Warum werden den Anschlägen in Paris mehr Aufmerksamkeit geschenkt, als denen im Libanon oder Syrien?

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57 Antworten

Es liegt einfach daran, dass Paris eines unserer Nachbarländer ist. Von Syrien etc. ist man das gewohnt. Doch nun kommt es einem vor, als ob der Krieg und der Terror vor der Haustür stehen würden. Wir sind das nicht gewohnt. Ich denke mal viele Deutsche haben bis zum jetzigen Ereignis überhaupt nicht kapiert, dass der IS eine globale Bedrohung sit bzw. haben den Terror nicht registriert so nahc dem Motto: Das ist ganz weit weg, da wo eh immer Krieg ist. Ist ja klar, dass da täglich Menschen sterben. Doch nun fühlen wir uns auch als Wohlstandstaaten bedroht und werden bedroht. Daher ist die Dimension, dass in Frankreich, einem europäischen Staat mit solchen Sicherheitsvorkehrungen, einen IS-Anschlag gab, eine ganz andere. Aber richtig ist auch, dass man die Anschläge im nahen Osten nicht verharmlosen sollte. Genau das war ja bisher immer unser Fehler. Wir haben den Krieg und den Terror immer so weit weggeschoben und nun werden wir von den Zuständen, die schon seit Jahren in x Ländern herrschen, eingeholt. Das sollte uns jetzt die Augen öffnen.

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Ein alter Lehrer von mir sagte einmal: 

Anteilnahme ist gleich Anzahl der Opfer geteilt durch Entfernung. 

Irgendwie sieht man das immer wieder bestätigt. 

Wobei man Entfernung nicht immer auf die Physische Entfernung beziehen sollte. Es kann auch die Kulturelle Entfernung bzw nähe sein. 

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Mewchen 16.11.2015, 22:21

Das merke ich mir!

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Snanifo 17.11.2015, 12:01

zu Tuehpi v. 16.11.15

Wie willst du denn einen Nenner im Bruch zustande bringen bei kultureller Entfernung? Manchmal denke ich auch, wenn ich in Bayern etwas über den Kreuzaufhängesstreit in Schulklassen lese, dann bin ich mehr kulturelle Meilen davon entfernt als im modernen Libanon oder Damaskus.

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Tuehpi 17.11.2015, 12:18
@Snanifo

Das mag für dich und sicher auch viele andere richtig sein. 

Trotzdem ist hier nie die rede von einer wissenschaftlich belastbaren und Quantifizierbaren Formel gewesen. Es gibt keinen Anteilnahme-Koeffizienten der errechnet werden kann.

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Snanifo 17.11.2015, 13:01
@Tuehpi

Aber dein Lehrer mit diesem Spruch und deine Präzisierung machen diese zu errechnende Aussage wohl, obwohl du nichts berechnen können willst.

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Tuehpi 17.11.2015, 13:50
@Snanifo

Tut mir Leid, wenn du Sinn, Zweck und Interpretierbarkeit eines Sprichwortes nicht verstehst oder nicht verstehen willst, dann kann ich dir auch nicht helfen. 

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Snanifo 18.11.2015, 14:54
@Tuehpi

Wenn dir sonst nichts mehr einfällt.........

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JoachimWalter 21.11.2015, 21:59

Der Spruch ist sehr gut. Und diese Knallerbsenzähler gibt es auf GF reichlich.

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Snanifo 23.11.2015, 15:10
@JoachimWalter

Ja, so kann man es sich leicht machen. Wenn andere anderes denken, dann sind es halt Knallerbsenzähler. Und du hast einfach 09/11 vergessen, das doppelt wo weit weg ist wie Syrien.

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Ich glaube dass liegt vor allem dass Paris nunmal so nah bei uns ist. Stell
Dir zum Beispiel mal vor bei dir in der Nachbarschaft wird eingebrochen. Dass bekommst du doch mehr mit als wenn in der Nachbarstadt eingebrochen wird. Klar dass kann man jetzt nicht vergleichen aber es ist nunmal so dass die Sorge dann auch größer ist dass so etwas bei uns passieren kann weil wir ja sehr in der Nähe sind und deshalb bekommen wir dass durch die Nachrichten und alles so stark mit!

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RJohnson 10.12.2015, 13:54

Ja klar und die USA ist auch ein Nachbarland.

