Warum werden Dieselfahrzeuge höher besteuert als Benziner?

...komplette Frage anzeigen

8 Antworten

Das hat historische Gründe.

Heizöl (ist ja Diesel) war früher ein Abfallprodukt. Daher wurde der Gaspreis an den Ölpreis gekoppelt damit die Haushalte nicht auf das billigere gas umsteigen und schön den Abfall entsorgen. Damals fuhren alle fahrzeuge (auch LKW) auf benzin.

Als Dieselmotoren auch für Fahrzeuge genutzt werden konnte (damals nur LKW weil die Motoren viel größer waren) hatte man das Heizöl dann auch unter der Bezeichnung Diesel geringer versteuert. zum einen um es besser los zu werden, zum anderen damit der Warentransport wirtschaftlich ist.

Heutzutage läuft ja alles auf Diesel. Eisenbahn und Schiffsverkehr haben auch schon von Schweröl auf Diesel umgestellt. Auch PKWs können heute mit leistungsstarken Dieselmotoren betrieben werden.

Als PKWs Diesel tanken konnten wurde eine Dieselsteuer als Pauschale eingeführt damit es keine Steuereinbußen gibt wenn dann alle auf das billigere Disel umsteigen.

 

Heutzutage ist das alles überholt, Diesel ist kein Abfallprodukt mehr und an der Tankstelle ist Diesel auch nicht mehr deutlich billiger als Benzin. Hier müsste mal kräftig aufgeräumt werden, also den Gaspreis vom ölpreis befreien und Diesel und Benzin gleich versteuern. LKW-Fahrer könnten sich die Steuern ja wieder zurückholen oder die Tankstelle rechnet die Steuern selber unterschiedlich ab.

diesel ist geringer besteuert, weil nutzfahrzeuge in der regel mit diesel betrieben werden. um gewerbebetriebe und die landwirtschaft zu entlasten ist diesel geringer besteuert. in meiner kindheit fuhren auch tatsächlich nur sehr wenige pkw mit diesel. im prinzip waren dies nur taxen und viele landwirte hatten einen mercedes 200 D.

Diesel belastet die Umwelt stärker als die anderen Kraftstoffe, ist ähnlich wie bei Kfz Steuern für Opelmodelle - Opelfahrer belasten die Umwelt auch stärker deswegen der höhere Beitrag

?????

0
@Fatimaroth

ich glaube er weist darauf hin, dass Opelfahrer im Allgemeinen einen schlechten Ruf haben

 

0

Hallo!

Das Einzige was für einen Diesel spricht, ist die längere Lebensdauer des Motors.

Ein Benziner hat in der Regel bei 150.000 Tausend kaum mehr einen verwertbaren Wiederverkaufswert, obwohl er noch relativ gut aussieht. Ein Dieselfahrzeug schafft immerhin gute 300.000 tausend (siehe Taxi).

Nachteilig sind die hohen Steuern und die hohen Kosten eines nachträglich einzubauenden Dieselfilter. Alle paar Jahre steht eine neue Schadstoffklasse zur Disposition; dies um die Wirtschaft in Gang zu halten: Dieselfilter, Anschaffung eines Neuwagens, etc...

Es gibt zehn Jahre alte Diesel, die man über den Schrottpreis abrechnen kann, weil sie keiner haben will.

Beispiel: Mein Nachbar hat einen 250er Benz-Diesel-Kombi-1998 mit nur knappe 50.000 km Fahrleistung. Für diesen Wagen gilt die Schadstoffklasse 2: Ein Umrüsten auf Schadstoffklasse 3 würde 1.450 Euro kosten, ihn aber nur 88 Euro Steuerermäßigung bringen. Er müßte also noch 16 Jahre dasselbe Auto fahren, bis sich dieser Umbau amortisieren würde. Er muss 731 Euro Steuern jährlich zahlen und kommt mit diesem Auto nicht in Schadstoffklasse.

Kein Normalbürger, der sich heutzutage einen Diesel anschafft, weiß auf welche Ideen der Gestzgeber in Zukunft kommt, um die Besteuerung höher zu treiben. Will man vom Goldesel Dieselfahrzeuge (Wirtschatsvekehr) mehr Geld, trifft man natürlich auch den Privatfahrer, der ein Dieselfahrzeug fährt, obwohl er sich diese Fahrzeug aus Gründen der kostenersparnis angeschafft hat.

Der Staat lebt von Steuern!

 

Grüsse

 

damit lkw-lieferungen sich noch rentieren....

sie verbrauchen halt mehr sprit im verhätnis zur steuer als privatfahrzeuge

Das hat mit dem höheren CO2-Ausstoß zu tun.

Ist ein Trick der Bundesregierung,wegen Steuereinnahmen,damit es der Umwelt dann besser geht

weil sie weniger Mineraloelsteuer bezahlen (Diesel ist billiger).

Was möchtest Du wissen?