Warum wandte sich Al-Qaida gegen die USA?

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5 Antworten

Interessante Frage!

Ich vermute, es gibt drei Hauptgründe:
1. Der ungelöste Konflikt Israels mit den Palästinenser und die Unterstützung der USA für Israel

2. Der zweite Irak-Krieg und die Politik der USA in diesem Raum.

3. Die USA als Symbol des Unglaubens für manche Moslems. Der "Westen" symbolisiert Gottlosigkeit, das meint Ungerechtigkeit, Unterdrückung von Gläubigen, Alkoholismus, Pornographie und alles mögliche Schlechte. Aus fundamentalistisch islamischer Sicht schaut das "Reich des Bösen" grundsätzlich anders aus als aus gemäßigt europäischer Sicht. 

das klingt schon ziemlich plausibel, nur der 2. Punkt ist mir etwas unschlüssig, da der 2. Irak-Krieg aufgrund der Angriffe des 11.Septembers 2001 resultierte. Al-Qaida muss davor doch schon einen Grund gehabt haben, Amerika zu hassen. Und was ich auch noch fragwürdig finde: Der Hass muss ja demnach schon immer bei den Mudschaddin präsent gewesen sein, weil die USA Israel doch schon vor dem 1. Golfkrieg unterstützt hatte und schon davor ein Symbol des Unglaubens gewesen ist. Warum aber arbeiteten dann diese indirekt mit der USA  zusammen?

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@capo27

Der 1. Golfkrieg war er Krieg zwischen Iran und Irak 1980-1988.

Der 2. Golfkrieg war infolge des Überfalls Iraks auf Kuwait
1990-1991 zwischen Irak und einer internationalen Streitmacht angeführt von der USA: Ich habe es so verstanden, dass seitdem die antiamerikanische Stimmung im Nahen Osten eine andere Qualität bekommen hat.

https://de.wikipedia.org/wiki/Zweiter_Golfkrieg

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Die waren schon immer gegen die USA und deren Politik und Lebensstil.

Die wurden mit Waffen ausgerüstet und sind mit den Schlachtrufen "Tod für Russland und Tod für Amerika" mit amerikanischen Waffen in den Kampf gezogen.

Heute machen die Amis den selben Fehler in Syrien. Aber das ist den USA egal, Hauptsache sie sorgen für Unruhe, was sie als Legitimation für ihre Präsenz begreifen und Hauptsache sie pinkeln einer Regierung ans Bein, die sie nicht leiden können. Über die Folgen denken sie nicht nach.


Etwas vereinfacht erklärt ist es so: Islamistischer Extremismus, bis Ende der 70er Jahre relativ unbedeutend und US-Außenpolitik gingen ein Zweckbündnis ein, als es gegen den gemeinsamen Feind ging, die Sowjetunion.

Das schweißte zusammen, weil man sich gegenseitig brauchte bzw. benutzte. Die USA brauchte und benutzte die islamistischen Extremisten, finanzierte sie direkt oder indirekt über Verbündete und rüstete sie auf. Die Islamisten nahmen diese Hilfe gerne an, weil sie ohne diese Hilfe niemals so an Macht hätten gewinnen können.

Nachdem die Sowjetunion als Gegner ausgeschieden war, brauchte der islamistische Extremismus einen weiteren Feind, weil ein Feind notwendig ist, um den Laden zusammenzuhalten. Die USA brauchten im Gegenzug ebenfalls einen neuen Feind als Rechtfertigung für ihre weltweite Interventionspolitik.

Das hindert beide aber nicht daran, sich weiter gegenseitig zu benutzen. Die Entstehung des IS und warum dieser so mächtig geworden ist lohnt, eine nähere Betrachtung.

aber meine Facharbeit sollte möglichst Hand und Fuß haben und da kann ich nicht schreiben das beide Geil auf Krieg und Süchtig nach Macht sind schreiben. Jeder Krieg dieser Welt hatte oder hat doch einen Grund bzw. einen Auslöser...

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1. Es fingt an mit Golfkriegen wo Amerikaner Iraker bzw. Muslime getötet haben.
2. Osama bin Laden hat Usa gehasst weil Usa ein sündenland ist und freies Land ist

Guck mal volker pispers, der erklärt ganz gut, wie das ganze zusammenhängt. Kurzform: usa will öl im iran. Sponsort den irak damit die den iran angreifen. Irak macht das und merkt das sie selbst dann auch noch andere länder angreifen kann. Usa findet das doof und muss irak wieder in die schranken weisen um doch am das öl zu kommen. Alle sauer und macht bumm. Zack krieg

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