Warum werden Familien mit vielen Kindern immer abgestempelt?

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ihr tanzt aus der Reihe und unsere Gesellschaft mag sowas nicht. Ja, man tut immer hyper modern und tolerant, ist es aber nicht. Nicht bei solchen Themen jedenfalls. Zudem steckt man, gerade bei sowas, gerne in Schubladen. Und die einzige Schublade, die es für "Familien wie euch" (absichtlich überzogen ausgedrückt, dass ist jetzt kein Angriff) gibt, ist nun einmal die "das sind Assis"-Schublade. Am besten steht ihr da einfach drüber.

Die Kinderfeindlichkeit in Deutschland nimmt massiv zu. Immer mehr Hotels und Restaurants lassen keine Kinder mehr herein. Immer mehr junge Frauen möchten überhaupt keine Kinder haben. Neuerdings können sie sich damit sogar als Helden stilisieren, weil sie somit ja das Klima schützen - behaupten sie jedenfalls.

Radikale Umweltschützer stellen die Daseinsberechtigung vieler Kinder sowieso schon in Frage. Bald müssen sich Großfamilien wahrscheinlich rechtfertigen, warum sie solche Klimasünder sind.

Dabei ist die Geburtenrate unter der deutschen Bevölkerung viel zu niedrig. Wir sind weit unter der lebenserhaltenden Geburtenrate. Wir brauchen unbedingt Kinder!

Es ist eben so, dass die meisten Menschen mit 7 Kindern zu dämlich zum verhüten sind und die Konsequenzen ihrer sexuellen Aktivitäten dem Staat auf's Augen hauen.

Da fallen diejenigen, die das genau so wollen und auch selber für sich und ihre Kinder gut sorgen können völlig aus dem Raster.

Weil sich da leider oft noch die früheren Vorurteile halten. Wie etwa das die Eltern, meist oder fast immer der Vater, zu faul zum Arbeiten wäre. Oft werden sie dann auch als Sozialschmarotzer, Asozial und oder als Kindergeldabstauber bezeichnet. Plus noch das dann gerne mal so blöde Sprüche wie "... habt ihr Zuhause eine Kinderproduktions Fabrik..." oder "....ihr seid zu Blöd zum Verhüten..." usw. kommen. Bedauerlicherweise gibt es solche Familien ja nun leider dann auch tatsächlich. Was dann wieder Wasser auf den Mühlen der 'Anständigen' Leute fliessen lässt...

Die heutige Gesellschaft neigt immer mehr dazu zu skandalisieren, wo es nahezu nichts zu skandalisieren gibt. Die Leute urteilen gerne. Haben zu viel Ablenkung und brauchen offenkundig auch wahnsinnig viel Ablenkung, bei welcher Sie fortlaufend unsinnige Debatten führen.

Man schalte den Fernsehe an und siehe hinein.

Familie im "traditionellen Sinne" wird ja schon per se verteufelt und fast schon so dargestellt, als sei das ein grundsätzlich "rechtsradikales Problem" (!). Oft werden einem dann irgendwelche Fakten aus der NS-Propaganda vorgehalten und es wird einem mit aller Gewalt angedichtet, man sei ein Nazi.

Und wenn Familien mit vielen Kindern direkt "abgestempelt" werden, für oder wegen was auch immer, dann ist es das gleiche Problem wie die anderen Probleme, die ich angerissen habe.

Das ist einfach Produkt des kulturlosen und verblödeten Volkes, das von sich selbst ablenken will, um bloß nicht die eigenen Probleme zu bearbeiten.

Einen Hinweis auf die Gender-Mainstream Talkshows und die vielen Talkshows über "Sexismus" erspare ich mir lieber. Aber sind eben schwerwiegende psychologische Probleme der Gesellschaft. Man könnte auch sagen Behinderung. Und den Grad der Behinderung dieser Gesellschaft kann man an solchen komplett idiotischen Debatten ablesen.

Da haben sich in den letzten Jahren einfach immer mehr Menschen aus der Realität verabschiedet.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Was möchtest Du wissen?