warum war der reichstagsbrand ein günstiger moment für die nazis?

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5 Antworten

Weil dadurch eine Verordnung in Kraft trat, die die Grundrechte der Verfassung weitgehend ausschaltete. Die Nazis hatten so die Möglichkeit, ihre Gegner wirksam auszuschalten und ihre Macht dadurch zu festigen.

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Katastrophen, ob nun selbst inszeniert oder durch andere Umstände hervorgerufen, waren und sind oftmals recht nützlich für die Herrschenden, denn sie instrumentalisieren diese.

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Hitler war ja schon Kanzler an dem Tage. Es fehlte nur noch die Macht, die ihm zum Diktator machte. Der Reichstagsbrand ist für Hitler der Grund gewesen, in Deutschland den Ausnahmezustand auszurufen (wie z.B. in Paris vor paar Tagen...). Dadurch hatte er alle Macht in sich vereint, doch es gab ein Problem: Die Macht war nicht langfristig. Also hatte Hitler in dem Ausnahmezustand mehrere Gesetze verabschiedet, die ihn faktisch zum Alleinherrscher machten. Ob der Reichstagsbrand ein Zufall, eine Anstiftung, oder ein Terrorangriff war, weiß nicht wirklich jeder.

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Der Reichstagsbrand war ein terroristischer Anschlag eines Einzeltäters. Das Entsetzen über die Tat und die Angst vor weiteren Terroranschälgen instrumentalisierten die Nazis zu einem gezielt unterdrückerischen Vorgehen gegenüber jedweder Opposition und zu einer dynamiischen Aushöhlung und Abschaffung demokratischer Rechte und rechtsstaatlicher Prinzipien einerseits und andererseits zum ebenso dynamischen Ausbau ihres Unterdrückungsapparats.

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Kommentar von earnest
18.11.2015, 20:35

Die Einzeltäter-These ist unter Historikern umstritten.

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