Warum waren wir seit 1969 nicht mehr auf dem Mond?

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11 Antworten

Das Problem lag in dieser Zeitspanne vor allem in Kosten und Gefahren bemannter Missionen zum Mond. 

Die USA hatten nach der ersten Landung des Menschen zudem das technische Rennen gegen Sowietunion gewonnen. Proben direkt vom Mond wurden in den bemannten Missionen nach damaligen Forschungsmöglichkeiten der gesamten Welt gesammelt und in versiegelten Kapseln zwecks weltweiter Auswertung auf die  Erde zurück gebracht.

Der Nasa wurde damit ( wegen Zielerreichung und interstaatlicher Finanzprobleme  ) das Budget erstmalig wieder gekürzt. 

Eine weitere derartige Analogie erfuhr im US-Amerikanischen Weltraumprogamm zuletzt noch das "Shuttle-Programm". Zu teuer und anfällig z.B. als Supportlösung für die ISS...die wichtigsten Grossmodule sind ja schon oben. Der Besatzungsausttausch erfolgt hier deutlich günstiger aber sicherer über die "Sojus-Kapseln" der sowijetischen Raumfahrttechnologie.

Das "Mondprogramm" war nie "tot", aber finanziell wie auch im Forschungsvermögen auf der Erde erfüllte es durch die Prroben-Rückführung grundlegende Ziele.

Auch die "Machbarkeits-Studie" einer bemannten Landung wurde somit bereits damals erfolgreich erfüllt. Die gewonnenen Erkenntnisse mussten aber zunächst einmal wissenschaftlich erkenntlich begriffen und umgesetzt werden.

Forschungsbedarf besteht hier nach wie vor auch dank etlicher neuer Grund-Erkenntnisse. Aber die Technologie nebst Sicherheit muss natürlich deutlich günstiger und zuverlässiger werden für künftige Missionen.

Nebst beschnittenen Budgets bezieht sich daher die aktuelle Forschung auf wissenschaftliche Institutionen und Laboratorien.

Die nächste bemannte Mission zum Mond dürfte unter internationaler Beteiligung sowohl in Entwicklung wie auch Schirmherrschaft laufen.

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Ich denke dass es da 3 Hauptprobleme gab:

1. Das Ziel der ersten Mondlandung ist mit Apollo 11 gelungen. Da die Sowjets besiegt waren ist die Interesse der Bevölkerung an Mondlandungen geschrumpft und damit auch die Politische interesse.

2. Wissenschaftlich gesehen machen Sonden und Rover einen gleich guten Job und sind dabei deutlich billiger.

3. Eine Kollonie macht wenig Sinn da man viele Experimente auch auf einer Raumstation machen kann und man auf den Mond sehr schwer überleben kann wegen den extremen Lebensbedingungen. Es ist schon extrem teuer ein Südpolbasis am laufen zu halten. Wie viel dann wohl eine Monbadis kostem würde.

Eine eigenständige und nicht von der Erde abhängige Basis am Mond, müsste, wegen Ressourcen wie Wasser, am Südpol sein. Einem Gebiet, bei dem das ganze Jahr nie die Sonne scheint und und die Temperaturen nie über -273 Grad steigen. Mondstaub der auch nicht gerade Vorteilhaft für Körper und Maschine ist, ist auch reichlich vorhanden. Und wenig Gravitation kann den Astronauten auch erheblich schaden.

Zusammengefasst denk ich das der Grund dafür, das wir nicht zum Mond zurückgekehrt sind, warscheinlich ist, dass es zurzeit einfach zu teuer ist.
Ja man muss keine Mondbadis bauen, aber um ein paar Experimente zu machen reicht ein Rover völlig aus.

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Das problem war damals dass es eigentlich zu früh war. Die materialforschung und die elektronik war noch sehr jung und so musste man mit verhältnismäßig schlechten materialien arbeiten und die raumkapseln wurden folglich sehr schwer und sehr teuer. Nach den apollo-missionen gab es so viele proben von einem großteil der monoberfläche und somit erstmal wenig antrieb dort nochmal hin zu fliegen. Die einzigen gründe nochmal hin zu fliegen wäre um eine Mondbasis auf zu bauen oder um nur rohstoffe abzubauen (H3 falls dir das was sagt). Die Mondbasis hätte mehrere vorzüge. Sie würde mars-missionen sehr viel einfacher machen und die forschung vorrantreiben. Nicht zu schweigen von der entwicklung eines ganz neuen industrie-zweig der ja im moment entsteht (bestes beispiel SpaceX). Da die NASA den auftrag hat immer die "top of the edge"-technologie vorranzutreiben (also das krasseste was irgendwie möglich ist) hat sie nicht mehr den antrieb und die mittel um eine mondmission zu starten die ja schon vor mehreren jahrzehnten möglich war. Das aktuelle interesse ist nurnoch dort BEZAHLBAR hinzukommen und das ist nun aufgabe der privat-industrie. Wenn das irgendwann möglich ist so wird der Mond definitiv besiedelt. Einfach weil es über lange zeit sehr sehr viel sinn macht. Die frage ist nur ob wir das noch miterleben werden

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ettchen 27.04.2016, 00:40

Du irrst. Wir fliegen fast ständig zum Mond. Nur eben nicht bemannt.

