Warum wachsen Haare nicht mehr was soll ich tun?

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7 Antworten

Wenn Deine Haare definitiv aufgehört haben zu wachsen, solltest Du Dich untersuchen lassen, denn Haare wachsen nun mal monatlich 0,8 - 1,25 cm  ... solange keine organischen Störungen vorhanden sind, die das verhindern ... ujnd wenn es irgendwelche organischen "Stolpersteine" gibt, die das Haarwachstum drosseln oder komplett verhindern, müssen diese Ursachen eben herausgefunden werden . .. und zwar von Allgemeinmedizinern oder Fachärzten.

Spliss ist ganz sicher keine Ursache für irgendwelche organischen Veränderungen in/an deinem Körper, denn wenn Haarspitzen gespalten sind, bekommt Dein Organismus davon überhaupt nichts mit.

Haare sind "totes Horn", die keine Informationen an/in Deinen Organismus weiterleiten ... sonst würdest Du es ja z.B. auch im/am Körper spüren, wenn sie geschnitten werden.

Spliss gehört immer umgehend beschnitten, denn was irgendwann mal als Spalt in den Spitzen anfängt, erweitert sich mit der Zeit immer weiter nach oben in die Haarlängen  . . .  und dann geht das "Geheule" los, wenn Friseure bis dahin abschneiden, wo die Haare bereits gespalten sind und evtl. auch schon leicht brüchig werden.

Werbei quasi "frischem" Spliss umgehend einen reinen, fachgerechten  Spliss-Schnitt durchführen lässt, verliert dabei kaum bis gar nichts an Haarlänge und kann wunderbar zügig weiter "züchten".

Achtung bei Selbstversuchen! Mit der falschen Schere, der falschen Scherenhaltung und -führung lässt sich ziemlich rasch mehr Schaden anrichten als gutmachen und  ... schwupp ...  hast Du evtl. mehr als nur einen Spalt in den Haaren.

Spliss ist zwar nicht 100%ig vermeidbar, aber wenn man ein paar wichtige Maßnahmen/regeln befolgt, RICHTIG pflegt und korrekt mit den Haaren umgeht, sollte man mit 2, 3 bis maximal 4 reinen Spliss-Schnitten pro Jahr auskommen  ...  denn die meisten selbst generierten Spliss-Ursachen lassen sich definitiv deutlich reduzieren/vermeiden.

Immer daran denken, dass Haare zwar "tote Hornschicht" sind und Horn eigentlich ein recht robustes Material ist, aber

1. jedes einzelne Haar ist für sich recht dünn/fein
2. Haare sind in nassem/aufgequollenem Zustand extrem "verletzbar"

Die meisten selbst generierten Spliss-Ursachen lassen sich leicht und deutlich reduzieren/vermeiden:

- beim Haarewaschen wirklich nur den Kopf/die Ansätze waschen und
massieren. Für die Haarlängen und -spitzen reicht der Schaum beim
Ausspülen völlig aus und wer mehr Schaum in den Haarlängen vermisst,
streicht den während dem Shampoonieren höchstens mal sachte und absolut gradlinig mit den Fingern vom Kopf aus durch die Haarlängen.

- Niemals die Haarlängen und -spitzen rubbeln .... schon gar nicht in nassem Zustand

- nur Bürsten mit Naturborsten und echte Horn- oder Holzkämme verwenden

- nasses Haar auch nicht durchbürsten, sondern immer nur mit einem grobzinkigen Natur-Kamm vorsichtig/sachte durchkämmen

- nie zu heißes Wasser verwenden ... je kühler, desto besser

- übermäßige Hitze generell vermeiden (nicht heiß fönen, u.s.w.)

- Bürsten, Kämme, etc. auch regelmäßig reinigen

- keine Haargummis mit Metallstücken verwenden

- auf Seiden- und/oder Satinkissen schlafen. Darauf reibt sich das Haar im Schlaf nicht auch noch unnötig

- Vitamin- und Mineralienmängel vermeiden

- mind. 2 - 2,5 Liter Wasser pro Tag trinken

- Stress vermeiden

- regelmäßig nachschneiden lassen, dann müssen wirklich immer nur die
Spitzen oder eben eventueller Spliss geringfügig beschnitten werden und
nicht mehr.

Je trockener das Haar, desto anfälliger für Bruch und Spliss. Deshalb
empfiehlt sich auch spätestensab Schulterlänge die Haaransatzwäsche,
die dem Haar auf lange Sicht hektoliterweise austrocknendes Wasser
erspart.

Für das Verdünnen und die Haaransatzwäsche sind grundsätzlich
ausschließlich hochwertige Shampoos geeignet, die auch wirklich sowohl
richtig gute waschaktive Substanzen enthalten als auch echte,
konzentrierte Wirkstoffe.  Durch das Verdünnenrelativiert sich aber auch
automatisch wiedet der Kaufpreis und viele hochwertige Naturshampoos
sind dann durch diese Anwendung in den effektiven Kosten plötzlich noch
günstiger als viele Chemieshampoos, die auf billigen Industriereinigern
und gesundheitsschädlicher Chemie basieren.

Ein hochwertiges Naturshampoo (z.B. "Shampoo & Duschbad Basis von
SANOLL) aus einer Auftrageflasche (1:10 mit Wasser verdünnt) bei
trockenem Haar scheitelweise den Ansätzen entlang auftragen und dann
ganz normal shampoonieren (und immer NUR auf dem Kopf!)

