Warum war der Geist Christi in Jesus die grausamste Erscheinung der Menschheitsgeschichte?

2 Antworten

was genau ist für dich der Geist Christi?

Da Christus ein Titel ist, so wie Präsident oder Baron, verstehe ich die Frage schon grundsätzlich nicht. Christus bedeutet der Auserwählte, der Gesalbte, der Beauftragte.

Man kann sich natürlich vorstellen, dass in einem Konzern der Geist der Präsidenten jeden Vorsitzenden ergreift,

oder in einer Religion der Geist des Auserwählt-seins jeden Auserwählten.

Aber wie so ein Geist jetzt konkret grausam sein soll, ist mir schleierhaft.

Wenn da jemand grausam wird, dann die vom jeweiligen Geist befallene Person. Und da gibt es bei Jesus keine Hinweise darauf.

Nun, am Kreuze sprach Jesus VATER/KRAFT WARUM HAST DU MICH VERLASSEN.

So ließ der Geist Christi also eben jenen Juden große Hoffnung geben, doch denne verließ er ihn als er die Kraft am meisten brauchen könnte. Als ob der Geist ihn zu diesen Grausamen moment geführt hat

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@joshuafaust97

Das ist ein Zitat, und jeder Jude kannte und wusste das. Die konnten so was komplett auswendig aufsagen, weil es Teil der Gottesdienste war, Psalmen zu lesen oder zu singen. Jesus sagt das, um klarzumachen, wer er wirklich ist.

Er weist mit diesem Zitat darauf hin, dass er der vorhergesagte Messias ist. Das kein Verlierer, der verzweifelt und aufgibt. Das ist das Statement von einem, der seine Aufgabe zu Ende bringt und kurz davor steht zu triumphieren.

Immerhin hatte er seine Auferstehung am Abend vorher eindeutig angekündigt, und allen gesagt, dass es jetzt ein paar schwere Stunden vor sich hat, aber danach `seine Herrlichkeit´ vor ihm liegt. Verzweifelt klingt für mich anders.

Psalm 22

1 Für den Chormeister. Nach der Weise Hinde der Morgenröte. Ein Psalm Davids. 2 Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen, bleibst fern meiner Rettung, den Worten meines Schreiens? 3 Mein Gott, ich rufe bei Tag, doch du gibst keine Antwort; und bei Nacht, doch ich finde keine Ruhe. 4 Aber du bist heilig, du thronst über dem Lobpreis Israels. 5 Dir haben unsere Väter vertraut, sie haben vertraut und du hast sie gerettet. 6 Zu dir riefen sie und wurden befreit, dir vertrauten sie und wurden nicht zuschanden. 7 Ich aber bin ein Wurm und kein Mensch, der Leute Spott, vom Volk verachtet. 8 Alle, die mich sehen, verlachen mich, verziehen die Lippen, schütteln den Kopf: 9 Wälze die Last auf den HERRN! Er soll ihn befreien, er reiße ihn heraus, wenn er an ihm Gefallen hat! 10 Du bist es, der mich aus dem Schoß meiner Mutter zog, der mich anvertraut der Brust meiner Mutter. 11 Von Geburt an bin ich geworfen auf dich, vom Mutterleib an bist du mein Gott. 12 Sei mir nicht fern, denn die Not ist nahe und kein Helfer ist da! 13 Viele Stiere haben mich umgeben, Büffel von Baschan mich umringt. 14 Aufgesperrt haben sie gegen mich ihren Rachen, wie ein reißender, brüllender Löwe. 15 Hingeschüttet bin ich wie Wasser, gelöst haben sich all meine Glieder, mein Herz ist geworden wie Wachs, in meinen Eingeweiden zerflossen. 16 Meine Kraft ist vertrocknet wie eine Scherbe, / die Zunge klebt mir am Gaumen, du legst mich in den Staub des Todes. 17 Denn Hunde haben mich umlagert, / eine Rotte von Bösen hat mich umkreist. Sie haben mir Hände und Füße durchbohrt.[1] 18 Ich kann all meine Knochen zählen; sie gaffen und starren mich an. 19 Sie verteilen unter sich meine Kleider und werfen das Los um mein Gewand. 20 Du aber, HERR, halte dich nicht fern! Du, meine Stärke, eile mir zu Hilfe! 21 Entreiß mein Leben dem Schwert, aus der Gewalt der Hunde mein einziges Gut! 22 Rette mich vor dem Rachen des Löwen und vor den Hörnern der Büffel! - / Du hast mir Antwort gegeben. 23 Ich will deinen Namen meinen Brüdern verkünden, inmitten der Versammlung dich loben. 24 Die ihr den HERRN fürchtet, lobt ihn; / all ihr Nachkommen Jakobs, rühmt ihn; erschauert vor ihm, all ihr Nachkommen Israels! 25 Denn er hat nicht verachtet, nicht verabscheut des Elenden Elend. Er hat sein Angesicht nicht verborgen vor ihm; er hat gehört, als er zu ihm schrie. 26 Von dir kommt mein Lobpreis in großer Versammlung, ich erfülle mein Gelübde vor denen, die ihn fürchten. 27 Die Armen sollen essen und sich sättigen; / den HERRN sollen loben, die ihn suchen. Aufleben soll euer Herz für immer. 28 Alle Enden der Erde sollen daran denken/ und sich zum HERRN bekehren: Vor dir sollen sich niederwerfen alle Stämme der Nationen. 29 Denn dem HERRN gehört das Königtum; er herrscht über die Nationen. 30 Es aßen und warfen sich nieder alle Mächtigen der Erde. Alle, die in den Staub gesunken sind, sollen vor ihm sich beugen. Und wer sein Leben nicht bewahrt hat, 31 Nachkommen werden ihm dienen. Vom Herrn wird man dem Geschlecht erzählen, das kommen wird. / 32 Seine Heilstat verkündet man einem Volk, das noch geboren wird: Ja, er hat es getan.

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Da kann ich nicht mitreden - mir ist dieser Geist nicht erschienen.

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