Warum werden die klügsten Menschen selten erfolgreich?

...komplette Frage anzeigen

10 Antworten

hoi,

bevor ich beginne, im eigentlichen sinn zu antworten, bahne ich mir mit einem aufwiehern und wirbelnden hufen den weg durch die menge...

beginne ich mal mit einer der anderen antworten - ausgewählt nach der anzahl der likes... schuldigung christa, ich konnte nicht anders, aber mir sträubt sich die mähne...

Sie haben niemals aufgegeben, egal welche Problems sich ihnen auch in den Weg stellten. Das ist mal eine Tatsache.

nein, sowas machen nur arbeitstiere... mulis sozusagen...

Menschen die genau ihre Ziele kennen, werden auch genau den Weg finden, der sie zu ihren persönlichen Zielen führt. Denn der Weg ist das Ziel.

stimmt nicht, das ende des weges ist das ziel. das zu erkennen erfordert eine gewisse, nicht unerhebliche intelligenz und den mut, nicht einfach binsenweisheiten nachzuplappern, sondern sich konkret und mit eigenen gedanken mit ihnen auseinanderzusetzen... und die meisten menschen suchen sich nicht ziele, weil sie intelligent sind, sondern weil sie aus sich selbst heraus keinen sinn in ihrem leben sehen... sie brauchen ziele, um sinn zu bekommen... hochbegabte beschäftigen sich mit einer sache um der sache willen...

hätten röntgen und hahn konkrete ziele verfolgt, wäre japan hiroshima und nagasaki erspart geblieben...

Was den erfolgreichen von dem erfolglosen unterscheidet ist wieder die Tatsache, dass der ziellose sein Schicksal erleidet, während der zielbewusste es gestaltet. (Das wusste schon Imanuel Kant) von dem dieser Spruch auch stammt.

dem widerspreche ich vehement. was den einen vom anderen unterscheidet, ist geschäftssinn und das ziel besitz und macht anzuhäufen. wer um der sache selbst sich mit ihr beschäftigt krempelt lediglich die ärmel hoch, um besser schaffen zu können. "erfolgreiche" hingegen krempeln die ärmel hoch, damit die ellbogen spitzer sind...

Frage dich doch mal woher das Wort "Armut" kommt. Richtig, arm an Mut. Ein erfolgreicher Mensch wird handeln und keine großen Reden schwingen, und auch das Sprichwort "Wissen ist Macht" bringt mir so gar nichts denn nur "angewandtes Wissen ist Macht."

ein handelnder um der sache willen macht sich nicht beliebt, sondern wird mundtot gemacht, gemobbt, betrogen... merke: intelligenz macht angst, erfolg macht sexy... angewandtes wissen ist macht - das wissen wird von denen geschaffen, die danach forschen. die erfolgreichen sind die trittbrettfahrer der begabten.

Wie du siehst habe ich meine eigene Meinung über Erfolg, und ich realisiere diese jeden Tag ein bisschen mehr und das mit ganz großem Erfolg.

wie ich sehe, werden unkritisch zitate verwendet ungefähr so, wie die raupe, die versucht, sich vorzustellen, ein schmetterling zu sein... warum wird kant zitiert und nicht hegel, warum nicht nietzsche... warum nicht gertrude stein...

übrigens: am beispiel gertrude stein erkennt man, dass hochbegabte immerhin erfolgreich sein KÖNNEN... man schaue mal ihre literaturveröffentlichungen... immerhin ist

eine rose ist eine rose ist eine rose

leider ist der grösste rest der menschheit (ausserhalb dieses einen satzes) leider von dem völlig überfordert, was diese frau verfasst hat - sie hatte nicht den verdienten erfolg, weil der grosse rest einfach zu blöd ist, das verfasste zu verstehen... mascha kaleko - weiteres beispiel... na, okay, sie war nicht erfolgreich, sondern eine einfache sekretärin - allerdings gehört sie zu den bedeutendsten vertretern der moderneren literatur weltweit...

einstein war nicht erfolgreich mit dem ziel erfolgreich zu sein...

