 20:36
@Auskunft

An diesem Satz an sich ist dann nichts auszusetzen, wenn er nicht auf mich gemünzt ist und ohne Zusammenhang gelesen wird. Aber vielleicht liest Du mal den geamten Dialog zwischen Benjamin, unserem Glückskind, und mir. Dann kommst Du vielleicht darauf, warum ich das als Pamphlet verstanden habe.

Auch wirst Du bemerken, dass ich mit dieser Kriegsrhetorik nicht begonnen habe. Wende Deine (berechtigte) Ermahnung doch bitte auch an unser Glückskind Benjamin.

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Benjamin 01.03.2012, 22:42
@mayya77

An diesem Satz an sich ist dann nichts auszusetzen, wenn er nicht auf mich gemünzt ist

Ja und, was ist daran falsch, Bienchen?

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mayya77 02.03.2012, 08:41
@Benjamin

Ich wiederhole das Gschriebene: An diesem Satz an sich ist dann nichts auszusetzen, wenn er nicht auf mich gemünzt ist und ohne Zusammenhang gelesen wird.

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Auskunft 02.03.2012, 08:47
@mayya77

Und was ist daran falsch, wenn er auch auf Dich gemünzt ist?
HeilpraktikerInnen sind nun einmal medizinische Laien.

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Benjamin 03.03.2012, 09:48
@mayya77

Dann hast du außer deiner "Ausbildung" zur Heilpraktikerin auch noch eine medizinische Ausbildung, die diesen Namen auch tragen darf, in irgendeiner Form erworben?
Ansonsten bliebe es nämlich beim "medizinischen Laien".

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Benjamin 03.03.2012, 09:52
@mayya77

Ist nur gut zu wissen, dass du keine Fachfrau für Homöopathie bist, also allenfalls "Hobbyhomöopathin".

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mayya77 05.03.2012, 14:29
@Benjamin

Allerdings.

Aber selbst wenn nicht, hätte ich gerne den entsprechenden Hinweis dafür, dass Heilpraktiker vom juristischen Standpunkt aus medizinische Laien sind.

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Benjamin 05.03.2012, 17:15
@Benjamin

Findet sich auch noch einmal auf der Seite einer Schule für Heilpraktiker:

"Da eine medizinische Ausbildung für den Heilpraktiker nicht vorgeschrieben ist, braucht er den Nachweis einer allgemeinen medizinischen Fachqualifikation nicht zu erbringen; eine eigentliche Fachprüfung findet nicht statt."

http://www.paracelsus.de/recht/urt_03.html

Deswegen ist der Beruf des Heilpraktikers auch ein Zulassungsberuf und kein Ausbildungsberuf.

Allerdings.

???????????????????

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mayya77 05.03.2012, 21:27
@Benjamin

Da wurde kein entsprechender Paragraph irgedeines Gesetzes genannt, demzufolge Heilpraktiker medizinische Laien sind.

Medizinische Laien sind und bleiben Menschen, die keine Erlaubnis haben, kranke Menschen zu behandeln.

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mayya77 06.03.2012, 07:55
@Benjamin

Nein, auch das nicht. Ich arbeite grundsätzlich nicht mit homöopathischen Einzelmitteln.

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