Warum weiß niemand etwas über die polnischen Angriffe auf Deutschland nach dem ersten Weltkrieg?

14 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Zu Deiner Frage der polnischen Übergriffe auf Deutsche Zivilisten im Zeitraum 1918 bis 1939 gibt es genügend Belege. Das nach dem 1. WK erstmals geteilte Deutschland wurde Opfer gezielter polnischer Provokationen mit französisch-britischer Billigung. Solche Wahrheiten passen jedoch nicht ins Meinungsbild unserer derzeitigen Deutschen Regierung, die auf dem besten Weg ist, den verbliebenen Rest von Souveränität zugunsten geschichtlicher Lügen preiszugeben!

Die freie Meinungsäußerung couragierter Persönlichkeiten zur Deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts wird von Winkeladvokaten dieser "poltischen Elite" mit allen Mitteln bekämpft! Es wird deshalb allerhöchste Zeit, sich endlich der verbrieften freien Meinungsäußerung zu bedienen und 65 Jahre nach Kriegsende bislang ausgeblendete unbequeme Fakten auf den Tisch zu legen! Nachstehender Link bietet einige Details zu o. g. Thematik. Viel Erfolg!

http://newsgroups.derkeiler.com/Archive/De/de.soc.politik.texte/2009-01/msg00001.html

Die Antwort ist mal wieder sehr gut (wie ich es von deinen Antworten mittlerweile gewohnt bin :) ).
Auch der Link ist interessant.
Danke und DH! :)

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@xXxulTIMatexXx

Vielen Dank für Dein Lob, vielleicht gelingt es irgendwann ja doch noch mal, die vielen umerzogenen von den realen Wahrheiten zu überzeugen?

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@Gabi40

Glaub mir, so viel kannst du gar nicht schreiben ;D
Wenn etwas bei Millionen von Menschen verankert ist, dann brauch man schon einen gewaltigen Schock, um sie von etwas anderem zu überzeugen ;)

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Dazu kann ich nur eines sagen, liebe Gabi40: "Ausspreche Anerkennung in verschärfter Form!!!" Schön, daß immer mehr Leute den Mut haben, auch unbequeme Wahrheiten auszusprechen! Weiter so!

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Die Geschichte wird von den Siegern geschrieben. Wir lernen in der Schule ja auch das Napoleon und Stalin Helden sind. Das ist wirklich schockierend. Darüber das die Briten die Kz erfunden haben und das die Amis die gegen die Indianer eingesetzt haben. Das der Kommunismus weit mehr Menschen dahingerafft hat als die Nazis. Das die Allierten nie Kriegsverbrechen begangen haben. Das Deutschland die Alleinschuld am 1.Weltkrieg hat usw.

Die Darstellung von Geschichte soll in jedem System die aktuelle Politik unterstützen. In Deutschland geht es seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges darum, dass die Bevölkerung einsieht, dass die verschiedenen militärischen Gliederungen, die sich der Boss dienstbar machte, in Europa ein ziemlich großes Unheil angerichtet haben.

Dabei wird von der Annahme ausgegangen, dass die Deutschen, die den neuen Boss in Berlin in den ersten fünf Jahren vor allem wegen seiner Sozialpolitik begeistert gefeiert haben, auch seine späteren Eroberungszüge gutgeheißen hätten. Hier wird nicht differenziert. Richtig ist jedoch, dass die Staatsführung sehr geschickt den Eindruck erweckt haben, Deutschland sei in eine Zwickmühle zwischen Polen und Frankreich, der Sowjetunion und England geraten, und eine Gruppe von Polen hätte im Sommer 1939 einen Überfall auf den Sender Gleiwitz an der deutsch-polnischen Grenze verübt, worauf man reagieren musste. Dass das ein Fake war, konnte jemand vermuten, aber man konnte es auch glauben. Es gab keine freie Presse, in der Gegenteiliges stehen konnte, von einem Internet oder so ganz zu schweigen. Es kann sein, dass ein ausländischer Radiosender so etwas vermutet hat, aber das war auch nicht zu beweisen und das Abhören fremder Sender stand unter Strafe.

Richtig ist, dass verschiedene deutsche militärische Verbände dann in Polen böse gewütet haben und viele Menschen umgebracht und Bausubstanz vernichtet haben. Mehr oder minder ähnlich ging es später in anderen Ländern zu. Wohl um diese Einsicht zu bewirken, wird seit dem Krieg nicht mehr an polnische oder französische Übergriffe auf Deutschland nach dem Ende des Ersten Weltkrieges erinnert; ebenso wenig wird über die tschechische oder die polnische Minderheitenpolitik im jeweiligen Inland gesprochen. Ich halte dieses Herangehen für unglücklich, weil der gewünschte Erziehungseffekt ins Gegenteil umschlagen kann, wenn jemand wie du auf die restlichen Fakten stößt. Man könnte sie genauso erwähnen und dann in Relation setzen zu dem Unheil, das die Deutschen dann dort angerichtet haben.

Ich arbeite jetzt an einer realistischen Darstellung der dreißiger Jahre und bin gerade mit dem Jahr 1936 fertig geworden. In den nächsten Tagen werde ich das Ergebnis ins Netz stellen. Du kannst dann einfach www.deutschland-1933-1990 eingeben, um ein buntes Bild und eine realitätsnahe Darstellung der politischen Vorgänge der einzelnen Jahre zu bekommen. Ich habe das Gefühl, dass die Historiker, die hier in die Medien dürfen, Fragen beantworten, die es gar nicht gäbe, wenn sie nicht einen Teil der Tatsachen weglassen würden.

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