Ich fasse es nochmal kurz zusammen: Ehrgeiz, Disziplin, Ausdauer und natürlich ein gutes Selbstbewusstsein, sowie einen guten Umgang mit meinen Mitmenschen das alles entscheidet über Erfolg oder Misserfolg.

du hast die gewissenlosigkeit vergessen und den geschäftssinn, das erreichte zu vermarkten...

nun zu meiner antwort. ich werde versuchen, mich kurzzufassen:

hochbegabt werden kann man genauso wenig, wie man künstler werden kann. man tut, was man tut, weil man nicht anders kann. das erklärt das "nerdtum" - natürlich gibt es auch erfolgreiche "nerds", aber die mehrzahl von ihnen interessiert sich einfach nicht für erfolg! auch bill gates ist sein erfolg einfach "passiert". im prinzip kann er nichts dafür...

erfolg ist das glück, wenn ich für mich persönlich etwas erreiche. es gelten eigene massstäbe. ich bin individuum - was für mich glück und erfolg ist, entscheide ich für mich allein... die normalen menschen sind echo - ich bin die felswand, die das echo erzeugt.

klingt das arrogant? meinetwegen...

hochbegabung leidet unter der angst der gesellschaft. begabung oder macht - es geht nur eines von beiden...

fazit: die gesellschaft ist schuld, dass hochbegabte so selten erfolgreich sind.

lg, pony

bill gates ist sein erfolg einfach "passiert".

Dann hat er aber von der Macht gekostet und sich erst einmal richtig ausgetobt. Nun, wo er oben steht und nicht mehr höher kann, schlägt ihm plötzlich das Gewissen ...

Da ist Richard Branson wenigstens noch eine ehrliche Haut. Er versteckt sich nicht hinter Ökobotschaften des Bekehrten, sondern lebt öffentlich das Leben des milliardenschweren Abenteuerers - und ein Nutzen für die Menschheit springt trotzdem heraus.

0
@HerrDeWorde

...nachdem von der macht gekostet wurde, ist das selbstverständlich etwas anderes...

mit dem unterschied, dass für einen bill gates sein vermögen keine abstragte zahl, sondern eine durchaus realistische summe ist...

wobei ich allerdings gertrude stein und mascha kaleko vorziehe... sie bieten einfach mehr ansatzpunkte im bereich der realität.

und der alte vince... zu lebzeiten erfolglos im sinne der berühmtheit und des geldes... - in seinen kreisen geschätzt und voll anerkannt...

das lässt schliessen: die beurteilung sollte immer durch gleiche unter gleichen stattfinden...

merci - dieses sternchen macht das sternbild des ameisenbären komplett... es ist nicht der walk of fame, sondern die freude am sternlicht in der nacht...

grüessli vom entenmann und von insgesamt ingobert

0

Ich sehe da zu viele Probleme mit den Begrifflichkeiten. Erfolg wird zu oft mit monetären Zielen oder Macht gleich gesetzt und Intelligenz ist auch schlecht zu definieren.

Ich versuch's mal auseinander zu dröseln: Um im monetären Sinne erfolgreich zu sein braucht man hauptsächlich Mut, Fleiß und Durchsetzungsvermögen, drei Dingen an denen es intelligenten Menschen häufig mangelt, sie sind häufig in sozialen Angelegenheiten eher zurückhaltend höflich, statt forsch zum Chef zu marschieren oder andere auszubooten. Fleiß entwickelt sich ebenfalls unabhängig von Intelligenz, es gibt sehr faule kluge und sehr fleißige dumme Menschen. Da intelligente Menschen dazu neigen Dinge gegeneinander abzuwägen und Entscheidungen im Gesamten zu sehen, haben sie zu selten die nötigen Scheuklappen auf, um schnell aufzusteigen. Schon mal einen Chef gesehen, der beliebt war? Ich denke es ist intelligenter Freunde zu haben, als wohlhabend zu sein. ;) Während sich mancher Primat denkt "Der König muss sich nehmen, was des Königs ist." Bis der nächste Königsmörder um die Ecke kommt.

