Warum werden die Menschen immer sensibler, weicher und anfälliger?

12 Antworten

Eigentlich hätten wir alle keinen Grund, uns zu beklagen. Jeder, der das tut, hat seine eigenen gesundheitlichen Vorstellungendarüber, was ihm gefällt und nützt.

Egoismus statt Altruismus.

Die Menschen bei uns werden körperlich robuster, älter und auch fitter. Das ist dem medizinischen Fortschritt und dem Individualismus zu danken. Lediglich die Essgewohnheiten mit bis zu 5 Mahlzeiten täglich, die uns fett und träge machen, schaden unserer körperlichen Verfassung. Aber das scheint nur ein Problem bei uns zu sein. Woanders auf der Welt ist der Nahrungsmangel das größte Problem.

Noch nie so viele bei uns laufen Marathon, Joggen, sind in Sport- oder Fitness-Clubs.

Was sie eher verstört oder sensibler macht, sind Meldungen aus den Medien, die vor reichlichen Gesundheits- und Umweltschäden warnen und auch aus der ganzen Welt darüber berichten. Sie werden damit mental überfordert. Traumatische Belastungsstörungen, Drogenkonsum, Burnout sind nur einige psychische Reaktionen, die es in dieser Masse früher nicht gab, sie können ohne Psychotherapie nicht mehr bewältigt werden. Neurosen, Depressionen sind bereits Volkskrankheiten geworden.

Medizin ist heute wirksamer als noch vor 50 Jahren, hier irrst Du. Die Immunisierung durch Impfungen hat nur positive Effekte!

Die "Nahrungsmittelunverträglichkeiten" werden schon sehr gern von speziellen Diätberatern immer mehr für eigene Geschäftsideen verwendet.

Ich habe das Gefühl, hier liegt ein Missverständnis vor.

Wir werden nicht schneller übergewichtig als frühere Generationen - wir haben nur mehr und fettigeres, zuckerhaltigeres Essen.

Lebensmittelallergien und -unverträglichkeiten haben auch kaum zugenommen. Es ist vielmehr Mode, dass gefühlt jeder dritte kein Gluten "verträgt", medizinisch gesehen liegt oft kein Hinweis auf eine Unverträglichkeit vor. Laktoseintoleranz gibt es schon lange und ist in grossen Teilen Asiens weit verbreitet. Wir ernähren uns einfach bewusster (oder hysterischer, je nach Perspektive), weshalb sowas viel mehr Aufmerksamkeit erhält.

Medikamente (insbesondere Antibiotika) werden nicht unwirksam, weil wir uns immunisieren, sondern weil die Krankheitserreger resistent geworden sind. Die allermeisten Medikamente und Behandlungsmethoden werden mit dem medizinischen Fortschritt besser, nicht schlechter oder gar unwirksam.

Ich sehe deine Hypothese nicht bestätigt.

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Noch nicht mal das, wenn ich mir die Hausmannskost ansehe, so 100 Jahre alte Rezepte... Fett und süß, nie und nimmer fesünder als heutiges Essen, nicht mal als Fast Food. Aber wer bekam sowas zu essen? Der Bauer, der den ganzen Tag am Feld mut voller Körperkraft schuftete, der Bergarbeiter, der Handwerker... alles körperliche Extremarbeiten.

Mach das heute, oder verhkeichsweise, fahr jeden Tag 100-200 km Rad, und zwar mit Bergen auf der Strecke.... dann kannst essen, essen, essen...

Unsere Tätigkeiten haben sich geändert... Das Essverhslten nicht.

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Trotz der vielen Jahre, haben wir oftmals mit vielen Leiden zu kämpfen

Nicht trotz, sondern wegen. Sehr viele Leiden sind einfach eine Folge des Alters.

man wird schnell übergewichtig

Das ist wohl eine Kombination aus Überflussgesellschaft und mangelnder Bildung. Man nimmt nur zu, wenn man mehr Kalorien isst, als man verbraucht. Ganz einfach. Fastfood, Softdrinks, Bewegungsmangel tragen ihren Anteil bei, aber die Hauptursache liegt einfach im "zu viel essen".

verträgt viele Lebensmittel nicht mehr

Zwar wird heutzutage mehr darüber geredet, aber es ist anzunehmen, dass in Mitteleuropa der Anteil an Laktoseintoleranz, Fruktosemalabsorption, Zöliakie sich in den letzten Jahrzehnten nicht merklich verändert hat, sondern nur mehr darüber geredet wird, es besser diagnostiziert wird und mehr alternativen Lebensmittel angeboten werden. Der Mensch ist nicht anders als früher.

Bei Allergien ist eine Zunahme zu beobachten, die wohl einerseits mit naturfremder Lebensweise und andererseits mit zu vielen chemischen Stoffen im Alltag zu tun hat.

Medis haben keine Heilwirkung mehr

Antibiotika werden missbraucht und es entwickeln sich resistente Stämme. Fast alle andere Medikamente wirken wie immer. Deine These stimmt also nicht so ganz.

