Warum werden heutzutage manche Elektrosachen mit einem viereckigen Kasten direkt an ein Kabel angebracht, anstatt mit einem Stecker für die Steckdose?

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4 Antworten

es besteht duchaus die möglichkeit. allerdings ist das immer eine frage der kosten und des aufwandes. ich meine WANN muss die heizung mal wirklich vom Netz genommen werden. es reicht doch in der regel, wenn man sie am Netzschalter abschalten kann.

gerade im bereich der heizungsanlage muss man sicherstellen, dass diese nicht verpolt angeschlossen wird. das kann zu schäden an der Anlage führen.

entsprechende steckverbindungen gibt es reichlich. vom CEE Stecker (die blauen fürs wohnmobil, über einen Perilexstecker (alter drehstromstecker) oder die sogenannten HNA Stecker, das waren stecker, die es in 3 verschiedenen ausführungen gab, bis hin zu sonderlösungen wie Harting- oder amphenolstecker.

das Problem dabei, das sind alles sachen, die nicht gerade ganz billig sind. und wie gesagt. dafür, dass der stecker nur alle 7 jahre mal rausgezogen werden muss, einfach zu teuer...

etwas anders schaut es z.B. bei meiner Mama in der Küche aus. die hat einen standherd und als krankenschwester achtet sie sehr auf hygiene. d.h. 2 mal im jahr wird der herd aus der niesche gerückt.

damit mama besser putzen kann, habe ich ihr die herdanschlussdose durch eine Perilex Steckdose samt dem passenden winkelstecker ersetzt.

lg, Anna

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Kommentar von Madmoisele
22.10.2016, 10:24

Lieben Dank an die Fachfrau!

In diesem Jahr ist mir ganz besonders mulmig wegen eines möglichen längeren Stromausfalles im kommenden Winter. Das Wetter schlägt so grosse Kapriolen.

Deshalb würd ich mir gerne ein Notstromagregat anschaffen. Da erscheint mir die "Kastenlösung" des Stromanschlusses noch komplizierter als eine normale Steckdose.

Welcher Handwerker könnte mir denn das Agregat anschliessen? Der Elektriker oder der Heizungsbauer?

Und was meinen denn Sie? Wieviel KW müsste dieses Agregat denn schaffen? Wenn ich es richtig verstanden habe, braucht eine moderne 14 KW Gasheizung doch eigentlich kein allzugrosses (KW) Agregat, da sich der Verbrauch im Wattbereich, statt im Kilowattbereich befindet.

Ich überlege mir, zwei Aggregate anzuschaffen. Mit jeweils halber Leistung, die man je nach Anforderung einzeln oder zusammen  betreiben könnte. z.B. Notlicht, kleine Kochplatte auf einem Agregat und Heizung auf dem anderen.

Was meinen denn Sie dazu?

Lieben Dank für eine evtl. nochmalige Antwort

MADMOISELE

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Wenn zwischen einem potenziell kritischen Gerät und dem Sicherungskasten so viel Abstand ist, würde ich mir vermutlich unten vor dem Heizungskeller einen Not-Aus-Taster montieren (lassen).

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Fest installierte Geräte die hohe Leistung fordern werden nunmal fest angeschlossen. Dadurch hat man eine bessere Verbindung. Und solche Geräte muss man auch eigentlich nie komplett vom Stromnetz nehmen.

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Kommentar von Madmoisele
22.10.2016, 03:38

Ich habe aber heute hier gelesen, dass eine 14KW Gasheizung bestenfalls Watt und nie Kilowatt an Strom verbraucht. Da hat sie doch keine hohe Leistung. Oder verstehe ich da was verkehrt?

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Kommentar von Shalidor
22.10.2016, 14:42

14 Kilowatt sind 14000 Watt. Bei 400V Drehstrom sind das 35 Ampere. Das hört sich schon realistisch an. Und das ist ja auch nur die Nennleistung. Also das, was maximal gebraucht werden kann.

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sowas nennt man starkstrom

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Kommentar von Madmoisele
22.10.2016, 02:51

Soweit ich es mitgekriegt habe, sind die Starkstromstecker aber rund. Ausserdem habe ich heute hier bei gutgefragt lernen dürfen, dass eine Heizung Strom  im Wattbereich abnimmt. Da braucht man weiss-gott keinen Starkstrom!?

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Kommentar von Shalidor
23.10.2016, 18:07

Zudem sind die 230V bei der Steckdose auch schon Starkstrom.

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