Warum werden Frauen eher weniger eingestellt, wenn sie für weniger arbeiten?

4 Antworten

Je "niedriger" der Job desto mehr Frauen triffst du dort an.
Dass Männer die besseren Jobs bekommen hat allerdings auch damit zu tun, dass sich Frauen unter Wert verkaufen. Somit wirken sich nicht mehr so gut und kompetent wie ein Mann, der sich gut verkauft. Es wäre noch einiges an Nachschulung bei den Frauen nötig ihr Selbstbewußtsein zu stärken.
Davon abgesehen haben Frauen als Chefinnen in typischen Männerberufen zb. einen - sagen wir mal - durchwachsenen Ruf. Männer sind gerne unter sich.

Um es zu erwähnen - natürlich ist das nicht überall und nicht in jeder Firma so. Ich rede hier nur von dem was ich in den letzten 25 Jahren in meinem Umfeld und in den Firmen mitbekommen habe in denen ich war - was Freunde und Bekannte erzählten. Es ist keine allgemeingültige Statistik aber so erkläre ich es mir. Vor Allem also, dass Frauen sich viel schlechter verkaufen können und zu wenig energisch sind.

Ein Arbeitgeber (wenn er durch Gesetze nicht zu was anderem gezwungen wird) bezahlt einfach nur für die Arbeitsleistung und Flexibilität.

Und die ist (statistisch gesehen) bei einer Frau geringer als bei einem Mann.

Durch Schwangerschaften:

Wenn eine Frau Schwanger wird genießt sie (will ich nicht diskutieren ob gut oder schlecht) Kündigungsschutz und hat mehr Risiko durch Krankheit aus zufallen.Wenn das Kind da ist ist muss sie wieder den alten Arbeitsplatz angeboten bekommen (eine weitere Belastung der Flexibilität des Arbeitgebers).

Wenn ich also als Arbeitgeber einfach nur auf die Zahlen schaue (bei einem hoch qualifizierten Arbeitsplatz) dann habe ich die Wahl 100 Männer einzustellen von denen vielleicht einer Berufsunfähig wird und mir meine Statistik in fortlaufender Arbeit und Kontinuität kaputt macht. Oder die Wahl 100 Frauen einzustellen von denen x % schwanger werden können und mir für meine Planung Probleme bereiten.

Genauso ist das mit der Dauerhaftigkeit der Arbeit. Während der Arbeit bei qualifizierten Berufen findet eine ständige Fortbildung in Bezug auf neue Technologien usw. statt (nehmen wir als krasses Beispiel einen Forscher der frisch von der Uni nicht so viel Wissen hat und praktisch immer am Ball bleiben muss). Statistisch gesehen hören Frauen eher auf zu arbeiten - sie heiraten und ihre Männer sagen "ich verdiene genug, hör auf zu arbeiten und genieße das Leben" - auch oder besonders gebildete Frauen.

Auch hier wieder die gleiche Situation eine Arbeitgebers: Er verliert bei Frauen statistisch mehr gut ausgebildete und in den Betrieb integrierte Mitarbeiter als bei Männern - also sind Männer für ihn wertvoller.

Bei Putzfrauen und ähnlichem ist das egal - die Fortbildung ist gering, die Fluktuation eingeplant und das Gehalt niedrig.

Man kann jetzt diese Unterschiede im Lebenszyklus bejammern oder ändern wollen aber aus reiner analytischer Sicht spricht alles für geringes Einkommen für Frauen.

Und für die Zukunft kann uns noch einiges blühen. Wir haben im Moment noch keine Statistik für die genetische Ausstattung von Menschen.

Wenn wir aber genau hinschauen dann wäre es schon heute möglich bei einem 1 jährigem Kind eine Genanalyse zu machen und aufgrund der Wahrscheinlichkeit zu entscheiden welches Geld wir in seine Ausbildung stecken wollen. Denn wenn er im Laufe seines Lebens oftmals krank sein wird oder anderes dann "lohnt" sich die Investition nicht so wie bei einem anderen Kind mit einer anderen genetischen Anlage.

Und Stephen Hawking hätte nie zur Uni gehen dürfen.

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