GESELLSCHAFTLICHES HANDELN

  • Statt absurder politisch-korrekter Heuchelei müsste die Politik vor allem strikter gegen Übergewicht vorgehen -- erhebliche Rabatte für Normalgewichtige in der Krankenkasse würden schon genug Motivation sein.
  • Die Verwendung von Antibiotika müsste drastisch strenger kontrolliert und reguliert werden, sowohl am Menschen als gerade auch am Tier. Ärzte müssten mit erheblichen Strafen rechnen müssen, wenn sie bei viralen Krankheiten Antibiotika verschreiben. Es müsste eine Dokumentationspflicht geben.
  • Farbstoffe und Duftstoffe sollten in Putzmitteln und Körperreinigungsmitteln generell verboten sein, etliche andere Zusatzstoffe stark eingeschränkt werden.

Venlafaxin und andere Drogen?

Hey liebe Community, ich kiffe nun schon seit gut 15 Jahren und hab es schon immer gut vertragen. Besonders um meine Kreativität zu fördern hat mir das Kiffen immer ganz gut geholfen. Nun bin ich durch unglückliche Umstände in eine ziemlich starke Depression gerutscht. Ich hatte schon vorher so meine Probleme, war aber gerade dabei, mir alles wieder Stück für Stück aufzubauen. Wer wissen möchte, warum ich in die Depression gefallen bin, kann sich gerne meine letzte Frage ansehen. Nun habe ich von meiner Ärztin Venlafaxin verschrieben bekommen. Sehr abschreckend sind für mich die vielen Nebenwirkungen. Das scheint ha die reinste Chemiebombe zu sein. Ich trage die Packung nun schon seit Montag mit mir herum und hab echt Angst die Dinger zu schlucken. Hab nächste Woche wieder einen Termin um zu checken wie ich die vertrage. Ich glaub allerdings nicht dass ich mich überwinden kann die zu nehmen. Aufs Paffen möchte ich ungern verzichten, da ich davon gut abschalten kann und ich meinem Gedankenchaos den Rücken kehren kann... Ungern möchte ich Antworten lesen wie: lass das kiffen, das tut dir nicht gut. Oder: Rede mit deiner Ärztin. -> die wird mir sagen dass ich nicht rauchen soll. ... Ich möchte einfach nur wissen wie sich das verträgt ... Gibt es Medis, die weniger Chemielastig sind? Ich habe noch niemals andere Drogen versucht. Und von Medikamenten halte ich am Ende auch nicht viel. Selbst ne Ibo geht nur rein, wenn es gar nicht mehr anders auszuhalten ist.

Sorry falls ich nicht sehr strukturiert schreibe, aber ich hab noch nicht geraucht ;)

Liebe Grüße

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Vielen Dank im Voraus!

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In der Schule oft Overload/Reizüberflutung, was kann ich dagegen tun?

Vorab möchte ich erwähnen das ich keine Autismus Diagnose habe, lediglich bin ich und war schon immer ein sehr sensibler Mensch/gewesen. Derzeit gehe ich in die achte Klasse.

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Hallo, Zu meiner Person: Geb. 03.04.1960 krankgeschrieben nach Bandscheibenvorfall 08/2012 ungkündigt und ausgesteuert 02/2014 Nun zu meinem Anliegen: Nach einer 2. Reha in einer Psychosomatischen Klinik wurde ich auf 3 bis unter 6 Stunden arbeitsfähig eingestuft. Die DRV-Bund schickte mir daraufhin einen Rentenantrag auf Erwerbsminderungsrente. Diesen habe ich mit Hilfe der Rentenstelle auf meiner Stadtverwaltung ausgefüllt und gleich im Anschluss abgeschickt. Nach ca. 6 Wochen kamen dann erneut Fragebogen bzgl. meiner Arbeitslosengeldbezüge sowie erneut ein Fragebogen an meinen Arbeitgeber, welcher ausfüllen sollte, ob er mich noch 3 bis unter 6 Stunden beschäftigen könne. Da mein bisheriges Aufgabengebiet sehr komplex war und nur ganztägig möglich ist, hat mein bisheriger Arbeitgeber den Bogen entsprechend mit nein angekreutzt. Letzte Woche bekam ich dann die volle Erwerbsminderungsrente auf Zeit bis Anfang 2017 zugesprochen ( verschlossener Arbeitsmarkt ). Als Hinweis, das ich spätestens 4 Monate vor Rentenende einen Antrag auf Verlängerung stellen müsse. Bei mir ist es so, das nach der ganzen Krankheitsphase mit 2 OP´s an LWS sowie HWS mit Versteifung Despressionen sowie Tinnitus hinzugekommen sind und ich hierdurch auch in die Psychosomatische Klinik kam. Seit Anfang 2014 war in in Verhaltenstherapie, wo meine Psychologin mich aufgegeben hatte, da Sie keine Verbesserungsmöglichkeiten mehr für mich sah. Genauso mein HNO-Arzt hat mich mit einem Attest aufgegeben, das ich bzgl. meines Tinnitus und meiner chronischen Kopfschmerzen keine Besserung in Aussicht steht. Nun meine Frage: Da ich diesen ganzen Druck durch die Instanzen so leid bin und nicht weiß, ob die bisherigen Untersuchungen und Atteste beim Verländerungsantrag noch gelten, würde mich interessieren, wovon die DRV-Bund die Verlängerung meines Antrags auf Erwerbsminderungsrente es abhängig macht.

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