Erfolg im Sinne von Macht erfordert einen hohen Stapel Leichen im Keller, Rivalen und Freunde sind nicht mehr klar zu trennen. Das ist eher was für Alphatiere und ein Blick in die Natur genügt um zu erkennen, dass das Alphatier sich selten durch dezentes Ausklügeln neuer Ideen auszeichnet, sondern eher kräftig und vernarbt jeden aus dem Weg räumt, der den eigenen Status beschränken will. Ein typisches Machterfolgsmodell ist leider tatsächlich die Politik, in Parteien zählt Durchsetzungsvermögen mehr als Intelligenz. Kaum ein Minister besetzt sein Amt und hat bereits das eigentlich notwendige Fachwissen für seine Aufgabe. Die wirklich gebildeten Menschen in Ministerien sind Berater, Gremien und Ausschüsse.

Überhaupt kann man sich darüber streiten wodurch sich Intelligenz überhaupt auszeichnet. Bildung? Fähigkeit zu kombinieren? Schnelle Auffassungsgabe? Irgendwelche Quotienten? Kreativität? Instinkt immer die richtige Entscheidung zum richtigen Moment zu treffen? Das Endergebnis? Ich meine wer aus der Summe an Dingen, die im gegeben sind am Ende am meisten gebastelt hat, dem muss doch auch eine gewisse überdurchschnittliche Intelligenz bescheinigt werden. Noch wahrscheinlicher ist, dass Intelligenz an sich völlig wertlos ist. Intelligenz muss angewendet werden. Und wenn jemand seine geringere Intelligenz besser einsetzt, wird er erfolgreicher sein, als der Intelligentere, der nur da sitzt und ... intelligent ist. Falls Erfolg die Messlatte ist, die sich ein intelligenter Mensch anlegen würde.

Auch der Nobelpreis zeichnet ja nicht den intelligentesten Menschen aus, sondern im Prinzip den erfolgreichsten. Wie beschrieben haben diese Dinge jedoch wenig miteinander zu tun, da Intelligenz keine Voraussetzung für Erfolg ist, zwar hilfreich, aber es reichen z.B. auch schon Glück und Geschick. Was Hochbegabte betrifft, so habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Nicht-Hochbegabten im Umfeld eines solchen Menschen alle gerne hochbegabt wären, aber der Hochbegabte selbst alles dafür tun würde normal zu sein. Hochbegabte streben selten danach die Menschheitsprobleme zu lösen. Vielleicht eine Art Vergeltung dafür, dass die Welt sie meistens nicht gerade als Helden feiert, sondern eher mit Intoleranz und Häme straft. So etwas wie menschliche Schwarmintelligenz scheint es nicht zu geben.

Intelligenz ist wie ein Motor, der für sich allein genommen ziemlich nutzlos ist. Auch Evolutionsbiologen sagen die Intelligenz des Individuums wird überbewertet.

So etwas wie menschliche Schwarmintelligenz scheint es nicht zu geben.

Schwarmdummheit gibt es aber in rauen Mengen. Auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner kann man schön z.B. Massenmacht anhäufen. Hooligans schaffen das allein, manchmal tut das ein begabter Demagoge.

Warum bekriegen sich die Zauberer in ihren Elfenbeintürmen gegenseitig anstatt sich gemeinsam für etwas Gutes einzusetzen? Selbst wenn das gewöhnliche Fußvolk mit seiner Stammtischweisheit beschließen würde, gemeinsam in eine bestimmte Richtung zu marschieren, fehlt ihnen der Durchblick und meistens wissen sie nur wogegen sie sind, aber nicht wofür. Das lassen sie sich von BLÖD sagen.

Intelligenz ist wie ein Motor, der für sich allein genommen ziemlich nutzlos ist

Nicht vielleicht für den Besitzer des Motors, der auf sein Schmuckstück stolz ist. Davon haben zwar die anderen nichts, aber da die anderen ...

sie meistens nicht gerade als Helden feiert,

... sind die doch eher ein sekundärer Grund im Sinne des egoistischen Erlebens. Vielleicht wurde der goldene Motor oft genug angeboten und seine Nutzung mehr oder weniger dankend abgelehnt?

0
@HerrDeWorde

zum glück gibts willy brandt...

ich sags mal so

ein ring sie zu knechten - sie alle zu finden - ins dunkel zu führen - und ewig zu binden...

hochbegabt heisst, immun gegen die macht des ringes... da fällt mir nur einer ein: tom bombadil...

0

Erfolgreich wird der, der sein Können gewinnbringend nutzen kann. Theoretisches Wissen ist erstmal substanzlos, wenn es nicht genutzt wird bzw. praktisch angewendet.