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Flashbong 27.04.2016, 00:41
@ettchen

Naja dann verstehst du mich falsch. "Wir" fliegen eben nicht mehr zum mond. Wir schicken lediglich roboter dort hin. Hier ist nicht die frage warum wir den mond nicht mehr erforschen sondern warum WIR dort nich tmehr hinfliegen. Seit 1972 ist dort keienr mehr hingeflogen/gelandet.

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ettchen 27.04.2016, 00:43
@Flashbong

Doch. Wir fliegen nach wie vor zum Mond, nur schicken wir momentan keine Menschen hin.

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Flashbong 27.04.2016, 00:44
@ettchen

Du scheinst nicht die hellste leuchte zu sein. Ich rede hier auch nur von Menschen. Die frage ob wir noch etwas dort hinschicken ist lächerlich. Mitlerweile schicken Unis ihre studentenprojekte auf den Mond. aber WIR fliegen nicht auf den mond sondern nur ein haufen blech.

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xXYNeXXuSYXx 27.04.2016, 01:15

Ich wusste gar nicht das Helium 3 sogar auf dem Mond vorhanden ist, lernt man immer wieder was neues dazu. Wär schon nicht schlecht so ein Atomkraftwerk ohne radioaktivität. Oder fast keiner...

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Flashbong 27.04.2016, 01:18
@xXYNeXXuSYXx

Die konzentration auf dem Mond ist sogar ums das hundertfache höher. Man hat mal gerechnet dass sich eine mondmission ab dem punkt lohnen würde ab dem der erste fusionsreaktor läuft einfach nur um an diesen rohstoff zu kommen. Deutschland hat anfang diesen jahres seinen ersten eigenen fusionsreaktor "anlaufen" lassen. Er läuft noch längst nicht auf seiner vollen kraft. aber wenn das erreicht ist kann er bereits für fast 1 stunde strom liefern wobei sich verlgeichbare reaktoren im moment eher im sekundenbereich bewegen. Wir kommen dem also sehr nahe.

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"Wir" waren doch sowieso gar nicht dort: Ich verfolgte das Ganze auf dem Bildschirm eines Röhrenfernsehers in Schwarz weiß: Die erste Stunde in schwarz, war langweilig... JEDER Raumflug ist ein lebensgefährliches Unternehmen: Wer sich auf einen hochexplosiven Stängel setzt, um sich zum Mond schießen zu lassen, braucht starke Nerven und die Leute, die das finanzieren, müssen schon einiges Geld dafür ausgeben. Ob eine bemannte Mondmission tatsächlich noch großartige Ergebnisse für die Wissenschaft bringt, müssen andere beurteilen. Ich kann mir das nicht vorstellen.

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Es gab nach 1972 immer wieder Mondmissionen. Nur keine bemannten mehr. Das Geld wurde nicht mehr in Raketen vom Typ Saturn V gesteckt, sondern in andere Projekte, zb Spaceshuttle. Diese Entscheidung war sehr umstritten, wird heute auch immer wieder bedauert. 

Ich schätze, die Chinesen wollen als nächste Nation auf den Mond, das europäische Projekt dazu stottert enorm. 

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Pardon?

Erst mal gab es nach Apollo 11 weitere bemannte Mondmissionen. Und dann gab und gibt es zahlreiche Mondmissionen, nur eben nicht bemannt. 

Schau mal:

https://de.wikipedia.org/wiki/Chronologie\_der\_Mondmissionen

Der Mond ist nach wie vor ein beliebtes Ziel der Weltraumforschung, des Raumfluges. Nur senden wir heute eben eher Roboter hin statt Menschen.

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Alles eine Kostenfrage. Die Raumfahrt kümmert sich um andere Projekte wie Mars. Der Mond hat sicher noch mehr zu bieten aber letztendlich ist die neugier gestillt danach und anderes ist interessanter

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Zu hohe Kosten für zu wenig wissenschaftlichen Inhalt.

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Naja - da waren schon noch einige Landungen nach 1969 - aber da ist ja nun nicht so viel los- auf dem Mond .... da muss man nicht jedes Jahr hin.

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PcFreak000 27.04.2016, 00:35

eine der besten antworten hier

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Es gab 6 Mondlandungen zwischen 69 und 72...

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Viel zu teuer fpr das es nichts bringt.

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PcFreak000 27.04.2016, 00:35

eine der besten antworten hier

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