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es ist ganz einfach in denen länder ist sowas leider alltag (gott segne die unschuldigen toten). wäre sowas hier in europa alltag dann würde man auch nichts in syrien im tv davon sehen. würde aber etwas in der nähe von syrien passieren dann wäre es wieder frisches futter für die nachrichten. damals als die rebellen in syrien noch gegen gadhafi kämpften sah man es dauerhaft im tv weill es was neues war, was ein bombenanschlag oder sonstwas nicht neu war. im ganzen sieht man nichts weill die nachriten chefs sagen wir es mall so einfach nur profit haben wollen neue storys usw. und das bringt denen geld es hat nichts mit hass gegen andere länder zutuhn.

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Na klar berührt es mich mehr, wenn innerhalt der EU, beim Nachbarn sozusagen, die Bomben explodieren als in einem weit entfernten Land, zu dem ich keinerlei Beziehung habe. Der Terror ist nun endgültig bei uns angelangt und das erfüllt mich mit Sorge. Und dann kommen wieder diese verdrängten Verdächtigungen aus dem Unterbewußtsein ins Bewußtsein mit der Frage, ob  wirklich unter den Flüchtlingen IS-Idioten sind. Gibt es jemanden, der das nicht versteht? Das ist meine ernstgemeinte Antwort auf Deine ernstgemeinte Frage.

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Snanifo 03.12.2015, 14:49

Mal ehrlich, hast du denn eine Beziehung zu denem "Nachbarn", wenn er 10 Häuser weiter lebt? Und zu deinem "Nachbarn" nach Paris sind es plus minus 500 km! Da musst du schon einen Umweg machen über eine Nation, die auch noch befreundet sein muss. Also musst du dich von einem Menschen in einen nationalen Patrioten verwendeln und mit den befreundeten Patrioten französicher Nationalität Mitleid haben, du sagst, "es berührt mich mehr".
Warum sollte denn der "Terror" auch bei uns angelangt sein? Das ist auch als ernste Frage gemeint. Die gleiche Frage wäre: Warum sollten denn die "IS-Idioten" sich denn bei uns einschleichen(Flüchtlinge). Haben sie denn einen Grund dafür?

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Es hat denke ich wirklich etwas mit der örtlichen Nähe zu tun. Plötzlich ist der weit fort geglaubte Terror ganz nahe und hätte auch in der eigenen Stadt passieren können. Dies führt zur großen Entrüstung und auch Mitleid.Es lässt sich auch auf andere Unglücke beziehen: Z.B. wenn bei Dir im Ort ein Haus brennt und Menschen ums Leben kommen kommt Dir die Gefahr näher vor als wenn etwas 500 km weit weg passiert.

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Seit ich denken kann, bzw. schon als Kind (zu DDR Zeiten) ist Krieg in diesen Ländern. Sorry, aber das berührt einen irgendwie nicht mehr. Erst wenn man mal Einzelschicksale in Dokus sieht, dann ja, aber in der Masse nicht. Wenn dann so ein Anschlag in der Westlichen Welt passiert, ist das ein Stück weit anders. Beziehungsweise, wenn es näher ist. Wobei solche Attentate, Anschläge ''nur'' das Ergebnis dessen sind was den Ländern angetan wurde. Würde Deutschland richtig mitmischen, in Syrien und anderswo, dann wären wir auch verstärkt das Anschlagsziel. .......

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Hi,

das liegt daran weil es im Libanon und in Syrien (jetzt mal krass gesagt, bitte nicht falsch verstehen!) normal ist. In Paris ist es ''friedlich'' und mit solchen Reaktionen, hat dort niemand gerechnet. Im Libanon und in Syrien zieht sich das ja schon über Jahre. Ich gebe dir Recht, das in den anderen Ländern ist auf jeden Fall auch schlimm, aber jeder reagiert anders. Viele Flüchtlinge sind  nun wieder misstrauisch, weil sie dachten, dass sie jetzt sicher sind.

wie gesagt, versteh das bitte nicht falsch wie ich das beschrieben habe, ich habe natürlich mit allen Mitleid, die in einer solchen Krise stecken :*

LG

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Snanifo 26.11.2015, 22:27

Was glaubst du denn, mit welchen Waffen die Peschmerga und die PKK gegen den IS kämpfen, mit von der Bundesregierung genehmigten Waffenlieferungen aus deutscher Produktion. Man kann sich natürlich hinstellen und sagen, bei uns ist das ja alles friedlich. Ob das aber der harten Wirklichkeit entspricht, ist eine andere Frage. Zumal, und ich habe das von Leuten gehört, es auch in Syrien noch Gegenden gibt, wo es keine Kämpfe gibt. Was würdest du denn dazu sagen?