Handelnde Menschen kommen im Leben immer weiter als Denkende.

Es hat sicher auch mit der Persönlichkeit zu tun. Wer sich selbst vermarkten kann, kontaktfreudig ist und gezielt Netzwerke aufbaut steht natürlich besser da, als ein introvertierter Intellektueller.

@kevin1905, super Antwort, sehe ich genau so.

0

Faust hat für theoretisches Wissen seine Seele verkauft. Ob er ein großartiger Geschäftsmann wurde, ist nicht bekannt. Goethe hat da so seine Prioritäten gesetzt.

0
@HerrDeWorde

wer erst denkt und dann handelt, wird sein handeln verändern.

meist kommt aber das denken erst nach dem handeln...

0

Oft "erleben" die Erfolgreichen den "Durchbruch" und Erfolg ihrer Erfindungen gar nicht mehr: Rudolf Diesel starb viel zu früh, um noch den maritimen Fernverkehr mit "seinen"Motoren erleben zu können. Auch der österreichische Erfinder der Schiffsschraube hat nie einen richtig funktionierenden großen Dampfer erlebt. Wilbur und Orville Wright stünden HEUTE staunend vor Boeings und Airbussen.

Es gibt bestimmte Voraussetzungen, um als Mensch erfolgreich zu sein.

Klugheit und hohe Intelligenz reichen allein nicht aus. Ganz wichtig ist z.B. die Sozialkompetenz.

Sozialkompetenz - Voraussetzung um als Mensch erfolgreich zu sein.

Bei der Ausübung der Tätigkeit, aber auch einem Stellenwechsel, einer Beförderung oder der Übernahme neuer Aufgaben ist es entscheidend Vertrauen, Glaubwürdigkeit und Kompetenz aufzubauen.

Studien haben gezeigt, dass im Falle des Scheiterns einer Führungskraft nicht die fehlende Sach- und Fachkompetenz sondern die fehlende Sozialkompetenz die häufigste Ursache ist. Entscheidend dabei ist, wie jemand gelernt hat mit anderen Menschen umzugehen.

In der Regel hat man dieses Wissen nicht systematisch erlernt und die Verhaltensweisen geübt, so dass diese im Führungsalltag zu kurz kommen.

Die Basis für die erfolgreiche Umsetzung der Anforderungen bildet die Sozialkompetenz.

Hinter dem Begriff verbirgt sich eine breite Palette unterschiedlicher Fähigkeiten

des Umgangs mit Menschen in sozialen Situationen, die über das in der Ausbildung erworbene Fachwissen hinausgehen, aber zum erfolgreichen Handeln in Beruf und Privatleben unerlässlich sind.

http://www.xing.com/net/soko

sozialkompetenz beideutet in dem zusammenhang einfach wer gut schmiert, der gut fährt...

da hat wer glück gehabt, nicht die meisten likes zu haben v.m.a.

hochbegabung hat mit dem in der ausbildung erworbenen fachwissen nicht das geringste zu tun... aber mit dem lehrgeldgedanken und dem erfolg im zusammenhang ist schon was dran...

damit hast du das glück, dass ich dir eine weitere analyse deiner antwort erspare...

...t (herr tulpe)

0
@ponyfliege

DR! Schwacher, überflüssiger Kommentar !

Informier dich erstmal - was Sozialkompetenz überhaupt bedeutet - bevor du zu dem Thema Stellung nimmst. Sonst ist dein Kommentar einfach nur inkompetent !

Und zu einer Analyse muss man auch fähig sein - das ist bei dir leider nicht erkennbar.

0
@Mucker

Bei der Ausübung der Tätigkeit, aber auch einem Stellenwechsel, einer Beförderung oder der Übernahme neuer Aufgaben ist es entscheidend Vertrauen, Glaubwürdigkeit und Kompetenz aufzubauen.

@Mucker: Das klingt wirklich wie aus dem Lehrbuch. So SOLLTE es zwar sein, aber die Wirklichkeit zeigt dem, der nicht ehrfürchtig buckelt und nur die Schuhe des Vorgesetzten sieht, dass dort zu 90% soziale Nieten herrschen. Und damit gebe ich pony z.T. Recht. Es wird mit Entlassung gedroht. Das Schmieren von Unterstellten ist nur nötig, um sich einen Hofstaat zu schaffen. Was Konkurrenten und Auftraggeber angeht: Da wäscht eine Hand die andere. So wurde schließlich die Schmierseife erfunden.

