Warum waren Tulpen in der Barockzeit so teuer und beliebt und was hat man mit den gemacht?

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3 Antworten

Tulpen waren damals noch etwas Exotisches und Exklusives. Sie stammten aus dem Gebiet Persiens und kamen über das Osmanische Reich ab dem 16. Jahrhundert im größeren Stile nach Europa.

Blumenzucht war damals ein Vergnügen, dem sich nur die widmen konnten, die genügend Zeit und damit Geld hatten, ihre Energie mit so einem "Hobby" zu verschwenden. Dadurch bildeten sich um die Blumen- bzw. Tulpenzucht regelrechte Zirkel von angesehenen, einflussreichen und vermögenden Menschen.

Die Tulpe wurde also zu einem Symbol für Feingeistigkeit, Wohlstand und gehobenem sozialem Rang. Je außergewöhnlicher die Tulpe, desto eher konnte man sich der Anerkennung dieser Kreise sicher sein.

Das führte wiederum dazu, dass die Preise für bestimmte Tulpenarten exorbitant in die Höhe schossen, weshalb die Tulpenhysterie heute noch gern als Beispiel für Spekulationsblasen verwendet wird.

https://de.wikipedia.org/wiki/Tulpenmanie

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Wusstest Du schon, dass es Internetsuchmaschinen gibt? Eine davon ist Google. Die Benutzung ist relativ simpel und in atemberaubender Geschwindigkeit findet man dann Seiten wie diese:

https://de.wikipedia.org/wiki/Tulpenmanie

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Ludwig 14., der "Sonnenkönig" (Barockzeitalter) hat seine prächtigen Gärten in Versailles und Marly mit riesigen Tulpenbeeten ausstatten lassen. Ansegisel hat das gut erklärt.

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