Ich würde als erstes Resultat deines Mitleids eigentlich sehen, dass du dich dafür einsetzt, dass keine Waffen mehr von hier (Deutschland) geliefert werden. Du nicht auch?

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Das  was in Syrien passiert ist allgemeinhin bekannt,es gilt schon als Kriegsgebiet. Niemand hat damit gerechnet, dass es "hier passiert.  In Syrien ist es , so komisch wie es klingt, kaum noch eine Überraschung,  hier in "friedllichen EU -Ländern" umso mehr.

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Snanifo 17.11.2015, 11:23

Für diese Leute ist es eine Überraschung, die der Meinung sind, die Waffenlieferungen unseres Staates an diese Länder sind einfach nur Geschäfte und Arbeitsplatzsicherung. Sie übersehen dabei die realen politischen Ziele sowohl der dortigen Staaten als auch der eigenen Regierung. Wozu brauchen diese dortigen Staaten denn diese Waffen? Zum in der Wüste Zielübungen zu machen? Und nach welchen Kriterien werden denn die Genehmigungen des Waffenexports gegeben? Doch nicht dafür, die ganze Welt mit präzisen deutschen MGs und Panzern auszustätten.

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Die meisten glauben, dass es an der Nähe liegt, aber es ist viel schlimmer, es liegt an der Gewohnheit. Wir sind an schlimme Nachrichten aus Syrien schon so sehr gewöhnt, dass wir sie nicht mehr Wahrnehmen und kein Interesse mehr daran haben.

Das ist auch der Grund, warum wir Gefahren die Alltäglich und wahrscheinlich sind als viel weniger schlimm empfinden als Gefahren die ungewöhnlich und unwahrscheinlich sind. (Rauchen/Autounfälle/Leitern vs Terroranschläge/Flugzeugabstürze)

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Snanifo 20.11.2015, 13:28

Es ist doch übrigens aber auch nicht dasselbe, ob jetzt im Zuge eines Krieges in Syrien das Ziel ist, Leute umzubringen, weil sie für eine Politik oder die westl. Wertegemeinschaft im Wege sind, oder ob Unfälle passieren. Dies kommt übrigens sogar im Krieg vor (friendly fire). Ich habe bisher auch keinen Beitrag gefunden, der auf die alltäglichen Unfälle Bezug nimmt. Ich denke, mit dem In-eins-Werfen von Unfällen und von Kriegshandlungen wird man beiden nicht gerecht.

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Es liegt wahrscheinlich daran, dass dieser Anschlag so nah an Deutschland dran ist in man sich jetzt denkt: Das hätte auch hier passieren können. Wenn sowas in Libanon oder woanders passiert, interessiert es die breite Masse nicht, weil diese Länder ja "so weit weg" sind. Ich finde es aber auch grausam und vorallem menschenverachtend.

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Da Frankreich Teil der westlichen Gemeinschaft ist. Es gehört zur EU und ist auch sonst Teil unserer Vergangenheit. Darüberhinaus ist es für die USA wie Obama es bereits sagte der älteste Verbündete. Bereits im Unabhängigkeitskrieg unterstütze Frankreich die Kolonien. In New York steht die Freiheitsstatue, die ebenfalls ein Geschenk des französischen Volkes ist. Es ist normal, dass man eher ,,um seine eigenen Leute" trauert. Es sterben auch Menschen außerhalb von Syrien und der Türkei an Krankheiten oder Bürgerkriegen, warum sollte man den Opfern aus Syrien und der Türkei gedenken, was ist mit Mali oder Somalia oder...?

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trapmkiv 16.11.2015, 10:59

Kompakt, informativ und logisch. Für mich die hilfreichste Antwort. :)

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Snanifo 17.11.2015, 10:28

zu carglassXD:

Abgesehen davon, dass du und ich gar nicht wissen, ob es "unsere" Leute sind, ich kenne sie ja gar nicht, wäre doch zu überlegen, ob nicht sowohl in Syrien (Bürgerkrieg) und Türkei (Waffenlieferungen der BRD, gegen Kurden eingesetzt) als auch in Mali bzw. Somalia, deren Infrastruktur durch Eingliederung in den Weltmarkt und die Interessen der westlichen Gemeinschaft zerstört wurde. Und ob nicht eine gewisse Verantwortung deiner "westlichen Wertegemeinschaft" für diese "Kollateralschäden" besteht. Ich sage bewusst nicht "wir" und "uns", weil genau dieses nicht "mein" Interesse und Wille ist. Deiner vielleicht?