0
@HerrDeWorde

...und erfolgreich getestet und zum verkauf freigegeben.

wir reden hier ja schliesslich von begabung, nicht von arbeit und nicht von kompetenz.

übrigens gefällt mir die in der frage aufgeworfene bemerkung der "vom erfolg betroffenen..." was dem oberen teil der frage indirekt zu entnehmen ist... ;-)

überzeugende wirkung und eine "faszinierende persönlichkeit" wird übrigens vielen menschen mit ADHS...

das stösst natürlich dem rest hart auf... allerdings braucht man ja auch nicht everybodys darling zu sein...

den mut, es sich zu erlauben, KEINEN erfolg zu haben, zeugt von einer gefestigten persönlichkeit. für manche pferde schafft es eben kein sattler, passende scheuklappen anzufertigen... warum soll ich mich zum werkzeug machen lassen... es ist eben ein abwägen des für und wider - die einen BRAUCHEN erfolgsdruck, die anderen sind einfach nur neugierig. was sie tun, tun sie sowieso...

0

Hochbegabt zu sein hat nichts mit Charisma und Selbstbewusstsein zu tun ... und genau das braucht man, um weiter zu kommen - dazu kommt Glück, Fleiss und reichlich Vitamin B ;)...

Du meinst, die Leute würden schon wollen, wenn sie die sozialen Kompetenzen hätten? Ich bin immer von einer Art Desinteresse oder Resignations oder dem fehlenden Willen, sich auf eins zu begrenzen, ausgegangen.

0
@Spassbremse1

Das wirft uns wieder auf die Frage zurück: Warum wollen sie nicht? Bedeuten ihnen Statussymbole nichts mehr? Sie sind ja nicht alle Buddhisten.

0
@HerrDeWorde

Charisma und Selbstbewusstsein zu tun ... und genau das braucht man, um weiter zu kommen - dazu kommt Glück, Fleiss und reichlich Vitamin B ;)...>

Ihnen fehlt zu ihrer Begabung eine oder mehrere der o. g. Eigenschaften.

0

vor allem reichlich Vitamin B!

0

hallööchen,

  • weil die erfolgreichsten menschen sich auf das verlassen, was das gesamte wissen beinhaltet...

  • nämlich ihre intuition/gefühl/sprache des lebens (wie dus auch nennen willst)...

  • und den verstand engagieren sie als optimalen helfer...

  • im klartext: das herz wird wieder zum chef, und der verstand das perfekte ausführende organ...

  • alles gute ♥

Hallo, ich grüße dich. Deine Frage möchte ich gerne auf meine Art beantworten. Zuerst schreibst du unter anderem, dass aus "hoch intelligenten" Menschen selten Nobelpreisträger werden.

Ich kenne keinen dummen Nobelpreisträger. Was denkst du, wie viele Jahre gerade diese Menschen gearbeitet haben und wie viele Niederlagen sie dabei erlitten haben? Was sie allerdings nicht getan haben. Sie haben niemals aufgegeben, egal welche Problems sich ihnen auch in den Weg stellten. Das ist mal eine Tatsache.

Menschen die genau ihre Ziele kennen, werden auch genau den Weg finden, der sie zu ihren persönlichen Zielen führt. Denn der Weg ist das Ziel.

Was den erfolgreichen von dem erfolglosen unterscheidet ist wieder die Tatsache, dass der ziellose sein Schicksal erleidet, während der zielbewusste es gestaltet. (Das wusste schon Imanuel Kant) von dem dieser Spruch auch stammt.

Frage dich doch mal woher das Wort "Armut" kommt. Richtig, arm an Mut. Ein erfolgreicher Mensch wird handeln und keine großen Reden schwingen, und auch das Sprichwort "Wissen ist Macht" bringt mir so gar nichts denn nur "angewandtes Wissen ist Macht."

Wie du siehst habe ich meine eigene Meinung über Erfolg, und ich realisiere diese jeden Tag ein bisschen mehr und das mit ganz großem Erfolg.

