Warum werden große Dateien nach dem rendern auf einmal so klein?

3 Antworten

"Hohe Kompression = schlechte Qualität" stimmt ja nicht immer und unbedingt.

Unkomprimiert muss ja für jedes der 25 Bilder pro Sekunde jeder einzelne Pixel abgespeichert werden. Bei einer Diashow bleibt ein Bild aber in der Regel mehrere Sekunden, also vielleicht für 50 bis 100 Frames unverändert stehen. Ein cleverer Codec würde dann das Bild nur einmal speichern und sich merken, wie lange er dieses Bild darstellen muss.

Damit hättest Du eine Kompression um den Faktor 50 bis 100 ohne jede Qualitätseinbuße.

Was bei Dir genau passiert ist, lässt sich aber nur sagen, wenn Du noch ein paar Informationen preisgibst:

  • Was meinst Du mit "300 Minuten über" ?
  • Welchen Codec hast Du beim ersten Rendern verwendet?
  • Welche Auflösung? Wie viele Bilder pro Sekunde?
  • Wie lang ist der Film?

Das wenn ich alles wüsste, wäre ich schlauer:

Ich versuche es mal: 

Also wenn ich in Pinnacle mir eine DVD erstellen will ( habe 30 Minuten "Film" jedes Bild steht 7 Sekunden, dann sagt mir das Programm die DVD hat 300 Minuten über also minus. Sprich ich habe lt dessen 300 Minuten zu viel drauf, solange dauert das ja nicht mal.

Ich habe den Film dann gerednert, aber keine Ahnung mit welchem Codec, das mach der automatisch, bei der Grundeinstellung habe ich aber 1940x..... 25i eingestellt, falls das hilft.

Jedenfalls stand dann da der Film hätte 22 GB. dann geredert und angegeben das ich es als iso datei will, also noch nicht brennen.

Gebrannt habe ich es dann in CD Burner xp, da hatte der Film dann noch 1,2 GB.

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@Nordseefan

Also drei Dinge fallen mir auf:

"300 Minuten" klingt komisch. Es könnte sein, dass Du beim ersten Mal tatsächlich ein 300 Minuten langes Video gerendert hättest? Vielleicht, weil hinten bei Minute 300 noch ein Videoschnipsel in der Timeline liegen geblieben ist, oder weil Du eine entsprechend große Markierung aktiv hattest?

"1940x..." ist so ungefähr HD. Das sind etwa 5 mal so viele Pixel, wie eine DVD braucht. Hier lässt sich also viel sparen (1920x1080 statt 720x576).

Codec - den weisst Du nicht. Ein falscher Codec mit hoher Datenrate oder sogar ganz ohne Komprimierung erzeugt natürlich viel größere Files als mpeg (DVD's werden mit mpeg2 komprimiert). Und Diashows lassen sich ohne große Qualitätseinbußen sehr stark komprimieren, weil sich kaum etwas bewegt.

Irgendwas davon wird's sein :)

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Das Wunder nennt sich Komprimierung und Umcodierung, durch das Rendern werden die Rohdaten komprimiert und einen effizienteren Codec umgewandelt, dadurch sinkt die benötigte Datenmenge, jedoch leidet die Qualität mal mehr mal weniger drunter (z.B. statt 32Bit-Farbraum nur noch 16Bit-Farbraum)

Ja ok, die Qualität leidet aber eben NICHT.

Und wie gesagt, mit haben die 22 GB starkt gewundert. Ich arbeite immer mit diesem Programm, mache auch längere Filme ( dieser war gerade mal 30 Minunten)

Also der Ausgange besonders hoch, das Ergebnis besonderes klein, die Qualität würde ich mal sagen eher besser als sonst.

Ich bin froh, das ich es nach einigen Flüchen überhaupt mit dem aufeinmal zu spinnen beginnenden Programm auf die Reihe gebracht habe, wollte aber wissen ob es dafür eine logischere Erlkärung als nur die Komprimierung gibt.

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Sie werden doch komprimiert

ja ok, dann müsste aber bei einer derartigen Kompression ja auch die Qualität leiden. Was sie aber nicht tut

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Es gibt verlustfreie Kompression

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