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carglassXD 17.11.2015, 22:08
@Snanifo

Ich denke nicht, dass eine gewisse Verantwortung besteht. Der Konflikt in der Türkei ist nicht durch die Waffenlieferungen aus Deutschland entstanden, die Kurden wurden schon vorher nicht sonderlich gemocht. Und wenn Deutschland nicht geliefert hätte, dann hätte es ein anderes Land getan. In Syrien trägt Deutschland auch keine Schuld, der IS ist zwar zu einem großen Anteil den USA zu verschulden, aber dennoch würde Assad bleiben. In Somalia ist mir zumindest als die Ursache des Bürgerkrieges eine Beteiligung der westlichen Welt nicht bekannt. Dieser begann als sich da Volk gegen den damaligen Diktator auflehnte. In Mali wäre ,,etwas um die Ecke gedacht" eine Beteiligung der westlichen Welt nicht ausgeschlossen, jedoch sind es in Mali auch mittlerweile mehrere Gruppen, die gegeneinander antreten. 

Trotz allem ist der Westen nicht die alleinige Ursache für die Probleme in Afrika und im nahen Osten. Waffen töten keine Menschen, es ist der Mensch selber, der sich entscheidet jemanden zu töten usw. Insofern wäre die, ich nenne es mal ,,radikale Auslegung des Islam" (es sind ja nicht alle Muslime radikal) schuld an vielen Konflikten. Genauso wie Christen schuld an den Kreuzzügen sind und nicht die Waffen und genauso wie Nationalsozialisten schuld sind am Holocaust. Ich sehe keine Verantwortung der ,,westlichen Welt" (im speziellen für Europa, bei den USA ist das durchaus anders) für Syrien und co.

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Snanifo 18.11.2015, 23:03
@carglassXD

Dann mach nur weiter deine Augen zu vor den Einmischungen ökonomischer und militärischer Art deiner BRDeutschland. Du kannst dann nachher sagen, du hast es nicht gewusst. Übrigens habe ich nicht geschrieben, dass die Konflikte durch die BRD entstanden sind, obwohl das in dem einen oder anderen Falle zutrifft. Sondern die Bundesrepublik D und auch andere Staaten versuchen, ihren Einfluss in den Gebieten zu stärken, wo ein ungeliebter Herrscher Aufstände provoziert. Die Aufständigen erhalten dann Geld und Waffen, um überhaupt gegen die sie regierende Herrschaft bestehen zu können. In Syrien ist das mit Waffenlieferungen gut zu beobachten: Kurden haben die Hoffnung, einen eigenen Kurdenstaat zugestanden zu bekommen. Sie kämpfen gegen den IS und werden dadurch über die Peschmerga mit Waffen aus Deutschland unterstützt. Der Türkei passt das gar nicht und bombardiert wiederum kurdische Stellungen, weil sie keinen Kurdenstaat wollen, der ev. auf von Kurden bewohntes Gebiet in der Türkei ausgedehnt werden soll. Die USA bombardieren hauptsächlich die IS-Stellungen, haben aber gleichzeitig Saudi Arabien, das in der Lebensweise und auch im Recht der IS sehr nahe steht (Scharia) als strategischen Partner. Die USA wollen gleichzeitig den Einfluss der Russen (Assad) in Syrien schwächen bzw. Assad weghaben. Deshalb unterstützen sie andere Widerstandsgruppen mit Waffen und Geld. Putins Russland wiederum will seinen Freund Assad an der Macht halten und bombardiert sowohl die IS als auch die anderen Widerstandsgruppen. Das alles hat nach deiner Meinung nichts mit uns zu tun, bzw. es "besteht...keine gewisse Verantwortung".

