warum wehren sich gemobbte offensichtlich so gut wie nie?

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21 Antworten

Gegen Mobbing kann man sich so gut wie gar nicht wehren, weil alles hinterlistig geschieht. Eine Chance hat man nur, wenn sich Vorgesetzte und Mitglieder aus der Gruppe entschieden dagegen stellen. Gerade starke Persönlichkeiten werden gerne gemobbt weil, man ihnen sonst nicht gewachsen ist. Die Täter sind immer sehr hinterlistig und feige und die Mittläufer sind es auch.

kalashkalash 12.07.2011, 02:04

jeder kann sich wehren, wenn er nur will ....

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Die Frage ist recht einfach zu beantworten. Die meisten Opfer von Mobbing (ja, habe das selber auch durch gemacht) stehen folgender Situation gegenüber.

  1. Ein Gruppe von deutlich überlegener Zahl. Meist Faktor 10-20 (Und wenn sich eine Gruppe abspricht, dann ist man als Einzelner recht machtlos. Besonders bei Lügen und übler Nachrrede. Vgl auch die Macht der Medien)
  2. Schädigung unter Einhaltung der rechtlichen Grundlagen (Vor dem Gesetz begehen die mobbenden keine bis zu einer nicht nachweisbaren Straftat)
  3. Friedliche Lösungnen und Appelle an die Vernunft fruchten nichts. Die Mobbenden wollen ja das es nicht aufhört
  4. Man steht so gut wie immer alleine der Situation gegenüber, weil die Ignoranz der Mitmenschen dafür sorgt das man keine Hilfe bekommt.
  5. Effektive Gegenmassnahmen, sind ausnahmslos ALLE von Gesetz her verboten. Das Opfer würde sich also strafbar machen wenn es sich wehrt. Das Deutsche Gesetz schützt nunmal in erster Linie die Täter und nicht die Opfer. (Was meinst Du auch warum es so wenig Zivilcourage gibt. Alles was man machen kann ist eine Straftat begehen wenn man helfen will. Und die Strafen für Hilfe sind 2-3mal so hoch wie für die eigentlichen Täter. Das ist Fakt)

Fazit: Egal wie man es dreht und wendet. Mobbing ist ein beliebter Volkssport, solange die Gesetzeslage so bleibt wie sie ist und die Menschen im allgemeinen sich in der aktuellen sozialen Struktur weiter entwickeln.

Aus Erfahrung kann ich sagen, das bei mir das Mobbing erst zu dem Zeitpunkt aufgehört hat, als ich angefangen habe einen Dreck auf die Gesetze zu geben und jedem der es versucht unmissverständlich klar zu machen, das ich Ihn vollommen bedenkenlos töten werde wenn er es versucht. Mag sich zwar radikal anhören, aber es hat letztendlich Funktioniert. Denn jeder der mobbt ist immer nur ein Feigling, der sich nur in der Gruppe etwas traut. Alleine sind diese Menschen ausnahmslos sehr feige und still.

Ich hoffe meine Antwort konnte Dir weiter helfen und macht Dir die Situation der Opfer deutlich.

Mobbingopfer können und dürfen sich oft garnicht wehren. Irgendwie ist es merkwürdig, aber ich kenne einen Fall, da sehen die Lehrer und aufpasser nie, wenn der oder die Täter etwas machen, wenn jedoch das Opfer etwas tut, bekommen das die Lehrer mit. Ich bin mal in einer Klasse von einem Mädchen sechs Monate drangsaliert worden. Bei einem Schulausflug eskalierte dann die Sache. Auf dem Hinweg klopfte mir das Mädchen mit einem Lineal auf dem Kopf rum. Während des Ausflugs wurde ich dauernd geschubst, mir ein Bein gestellt, etc. Die junge Dame hat dann ihre Essensreste in meinen Ausschnitt gestopft, mich mit Müll beworfen und so weiter. An diesem Tag war ich ihr ausgesuchtes Opfer. Auf dem Weg vom Bus zur Schule hat sie mich drei Mal hintereinander angerempelt. Das erste Mal erklärte ich: "Jetzt reicht es, wenn du jetzt nicht endlich aufhörst, bekommst du eine geknallt." Beim zweiten Mal sagte sie vorher: "Was ist los?" Da antwortete ich: "Das wirst du dann schon merken" und beim letzten Mal sagte sie: "Da hab ich aber Angst!" rempelte mich an und schon hatte sie eine Ohrfeige. Da hat mich die Lehrkraft zu sich zitiert, mir eine Moralpredigt gehalten und gemeint, ich dürfe mich nicht prügeln. Zu guter Letzt bekam ich auch noch eine Strafaufgabe. Übrigens dem anderen Mädchen ist nichts passiert! Keine Strafaufgabe, keine Moralpredigt, kein garnichts.


Wenn du glaubst, das dies ein Einzelfall war, dann kann ich dich beruhigen. Es ist kein Einzelfall. Das habe ich beim Abholen meines Kindes im Kindergarten gesehen und auch schon in der Schule mitbekommen. Ein Kind bespuckt ein anderes, das andere schlägt daraufhin zu und bekommt ärger. Oder ein besonders agressives Kind, das immer alle anderen Schlägt, wird von einem Kind zurück geschubst. Das Kind was zurückschubst bekommt ärger.


In den späteren Schulen ist dann entweder der Weg schon vorgezeichnet und es traut sich nicht mehr zu wehren. Oder die anderen sind in der Überzahl und dagegen kommt das Mobbingopfer nicht an. Außerdem wissen manche Mobbingopfer garnicht, wer der Täter ist. So wird über Facebook oder Twitter gemobbt und keiner will es gewesen sein! LG Mammilein

Hallo ich werde in der Schule gemobbt habe auch Depressionen... Ich finde gewalt als keine Lösung aber ich sage dir! Man sieht sich 2mal im Leben dann bist du Anwalt,Arzt oder etwas gutes von Beruf indem du Einfluss hast. Ich habe nähmlich schon ein Ziel und davon lasse ich mich nicht wegdrängen. Und die Täter sind dann später Hartz IV Empfänger und dann tretest du ihnen in den (Entschuldigung) Ars ch!

