Warum werden die Blutzuckerwerte bei Diabetikern gerne so verharmlost?

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3 Antworten

150 mg/dl - ist schon zuiviel! Diabetiker sollten schon aus eigenem Interesse sich bewußt und diszipliniert ernähren. Meistens happert es jedoch mindestens beim letzteren. Hat es dann noch großen sinn, den Leuten Angst einjagen zu wollen, damit sie den Rest an Lebensfreude verlieren?

Zweifelsohne, sollten man die leute aufklären, aber wenn jemand die "guten Ratschläge nicht (mehr) hören und befolgen möchte, dann ist es sein Problem!

Es kommt aber auch auf das Alter an. Bei Diabetikern über 50 ist das Therapieziel nüchtern auf unter 150 zu kommen.

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@koira1975

Richtig gesagt: Ziel ist's, auf UNTER 150 zu kommen...

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Hallo??? Der BZ-Wert sollte nach Möglichkeit um die 100mg/dl liegen und nicht wesentlich darüber.

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Der Diabetes hat ein Problem. Er tut lange Zeit nicht weh. Erst bei Schmerzen (und dann sind beim Diabetes schon Folgeschäden vorhanden) wird er vielfach erst so richtig ernst genommen. Dem Diabetes kann man sehr erfolgreich begegnen, in dem man bewußter und auch weniger fette Lebensmittel ißt, gegebenenfalls das Gewicht reduziert, und sich ganz einfach mehr bewegt (falls möglich!!!).

...weil Deine Bekannten recht haben. Als Diabetiker ist ein Blutzuckerwert von 150 zwar ein Indikator für eine Zuckerkrankheit aber nicht darüber hinaus. Siehe hier: http://www.medizinfo.de/diabetes/diawert1.htm

Wenn das der Tagestiefstwert sein sollte, dann gibt es sicherlich noch anständige Tagesspitzen. Auf die Dauer fürht das zu erheblichen Folgeschäden, die man bei der herangehensweise auch "typisch" nennen kann.

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