In deinem 2. Teil schreibst du zwar,  dass "der Westen nicht die alleinige Ursache für die Probleme in Afrika und im nahen Osten (ist)". aber Waffen(lieferungen) töten ja keine Menschen. Da ist ja selbst die Bundesregierung und auch die USA heller, die genau wissen, wem sie welche Waffen liefern bzw. nicht liefern. Sie unterstützen die ihnen genehmen Regierungen, Widerstandskämpfer mit Waffen, solange sie sie in ihrem Sinne verwenden. Du siehst trotzdem "keine Verantwortung der westlichen Welt". Na dann Prost.

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kraska23 18.11.2015, 23:26

Danke an alle für die Information sehr hilfreich

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Weil die Bürger die in Europa bzw. in der "westlichen Welt" leben sich besser mit den französischen Bürgern identifizieren können, als mit den Bürgern in der Arabischen Welt oder Asien. Und nein, damit meine ich nicht, dass das Leben der Opfer in Libanon etc. nicht soviel Wert ist, als das der französischen.  

Wenn ein Mann auf der Straße verprügelt wird, ist das Schlimm - klar keine Frage. 

 Wenn aber z. B. ein Kumpel verprügelt wird, trifft das dich eher am Herz - eben durch die Nähe und auch durch die ähnliche Kultur. Frankreich ist eben nicht so "Fremd" wie z. B. der Libanon.

Es ist ein sehr umstrebtes Thema. Aber ich hoffe du verstehst jetzt, warum die westliche Welt soviel Solidarität zeigt. 

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Snanifo 17.11.2015, 10:32

Welcher Kumpel aus Frankreich würde denn verprügelt bzw. getroffen von einem dieser Anschläge? Woher weißt du denn, welche Kultur die Betroffenen haben? Also im Moment kenne ich eigentlich mehr ehemalige Libanesen als Franzosen.

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Harvix 17.11.2015, 10:53
@Snanifo

Welcher Kumpel aus Frankreich würde denn verprügelt bzw. getroffen von einem dieser Anschläge?

Das war ein Beispiel.

Woher weißt du denn, welche Kultur die Betroffenen haben?

Das weiß ich natürlich nicht, man kann sich aber denken, dass Frankreich eine ähnlichere Kultur und mehr Gemeinsamkeiten mit Deutschland, denn USA etc hat, als z. B. der Libanon. Das heißt ja nicht, dass die Bürger in dem Land weniger "Wert" sind.

Gemeinsamkeit verbindet. Aber das Thema geht in die Psychologie rein.

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Snanifo 17.11.2015, 11:45
@Harvix

Das geht nicht in die Psychologie rein, sondern in das Nationale Denken. Du hast dch einfach entschieden, in diesem Falle die westlichen Werte für dich zu beanspruchen und ausgehend von denen sind die Menschen der anderen Werte (Islam) einfach weniger wert, auch wenn du das immer dementierst.

Mir ging es darum, dass dieses Beispiel von Kumpel erweitert wird auf Länder bzw. Staaten. Da gibt es keine "Kumpels", sondern Interessen. Die kann man übrigens erfahren. Die haben aber nichts mit denem realen oder einegebildeten Kumpel aus Paris zu tun.

Wenn ich an die Kultur macher Libanesen oder Syrer denke, die ich kenne, dann stehn die mir viel näher als Marie Le Penn.

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Harvix 17.11.2015, 12:21
@Snanifo

Dann eben "Nationale Psychologie". Denken ist nämlich ein Begriff aus der Psychologie, aber das ist jetzt nicht relevant.

Ich persönlich kann mich eben mit den Opfern von Frankreich besser identifizieren. Das heißt aber nicht (nochmals), dass ich das Leben von anderen Bürgern (z. B. die dem Islam folgen) weniger Wertschätze.

Der "normale" Bürger in Europa (ob christlich, katholisch oder Orthodox) kann sich mit einem französischen Bürger besser vergleichen.

Reines Beispiel:

Nehmen wir mal an du bist ein deutscher.

Jetzt kommt ein Araber zu dir her und sagt: "Vergleichen wir uns mal".

Der Araber hat (höchstwahrscheinlich) eine komplett andere Kultur, Religion, ggf. eine dunklere Hautfarbe etc.

Ist ja alles ganz normal und nicht schlimm - warum denn auch? Aber man ist in den meisten Punkten unterschiedlich.

Und hier kommt wieder das Thema "Verbindung".

Wenn du mit einer Person viele Gemeinsamkeiten hast, fühlst du dich mit der Person auf einer ganz anderen emotionalen Ebene, als mit einer Person, die so gut wie keine Gemeinsamkeiten mit dir hat.

