Warum werden definitv lebenden Schwerverletzen in England die Organe rausgeschnitten und sie so ermordet?

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6 Antworten

Solange jemand Profit daraus schlagen kann, wird etwas gemacht. Es kann auch sein dass die Engländer ein wenig anders denken und es ihnen wichtiger ist einige Leben durch diese Organe zu retten anstatt zu hoffen dass der Spender vielleicht doch noch überlebt.

Warum beschäftigst du dich eigentlich immer noch mit diesem Thema? Wir sind nicht in England und vor ein paar Wochen warst du deswegen kurz vor einem Nervenzusammenbruch.

Du solltest dich wirklich mit anderen Themen beschäftigen.

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Kommentar von Xboytheunseen
14.02.2016, 18:08

Weil es mich interessiert.

Solange ich über das Thema allgemein und nicht persönlich nachdenke halte ich es aus

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Spender in England haben einen Organspendeausweis, sie werden über Vorgänge informiert. 

Es ist nicht das geringste pervers daran. Ein Mensch mit einem funktionsuntüchtigen Stammhirn kann kein normales oder auch nur ansatzweise menschenwürdiges Leben führen. Man ist in seinem eigenen dahinvegetierenden Körper gefangen. Auch bei uns kann man für einen solchen Fall eine Patientenverfügung unterzeichnen, in England gilt der Organspendeausweis eben auch hier. Es gibt sehr viele Menschen die unter diesen Umständen nicht weiter leben wollen würden, mich eingeschlossen.

Du solltest dich nicht ständig mit diesem Thema beschäftigen, das tut dir definitv nicht gut ^^ 

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Kommentar von Xboytheunseen
14.02.2016, 20:19

Ich würde weiterleben wollen, da die Vorstellung gar nicht mehr zu existieren für mich nochmal wesendlich schlimmer ist, als gefangen zu sein.

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Bitte beruhige dich erst mal.

Auch in Deutschland ist mit der Organspende nicht alles so toll, wie es vielleicht klingt.

Es geht um die Definition, was man als "Hirntod" bezeichnet. Selbst da haben Ärzte manchmal Probleme, diese Grenze klar zu definieren.

Was du beschreibst, wäre so etwas wie ein Locked-In-Syndrom. Du bist mit deinem Bewusstsein in deinem Körper gefangen, ohne jede Möglichkeit der Interaktion.

Würde man jegliche maschinelle Versorgung und pflegerische Betreuung einstellen, würdest du auch sterben. Mal ganz ehrlich: willst du in deinem Körper gefangen sein?

Antworte bitte nicht vorschnell. Du kannst es gerne mal erleben, wenn dir ein Arzt ein Muskelrelaxans spritzt und dich bei vollem Bewusstsein, aber ohne jegliche Körperkontrolle an eine Beatmungsmaschine hängt. Dann existierst du zwar, kannst aber nichts mehr machen. Du bist komplett auf die Versorgung von außen angewiesen.

Ist das Leben?

Das Einzige - und deshalb hab ich keinen Organspendeausweis - was mich stört: es werden noch keine Narkosen bei Organentnahmen gemacht. Der Gedanke, mit irgend einer Art von Bewusstsein auseinandergenommen zu werden, das klingt erschreckend und leider gibt es auch Berichte von Organentnahmen, wo der Körper reagiert hat (Puls, Schweiß, Blutdruck, Tränen).

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Kommentar von Xboytheunseen
14.02.2016, 18:17

Das würde jemand der vom Hals abwärts gelähmt ist auch wenn man ihm die Beatmung abschaltet.

Und da würde ja auch keiner auf die Idee kommen, Organe zu entnehmen.

Aber letzendlich muss doch jeder (vorher) selbst entscheiden, ob er dann noch weiterleben will oder nicht

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Kommentar von PieOPah
14.02.2016, 18:21

Der vom Hals abwärts Gelähmte kann aber noch interagieren, seine Augen bewegen und aktiv Informationen ausnehmen und aussenden. Und mit heuriger Technik kann er sogar seine Umwelt in gewissem Umfang steuern. Er ist noch aktionsfähig.

