Warum?! Warum hat die USA den Deutschen nach dem 2.WK geholfen?

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ganz einfach, die usa wussten, das deutschland sonst wie nach dem 1. weltkrieg nicht auf die beine kommt, wenn sie nicht deutschland unterstützen.

nah hdem 1. weltkrieg wurde ja alles, was geld brachte aus deutschland rausgepresst. dadurch lag die wirtschaft am boden, das machte man diesmal nciht

amerika wusste durch die weltwirtschaftskrise, wie wichtig es ist, das die leute essen haben und auch eine ordnung brauchen, die ihnen halt gibt. das hatten sie am eigenen leib erlebt.

zudem sah man als amerikanischer soldat, das die leute hilfe brauchten und half einfach.

es gab zudem genügend ausländer, die deustchland vor dem krieg kannten und wussten das es genügend menshcne gab, die für den krieg nicht verantwortlich waren.

Hi, die USA hatten sehr strenge Maßnahmen (Morgenthau Plan) gegen Deutschland geplant. Dazu Zwangsarbeit usw. In den Direktiven JCS 1067 dargelegt (Deutschland wird nicht besetzt zum Zwecke seiner Befreiung, sondern als ein besiegter Feindstaat. Ihr Ziel ist nicht die Unterdrückung, sondern die Besetzung Deutschlands, um gewisse wichtige alliierte Absichten zu verwirklichen. Bei der Durchführung der Besetzung und Verwaltung müssen Sie gerecht, aber fest und unnahbar sein. Die Verbrüderung mit deutschen Beamten und der Bevölkerung werden Sie streng unterbinden). Erst der Kalte Krieg mit den Sowjets, die Drohung der USA, gegen Rußland Atomwaffen einzusetzen (Irankrise1946, 1947) sowie die von Truman leichtfertig abgelehnte Operation Unthinkable (Churchill): sofortiger Weiterkampf der Briten, Amis, Polen und Deutschen gegen Rußland 1945) veranlaßte die USA, gemäß Truman Doktrin (inkl. flankierendem Marshallplan) die Russen auszugrenzen. Dafpür brauchten sie "Kanonenfutter", deutsche Soldaten. Das war der Grund der Hilfe. Keinesfalls humanitäre Gründe. Allein General Eisenhower ließ 100.000e gefangener Deutscher auf den Rheinwiesen schutzlos verrecken. Gruß Osmond http://germanhistorydocs.ghi-dc.org/sub_document.cfm?document_id=2297&language=german

http://www.youtube.com/watch?v=yhl0Jw5JW0c

das war ja nicht ganz uneigennützig: man sah auf amerikanischer seite die westzonen, bzw. die brd als "bollwerk" gegen den verhassten kommunismus, außerdem hoffte man auf weitere gute geschäfte, die es ja vor dem krieg mit deutschland gegeben hatte. zudem gab es ja noch immer viele verwandtschaftliche beziehungen zwischen amerikanern und deutschen(nur ein beispiel ist der ketchup-hersteller heinz, dessen wurzeln im württembergischen lagen) weiterhin zeigten sich auch viele "ehemalige" deutsche als inzwischen gute amerikaner: wernher v. braun, thomas mann und viele andere.

Ich denke, dass das daran lag, dass die USA aufgrund des drohenden Verhaltens der damaligen UdSSR erkannte, dass Deutschland geholfen werden muss, um in Westeuropa einen stabilen Staat gegen den Ostblock zu haben.

Es gabe den sog. Marshallplan, der den Wiederaufbau von Wohnungen finanziell unterstützte.

In den Schulen gab es die Schulspeisung. Unterstützt wurde diese Schulspeisung von den Quäkern aus den USA .

Deshalb nannte man die Schulspeisung auch Quukerspeise.

Die USA stationierte jede Menge GI`s in Deutschland, um einen möglichen Übergriff der UdSSR auf Deutschland zu verhindern.

Berlin wurde von den Russen mit einer Blockade belegt. Der Umgang nach Berlin war nur über sog. Luftbrücken, aber nicht auf dem Landweg möglich.

Die USA versorgten diese Stadt mit Lebensmittel, Brennmaterial ect. Die Flugzeuge die damals Tag für Tag Berlin versorgten, nannte man "Rosienenbomber" im Volksmund.

Nachdem wir den Krieg verloren hatten, demontieren die Kriegsgewinner unsere Industrieanlagen und schafften das Material in ihre Länder.

Die Produktion in Deutschland wurde damit zunichte gemacht.

Man musste neue Anlagen entwickeln und die Industrie wieder aufbauen. Dadurch hatten wir moderne Anlagen die Produktion konnte wieder anlaufen.

Bedarf war überall vorhanden und die Wirtschaft erlebte einen Aufschwung, den man damals als "Wirtschaftswunder" unter Erhard, bezeichnete.

So entstand ein Staat der nach dem Krieg total am Boden war, zu einem Staat der wirtschaftlich aufblühte.

Man konnte gar nicht soviele Arbeitskräfte zur Verfügung stellen, wie man benötigte. Es kamen dann die ersten "Gastarbeiter" zu uns ins Land um in den Betrieben zu helfen.

Ich habe diese Zeit erlebt. Wurde als Kind zum Einkaufen geschickt, als die Lebensmittel auf breiter Basis rationiert waren. Man bekam monatlich Lebensmittelkarten auf denen aufgedruckt war, welche Menge man dafür erhält. Der Händler schnitt dann, nachdem er die Ware ausgehändigt hatte, von der Lebensmittelkarte den entsprechenden Bon ab.

Hat an 10 Gramm Butter pro Woche bekommen, so konnte man auch die 40 Gramm Butter die es pro Monat gab, auf einmal kaufen. Dann war kein Bon für Butter mehr auf der Lebensmittelkarte und es gab dann eben keine Butter mehr, bis man im nächsten Monat wieder eine neue Lebensmittelkarte bekam.

Heute kann man sich das gar nicht mehr vorstellen, wie das damals war.

Na überlege doch mal um was es in der Nachkriegszeit ging: Die weitere Ausbreitung des Kommunismus in Europa zu verhindern. Die Strategie durch bessere Lebensbedingungen das westliche System attraktiv zu machen. Stichwort kalter Krieg.

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