Julchen18 12.07.2011, 02:07

Das ist die richtige Einstellung!

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Ist die selbe Frage die ich eben schon beantwortet habe. Daher kopiere ich dir meine Antwort noch mal hier her. Vielleicht verstehst du so, was meist der Grund ist, warum sich solche Menschen, so selten wehren. Das ist die Macht einer Gruppe. Aus einem, meist völlig belanglosem Grund, fängt einer der Gruppe an, jemanden zu mobben. Die anderen ziehen nach um sich vor der Gruppe gut zu stellen und um zu verhindern, selbst zum Opfer zu werden. So wird ein Sündenbock geboren. Danach nimmt alles seinen Lauf und die Gruppe schießt sich auf das Opfer ein. Keiner der Gruppe will ausgegrenzt werden. So machen alle mit. Dem Opfer bleibt nur, alles mit sich machen zu lassen, um es nicht noch schlimmer kommen zu lassen. Würde er dagegen halten, müsste er fürchten das die Gruppe es noch schlimmer weiter führt. So nimmt das Selbstwertgefühl des Opfers, nach und nach ab. Es entwickelt sich eine Depression. Wie soll sich auch einer gegen eine Gruppe, Wild gewordener Halbstarker währen, wenn keiner zu ihm hält. Das alles beeinflusst die Psyche des Opfers dermaßen, das er sich immer weiter abgrenzt, und das nicht nur vor der Gruppe. Ihm ist auch Peinlich über die Geschähen mit anderen zu sprechen und frisst alles in sich hinein. Die Familien merken nur, das sich der jenige immer weiter zurück zieht und sich nur noch bei den Mahlzeiten blicken lässt und sich sonst vergräbt. Diese Person ist Psychisch so geschwächt, das man ihm das auch ansehen kann. Und wiederum führt das da zu, das es fremde Personen ausnutzen um an ihm ihren Frust ab zu lassen. Das Opfer lässt es ja mit sich machen. Das ist alles wie ein Kreislauf. eins führt zum anderem und das Opfer gerät immer weiter in den Sumpf. Mit einer Gruppe fängt es meist an und am Schluss sind es alle die sich den schwächsten der Gesellschaft aus suchen um alles an Frust an ihm ab zu lassen. Oft führt so ein Kreislauf auch zum Selbstmord des Opfers, weil er einfach keinen Ausweg mehr sieht. Schuld ist die Gesellschaft. Anstatt solchen labilen Leuten unter die Arme zu greifen und ihm zu helfen, haut man noch drauf. Diese Schilderung ist zwar etwas übertrieben, aber so oder ähnlich läuft es fast immer ab.

Gemobbte wehren sich so gut wie nie, da sie Angst haben noch schlimmer fertig gemacht zu werden. Ihr Selbstbewusstsein ist nach einiger Zeit so tief im Keller, dass sie teils selbst glauben, sie haben es verdient. Es gibt verschiedene Gründe, warum Gemobbte sich nicht wehren, aber soweit ich weiß ist der Hauptgrund, dass man Angst hat noch schlimmer fertig gemacht zu werden und weil man nicht auffallen will, um neue, potizienelle Mobber auf sich zu ziehen

MfG

Die Frage ist schwer zu beantworten, also jetzt kann ich dir vollkommen zustimmen, ich würde auch durchdrehen und würde es nicht mir machen lassen und das Ding ist ja, dass ich genau das auch ausstrahle. Aber vor ein Paar Jahren wurde ich auch gemobbt, weil ich z.B. kein Deusch konnte usw., ich konnte mich auch nicht wehren, weil ich Angst vor denen hatte, ich war nur ein Freak für sie, und so fühlte ich mich i-wann dann wirklich und ich war der Meinung, dass ich mich nicht wehren darf, weil ich eben ein "Freak" war. Es ist nicht einfach zu beschreiben, aber man kann sich dann nicht wehren, ich wusste nicht was ich in so einer Situation tun sollte, wenn ich was gesagt habe also wenn ich versuch habe mich zu wehren, dann wurde ich nur noch mehr ausgelacht und ein Gespräch mit der Mutter oder den Lehrern hatte auch nichts gebracht. Also ich weiß nicht, ob du es verstehst, aber ich hoffe, dass ich dir helfen konnte :)

kalashkalash 12.07.2011, 02:09

wie bist du da wieder rausgekommen ? du bist es doch, oder ?

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Kiki333 12.07.2011, 02:15
@kalashkalash

Naja die Schule ging zu Ende, ich lernte neue Leute kennen, die mich mochten und meine Macken an mir liebten, dadurch bekam ich mehr Selbstbewusstsein. Ich meine ganz aus der Sache werde ich eh nie wieder rauskommen, weil einen so etwas sehr prägt, aber ich denke diese Menschen müssen versuchen sich selbst zu akzeptieren und lieben zu lernen, dann werden es die anderen auch tun.

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kalashkalash 12.07.2011, 02:22
@Kiki333

siehst du!! Und anstatt sich in die Ekce zu stellen, einen auf Aussenseiter zu machen und den Mobbern die ganze Schuld zu geben sollte man es intellient lösen und, zunächst eine, dann mehrere Freundschaften aufbauen ;-).

Sag mir einen gemobbten der "akzeptiert" wurde, weil er sich wehrte ? ich glaube das gibt es garnicht. Nichts geht eben über die Freundschaften. Da sollten sie ansetzen ;-).

Wenn man sich dafür zu faul ist .. wird man eben weiter gemobbt werden ..

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Kiki333 12.07.2011, 02:29
@kalashkalash

Ich denke das hat nichts mit faulsein zu tun, es ist eben sehr schwer für einen Außenseiter aus seiner Rolle rauszukommen. Man brauch Unterstützung durch Freunde, Familie, aber was ist wenn man sie nicht bekommt? Außenseiter haben meistens auch Außenseiterfreunde und neue Freundcshaften aufzubauen ist generell nicht leicht, aber als Gemobbter erst recht schwierig.