Ich fasse es nochmal kurz zusammen: Ehrgeiz, Disziplin, Ausdauer und natürlich ein gutes Selbstbewusstsein, sowie einen guten Umgang mit meinen Mitmenschen das alles entscheidet über Erfolg oder Misserfolg.

Ich kenne keinen dummen Nobelpreisträger

Ich kenne gar keine. Und dass sie dumm sind, steht nirgends geschrieben. Aber vielleicht sind sie außer intelligent auch noch rücksichtslos, nicht teamfähig, eigensinnig, egoistisch usw.

Denn der Weg ist das Ziel

Deren Ziel war der Nobelpreis und der Weg Mittel zum Zweck

... ist Macht

Wäre es nicht denkbar, dass Macht für manche gar kein Ziel darstellt und diese einseitige Fixierung auf etwas eher kleingeistig ist? Es ist ja nicht mal mehr das Ziel durch Macht seine egoistischen Gene zu vermehren, also als Leittier so viele Nachkommen wie möglich zu zeugen.

1
@HerrDeWorde

Danke erst mal für dein Feedback. Ich denke, dass wir beide in diesem Punkt recht unterschiedliche Meinungen haben, und deshalb werde ich nicht mehr weiter mit dir darüber diskutieren. Du hast deine Meinung, ich habe die Meine.LG

0
@HerrDeWorde

HerrDeWorde, bist schon, d.nicknamen zu folge.

erhoffst du dir jetzt , für dein "philosophieren", gedanklich, den nobelpreis?

0
@mishiko

Gab es Kommas grad im Sonderangebot oder bekommst du Provision?

Ich erhoffe mir gescheite Antworten - womit du schon mal nicht dienen konntest.

Du musst nicht alle Figuren der Literatur kennen, aber es kann nicht schaden, sich bei manchen Äußerungen nicht zu weit aus dem Fenster zu lehnen; manche Schlüsse könnten ein peinliches Bild auf den Schlussfolger werfen.

0
@Christa251248

Das klingt nach einer beleidigten Leberwurst und das nur, weil ich eine Erwiderung gewagt habe! Wie verlaufen in deinen Kreisen eigentlich Gespräche? Du musst mir schon eine Verteidigung zugestehen, wenn du mir einfach das Wort im Munde umdrehst und behauptest, ich hielte Nobelpreisträger für dumm. Nein, so etwas Dummes habe ich nie behauptet und das möchte ich unterstreichen.

Im Übrigen frage ich mich, wie du zu deiner Meinung gekommen bist, die an das Märchen vom Tellerwäscher, der Millionär wird, erinnert. Noch nie etwas von Lobbyarbeit gehört? Auch wenn Eschbachs Roman "Der Nobelpreis" vorsichtshalber fiktiv gehalten wurde, so unterstelle ich dem Autor doch gute Recherche. - Als Altenpflegerin bist du doch auch meilenweit vom Nobelpreis entfernt und karriereorientiert bist du in diesem Job vermutlich nicht, eher sozial engagiert. (Oder irre ich mich da?). Woher dann diese Solidarisierung? Ich hätte mir gewünscht, dass du aus dem Nähkästchen geplaudert hättest, etwa in der Art:

"Auf meiner Arbeitsstelle sehe ich sie wieder: Die alten Dummen und die alten Klugen, auch Altkluge und demente Professoren. Hier sind sie nun alle wieder gleich, 5 Minuten vor der Himmelstür. Wer hat sein Ziel erreicht, wer ist zufrieden, bekommt den meisten Besuch, ist geachtet - wer ist verkniffen und enttäuscht? Was ist Karriere wert und haben sich die Opfer gelohnt oder war es gar der falsche Altar? ..." Und dann Weisheiten aus einem ganzen Leben voller Erfahrungen anstelle von Allgemeinplätzen, die einem einst eingetrichtert worden sind.

Das wäre authentisch.

0

riesen DH, liebe christa!!! LG

0
@mishiko

schließe mich dem an ;) DH für Christa & mishiko..m.l.G.

0
@mishiko

Pardon, welche Sprache ist das? Ist "riesen" ein ähnliches Adjektiv wie "hammer"? Laut Duden "schwaches Verb: Bedeutung mit Holzrutschen herablassen".