Der Libanon hat ja auch nicht diese Solidarität wegen Frankreich gezeigt. Warum sollten die auch?

Jede Nationalität hat eben andere Ansichten. 

Und ehrlich gesagt finde ich es echt erschreckend, dass du der Meinung bist, dass ich 

die Menschen der anderen Werte (Islam) einfach weniger wert

so einen Anhaltspunkt haben sollte.

Es mag vielleicht so rüber kommen; so ist es aber nicht.

Ich trauere für jedes Opfer im Terror. In Europa ist so was eben so gut wie "neu", und in Syrien etc. alltag, was schrecklich ist.

Aber Krieg bleibt Krieg. Der Mensch lernt nicht daraus.

--

Warum sollten wir denn auch in einer Welt leben, wo frieden herrscht, obwohl Krieg soviel Spaß macht? (Ironie aus)

--

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ilknau 17.11.2015, 19:07
@Harvix

Vorsicht, Harvix.

Snanifo schiebt dich ganz sachte in die Nationalisten-,  Rechtspopulisten -, Naziecke, wo dann jeder Gutmensch ungestraft auf dich einschlagen darf - egal, wie Unrecht er hat.

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Snanifo 18.11.2015, 14:57
@ilknau

Nicht in die "Nationalisten-,  Rechtspopulisten -, Naziecke", sondern in die gutwillige national denkende Patriotenecke. Keineswegs, um auf ihn einzuschlagen, sondern um die Konsequenz dieses Denkens aufzuzeigen. 

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Harvix 18.11.2015, 20:13
@Snanifo

Naja, deine Aussage macht dennoch nicht wirklich viel Sinn. Patriotismus bezeichnet die emotionale Verbundenheit der eigenen Nation, und nicht der einer anderen.

Man empfindet eben nicht für jeden Menschen das gleiche, auch wenn es sich etwas "hart" anhört - selbst du.

Oder empfindest du für einen wildfremden Menschen das gleiche, wie von einem deiner Freunde? Ich denke nicht.

Mag sein, dass du jetzt wieder mit deiner Aussage daher kommst und fragst, ob ein Kumpel von mir Opfer des Anschlages war.

Nein, ich kenne keinen.

Aber wie schon bereits öfters erwähnt - die westliche Welt kann sich eben mit den Franzosen besser vergleichen, als wie mit denen in der Arabischen Welt oder Asien. 

Und solltest du immer noch der Meinung sein, dass wir, die Menschen aus der "westlichen Welt", uns einen Dreck scheren, was in Libanon passiert ist - mag sein, dass es welche gibt, die es nicht interessiert - dann bleib eben bei deiner Meinung, du hast ja auch ein Recht dazu.

Aber verallgemeiner nicht die Leute, die in diesen Tagen Solidarität an Frankreich gezeigt haben.

Wir haben ja auch nicht gesagt, dass der Islam die Religion des Terrors ist. Und Leute die das behaupten, sind eh schon das Produkt, was die Medien erreichen wollen: Angst und eine saftige Gehirnwäsche.

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Snanifo 19.11.2015, 00:18
@Harvix

Um eine emotionale Verbundenheit mit einer anderen Nation zu haben, musst du dich schon von einem Menschen in einen Staatsbürger (Patrioten) verwandeln. Dann bist du aber auch Patriot und hast als deutscher Patriot Mitgefühl mit den französichen Patrioten oder auch Nicht-Patrioten (das weißt du gar nicht). Dass das auch Menschen sind, ist schon klar, aber die kennst du ja gar nicht oder nur in Ausnahmefällen. So, denke ich, kann man sogar diese Solidarität "verallgemeiner(n)".

Nein, die Menschen bei uns scheren sich nicht einen Dreck um das, was im Libanon, ich denke hauptsächlich in Syrien passiert. Das zeigt schon die große Hilfsbereitschaft vieler Freiwilliger. Aber für unsere Staatsmänner(frauen) und die Interessen des Staates, den sie vertreten, kommt es im Wesentlichen darauf an, den Einfluss des eigenen Landes mit ökonomischen und militärischen Mitteln zu mehren. Dass dabei "Nebenwirkungen" wie Verunmöglichkeit der Lebensbedingungen und daraus resultierende Fluchtbewegungen entstehen, übrigens auch Kollateralschäden genannt, ist zwar nicht in diesem Interesse, aber sie nehmen diese billigend in Kauf. Man könnte umgangssprachlich in diesem Sinne auch sagen, dass sie sich einen Dreck um sie (die Menschen) scheren.

