Warum werden Äpfel nicht mehr braun?

12 Antworten

Ich kann es bestätigen, dass die gekauften Äpfel (geschnitten) in der Frühstücksdose auch am nächsten Tag nicht all zu sehr braun werden, während die Äpfel aus dem Garten schon Rostflecken zeigen, bevor man den ganzen Apfel abgebissen hat (aufgegessen). Die Antwort von Skaxi ist richtig, aber warum die aufgebrochenen Zellen der gekauften Äpfel nicht in der Luft oxidieren kann ich auch nicht erklären.

Bei Plus kriegt man auch schon mal frisch aussehende Äpfel die innen total verfault sind. Schon selbst 2 mal erlebt. Am besten Obst nur vom Biobauern holen. Da sieht das Obst zwar krank aus, ist aber gesund. Bei uns die Äpfel im Garten sind vernarbt und unförmig, das ist halt die Natur :)

ich kaufe Bio-Obst, aber aus dem Supermarkt. Es geht auch nich um das aüßere Aussehen, sondern nach dem Aufschneiden, Wenn ich meiner Tochter einen Apfel viertele, kann sie ihn mehrere Stunden lang essen, ohne dass er braun wird. Das war bei mir früher nicht möglich.

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Beim Aufschneiden eines Apfels werden die Zellwände zerschnitten. Die darin befindlichen Polyphenole, sogenannte sekundäre Pflanzenstoffe, und Enzyme reagieren mit dem Sauerstoff der Luft und es kommt zu einer Oxidation, der braunen Farbe. Um diese Reaktion zu verhindern, muss man den Sauerstoff fernhalten. Dazu reicht es, das Obst mit Frischhaltefolie eng einzuwickeln. Auch die Zugabe von Säure, zum Beispiel in Form von Zitronensaft oder weißem Essig, unterbindet die Oxidation. Die Braunfärbung ist übrigens nicht schädlich, das Obst sieht nur weniger appetitlich aus.

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