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Weil viel mobbing-Opfer ienfach Angst haben dass alles nur noch schlimmer wird, meistens sind mobbing-Opfer sowieso eher einzelgänger und gemobbt wird wohl am meisten auf ein und die selbe Art: vile Dtarcke gegen eine(n) schwache(n)... Traurig aber leider, leider Wahr :/

es sind ganz sicher nicht die opfer schuld!!!!!!! meist werden die mobber mit ihrer eigen lebenssituation nicht fertig und suchen irgendeien x biliebegen (oft schwache) aus, oder auch durch langeweile. aber jetzt zu deiner eig frage: die opfer wehren sich nur nicht weil sei glauben das es nur noch schlimmer werden würde oder das wenn sie sich alles gefallen lassen und nichts drauf sagen das die mobber ihr interesse verlieren doch das stimmt nicht, das beste wäre wenn man gleich zum direktor oder zud den eltern geht.......

Stell dir folgendes vor: 10 Leute umkreisen dich, beschimpfen dich auf schlimmste und werden handgreiflich. Schlägst du zu kommen 10 Schläge zurück. (Also wenn du versuchst dich gegen 10 auf einmal zu wehren - Viel Glück!) AUßerdem suchen sich die "Mobber" ja "Opfer", von denen sie wissen dass sie schwächer sind und sich nicht wehren können.

Als außenstehender kann man das vielleicht schwer verstehen, aber wenn man jeden Tag fertig gemacht wird, verliert man an Selbstsicherheit und man verzweifelt eben.

Manchen "Opfer" sind auch einfach zu schlau um sich zu wehren. Leute die mobben wollen ja, dass man zuschlägt! Ich tu den diesen Gefallen nicht. Einfach weiterhin glücklich sein (ja da gucken sie dumm aus der Wäsche), aber dass ist eine Frage wie viel ein Mensch einstecken kann.

Es gibt ja auch diesen Spruch: Zuerst schlagen sie dich, dann treten sie dich, dann lachen sie über dich (und wenn du weiterhin glücklich bist) gewinnst du.

Mahatma Ghandi

Mobbingopfer werden nicht selten deshalb ausgesucht, weil sie schwach sind und sich schlecht wehren können. Dazu kommt natürlich das Missverhältnis (der Gemobbte ist eine einzelne Person, dem eine "Übermacht" gegenübsersteht). Außerdem ist Mobbing ein schleichender Prozess, der den Menschen jede Form der Selbstsicherheit nehmen kann (dann ist es nicht mehr so einfach mit der Selbstbehauptung). Teilweise kommt dann noch das Gefühl dazu, dass man ja selbst an allem Schuld ist. Und wie es aussehen kann, wenn gemobbte oder sozial Ausgegrenzte zu einem aggressiven Gegenschlag ausholen, kann man von Zeit zu Zeit sehen.

kalashkalash 12.07.2011, 02:02

vllt haben gemobbte nicht ganz Unschuld an ihrer eigenen Situation.

Jeder ist seines Glückes Schmied ....

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jemandzehage 12.07.2011, 02:19

Viele Mobbingopfer führen das Mobbing durch eigene Verhaltensweisen herbei.

Man sollte sich ernsthaft Fragen, was genau zum Mobbing geführt hat.

Ich habe einige Jugendliche, die zb gemobbt werden, weil sie den anderen ständig sagen, was richtig oder falsch ist, statt sich aus deren Angelegenheiten raus zu halten.

Oder sie laufen rum und erzählen ganz offenherzig, wie blöd alle anderen sind weil sie Markenklamotten tragen...(wäre man klever, behält man das für sich -.-)

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benjiman 12.07.2011, 02:45
@jemandzehage

Die Frage ist doch immer, wann das Opfer zum Opfer wird, wer das entscheidet und was aus der Verhältnismäßigkeit wird. Mobbing geht nicht selten von einer Person aus, die Probleme mit einer anderen Person hat und nun versucht, möglichst viele (meist unbeteiligte Mitschüler oder Kollegen) auf ihre Seite zu ziehen, um die "gegnerische Partei" auszugrenzen und zu erniedrigen. Das Opfer mag den ursprünglichen Streit provoziert haben, aber diese Tatsache rechtfertigt doch kein Mobbing (zumal sich Unbeteiligte immer wieder gerne an den Schikanen beteiligen). Da muss man ganz klar sagen, dass Mobbing keine Streitigkeit oder Auseinandersetzung ist.

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jemandzehage 12.07.2011, 03:16
@benjiman

Aber wenn das tatsächlich der Springende Punkt wäre, könnte der andere ebenfalls seine Freunde animieren.

Das was du beschreibst sind lediglich Abschnitte, in denen echt gemobbt wird und ist mit Grundsätzlichem Mobbing eher nicht zu vergleichen. Hier geht es eher um ständige Aussenseiter. Das was du da beschreibst, gehört leider zu Entwicklung der Persöhnlichkeit, ist also lediglich eine Entwicklungsphase. (ne schlimme, aber sie gehört dazu)

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benjiman 12.07.2011, 03:29
@jemandzehage

Jeder kann zum Aussenseiter werden. Stell dir eine Gruppe von 5 Mädchen vor, in der 2 Mädchen in Streit geraten. Anschließend schafft es eine (z.B. durch intrigantes Geschick), zunächst 2 Mädchen aus der Gruppe und schließlich noch das weitere auf ihre Seite zu ziehen. Das ausgegrenzte Mädchen hat dann den Rückhalt der Gruppe verloren, in der es die meiste Zeit verbracht hat. Und wenn die 4 Mädchen jetzt kontinuierlich mit ihrer Schikane weitermachen, dann findet das ausgegrenzte Mädchen schwer neue Freunde, weil die restlichen Kinder nicht auch Opfer werden wollen. Außerdem wird der Gruppe ja auch immer geschickt vermittelt, dass das Opfer die Schikane verdient hat und mit so jemandem will keiner befreundet sein.