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Meiner Meinung nach ist das Interesse für Paris größer, da es eine gewisse Verbundenheit zwischen den Staaten der UN gibt. Dazu kommt noch das gerade Deutschland unmittelbar neben Frankreich liegt und das zum Nachdenken anregt, z.B. weil einer der vermutlichen Attentäter in Bayern geschnappt wurde. Das erzeugt Angst.

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Snanifo 17.11.2015, 11:56

Alle nordafrikanischen Staaten sind Mitglied der UNO, Syrien ist sogar Gründungsmitglied der Vereinten Nationen.

Dass diese Terrorakte Angst erzeugen, ist tatsächlich nicht ganz aus der Welt, zumal Deutschland schon lange durch Waffenlieferungen zuerst in die Türkei (Flugabwehrsystem) und dann an die Peschmerga und damit auch an die PKK-Kämpfer Gewehre und anderes am dortigen Krieg beteiligt ist. Da könnten die auch in Deutschland lebenden Anhänger von IS mit Unterstützung und Steuerung aus dem Kriegsgebiet Syrien und Irak Anschläge hier machen.

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Ich denke das liegt daran, dass syren usw. Kriegsgebiete sind uns es da zum Aalttag gehört, in Paris ist dies nicht der Fall. Eigentlich schade das man die Kriegsgebiete nicht mehr war nimmt.

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Snanifo 01.12.2015, 21:45

Aber irgendwie auch nicht so wichtig. Erst wenn die dransalierten Leute zu Hauf kommen und unser ach so schönes Leben kaputtmachen oder gar -bomben, ja dann!

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Genau aus dem grund fand ich schon von anfang an diese facebook aktion mit dem profilbild also wo man die französische flagge als filter nimmt unnötig und die schweige minute habe ich auch nicht mitgemacht.

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weil Frankreich und alle anderen Länder schuld daran sind dass es in diesen Länder so aussieht und das alles passiert... selbst diese Länder zerstören können die aber wehe es passiert im eigenen Land oder vor der Tür... der Terror ist da... stell einen hin und hau ihm jede sekunde in die Gosch und lass einen Freund dabei filmen. So bald die Sonne scheint und die Vögel zwitschern hörst du eine Sekunde auf und bekommst plötzlich einen Schlag zurück und bammmmm dieser Teil kommt in den Medien und wer ist jetzt in der Opferrolle??? natürlich wieder du und schlägst wieder jede Sekunde weiter... Gerechtigkeit? wo?

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Snanifo 03.12.2015, 14:56

Ich finde, du hast die Verwunderung der westlichen Welt und der Medien bei uns trotz schwierigen Formulierungen gut getroffen. Es wurde bombardiert von den USA, Frankreich und Russland und Waffen für die kämpfende Truppe der Kurden von der BRDeuschland geliefert, und dann wundert man sich darüber, dass in den ach so friedlichen Heimatländern dieser "Militäraktionen" und Flugzeugen dieser Länder die Gefahr besteht, Bombenattentate zu erleiden. Ein erkleckliches Maß an Heuchelei muss da schon dabei sein.

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Im nahen Osten herrscht im Moment eh Chaos, da hat man sich schon dran "gewöhnt" das da ab und zu was passiert. In Frankreich oder allgemein in Europa sind solche Anschläge sehr selten, da Europa eigentlich eine sehr sichere Vereinigung ist. Deswegen wird den Anschlägen sehr viel Aufmerksamkeit geschenkt da so ein Anschlag in einem sicheren Land passiert ist.

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Snanifo 15.11.2015, 13:43

Wer hat denn deiner Meinung nach das "Chaos....im Nahen Osten" kreiert bzw. unterstützt und dadurch erst zum Laufen gebracht?  Eventuell die "sicheren" Vereinigten Staaten oder das "sichere" Europa?

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KittyCat2909 16.11.2015, 10:51
@Snanifo

Wer hat denn deiner Meinung nach das "Chaos....im Nahen Osten" kreiert bzw. unterstützt und dadurch erst zum Laufen gebracht?

Die dort lebenden Menschen!

Von welcher Seite sie Waffen erhalten ist irrelevant- notfalls hätten sie diese vom IS erhalten.

