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Latein war schon früher die Sprache der Gelehrten. In den einzelnen Landessprachen gibt es kaum einheitliche Bezeichnungen für ein und den selben Käfer, geschweige denn in den einzelnen Dialekten. Auch bei Aquarienfischen ist es ganz offensichtlich: ein "Knutschi", "Scheibensauger" oder "Algenfresser" hört sich nett an, sagt aber rein gar nichts aus, welche Tierart das wirklich ist. Es geht einfach um genaue Zuordnung in einer international verständlichen Fachsprache.

Gelehrte wie Thomas von Aquin, Petrarca, Erasmus, Luther, Kopernikus, Descartes oder Newton haben Werke in Latein verfasst. Bis ins 19. Jahrhundert wurden die Vorlesungen an den Universitäten in ganz Europa auf Latein gehalten. In Polen, Ungarn und im Heiligen Römischen Reich war Latein bis dahin Amtssprache. In Tausenden von Lehn- und Fremdwörtern sowie Redewendungen ist Latein heute auch in nichtromanischen Sprachen wie Deutsch oder Englisch präsent. Bei der Bildung neuer Fachbegriffe wird immer wieder auf Latein zurückgegriffen.



(Wiki Latein)

genau und die Bibel wurde ja auch erst durch Martin Luther aus dem Lateinischen übersetzt.

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@Biberchen

Die Bibel ist frei erfunden und exestiert so in keinster Weise. Typisch,das die ein MANN erfunden hat!!

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Es ist ein wilder Mix aus Latein und Griechisch. Das wird verwendet, um sich international zu verständigen (siehe Latein als Gelehrtensprache) und heute behält man es wohl bei, weil es viel zu kompliziert wäre das komplett umzuwälzen auf Englisch.

Wahrscheinlich einerseits, damit die Dinge weltweit gleich heißen und andererseit, weil Latein als "Sprache der Gebildeten" grade in war, als die Menschen damals anfingen, sich für Biologie zu interessieren. Wenn das zu einem anderen Zeitpunkt passiert wäre, wäre vielleicht Französisch oder Englisch die Sprache der Wahl gewesen.

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