Warum werden für Brandmeldeanlagen in bestimmten Bereichen spezielle Kabel verlegt, die 90 Minuten dem Feuer standhalten können?

3 Antworten

Hallo,

ganz einfach, die Grösse des Gebäudes.

Wenn ein Brand entsteht, muss man diesen ja nicht gleich sehen können, es gibt Deckenmelder / Zwischendeckenmelder / Fussbodenmelder, etc.

Die Melder sind ja mittels dem Kabel verbunden, würde also ein Melder anschlagen und dann dessen Kabel verschmoren / kurzschliessen, so könnte es sein, dass 50 Meter weiter oder eine Etage höher evtl. weitere Melder nicht anschlagen.

Gruss: Rodium


Das mit dem "schon längst rausgeschickt haben" kommt nicht hin, wenn der Brand direkt neben dem Meldekabel ausbricht.

Bei sicherheitsrelevanten Anlagen plant man ja nicht für die 99% wahrscheinlichsten Fälle, sondern für den schlimmsten Fall.

Jetzt muss ich mal ein bisschen Dampf ablassen: Das mit dem "Worst Case Scenario" stimmt nur dort, wo man sich die entsprechenden Gegenmaßnahmen auch leisten kann. Sonst definiert man den "schlimmstmöglichen Fall" einfach so um, dass er mit den bezahlbaren Gegenmaßnahmen gerade noch behandelbar ist. Das nennt man dann "Größter Anzunehmender Unfall".

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An der Anlage hängen ja auch noch andere Sachen dran z.B. Signalgeber oder Ansteuerungen zu Sprinkleranlagen etc...

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