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jemandzehage 12.07.2011, 04:12
@benjiman

Aber ob du es glaubst oder nicht:

Das eine Mädchen hat vielleicht eine "Grund" geliefert es aus zu grenzen, auch wenn ein erwachsener den nicht versteht^^

Und ungerechtigkeiten gibt es immer und überall. Niemand ist immer gerecht....

Das sind aber Sachen, die in der Regel nicht zu dauerhaftem Mobbing führen. Freune kommen und gehen, dann schließt sie sich einer anderen Gruppe an, wenn sie es will....

Das sind ganz andere Beweggründe...

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Wie soll man sich denn alleine gegen eine ganze Gruppe wehren? Magst mir das mal verraten? Wer als Schüler von einer ganzen Klasse systematisch ausgeschlossen wird, hat einfach keine Chance.

Zudem sind Mobbingopfer in den allermeisten Fällen eben grade die Persönlichkeiten, die ruhig, lieb und zurückhaltend sind. Da fehlt einfach die Fähigkeit, sich hinzustellen und sich effektiv zu wehren. Und genau DESwegen werden sie ja als Opfer ausgesucht. So ein Schwarmverstand von Mobbern merkt das ganz flott.

kalashkalash 12.07.2011, 02:09

und die gemobbten lassen es schön mit sich machen ... schon klar

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seirios 13.07.2011, 16:13
@kalashkalash

"Etwas mit sich machen lassen" impliziert, dass man die Möglichkeit und Fähigkeit hätte, sich zu wehren. Und genau DIE fehlt eben. Wenn du dir das nicht vorstellen kannst, herzlichen Glückwunsch, du scheinst ein gesundes Selbstbewusstsein zu haben. Bei weitem nicht jeder Mensch hat das.

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Julchen18 12.07.2011, 02:46

@ seirios: Ich unterschreibe jedes Wort von dir. Wenn die Opfer nicht die Gelegenheit haben, erstmal wieder Selbstbewusstsein aufzubauen, dann können sie sich nicht wehren. @ kalashkalash: Du denkst scheinbar, die Opfer kommen eines Tages in die Schule und auf einen Schlag sind alle gegen sie. Aber sowas läuft viel subtiler ab, der Stolz der Opfer wird jeden Tag ein bisschen mehr gebrochen.

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Sei nicht so Arrogant. Du weißt nicht was die Leute durch machen. Was sie fühlen und empfinden. Ich finde deine Art der Fragestellung völlig unangebracht und respektlos. Was hast du vorzuweisen dich über andere zu stellen?!

kalashkalash 12.07.2011, 01:55

ich versteh's einfach nicht

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Man glaubt, dass man keine Chance gegen die hat weil sie angeblich stärker sind. ( was sie meist nicht sind )

Aber eins muss man sagen ;) Leute die Mobben möchten einfach nur Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Deine Annahme, dass die gemobbt werden wollen finde ich interessant.

Ich habe mal einen Workshop zu Thema Erfolg im Leben besucht.

Der Eröffnungssatz des Coaches war....

"Wie schaffen sie es nur immer wieder, das sie gemobbt werden?"

Ja, an deiner Annahme, dass viele die gemobbt werden, dies auch selber verursachen, ist etwas Wahres dran.

Lg

kalashkalash 12.07.2011, 02:07

ja kann doch sein. Denn wenn man es wirklich nicht will, gemobbt zu werde, dann glaube ich kann sich doch jeder normale Mensch da selber herausbüchsieren ... ;-)

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jemandzehage 12.07.2011, 02:12
@kalashkalash

Ja, das stimmt. Ich arbeite sehr viel mit solchen "Opfern". Meistens liegt es tatsächlich an Ihrem eigenen Verhalten. Zb, weil sie nicht fähig sind, mit anderen Menschen "richtig" um zu gehen. (Es gibt immer Ausnahmen, die sind allerdings aus meiner Erfahrung selten).

Und ich kann deshalb auch sagen, dass es meistens schon ausreicht, eine gewisse Verhaltensweise zu ändern, um NICHT mehr gemobbt zu werden.

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Weil sie immer wieder zu hören bekommen, dass sie unerwünscht und minderwertig sind (was natürlich kompletter Blödsinn ist). Irgendwann glauben sie es dann selber oder sie kommen aus der Situation nicht mehr alleine raus. Sie resignieren und nehmen ihre Opferrolle hin. Ohne professionelle Hilfe von Seiten der Pädagogen ist dann meist nichts mehr machbar. Leider schämen sie sich oft viel zu sehr, um diese Hilfe überhaupt in Anspruch nehmen zu können. Die Betroffenen selber leiden auch noch Jahre später darunter. Es mangelt ihnen an Selbstbewusstsein und sie sehen in jeder Person (auch welche die es gut mit ihnen meinen) nur das Schlechte. Sie fragen sich, warum plötzlich jemand ernsthaftes Interesse an ihnen haben sollte und welche Hintergrundgedanken es dabei geben könnte. Mobbing ist ein sehr schreckliches Thema und es sollte vielmehr Sanktionen gegen die Täter geben.

Julchen18 12.07.2011, 02:05

Übrigens kann auch Erfolg zum Mobbing führen. Eine einzelne Person ist zum Bespiel auf deine Noten neidisch und hetzt andere mit gegen dich auf. Du musst keine sichtbare Behinderung haben, um ein Opfer zu werden. Diese Personen sind nicht schwach, sondern meist einfach viel zu nett. Sie können ihre Opfer weder verbal, noch tätlich verletzen. Und genau das macht sie für die Täter so reizvoll.

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kalashkalash 12.07.2011, 02:05

dann sollten sie endlich mehr verantwortung für sich selber übernehmen und den mutigen Schritt selber machen!