Wer Messer verkauft ist nicht schuld, wenn damit ein Mord begangen wird- sondern der, der es als Mordwaffe gebraucht.

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Snanifo 16.11.2015, 13:03
@KittyCat2909

Waffen werden von den potenten Staat immer eingesetzt, verkauft oder auch nur geliefert dann, wenn sie sich durch die Lieferung eine Bevorteilung ihrer Interessen versprechen. Es ist also keineswegs egal, von welcher Seite streitende Parteien in einem "Bürgerkrieg" Waffen bekommen. Es ist nicht vorstellbar, dass die EU oder die USA Waffen liefern zu den Rebellen im Dombass, die für eine gewisse Selbständigkeit von der Zentrale der Ukraine und damit  für  eine Annäherung an die Russen kämpfen. Und umgekehrt ist es nicht vorstellbar, dass die Russen Waffen an die Ukraine in Kiew liefern. In ähnlicher Form ist das in Syrien: Die Deutschen liefern Waffen an die Peschmerga und damit auch an die PKK, die mit einigen Erfolgen gegen die SI vorgeht, die Russen fliegen Angriffe nicht nur gegen IS, sondern auch gegen andere Rebellengruppen, die gegen Assad kämpfen und liefern Assads Armee auch Waffen, um gegen diese zu bestehen. Auch gibt es bereits Überlegungen, russische Bodentruppen gegen beide Gegner einzusetzen.

Es klingt sehr naiv, dass Waffen nur "verkauft" werden. Dies trifft zwar auf den Schwarzmarkt für Waffen zu, aber das Gros der Waffen wird mit Genehmigung entsprechenden Gruppierungen oder Regierungschefs bereitgestellt, oft gegen Kredit oder sogar ohne Bezahlung zu verlangen.

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Das ist eine zurecht gestellte Frage.

Vermutlich ist es so, da der IS schon seit längerem operiert, wissen wir alle dass diese Kämpfe und Kriege sich nur auf gewisse Bereiche wie Syrien usw. begrenzen. Wenn jetzt plötzlich die IS oder eine andere Terror-Organisation ''ihren Bereich'' verlässt, und z.B. in Paris einen anschlag ausübt, ist plötzlich ganz Europa und die halbe Welt schockiert, weil diese Terror-Organisation den für uns gewohnen Operationsbereich verlässt und alle zu tiefst erschüttert und verängstigt sind.

Mir erscheint die ''Trauerminute'' einfach nur lächerlich, unmenschlich, verachtungsvoll und scheinheilig gegenüber den Tausenden Toten in den Terrorbereichen. 

Hier sieht man wiedereinmal, dass die Menschheit eine Krankheit ist. Zum einen legt sie wegen einem ''kleinem'' Anschlag in Ländern eine Trauerminute vor dem Schulunterricht ein, andererseits ist es ihr ziehmlich egal wie viele Menschen in diesen betroffenen Ländern enthauptet, gehängt und erschossen werden. Völlig unlogisch. Und dann wundert man sich und hat keine Verständnis für einwandernde Flüchtlinge, welche mich nicht stören würden, wenn die Aufnahme und Intigrationsphasen strukturiert und einheitlich, begrenzt und organisiert währen.

Ich denke es mir immer öfter: Die Dummheit stirbt zu Letzt.

Mit freundlichen Grüßen

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Ich denke weil Frankreich in der EU ist und das Nachbarland von Deutschland ist. Und wahrscheinlich auch weil in Deutschland jetzt auch die Gefahr eines solchen Anschlags herrscht (weil es Eben so nah an Frankreich ist) und Syrien ist weiter weg... [Ist nur meine Vermutung, ich weiß aber nicht ob's richtig ist :)]

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Snanifo 17.11.2015, 11:35

Ich denke, der Grund ist nicht, weil Frankreich so nahe ist. Damals bei 09/11 war das weiter weg als Syrien. Es ist wohl die Befürchtung, dass der IS inzwischen auch merkt, dass Deutschland Waffenlieferungen an ihre Feinde, die Peschmerga und Kurde liefert und schon länger geliefert hat. Vielleicht merken viele gerade, dass Deutschland bereits in einen laufenden "Bürgerkrieg" sich eingemischt und politioniert hat. Die IS könnte ja den Schluss ziehen, auch diesen Feind anzugreifen.

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regenbogen1811 17.11.2015, 13:22

Ja das stimmt. Danke für die Information :)

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