4 Antworten

Es fanden auch in anderen Städten Demonstrationen statt:

https://de.wikipedia.org/wiki/Montagsdemonstrationen_1989/1990_in_der_DDR

In Leipzig gab es allerdings schon seit Mitte der 80er eine Art "Vorlauf":

"An der Leipziger Nikolaikirche fanden schon seit Mitte der 1980er Jahre jeden Montag um 17 Uhr Friedensgebete statt. Am 4. September 1989 versammelten sich Teilnehmer dieses Friedensgebetes vor der Kirche in der Leipziger Innenstadt, um zu demonstrieren.

Auf Plakaten forderten sie "Freiheit!" und "Wir wollen raus!". Westdeutsche Journalisten, die aufgrund der Leipziger Messe anwesend waren, wurden Zeugen, wie die Stasi die Transparente herunterriss.

Warum montags?

Von nun an fanden jeden Montag Demonstrationen statt. Warum montags nach 17 Uhr? Wer arbeitete, konnte an der Demonstration teilnehmen, ohne der Arbeit fernbleiben zu müssen. Die Läden hatten noch offen, sodass man sich in der Innenstadt aufhalten konnte, ohne sofort aufzufallen.

Filmmaterial westdeutscher Sender konnte rechtzeitig in den Westen geschmuggelt werden, um dort in den Hauptnachrichten gezeigt zu werden. Und schließlich fanden Parteiversammlungen der SED immer montags statt, sodass Parteimitglieder sich dort aufhielten."

http://www.zeitklicks.de/ddr/zeitklicks/zeit/politik/die-wende/wir-sind-das-volk/

In Leipzig hat alles angefangen. Aber das heißt nicht, dass es in den vielen kleinen Städten keine Demos gab. 

Weil sie nach den dortigen Versammlungen benannt wurden.

Allerdings war und ist es eher Dresden.............

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@Kometenstaub

Ich denke, die Frage meint die historischen von '89 ... Es wäre eigentlich schön gewesen, diesen Umstand in der Frage zu klären.

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@Kometenstaub

"ist eher Dresden" passt nicht, wenn es um die DDR geht, wie die angegebenen Themen vermuten lassen.

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Wer behauptet denn sowas?

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