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Julchen18 12.07.2011, 02:14
@kalashkalash

Das können sie aber nicht, weil ihr Selbstbewusstsein schon zu schwer angeschlagen ist. Stell dir mal bitte vor: Du kommst morgens in deine Klasse - die anderen Schüler bewerfen dich mit Müll, sagen du sollst abhauen und lassen dir keinen Zweifel daran, dass du unerwünscht bist. Sie verbreiten schlimme Gerüchte über dich und die Lehrer glauben dir auch nicht, weil die Täter sehr scheinheilig und vor allem hinterlistig sind. Du hast keine Freunde mehr, weil die inzwischen zu viel Angst haben wegen dir auch in die Opferrolle zu geraten. Dein Leben ist der reinste Spießrutenlauf. Und das immer und immer wieder, jeden Tag aufs Neue und das viele Jahre. Wie würdest du dich dann fühlen? Niemand von uns kann sich wirklich in so eine Lage versetzen und deshalb sollten wir respektvoller gegenüber den Opfern sein.

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kalashkalash 12.07.2011, 02:20
@Julchen18

dann würde ich mich als erstes fragen "wieso beschmeissen sie mich mit müll"? also Ursachenforschung betreiben.

Dann würde ich versuchen positiv mit ihnen klar zu kommen. Erst vllt mit einem. Einen Freund holen. dann immer mehr. Hört das "mobben" immer noch nicht aus von einigen Leuten .. ja dann würde ich mich mich in der tat wehren/zurückschlagen.

aber erst würde ich immer den intelligenten weg wählen und es über das anfreunden probieren ;-). Was meinst du wie genial das wäre wenn es klappt? ;-). Für dich als gemobbten. Ohne dich zu wehren!

Stell dir vor du bist mit den meisten befreundet ohne auch nur einmal gehässig, böse oder angreifend gewesen zu sein.

Hört sich gut an nicht?

Das sollte jeder gemobbte als erstes probieren, denke ich.

Denn eines ist klar, es ist einfacher auf Aussenseiter zu machen und den anderen immer die schuld zu geben (und dafür gemobbt zu werden) als eine gute Freundschaft aufzubauen ;-).

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Julchen18 12.07.2011, 02:31
@kalashkalash

Die Gründe warum so was geschieht können vielfältig sein. Meist steckt einfach nur Neid dahinter. Es können soziale Beziehungen zu Menschen sein oder aber auch gute Noten. Wenn sie sich dann mit dir anfreunden, dann sind es keine echten Freunde. Sie wollen entweder Kontakte über dich aufbauen oder brauchen dich zum Abschreiben. Anschließend bist du wieder Opfer. Noch schlimmer ist es, wenn sie wegen Krankheiten wie ADHS oder zum Beispiel Schuppenflechte gemobbt werden. Ich arbeite selber viel mit Mobbingopfern und kann ein großes Desinteresse von Seiten der Lehrer bestätigen. Mir selber wurde schon nahe gelegt, nicht so einen "Aufstand zu machen" und mir doch lieber eine Tasse Kaffee zu nehmen. Erschreckend ist auch wie viele hier der Ansicht sind, dass die Opfer extreme Auffälligkeiten haben. Und wenn schon? Hat deshalb jemand das Recht ihnen das Leben zur Hölle zu machen???? Zu der späten Stunde entschuldige ich mich übrigens für mögliche Tippfehler.

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jemandzehage 12.07.2011, 02:45
@Julchen18

Es ist ein sehr großer Unterschied, ob jemand wegen einer Äußerlichkeit wie Schuppenflechte gemobbt wird (So sind Menschen, das wirst du nicht ändern, egal was du tust), oder wegen seines Verhaltens.

Gesellschaft funktioniert nur, weil es Regeln im Umgang mit Gesellschaft und Menschen gibt.

Anstatt diesen sowiso schon gebäutelten Kindern zu erzählen, wie ungerecht alles ist (Schlechte Menschen, gemeines Leben, böse Lehrer), solltest du lieber auch danach forschen wo überhaupt der tatsächliche Grund für das Mobbing liegt. Es ist wesentlich einfacher und effektiver, wenn das Opfer unverträgliche Verhaltensweisen ablegt, als von vielen anderen Kindern (einer Gruppe) zu erwarten, dass diese sich auf das Opfer einstellen und verständnisvoller werden....

Das hört sich schlimm an, aber Praktisch umgesetzt, lässt sich dein tun mit Sissifusarbeit vergleichen, also unmöglich, dem Opfer tatsächlich zu helfen...

Gesallschaftsunfähige Verhaltensweisen führen auch im Späteren Leben zu Problemen.

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Julchen18 12.07.2011, 02:51
@jemandzehage

Die Kinder mit denen ich bis jetzt gearbeitet habe, werden/wurden zum Großteil aus Neid und Missgunst gemobbt. Sollen sie schlechte Noten haben, eine vulgäre Sprache benutzen oder sich mit 12 ins Koma saufen, damit sie akzeptiert werden?

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Julchen18 12.07.2011, 02:51
@jemandzehage

Die Kinder mit denen ich bis jetzt gearbeitet habe, werden/wurden zum Großteil aus Neid und Missgunst gemobbt. Sollen sie schlechte Noten haben, eine vulgäre Sprache benutzen oder sich mit 12 ins Koma saufen, damit sie akzeptiert werden?

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Julchen18 12.07.2011, 02:59
@jemandzehage

Mein erstes Praktikum habe ich damals in einer Grundschule auf dem Dorf gemacht. Ich rechnete mit Langeweile und wenig Arbeit. Da stehen die 9 - jährigen mit der Zigarette und erzählen dir, wie sinnlos und sch *** die Schule ist. In einer 4. Klasse waren 2 überdurchschnittliche Schüler - die wurden von den Anderen behandelt wie der letzte Dreck. Erzähl mir mal bitte, was du denen gesagt hättest? Klar kann man die Eltern einschalten, aber die haben oft gar kein wirkliches Interesse an ihren Kindern. Ich will mich hier auch nicht über meine Arbeit beklagen, ich mag sie sehr. Aber wie arrogant hier mit dem Thema umgegangen wird ist an manchen Stellen echt das Letzte.

