Warum war mir schon immer meine Zukunft egal?

8 Antworten

Es ist nicht ganz einfach aber versuche dich selbstständig zu machen, du hast natürlich mehr Verantwortung verdienst aber auch mehr Geld, such dir Angestellte dann sieht Arbeiten gleich ganz anders aus wenn man keine Vorgesetzte mehr hat dem man es recht machen muss :)

Dann Arbeitest du für dich und hast was zum sagen, ich denke das wäre eine Option für dich.

In welchem Bereich du ein Unternehmen gründen willst musst natürlich du wissen. :) Aber ich wünsche dir viel Erfolg 🍀

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Kann ich gut verstehen und ich finde, dass du recht hast.

Man sollte sein Leben nicht planlos angehen und irgendeinen x-beliebigen Job machen, nur um irgendwie Geld zu verdienen, weil "man" das angeblich halt so macht. Das ist keine angemessene Motivation, um morgens früh aufzustehen und derart viel Zeit und Energie in eine Arbeit zu investieren, die einen nicht auf irgendeine Art und Weise vernünftig entlohnt – sei es durch ein angemessenes Gehalt oder ausreichend Selbsterfüllung.

Was genau der Sinn der Sache ist, muss jeder für sich selbst definieren. Manche machen zwar nicht ihren Traumjob, aber erfahren immerhin eine gewisse finanzielle und auch emotionale Sicherheit und haben so die Möglichkeit, nach einem gewissen Standard zu leben und ihre Freizeit entsprechend schön zu gestalten. Andere kommen vielleicht mit weniger Gehalt und Sicherheit aus, aber gehen in ihrem Beruf derart auf, dass dies ihr Leben mit Sinn und Freude erfüllt. Aber egal, wie man es dreht: Man muss für sich selber in der Tat einen guten Grund sehen, die Mühen, die mit Arbeit verbunden sind, auf sich zu nehmen.

Und deshalb solltest du dich vielleicht nicht fragen "was", sondern "wie".

Das "was" kann ja theoretisch alles sein – erst recht, wenn du jetzt noch nicht sicher bist, wo deine Stärken und Interessen eigentlich liegen. Vielleicht wäre Rettungssanitäter der Beruf für dich, vielleicht auch Tierpfleger oder Anwalt oder oder oder… 

Aber viel wichtiger ist doch das "wie".

Wie bist du eigentlich so? Wie würdest du dich beschreiben? Was passt zu dieser Beschreibung? Wie denkst du so über die Welt? Welche Menschen magst du? Was würdest du machen, wenn es keine Notwendigkeiten gäbe? Wie sehr kannst du dich mit dem, was die Gesellschaft dir angeblich vorschreibt, identifizieren? Was davon sagt dir zu und was geht dir total gegen den Strich? Was wolltest du als kleines Kind eigentlich mal werden? Vielleicht waren das ja echt gute Ideen? Wie sieht deine Traumzukunft aus? Wo willst du mal hin? Was ist dir für später wichtig? Wie willst du später mal leben?

Es geht um dich! Was willst du eigentlich? Nicht Mama, nicht Papa, nicht dein Umfeld, nicht die Gesellschaft, sondern DU?

Vielleicht kommt da ja eine ganz unerwartete Antwort raus… Oder eine Antwort, wo du dir denkst "hey, ja ist doch eigentlich klar".

Du hast auch das Recht zu sagen "ganz ehrlich…ich will gerade GAR NICHTS!".

Man muss nicht wollen. Kann man auch nicht immer. Außerdem – was bringt es dir, etwas zu wollen, das du eigentlich gar nicht willst. Vielleicht möchtest du auch einfach mal deine Ruhe haben, um nachzudenken. Dir hilft es nicht, wenn du jetzt an die Uni rennst oder eine Ausbildung beginnst, wo du am Ende feststellst, dass du total unglücklich bist, weil das gar nicht dein Ding ist und du niemals in diesem Beruf arbeiten möchtest.

Wer bist du eigentlich? Konnte dieser Jemand sich bisher so entfalten wie gewünscht? Wenn nein, dann ist doch jetzt vielleicht die Zeit, um mal nachzugucken, was da eigentlich noch fehlt. Du scheinst dir ja in der Tat Gedanken zu machen.

Überlege dir, ob es nicht sinnvoll ist, einen Therapeuten aufzusuchen, der dir beim Beantworten deiner großen Fragen behilflich sein kann – quasi als Coach. Es kann helfen, von außen ein paar Ideen zugespielt zu bekommen, die man dann gemeinsam abwägen und auswerten kann.

Ich finde deine Fragen auf jeden Fall absolut legitim und wichtig. Es ist dein Leben und deshalb solltest du dafür sorgen, dass es für dich angenehm ist. Je besser es dir geht, desto besser wirst du auch deine Mitmenschen behandeln und deine Arbeit tun.

Lass den Kopf nicht hängen! Du bist auf dem richtigen Weg!

Alles Gute & viel Glück! :)

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Therapie gemacht

Es gibt Berufe, die Spaß machen. Such Dir das richtige aus. Ich bin jeden Morgen gut gelaunt in meine Arbeitsstelle gegangen und habe mich gefreut, da zu sein, die Kollegen zu treffen, Probleme zu lösen. Ich habe meinen Arbeitstag, der oft 10 Stunden gedauert hat, meist mit einem Hochgefühl verlassen. Nebenbei habe ich auch gutes Geld verdient und konnte mir viel leisten.

Aber du siehst schon einen Sinn darin reich zu werden???

Wenn ja, dann überlege dir doch mal wie du reich werden kannst. Vielleicht hast du eine innovative Idee, ein eigenes Projekt, das du selbst aus der Wiege hebst und zum Erfolg führst, im übertragenen Sinne, das wirklich dein Baby ist. Ich verspreche dir, dann sieht du alles, was dafür getan werden muss, nicht mehr als Arbeit an. Es ist auch gar nicht die Arbeit die dich reich macht, sondern die Freude mit der du deine Ziele verfolgst.

Erlaube dir, mehr zu sein, neue Wege zu gehen statt der Trampelpfade. Nimm es selbst in die Hand, sei kreativ, sei es dir wert!!

Reich zu werden wäre ein seltsames Ziel. Aber genügend Geld für Miete und Essen hätte schon was, oder? Auf der Straße zu leben ist kalt im Winter.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Lese Fragen durch und vermeide Ferndiagnosen

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