Durch das Verdünnen machst Du aus einem hochwertigen Naturshampoo für 8,50 EUR (200 ml) eines für 0,85 ... günstiger geht's schon nicht mehr
und mit einem Naturshampoo quälst Du Dein Haar (und auch Deine Kopfhaut) weder mit chemischen Rückständen, die es auf Dauer nur stumpf,
kraftlos,fettend, spröde, bruchanfällig machen, noch mit chemischen
Tensiden.

Wenn es Dir bei der Ansatzhaarwäsche zu wenig schäumt (ist nur Gewohnheitssache), emulgierst Du mit ganz wenig Wasser nach.

Es gibt natürlich auch noch andere, richtig gute, nachhaltige und
unbedenkliche Shampoos/Pflegeprodukte wie z.B. MARIAS Organic Care,
O'right, Sanoll, Oliebe, Herbanima, CulumNatura, u.s.w. . . . an einem
konkreten Beispiel musste ich aber mal eben die Kalkulation vorrechnen.

Die Shampoos von MARIAS (Mischverhältnis 1:7) enthalten nicht einmal
irgendwelches Industriewasser aus irgendeinem Teil des Produktionskreislaufs, sondern reine Blütenwasser und z.B. deren
Haarbalsam wirk wirklich und ehrlich pflegend FÜR die Haare  ... im
Gegensatz zu den ganzen sogenannten Pflegespülungen, etc.

Mischst Du solch ein Shampoo auf Vorrat, dann koche das Wasser vorher ab und lass es auskühlen. Dann sind die Keime darin abgetötet und können sich über Tage in der Flasche nicht vermehren .... und sie kommen nicht auf
die Kopfhaut.

Zusätzlich (und eigentlich grundlegend) sorgen logischerweise auch die täglichen Brüstenstriche für geschneidiges Haar .... seitdem zig Millionen
Menschen denken (weil es die Werbung ja sagt), Chemieshampoos und Spülungen hätten wirklich etwas mit Haarpflege zu tun, sind solche Basics leider etwas "aus der Mode geraten"   ...  auch wenn gerade die täglichen
Bürstenstriche .... richtig durchgeführt .... den meisten unserer Kundinnen haufenweise Produkt(e) ersparen.

Für die Bürstenstriche verwendest Du (und reinigst sie auch immer
gründlich) idealerweise idealerweise die "KOST Kamm Wildschweinbürste
mit 7 Reihen" (gibt es z.B.über amazon für 35,00 - 37,00 EUR. Nicht nur
die Borsten zählen zu den besten für Kopfhaut und Haare . .. die
Bauweise der Bürste lässt zu, dass Du sie direkt am Bürstenkopf
führen kannst und so den Druck auf den Kopf besser regulieren kannst.
Außerdem entfällt so die "Hebelwirkung" mit dem Anfassen am Griff und
somit geht das bei 50 - 60 oder mehr Bürstenstrichen nicht auf die
Handgelenke.

So verteilst Du das Talg von Deiner Kopfhaut in die Haarlängen und Haare
brauchen Talg für deren Geschmeidigkeit und Glanz ... unter Anderem
dafür produziert Dein Organismus diesen Stoff.

Wichtig!
Immer mit Druck über die Kopfhaut bürsten ... vom Ansatz über den Kopf
bis zum gegenüberliegenden Ansatz und in die Haarlängen hinaus ... und
das in 2 - 3 Runden um den gesamten Kopf.

Immer daran denken:
Wirklich sinnvolle, wirksame, nachhaltige und effiziente Haarpflege
fängt nicht mit irgendeinem Shampoo an und schon gar nicht mit
irgendwelchen Chemie-Shampoos . . . und Spülungen sind auch nur
Kämmhilfen.

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Nur sehr gut gepflegte Haare wachsen bis zur "klassischen" Haarlänge 1 Meter. Spliss-Schnitt müsstest Du doch schon längst selber 1 bis 2 x in der Woche machen können. Um weiter zu züchten, musst Du auf jeden Fall die Haare dutten oder Zopfen, damit keine Schäden entstehen. Sicherlich über 1 bis 2 Jahre auch in der Nacht.  

Schließ Dich dem Forum "Langhaarnetzwerk" an. Eine Kurzfassung der grundsätzlichen Pflege findest Du auf der Website "Kupferzopf". 


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Schneide den Spliss grosszügig ab. Du verlierst zwar an der Länge, dafür sind deine Haare wieder gesund und können "gesund nach wachsen. dann regelmässig Spitzen schneiden!, damit sie gesund bleiben!

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es stimmt schon dass es eine bestimmte haarlänge gibt, bei jedem unterschiedlich, und die haare einfach nicht länger werden. körperbehaarung wächst ja auch nicht ewig lang. du kannst aber versuchen den spliss abzuschneiden, ich hatte vor ein paar jahren auch ganz kaputte haare, so dass sie nicht mehr gewachsen sind. nachdem ich sie geschnitten habe sind sie wieder gewachsen, also versuch es :)

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Kommentar von BlueMaWater
06.07.2016, 22:05

Danke, werde ich denke ich auch machen :)

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Na der Spliss sollte raus, bevor du sie weiter wachsen lässt. 

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Jeder hat eine individuelle Haarlänge. Ab einer, bei jedem anderen länge wachsen die Haare einfach nicht mehr.

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Wenn sie kaputt sind, hilft auch kein pflegen mehr. Schneide die ab, bis nur noch das gesunde da ist.

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