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jemandzehage 12.07.2011, 03:00
@Julchen18

Aus Neid? Wodrauf denn? Darauf, das sie unbeliebt sind? Darauf, dass sie keine oder nur wenige Freunde haben? Auf gute Noten???(Ne, sicher nicht, denn die sind out und werden erst später wichtig), Ich kenne sehr viele Kinder, die trotz guter Noten sehr beliebt sind, auch bei schlechteren Schülern. (die müssen auch nicht mit saufen)

Du glaubst, die anderen sind neidisch, weil dir kein anderer Grund einfällt oder du das Verhalten des Opfers falsch einschätz. Wahrscheinlich deswegen, weil du dich mit Ihnen identifizieren kannst.

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jemandzehage 12.07.2011, 03:10
@Julchen18

Es geht nicht darum, dass die Opfer die "Schuld" bekommen sondern darum, Ihnen zu helfen, mit dem Leben zu recht zu kommen. Die Welt ändert sich nicht für dich, du musst dich schon mit Ihr drehen, wenn du zurecht kommen willst.

Besonders begabte Menschen haben auf Grund dieser Begabung oft Gesellschaftliche Probleme. Aber damit müssen, sie nun mal leben... So wie nicht so begabte Menschen damit leben müssen, Dass sie vielleicht niemals viel Geld haben werden...

Du hättest Ihnen sagen können, das sowas vorbei geht. Aber auf keinenfall darf man Ihnen weis machen, dass alles nur gemein und ungerecht ist (vor allem Menschen)

Kannst du dir etwa denken, wie glücklich jemand mit so einer negativen Weltanschauung wird...

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Julchen18 12.07.2011, 03:12
@jemandzehage

Das habe ich auch nicht den Kindern gesagt, sondern lediglich hier geäußert. Ich weis nicht, woher du deine Informationen nimmst. Irgendwie scheinst du dich aber persönlich angegriffen zu fühlen.

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Julchen18 12.07.2011, 03:21
@jemandzehage

"Aus Neid? Wodrauf denn? Darauf, das sie unbeliebt sind? Darauf, dass sie keine oder nur wenige Freunde haben? Auf gute Noten???(Ne, sicher nicht, denn die sind out und werden erst später wichtig), Ich kenne sehr viele Kinder, die trotz guter Noten sehr beliebt sind, auch bei schlechteren Schülern. (die müssen auch nicht mit saufen)"

Freut mich, wenn es bei dir so heil zugeht.

"Du glaubst, die anderen sind neidisch, weil dir kein anderer Grund einfällt oder du das Verhalten des Opfers falsch einschätz. "

Ich könnte zudem noch die Eltern, Lehrer mit Unlust oder auch Gewaltspiele mit aufzählen o.ä., aber den Hintergrund schenke ich mir jetzt hier.

"Wahrscheinlich deswegen, weil du dich mit Ihnen identifizieren kannst."

Da muss ich dich leider enttäuschen, ich hatte damals eine angenehme Klasse. Sie hackten zwar ständig auf Haupt - und Realschülern rum, aber ich hatte keine Probleme. Ich weis jetzt nicht so ganz, was dein Problem ist. Warst du vielleicht selber Täter und versuchst jetzt dein damaliges Verhalten zu entschuldigen?

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jemandzehage 12.07.2011, 03:22
@Julchen18

Ich habe eine Ausbildung als Kinesiologin gemacht, daher nehme ich das. Und aus den Erfolgen die damit habe.

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jemandzehage 12.07.2011, 03:30
@Julchen18

Identifizieren heisst nicht, dass du gemobbt wurdest.^^

Und, nein kein Täter. Aber aus meiner Arbeit kann ich dir sagen, dass dein geschfafel von den armen Opfern effektiv nichts nützt. Du bringst den Kindern damit lediglich bei, dass alles schlecht, gemein und unfair ist, dass die meisten Menschen schlecht sind und sie ein Opfer darstellen. Keines der Kinder bei mir will als OPFER bezeichnet werden. Du drückst den Stempel nur tiefer, das macht die Situation aber nicht besser.

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Julchen18 12.07.2011, 03:32
@Julchen18

Weil mir deine Art und Weise jetzt auch zu heftig wird, ist das mein letzter Beitrag zu der oben gestellten Frage. Ich bin der Meinung, man muss den Kindern und Jugendlichen erstmal Selbstvertrauen geben und das versuche ich so gut ich kann. Klar gibt es Kinder, die Auffälligkeiten im Verhalten haben - diese sind meist sehr introvertiert und tun keiner Fliege was. Für Mobber sind sie ein guter Angriffspunkt, weil nicht viel Gegenwehr zu erwarten ist. Ich erarbeite mit den Kindern gemeinsam Wege sich zu wehren. Aber mir ist es viel vor allem wichtig, die Sozialkompetenzen der Täter zu fördern. Im Arbeitsleben können sie später ihren Chef auch nicht mobben, weil er zu ruhig ist oder eine komische Körperhaltung hat. Das scheinst du aber nicht zu verstehen. Bei dir ist scheinbar jedes Opfer selber Schuld und hat es auch verdient, wenn es nicht selber die Kraft hat sich zu wehren. Hast du aber schon einmal darüber nachgedacht, dass viele Opfer die Situation komplett überfordert, weil sie eben zu gut erzogen sind und niemanden beleidigen wollen? Scheinbar nicht. Wenn sich hier nur noch die Menschen mit dem höchsten Gewaltpotential durchsetzen, dann gute Nacht...

