Warum werden AfD (und Linke) von etablierten Parteien als nicht demokratisch angesehen?

14 Antworten

An deiner Frage stimmt nicht, dass die 'Die Linke' als nicht demokratisch angesehen wird und mit ihnen keiner koalieren will.

Wie du weißt, gibt/gab es genügend rot-rote oder rot-rot-grüne Landesregierungen. Ich darf dich daran erinnern, dass SPD und Grüne in Thüringen einen Ministerpräsidenten von den Linken in das Amt gewählt und mit ihm koaliert haben.

Der Ekel richtet sich gegen die AfD, weil die ganzen Figuren sich durch ihre Wortwahl mehr als Enkel oder Urenkel vom 'Adolf' präsentietren. Die große Mehrheit ekelt es an, wie sie mit Unwahrheiten aufwiegeln, hetzen und provozieren. Dazu tragen so Menschen wie Herr Höcke, Herr Gauland, Frau Petry, Frau von Storch, Herr Meuthen oder Frau Weidel bei, die rassistisch und kalt durch ihre Argumentation wirken. Bei allen hat man den Verdacht, dass sie im Schlafzimmer oder in ihrem Flur Bilder von Hitler, Göbbels, Himmler und Hess hängen haben. Gerade bei diesem gefährlichen Herrn Höcke, wie ich meiner Meinung nach finde, zumal der auch noch Geschichtslehrer ist.

Auch diese rückwärtsgewandte Politik gegen Europa und den €uro uvm. Darum wäre es ehrlicher, wenn diese Partei sich "ZZA (Zurück zu Adolf)" nennen würde.

Ich musste letzte Woche lachen, als Frau Alice Weidel bei einem Rededuell einen Einspieler gezeigt bekam, bei dem Menschen zu einem Foto von Frau Weidel befragt wurden und sich alle negativ äußerten und sie sich völlig betroffen zeigte, dass sie so unsympathisch wahrgenommen wird. Was erwartet dieser Eisklotz auf Füßen denn?

Das selbe gilt für diese Frau von Storch oder diesen von Hass erfüllten Herrn Höcke, der in einem Film über die Zeit von 1933 - 1945 eine Hauptrolle besetzen könnte.

Ich finde es auch verlogen, dass die AfD gegen das Establishment redet, aber die ganze Führung durch und durch selbst Establishment ist. Die Unternehmensberaterin Frau Weidel, die in der Vergangenheit für Allianz Global oder Goldman Sachs arbeitete, arbeitete dort bestimmt nicht als Raumpflegerin. Herr Gauland war Leiter der hessischen Staatskanzlei, Frau Petry war mittelständische Unternehmerin, ihr heutiger Ehemann, der von der Anwaltskammer ausgeschlossen wurde, entwickelte Bauprojekte, Frau von Storch heiratete innerhalb ihres Adels um unter ihresgleichen zu bleiben usw.

Keiner von diesem Establishment gehörte zu den "kleinen Leuten". Keiner von ihnen war Raumpflegerin, LKW-Fahrer, Lagerarbeiter, Maurer, Bodenleger usw.

In erster Linie geht es Herrn Gauland & Konsorten darum, dass die Erbschaftssteuer abgeschafft und der Spitzensteursatz gesenkt wird, damit die Allgemeinheit nicht so viel von seinem Vermögen abbekommt. Sind das alles Maßnahmen für die "reiche Putzfrau und den reichen Lagerarbeiter"? Zahlt die Putzfrau oder der Lagerarbeiter den Spitzensteuersatz?

Dazu brauchen sie aber die Mitläufer aus dem Volk, die ihnen das ermöglichen. Mehr nicht. Dazu dient halt das Flüchtlingsthema, um dort für Stimmung und Zulauf zu sorgen.

Die Parteien betiteln sich gegenseitig undemokratisch zu sein. Das sagt also nicht viel.

Die Linke sind aber in dieser Frage sehr schizophren, denn sie kritisieren Putin oder den Diktator von Venezuela nicht. Auch eine Kritik an den Nordkoreaner habe ich von den Linken noch nicht gehört.

Ich meine, eine Partei, die Scheuklappen trägt und auf dem linken Auge blind ist, kann nicht demokratisch sein.

Die Umsetzung der Forderungen der AFD würde eine massive Änderung des Grundgesetzes erfordern, da sie so nicht den elementaren Grundsätzen unserer Verfassung entsprechen.

Die Grundgesetzänderungen hätten zu Folge, dass einem Machtmissbrauch Tor und Tür geöffnet werden würde , die das Risiko einer erneuten Nazidiktatur bedeuten würde.

Und genau das ist das Ziel der gegenwärtigen Führungsclique dieser Partei.

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