0

Äh... woher genau nimmst du dieses Wissen? Zum Weiteren: Es ist durchaus möglich, dass die Hochintelligenten "da oben" nur noch nicht entdeckt sind, d.h. dass ihr IQ einfach nicht bekannt ist.

Bei so viel Intelligenz sollte man sich bemerkbar machen können, meinst du nicht?

0
@HerrDeWorde

"Bei so viel Intelligenz sollte man sich bemerkbar machen können"

endlich hab ich verstanden, warum du dich so oft "bemerkba"r machst!

tja, da können wir hier, selbstverstaendlich, nicht mehr mithalten.

0
@mishiko

Was für ein Brüller, ein richtiger Kalauer! - Die Kommunikation ist ja wohl der Sinn von GF. Außerdem:

Wer sich selbst vermarkten kann, kontaktfreudig ist und gezielt Netzwerke aufbaut steht natürlich besser da, als ein introvertierter Intellektueller. (kevin1905)

Im Übrigen hast du ebenfalls "Platin" ;-)

0

Es ist eine erwiesene Tatsache, dass aus den Hochintelligenten selten Nobelpreisträger werden, häufiger die nette, zufriedene Hausfrau.

Woher stammen nur immer deine "provokanten" Thesen?

Unter solcher Prämisse kann dir keiner ernsthaft diese Frage beantworten, noch dazu fehlt hier auch die "persönliche Ratsuche", denn wie deine Fragestellung vermuten lässt, bist du anscheinend ent/weder

unklug erfolgreich

oder

erfolgreich unklug!?

Wenn du die Voraussetzungen infrage stellst, brauchst du nicht antworten Die Diskussion darum, ob sie berechtigt sind, erstickt jedes Vorwärtskommen. Es gibt genügend Leute, die wissen, wovon ich rede, und das genügt mir. Ich will hier nicht publizieren und jedermann erreichen. Das ist ja das Schöne an GF, dass man Fachleute treffen kann und nicht Zeit mit Urschleimdiskussionen vergeuden muss.

Worüber ich allerdings staune: Jeder zieht sich an den Beispielen hoch. Es geht nicht nur um die Nobelpreisträger. Man sehe sich im Bekanntenkreis um!

Und niemand stellt das infrage, was man unter Erfolg versteht bzw. würde akzeptieren, dass jemand mit seinem Leben zufrieden ist, wenn er nichtmonitäre Ziele erreicht hat. Wer keine Macht erreicht, ist ein Looser, lese ich (heraus). Das ist armseelig, wo wir doch im gebildeten 3. Jahrtausend leben und einige Erfahrungen gemacht haben.

0

Hier ein erster Hinweis nach 1 Minute googeln:

Studie über beruflichen Erfolg - IQ allein genügt nicht

http://de.nachrichten.yahoo.com/studie-%C3%BCber-beruflichen-erfolg---iq-allein-gen%C3%BCgt-nicht.html

Ich habe Vorlesungen über moderne Betriebsführung besucht. Ich unterstelle dem Professor, das er keine Lügen erzählt hat und ich verlange von ihm keine Beweise. Weil es einleuchtet. Und weil man Biographien nachlesen kann.

Man kann sich z.B. Vorlesungsmaterial von Prof. Dr. Wolfgang Schneider als pdf downloaden, worin es heißt: Neunter Mythos: Hochbegabte werden zu berühmten Erwachsenen. Mythos!

Weiterhin sind mind. 6 Langzeitstudien erwähnt, die man hersuchen könnte. Aber ich habe keine Lust darauf, weil ich einfach auf meinem Wissen aufbaue und es nicht vermitteln will.

Bei Arnold bzw. Subotnik und Steiner ist zu lesen, dass besonders leistungsstarke Jugendliche dazu neigen, nach tollem Start im späteren Leben nachzulassen.

Ich denke mal: Das liegt nicht daran, dass sie dümmer geworden sind. Die Gründe wollte ich gemeinsam ermitteln. Aber man kommt sich ja intellektuell vor, an der Basis zu wackeln und nichts Konstruktives zum Aufbau beizutragen ... Ist ja auch wesentlich leichter.

0
@HerrDeWorde

sie sind intelligenter geworden.

wissen, das schaden anrichten kann, behält man besser für sich...

das wäre doch immerhin ein grund...

0

Was möchtest Du wissen?