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Julchen18 12.07.2011, 03:36
@jemandzehage

Ich meinte eigentlich dein Wissen, was ich gegenüber den Kindern geäußert habe. Das sie ins Selbstmitleid versinken sollen in ihrer Opferrolle und was du mir hier sonst noch so unterstellt. Ich gehe jetzt auch ins Bett. Für mich ist die Diskussion hiermit beendet. Liebe Grüße

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jemandzehage 12.07.2011, 03:40
@Julchen18

Also mein letzter Beitrag dazu:

Selbstvertrauen kannst du diesen Kindern nicht vermitteln, solange diese sich als Opfer Fühlen. Das heisst nicht, dass man Ihnen sagt du bist blöd, deswegen mag dich keiner, sondern das man Ihnen aufzeigt wo das eigentliche Problem liegt (Etwas arrogant odä) und das verpackt man selbstverständlich nett.

Und ich habe nie gesagt man muss andere schlagen oder beleidigen^^

Ach ja, Wenn solche Sachen in Prügeleien ausarten, müssen sich Eltern oder Lehrer einmischen und einen Rigel vorschieben. Aber Gewalt gibt es überall.

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Julchen18 12.07.2011, 03:41
@jemandzehage

Wo steht bitte, dass ich zu den Kindern persönlich sage, dass diese Opfer sind???? ich wollte hier nur der Allgemeinheit was erklären. Du ziehst hier die Sachen aber ganz schön aus dem Kontext. Suchst du einfach nur Streit? Kommt mir langsam echt so vor...

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Julchen18 12.07.2011, 03:48
@jemandzehage

Und bei mir lag das Problem bisher eben oft bei guten Noten. In der Grundschule sitzen eben noch die guten bei den schlechten Schülern. Die Selektion findet nachher erst mit Hauptschule, Realschule und Gymnasium statt. Klar hatte ich auch schon ADHS und da suche ich auch mit den Kindern einen gemeinsamen Umgang zu den Mobbingattacken. Was denkst du eigentlich was ich den ganzen Tag mache? Das ich mir die Kleinen in nen Kreis setze, über ihren Kopf streichle und sage "Ach, ihr armen, armen Opfer!"???? Ich sage den Kindern auch vorher wo das Problem liegt, aber eigentlich dachte ich in diesem Forum kann man es mal aus der Sicht von Erwachsenen beleuchten. Und für diese gibt es eben Täter und Opfer. Ich unterstelle dir auch kein "Geschwafel", so wie du es bei mir machst. Aber deine Unterstellungen über meine Arbeit, die du hier gar nicht beurteilen kannst, die finde ich haltlos.

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jemandzehage 12.07.2011, 03:50
@Julchen18

Na wenn du mit den Kindern arbeitest, wirst du sicher mit Ihnen reden^^

Und wenn ich dann deine Beiträge nehme, wirst du Ihnen sicher nicht gesagt haben, dass es evtl auch an Ihrem Verhalten das eine oder Andere gibt, dass verbesserungsfähig ist....

Daher nehme ich das.

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jemandzehage 12.07.2011, 04:00
@Julchen18

Ich verstehe dich. Und sicher wirst du Ihnen nicht über den Kopf streicheln und ihnen sagen, wie arm sie sind. Aber wenn Erwachsene hauptsächlich die Prävension bei den Tätern betreiben, dann kommt genau das dabei raus.

Und du arbeitest mit Kindern, dann musst du die Welt auch so betrachten^^

Kinder denken nicht wie erwachsene und handeln auch nicht so. Weder Täter noch Opfer. Mit Geschwafel, war keine Beleidigung gemeint.

Aber wenn solche Kinder zu mir kommen, wird immer sehr schnell deutlich, dass das Mobbing nicht so sehr im Vordergrund steht, wie die erdachte Tatsache, dass alles schlecht und gemein ist. Das ist dann für Kinder viel schlimmer...Das sie dadurch denken, das alles und jeder ohne Grund gegen sie ist und die Welt eben einfach so ist und daran eben nichts zu äandern ist. Sie sind regelrecht erleichtert, wenn sie von mir erfahren, dass sie nur einen kleinen Fehler gemacht haben, den sie aber selber beheben können.

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Julchen18 12.07.2011, 04:02
@jemandzehage

Das besagte Beispiel oben, wo ich mal explizit die Sicht eines Opfers geschrieben habe, sollte lediglich einen möglichen Täter etwas sensibilisieren. Der junge Mann konnte nämlich gar nicht verstehen, warum sich viele Opfer nicht aus eigener Kraft wehren können. Wenn es an ihrem Verhalten liegt, dann sage ich das schon durch die Blume. Hier wollten keine Opfer Hilfe haben, sondern potentielle Täter und Mitläufer wollten das Verhalten verstehen. Irgendwie reden wir immer wieder aneinander vorbei. :)

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Julchen18 12.07.2011, 04:05
@Julchen18

Ich gebe dir vollkommen Recht, dass man den Kindern nicht das Gefühl eines Opfers geben darf. Aber man muss auch die Täter sensibilisieren. Die meisten Täter besitzen fast keine Empathie und auch denen kann man mal ein paar Denkanstöße mit auf dem Weg geben - ist zumindest meine Meinung.

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Julchen18 12.07.2011, 04:10
@jemandzehage

Ich versuche das schon gerecht zu verteilen, so das Opfer und Täter sich irgendwie in der Mitte treffen. Beide müssen an sich arbeiten, da geb ich dir Recht.

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jemandzehage 12.07.2011, 04:22
@Julchen18

Ich kann auch deine Seite verstehen. Ich habe zwei Lehrer als Klienten,( ein Ehepaar,gute Lehrer) ihr habt es nicht einfach. Und nach jeder Sitzung sind sie sauer auf mich, weil ich Ihnen sage, das das was sie da machen so nicht funktioniert (schließlich haben sie das so gelernt). Sie kommen immer wieder. Manche Sachen hören sich erst mal schlimm an, aber in der Praxis sind sie gut. Also denke nicht, dass ich deine Arbeit nicht schätzen würde, schließlich bist du motiviert und bemüht. Solche Lehrer schätze ich immer.

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jemandzehage 12.07.2011, 04:28
@Julchen18

Natürlich musst du als Lehrerin auch die Täter sesibilisieren. Da sag ich garnichts dagegen. In meiner Praxis sind auch eher die Mütter die, die es vergeigen....

