Warum weigert sich die Lufthansa den Hinterbliebenen des Andreas-Lupitz-Unglücks höhere Entschädigungen (zur Zeit ca.20.000 Euro je Todesopfer) zu zahlen?

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6 Antworten

weil die geld sparen wollen für ihre Aktionäre

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Kommentar von Jewi14
02.01.2016, 12:30

Dies ist eine ebenso falsche wie absurde Behauptung ohne jegliche Grundlage und auf falschen Tatsachen.

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Hallo, 

da sieht man, was passiert, wenn man nicht richtig recherchiert. Du stellst die Frage als Fakt dar, dabei ist das (Versicherungs)Verfahren doch noch gar nicht abgeschlossen. 

Gemäß Montrealer Übereinkommen bekommen Angehörige innerhalb einer Frist von 2 Wochen ca. 20.000 Euro. Das ist etwas anderes als eine Abschlusszahlung. LH zahlte aber sofort 50.000 Euro pro Pax, also deutlich mehr. 

So schlimm der Absturz auch war, rein versicherungstechnisch ist er nichts anderes als ein auf der Straße passierter Verkehrsunfall mit Personenschaden. Auch da dauert die Regulierung manchmal länger als ein oder zwei Tage. 

Gleiches gilt für Betriebsunfälle. Bevor die Berufsgenossenschaft zahlt, will sie genau wissen, was wann und warum wie passiert ist. 

Woher weißt Du also, dass LH sich weigert, mehr zu zahlen? Lassen wir doch erst einmal die wirklichen Fachleute zu einem Abschlussbericht kommen. Oder hast Du einen Bekannten, der einen Vetter hat, der jemand kennt, der von einem, der bei der Allianz (dem Risikoversicherer der LH) arbeiten soll, gehört haben will, dass ...? 

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Kommentar von Schlaflabor
02.01.2016, 16:19

Ich weise diese Ausführungen zurück, sie enthalten reine Behauptungen und Unterstellungen.

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Wenn ich sehe, daß beim Lufthansa-Konzern sehr oft gestreikt wird und
dann diese Lubitz-Katastrophe betrachte, da frage ich mich doch, wie es
ansonsten beim German-Wings oder im Lufthansa-Konzern allgmein doch um das Betriebsklima bestellt ist?

Sind solche schlimmen Ereignisse lediglich die Spitze des Eisenbergs oder nur Zufälle, die halt an die Öffentlichkeit gelangt sind? Also ich hab da kein gutes Gefühl, wenn ich von Lufthansa & Co. höre oder diese Damen und Herren von der Lufthansa im Fernsehen anschaue.

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Wie kommst du auf diese Zahl, sie ist nicht für mich nachvollziehbar.

Lufthansa bezahlte bereits eine Soforthilfe in Höhe von 50.000 Euro. Dann war die Rede davon, dass es weitere 25.000 Euro geben soll und je 10.000 Euro für die nächsten Angehörigen.

Daher würde mich mal interessieren, woher du die Zahl von angeblich 20.000 Euro hast

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Es gibt gerichtliche Regelungen zum Thema Schadensersatz im Todesfall. Das ist im Falle eines Flugzeugsabsturzes nicht anders, als bei einem Verkehrsunfall. Oder meinst du, der Schaden der Angehörigen liegt in dieser Fall höher, als wenn ein besoffener Autofahrer einen Menschen überfährt? Mit EUR 20.000,00 liegt die Lufthansa schon deutlich über den Schadensersatzansprüchen, die Gerichte normalerweise zubilligen.

Zudem ausgesprochen fraglich ist, ob überhaupt ein Anspruch gegen die Lufthansa besteht. Was hat die Lufthansa denn falsch gemacht? Jurstisch müsste der Anspruch gegen die Erben des Copiloten durchgestzt werden. Der hat die Menschen mutwillig getötet, nicht die Lufthansa. Wenn ich wieder zum besoffenen Autofahrer zurückkomme, zahlt da ja auch nicht der Autohersteller den Schadensersatz.

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Kommentar von Mignon2
02.01.2016, 12:40

Offensichtlich bist du nicht detailliert über den Piloten, seine psychische Erkrankung und die Kenntnisse der Lufthansa darüber
informiert. Sonst würdest du nämlich nicht behaupten, die Lufthansa würde gar kein Verschulden treffen.

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Kommentar von Schlaflabor
02.01.2016, 19:58

Eine Haftung bzw. ein Verschulden für GemanWings (für die Lupitz auf Basis eines Vertrages ja arbeitete) kann sich auch aus § 278 BGB oder aus § 831 BGB ergeben.

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Weil jeder, der einen Schaden bezahlen muß, versucht, den Schaden so gering wie möglich zu halten, um Geld zu sparen.

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Kommentar von wedsawetrtzg
02.01.2016, 12:34

Schon die Ausgangsthese ist Bullshit.

Weil jeder, der einen Schaden bezahlen muß

Die korrekte Antwort müsste lauten: Weil es sowieso schon ungewöhnlich ist, dass jemand zahlt, der dazu gar nicht verpflichtet ist. Schadensersatzpflichtig ist nämlich derjenige, der den Schaden verursacht hat, und das ist mal definitiv nicht die Lufthansa.

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