Aber der Grundsatz ist eben: diese Grenzen sind nicht mehr klar definiert.

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Kommentar von PieOPah
14.02.2016, 22:36

Das rechtfertigt gar nichts. Es geht nicht darum, etwas zu rechtfertigen. Warum halten Menschen so sehr am Leben fest?

Es geht nur darum, dir zu zeigen, dass es aus Sicht der Mediziner nun mal so ist, wie es ist. Es gibt so viele unpassende Lösungen. Das ist nur ein Problem von gaaaaanz vielen. Also bitte, beruhige dich.

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Kommentar von PieOPah
15.02.2016, 18:17

Die Atmung wird immer noch von der  Medulla oblongata gesteuert. Bei hohem Querschnitt gibt's ja deswegen die Beatmung. Prominentes Beispiel: der Superman-Darsteller.

Anatomie und Physiologie war gar nicht Teil der Frage. Aber schön, dass wir drüber gesprochen haben.

Eine Läsion im Scheitellappen könnte ihr sprachliches Verhalten erklären. Schon mal untersuchen lassen?

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Deutschland kann sich das nicht erlauben (Vorgeschichte, Euthanasie, Hitler). Andere Länder gehen da anders mit um. Die Angehörigen der Betroffenen werden sicherlich befragt werden und müssen ihr Ja dazu geben. Ganz so einfach wie du das beschreibst geht es dort auch nicht. Oder?

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Kommentar von Xboytheunseen
14.02.2016, 18:11

Leider doch.

Wenn es nur auf Wusch passieren würde, weil jemand sagt, er will so nicht mehr leben, dann wär das ja OK, aber es ist da gängige Standartpraxis.

Die Angehörigen werden zwar befragt, aber nicht nach "spenden oder weiterbehandeln" sondern nur nach "spenden oder abschalten" und wenn sie eine Weiterbehandlung wollen, dann geht das zwar, aber nur mit sehr viel engangenment.

Ich such mal eben den Link zu einem Fall raus, der Überlebt hat

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Körper, die hirntot sind, werden nur durch die Herz-Lungenmaschinen am "Leben" gehalten. Ohne die Maschine wäre der Patient sofort mausetot. Durch die Funktion der Maschine bleibt das zu entnehmende Organ weiterhin durchblutet. Das ist gängige Praxis und völlig korrekt. Du hast das nur irgendwie nicht richtig verstanden.

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Kommentar von Xboytheunseen
14.02.2016, 18:06

Ich rede nicht davon, ich rede von dem was die in England machen.

Der Hirntod ist der unumkehrbare Ausfall der gesamten Hirnfunktionen und nicht nur der alleinige des Stammhirns

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Woher habt ihr diese Informationen?

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Kommentar von Xboytheunseen
14.02.2016, 18:13

Hierher

http://www.fr-online.de/wissenschaft/organspende-der-student--der-juengst-noch--hirntot--war,1472788,15202820.html

Während hierzulande das Gesamthirn tot sein muss, reicht in England bereits der endgültige Ausfall des Hirnstamms zur Todesdiagnose. So kann es vorkommen, dass einzelne Teilfunktionen der Großhirnrinde und damit Reste von Wahrnehmung nicht ausgeschlossen werden können. „In England kann es also vorkommen, dass Patienten mit Locked-in-Syndrom, bei denen der Hirnstamm zwar tot, das Großhirn aber noch intakt ist, Organe entnommen werden“, erklärt DSO-Vorstand Günter Kirste.

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Kommentar von steffenOREO
14.02.2016, 18:14

Brauchst du gar nicht weiter zu fragen. Der Fragesteller hat zu viele SciFi-Romane gelesen. Das ist alles schlimmster Blödsinn, den er da von sich gibt.

Ohne Hirnstamm gibt es keine Atmung, keinen Herzschlag und keinen Stoffwechsel. Wenn der FS in Bilologie aufgepasst hätte, würde er so einen Schwachsinn gar nicht schreiben.

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