Aber es gibt auch Lehrer die es schaffen, den Kindern ein Falsches Bild zu vermitteln, in manchen Sachen prägen die Lehrer die Kinder sogar mehr, als die mütter.

Aber ich kann zb in dem Moment lediglich dem Opfer einen Denkanstoß geben.

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Weil sie 1. kein Selbstbewusstsein haben und 2. angst vor den Mobbern, dass die sie Krankenhausreif prügeln. Glaubst du allen ernstes, das das leicht ist???

kalashkalash 12.07.2011, 02:10

es gibt viel schlimmeres auf der Welt ..

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Kalashkalash Bist du schon mal gemobbt worden?

Isendrak 07.11.2016, 20:28

Klingt eher so, als wär er selbst ein Mobber...

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99,8 % der " ich will nicht mehr " Beiträge sind doch nur 11 Jährige Kinder die Aufmerksamkeit suchen & das garnicht ernst meinen. Das ist Internet. Willkommen in der Anonymität.

Nickelback93 12.07.2011, 01:48

99,8% der "ich will nicht mehr" Beiträge sind auf GF.net 11 jährige Kinder. Es gibt Foren, wo ganz genau beschrieben wird was sie denken. Das kann einfach nicht mehr ausgedacht sein und davon gibt es nicht wenige :( Leider

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Weil sie psychisch vollkommen kaputt gemacht worden sind?!

Meist wird eine Person von mehreren Personen gemobbt und wie soll man sich gegen einer größere Gruppe wehren?

kalashkalash 12.07.2011, 01:53

es fällt denen doch bestimmt etwas ein .. gemobbte sind doch nicht dumm. Jdf schreiben sie das oft. Ok die "Intelligenzbestien" ;-). Wenn sie dann noch öfter schreiben Mobber sind dumm frage ich mich was da los ist.

Können sie ihren Grips nicht benutzen um sich zu wehren ?

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seirios 12.07.2011, 01:55
@kalashkalash

Sie könnten sicher. Nur fehlt ihnen eben der Mut. Nicht jeder Intelligenzbolzen ist mit Selbstbewusstsein beschenkt, im Gegenteil.

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kalashkalash 12.07.2011, 02:03
@seirios

dann sind sie mitschuld. Das Leben ist keine Zuckerwatte. Ein bisschen Mut kann man doch wohl aufbringen um sich zu wehren oder nicht ??

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benjiman 12.07.2011, 03:04
@kalashkalash

Das ist eine ganz gefährliche Einstellung, die du da vertritts. Du bestärkst damit viele Opfer in ihrer Meinung, selbst an den schikanösen Übergriffen schuld zu sein. In vielen Fällen sind die Opfer aber völlig machtlos, weil sie keinerlei sozialen Rückhalt mehr haben, weil sie verängstigt sind und weil sie gegen viele Aktionen einfach nichts tun können. Was würdest du denn machen, wenn keiner auf der Arbeit oder in der Schule was mit dir zu tun haben will, keiner dich mehr ernst nehmen würde, ständig kursieren neue Gerüchte über dich, es gibt evtl. noch peinliche Fotos von dir im Internet usw. (und du wüsstest teilweise garnicht, wer überhaupt Urheber dieser Aktionen ist). Und wann immer du versuchst dich der Gruppe entgegenzustellen, bestärkst du sie in ihrem Glauben, dass du ein Charakteschwein bist und dass du alle Schikanen auch verdient hast.

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jemandzehage 12.07.2011, 03:20
@benjiman

Es geht nicht um "Schuld" sondern darum, dass auch Kinder lernern zu erkennen, wie man sich wann zu verhalten hat. Abgesehen davon, was nützt es dir wenn ich dir sage, du machst deine Arbeit gut, und Morgen kündige ich dich. Wahrheit tut weh, aber sie kann auch helfen.

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jemandzehage 12.07.2011, 02:25

Wie kommen eigentlich alle darauf zu sagen, dass ALLE anderen doof sind nur der gemobbte nicht?

"Auf der A3 ist ein Geisterfahrer unterwegs"....."Einer??????????? Hunderte"^^

Sorry, aber jeder muss auch sein eigenes Verhalten überdenken und sich Fragen, warum er oder sie nicht mit anderen Menschen auskommt^^

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Julchen18 12.07.2011, 02:41
@jemandzehage

Intelligente Menschen bekommen ihre Aufmerksamkeit durch Zuwendung und Lob von Pädagogen, Familien und Freunden. Sie haben es auch gar nicht nötig, ihre Intelligenz ständig nach außen zu präsentieren. Den Mobbern bleibt nur ihre große Klappe um Aufmerksamkeit zu erlangen. Und dann rate mal, gegen wen die sich richten wird???? Genau - gegen den Feind mit dem Wissen. Der wird als Bedrohung angesehen.

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jemandzehage 12.07.2011, 02:53
@Julchen18

So ein Quatsch. Sie haben es nicht nötig, hmmm.... Ja lies dir deinen Text nochmal ganz langsam durch....

Genau, etwas überheblich. Und da behauptest du noch, dass es keinerlei Grund zum Mobben gibt? Sowas meine ich, wenn ich sage, dass sich viele der Opfer selbst zu einem machen...

Aber alle anderen sind ja nur neidisch?

Ne, denn die haben Freunde!

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Julchen18 12.07.2011, 03:11
@jemandzehage

Damit wollte ich eigentlich sagen, gerade Intelligente behalten ihre Noten für sich, weil sie es nicht zusätzlich nötig haben sich noch in den Mittelpunkt zu rücken. Sie bekommen anderweitig ihre Anerkennung. Diejenigen, die meinen sie sind die Tollsten und Besten stammen notentechnisch meist eher aus dem Mittelfeld und wollen mithalten. Die müssten dann deiner Ansicht nach eigentlich gemobbt werden. Und die Antwort ist nicht überheblich, sondern Realität an den Schulen.

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