Warum weiß man eigentlich bei einer demokratischen (und damit auch anonymen) Wahl, was die Frauen bzw. was die Männer gewählt haben?

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6 Antworten

Möglicherweise ist es in Österr. auch üblich, wie in Deutschld., dass in ausgewählten Wahllokalen Mitarbeiter von Meinungsforschungsinst. den Wählern nach der Abstimmung ein Blatt in die Hand drücken, auf dem sie wiederum ankreuzen müssen, was/ warum/ wen sie gewählt haben, wen sie früher wählten, ob sie männlich/weibl., arm/reich sind, alles anonym natürlich....Daraus werden dann wieder Hochrechnungen fabriziert, auch was Wählerwanderungen anbelangt und alles solcher Statistik-Schnickschnack...

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Es werden ja nicht nur eine Personengruppe befragt. Es werden ja auch noch einige andere Parameter abgefragt.

Durch Erfahrungen werden Algorithmen erstellt. Daraus errechnet sich dann die Prognose oder Umfrage Ergebnisse.

Im Übrigen: Wenn eine Umfrage nicht repräsentativ ist, dann wird dies auch angesagt. Wie die einzelnen Institute ihre Ergebnisse berechnen kann man sicher auch auf den Internetseiten der Institute in Erfahrung bringen.

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Nennt sich Demoskopie oder Umfrage.
Hierbei werden Frauen und Männer befragt.
Der Rest ergibt sich aus der Mengenlehre, demnach verhält sich eine Gesamtmenge genau so wie eine Teilmenge.

In der Demoskopie nennt man das Referenzgruppe, z.B. 1000 Frauen.
Entsprechend dem repräsentiven Ergebnis erfolgt eine Hochrechnung auf die Gruppe aller Frauen

Am Ende der Veranstaltung schaut man sich die jeweiligen Teilergebnisse der Wahl an und schließlich das amtliche Endergebnis.

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Man befragt die Menschen, Frauen und Männer, nach der Wahl und das wird dann hochgerechnet. D.h. Es gibt eine Richtzahl, wieviel befragt werden müssen, um eine Hochrechnung anzustellen.

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Das beruht auf Umfragen, und nicht auf den tatsächlichen Wahlergebnissen. Die sind anonym.

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Kommentar von HantelbankXL
22.05.2016, 20:38

Diese Möglichkeit habe ich bereits in Betracht gekommen, aber danke für die Bestätigung. Im Grunde sind dann solche Aussagen eher haltlos, weil die darauf basierenden Umfragen wohl kaum repräsentativ sein werden. Das könnte im Rahmen der Sendung zumindest erwähnt werden.

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Also in frankreich lauft dass so : man ist auf der liste seines Wohnorts. Der Staat weisst dann genau wer geverwählt hat aber nicht für wen.

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