Warum werden Fußball-Hooligans so dargestellt?

7 Antworten

Gar nichts war anders, die Medien schreiben es nur so damit es noch dramatischer wird (was immer gemacht wird), mir persönlich reicht es schon wenn diese Idioten Männer verletzen und angreifen.

Die richtigen Hooligans sind organisierte Gruppen die den Fußball benutzen um sich gegenseitig die Schädel einzuschlagen. Laut ihnen selber kommen keine anderen zu Schaden, jedoch werden oft Unschuldige verletzt und Sachbeschädigung vollzogen.

Hooligans sind einfach eines der unnötigsten Dinge auf der Welt, die sollen sich einfach in ihrem Keller gegenseitig zusammenschlagen.

Danke, dann sehe ich das also schon auch richtig.

Und natürlich ist es keineswegs weniger schlimm, wenn bei solchen Krawallen "nur" Männer angegriffen oder verletzt werden.

Ich hasse nämlich eine solche reißerische, verzerrte und einseitige Berichterstattung!

Diese Schmierfinken sind doch wirklich das Allerletzte!

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@Franz577

Ich persönlich unterschiede nicht zwischen Hooligan und Randalierer oder Schläger. Gewalt ist für mich das allerletzte egal in welcher Hinsicht und macht den Fußball nur kaputt. Viele sagen auch, ist ja nichts passiert wenn keine Unschuldigen zu Schaden gekommen sind, den Sachschaden welchen solche Idioten eigentlich immer machen, da immer irgendwelche Gegenstände geworfen werden, sehen sie dabei nicht.

Ich weiß nicht wozu diese Gewalt und auch die Beschimpfungen gut sein sollen. Ich war letztes Jahr mit meinem Cousin(Schalkefan) in der Veltinsarena und ich hab mich im Stadion bei ein paar Bier mit einem Schalke-Pärchen dessen Sohn auch BVB-Fan ist sehr gut unterhalten. Und nächstes Wochenende schauen wir uns den BVB gegen die Wölfe an und Köln gegen Schalke und auch da werden wir uns mit Fans von anderen Mannschaften amüsieren, denn dass macht für uns den Fußball aus, er soll verbinden.

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Die Medien müssen es ja "dramatisch" dar stellen. Sonst könnte man ja "a la Bildzeitug - alles Sensationsüberschriften+Bild" keine Zeitung verkaufen.

Allgemein fand ich, dass früher die Gewalt (Fans rennen von einem Block in den anderen) viel extremer war. Auch die "rechten" Groupierungen waren sehr viel mehr in Stadion oder die "Affenrufe".

Dies ist sehr stark zurück gegangen, weil es auch alles mehr digitalisert wird (man kann sich, auch in Bezug auf Arbeitsplatz, nicht mehr in der Öffentlichkeit so daneben benehmen).

Viele wiederum nutzen das mediale Interesse mit Spruchbändern und Bengalos. Dies ist aber Schuld der Medien, die dem eher vorbeugen, als zu verhindern. Würde man einfach nichts über diese Leute und Aktionen schreiben oder mit der Kamera zeigen (und im Hintergrund hart durchgreifen), würde man viel weniger mitbekommen. Dies ist aber nicht im Sinne der "sensationsgeilen" Reportern.

Chaoten wird es immer geben - bei jedem sportlichen Event. Man muss auch bedenken, dass bei den Hooligans (keine Fußballfans) oft auch der gesellschaftliche Frust dahinter steckt (Armut, Arbeitslosigkeit, usw.). Und gerade diese suchen auch das öffentliche Interesse.

Klar ist das, was abgelaufen ist bei diesem Spiel nicht gut und muss bestraft werden. Aber man muss sich auch selbst der Gefahr bewusst sein, wenn man Fan von RB Leipzig ist und dann mit seiner Familie (Kleinkind) "markiert" ins Stadion geht. Manche Dinge sollte man einfach etwas logischer betrachten. Wer jetzt kommt, es muss aber möglich sein, dort sicher zu sein, der hat das Publikum des Fußballs eben nicht realisiert.

Du siehst es ganz richtig und für mich als sehr gemäßigtem Fußball-Interessent ("Fan" wäre schon zu viel gesagt) ist es ja schon übertrieben, in voller Fan-Montur ins Stadion einzulaufen.

Aber ok, wessen großes Hobby das ist und wer sich voll und ganz mit "seinem" Verein identifiziert, der soll damit glücklich werden.

Ich jedoch bin gegen jede Form von Fanatismus und übertriebenem Fan-Kult und das geht bei mir schon damit los, wenn jemand eine Jahreskarte hat, bei jedem Spiel dabei sein MUSS und an den Wochenenden keine Zeit für irgendwas anderes hat, weil da ja Fußball ist.

Oder wer meint, seine Kinder zu Fußballstars züchten zu können, sie regelrecht in den Verein zwingt und sich dann am Spielfeldrand mit hochrotem Kopf die Kehle aus dem Hals schreit, wenn der Nachwuchs entweder nicht gut genug spielt, gefoult wird oder man mit der Entscheidung des Schiedsrichters nicht einverstanden ist.

Das ist für mich Primitivität in Reinkultur!

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Hooligans sind ja nicht bloß Chaoten bei den Spielen. Es gibt genauso Chaoten, die keine Hools sind und Hools die sich im Stadion benehmen.
Hooligans sind eine ganze Subkultur mit internen regeln.

"Echte Hools" treffen sich nach dem Spiel abseits mit anderen, um sich zu prügeln. Die Idee ist, dass alle freiwillig da sind, man sich ab bestimmte Regeln hält und unbeteiligte in Ruhe lässt.

Hools haben oft ein patriarchalisches Weltbild. Dazu gehört die Annahme der generelle Schutzbedürftigkeit von Frauen. Das wiederum macht es "ehrlos" sie anzugreifen, da sie keine Gegner, bloß Opfer sind.

Diese Regeln wurden bei den Krawallen ignoriert. Das ist das "besondere".

Gut, wenn die sich nach dem Spiel irgendwo treffen und sich gegenseitig die Köpfe einhauen, dann ist das sicher auch nicht schön und auch nicht legal, aber kann dem Rest der friedlichen Fans doch ziemlich egal sein.

Aber heißt das dann in anderen Worten, daß es unter gewaltbereiten "echten" Hooligans nur Männer gibt? Können Frauen keine Hooligans sein?

Meines Wissens nach mischen da aber durchaus auch Frauen mit (wenn auch in deutlich geringerer Anzahl).

Daß gewaltbereite Fangruppen jedoch nur aus Männern bestehen, dafür würde ich meine Hand jedenfalls nicht ins Feuer legen.

Und wenn Frauen da mitmischen, dann dürfen sie auch kein Problem damit haben, evtl. auch was abzubekommen.

Die "friedlichen" Fans, die nicht zur Hooligan-Szene gehören, sollten von Hooligans dann aber auch gänzlich in Ruhe gelassen werden, denn feige Angriffe gegen arglose Personen, die einem nichts getan haben, sind immer ehrlos. Egal ob es Männer, Frauen oder Kinder sind.

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