Warum war die SPD die einzige Partei, die 1933 gegen das Ermächtigungsgesetz gestimmt hat?

7 Antworten

Die KPD war zu der Zeit bereits verfolgt und ihre Abgeordnete verfolgt. Auch einige SPD Parlamentarier waren verfolgt und vertrieben. Die Zentrumspartei und deren Ableger die BVP stimmten hauptsächlich für das Gesetz, weil Hitler der katholischen Kirche eine Sonderrechte, das sogenannte Konkordat versprach. Also, das sich das dritte Reich nicht in die Sache der Kirche einmischt und sie nicht einschränkt. Außerdem wurde auch die Geschäftsordnung geändert, um die Mehrheit erst möglich zu machen ( die verhafteten und verfolgten Abgeordnete der KPD als formal anwesend). Deswegen reichten auch die Stimmen. Der Fall des Ermächtigungsgesetz zeigt einmal weiter deutlich das Problem der SPD richtig Widerstand zu ergreifen. Schon beim Preußenschlag 1932 in dem die sozialdemokratische Regierung abgesetzt wurde, hätte man einen richtigen Widerstand mit möglicher Involvierung des Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold anführen können. Aber außer einem Gerichtsverfahren, machte die SPD, die immer auf Legalitätkurs war, nichts. Genauso verlief es dann auch während der Machtübernahme/Ergreifung.

Weil die SPD die einzige Partei mit noch richtig Einfluss hatte. KPD Mitglieder waren verhaftet oder auf der Flucht. Hitler brauchte somit die Zentrumspartei für die absolute Mehrheit. Dieser machte er dann Versprechen wie zum Beispiel ich weiß nicht genau den Namen aber eine Art Abkommen mit dem Vatikan, der dem damalig evangelischen Deutschland zu katholischem Unterricht usw brachte.

Damit hatte Hitler die nötige absolute Mehrheit und legte den Grundstein für eine totalitäre und autoritäre Diktatur.

Woher ich das weiß:Hobby – Ich beschäftige mich außerschulisch häufig mit den Themen.

Hitler hat dafür gesorgt das alle Gegner eingesperrt werden oder unterdrückt werden sodass sie für Hitlers Entscheidungen stimmen. Die KPD und die SPD waren die einzigen die sich getraut haben sich gegen Hitler zu stellen (KPD hat es bis zum Ermächtigungsgesetz nicht überlebt, die Partei wurde verboten und alle Mitglieder wurden verhaftet, entführt oder getötet). Alle wurden im Parlament von den SS Soldeten beobachtet und mit dem leben bedroht (und natürlich auch deren Familien) deswegen sind die Sicherheitsleute heute im Parlament ohne Uniform.

Alle wurden im Parlament von den SS Soldeten beobachtet und mit dem leben bedroht.

Völliger Unsinn.

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@lesterb42

Geschichte Leistungskurs (Abitur), also nicht seriöses wird nicht gelehrt

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@TheAnswer27

Na und? Hatte ich auch. Vor dem Hintergrund wirst du doch für deine Behauptung eine Quelle nennen können. Dabei wirst du ja wohl nicht gewesen sein.

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@lesterb42

Keine Lust die Materialien rauszusuchen.

Wenn du im LK warst dann würdest du wissen das Wikipedia die schlechteste Quelle ist die man angeben kann

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Die KPD konnte sich an der Abstimmung gar nicht beteiligen, weil alle Abgeordneten der KPD verhaftet oder auf der Flucht waren.

Den anderen Parteien hat die NSDAP eine Reihe von Versprechen und Zugeständnissen gegeben, damit sie für den Gesetzesentwurf stimmen. Wie die Geschichte gezeigt hat, hat sich die NSDAP jedoch nicht an ihre Versprechen gehalten.

Tja, die KPD war ja bereits ausgeschaltet, die DNVP hatte noch nie ein Problem mit Diktatur und Zentrum/BVP waren zu einer Zusammenarbeit mit den Nazis Seit Brünings Abgang durchaus bereit.

Davon abgesehen (so viel wird man ihnen noch zugestehen dürfen), hätten Zentrum und BVP nicht zugestimmt, wären deren Mitglieder als nächstes weggestckt und repressiert worden.

Wiederstand zu diesem Zeitpunkt war illosorisch, da die KPD bereits völlig und die SPD weitgehend ausgeschaltet war, das kam dann ein paar Monate zu spät, so das Ablehnung allenfalls noch symbolischen Wert gehabt hätte.

Was nicht alle wissen, die Zentrumspartei war der Vorläufer der CDU...

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