Warum verzehren die meisten Vegetarier fleischähnliche Produkte?

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17 Antworten

Für mich macht vegetarisch null komma null sinn. Milch trinken, aber keine Milchkühe und Kälber essen ist unökologisch auf Platz 2. Platz 1 belegt die Raubbau-Ernährung vegan.

Warum sie das essen? Nun....sie wissen halt, das Bambis und ihre Kollegen gut schmecken, wollen aber keine Bambis essen, weil sie Kulleraugen haben. Also essen sie lieber irgendwelche hochverarbeiteten und schlechter schmeckenden Bambi-Emitate, welche aus Getreide oder Soja hergestellt wurde. Dafür sterben dann zwar auf dem Acker andere Bambis, aber die haben meist keine Kulleraugen. Außer die Rehe und Rehkitze, die ab und zu in Erntemaschinen landen. Aber das ist nicht so wichtig. Wichtig ist, dass das Grundprodukt selbst kein Bambi ist. Die Logik verstehe ich zwar nicht, aber nicht jede Religion muss auch logisch sein :-)

Ich hoffe ich konnte dir helfen.

Gruß
Omni

PS: Ich bekomme Hunger auf ein Bambi :-)

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Kommentar von kami1a
28.01.2016, 14:57

Prima 

ARD 14.7. 2014 22:05 Uhr

Deutschland Ferkelfabriken.

Text Vorschau ARD :

Im Dezember 2013 veröffentlichte "Report Mainz" erstmals schockierende Aufnahmen aus Deutschen Ferkelzuchtbetrieben. Die Bilder zeigen Arbeiterinnen, die im Vorbeigehen reihenweise kleine Ferkel erschlagen und in überfüllte Kadavertonnen werfen. Diese Veröffentlichung löste eine Welle der Empörung und eine breite Diskussion aus: Müssen Verbraucher einen solchen Umgang mit Tieren hinnehmen und ist das der Preis, den sie für billiges Fleisch zahlen wollen? 

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Kommentar von Omnivore08
29.01.2016, 16:55

Danke für den Stern!

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Mir wurde oft erklärt, dass man aus der Ethik heraus kein Fleisch essen will, aber den Geschmack schätzt man doch noch... Somit greifen die betroffenen  Vegetarierer zu den "Ersatzprodukten".

Ich halte diiese Fleischersatzprodukte für eine Art "Krückstock" um nicht rückfällig zu werden, nicht dass mal dieser böse Fleisch-Fressflash einen wieder zum Ornivoren macht.

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Vegetarier sein heißt ja nicht unbedingt, dass man kein Fleisch mag.

Ich persönlich bin erst seit ein paar Monaten Vegetarier. Zu der Entscheidung bewegt haben mich ethische und ökologische Gründe, aber eben keine geschmacklichen ;-)

Gerade in den ersten Wochen fand ich diese "Ersatzprodukte" zur Entwöhnung super, zumal die Kochkunst auch erstmal nachholen musste.

"Aber was mich stutzig macht, ist die Tatsache, dass der Verzehr von vegetarischer Wurst darauf schließen lässt, dass einige Vegetarier nicht auf den Wurst- und Fleischgenuss verzichten wollen. Weil sie ja etwas essen, was so aussieht, schmeckt und auch so riecht wie Wurst oder Fleisch...

Weil - gerade das- macht doch einen echten Vegetarier aus."

Einen "echten" Vegetarier macht der Verzicht auf tierische Produkte aus. Nicht mehr und nicht weniger und aus welchen Gründen auch immer. Und wenn das Menschen sind die eigentlich auf Fleisch/Wurst stehen, dann hat das nur noch mehr Respekt verdient meiner Meinung nach.

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Es geht einigen nicht um das aussehen, sondern woraus es besteht.

Als Vegetarier ekelt man sich auch nicht unbedingt vor dem Geschmack. Man mag eben kein "Stück" von einem anderen Körper.
Ich weiß jetzt nicht wie ich es umschreiben soll. Aber ist nun mal so.

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Viele essens einfach so (ich denk mal ohne nachzudenken) weils ihnen egal ist ich selbst esse nichts was aussieht wie wurst steak (gibts sowas in veggie? Xd) oder sonst was für mich war sofort klar (ich bin durch nen schock veggiemenschi geworden) ich esse nichts was wie echtes Fleisch aussieht weils mich ekelt ._. Ich hab auch gesagt ich will keine ersatzprodukte haben die geschmacklich wie fleisch schmecken riechen oder eben aussehen ja...ich denk halt einfach es gibt den unterschied manche wollen kein richtiges fleisch essen (sei es aus Gründen wie tierschutz gesünder leben abnehmen oder sonst was) dafür eben den Geschmack/geruch/form haben und andere eben weil sie komplett darauf verzichten wollen aber jeder wird iwie leicht andere Antworten dazu geben

Sry für die ewige antwort :D

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Form follows function: Platte Fleischfladen passen nun mal am Besten zwischen die Hälften eines aufgeschnittenen Brötchens und längliche, weiche Brötchen sind prima dazu geeignet, mit der entsprechenden Längslochung mit Senf Majo Röstzwiebeln und Gurkenscheiben zum"Hotdog" verarbeitet zu werden. Die panierten "Klappschnitzel" von Valess lassen sich gut mit Käse oder Paprika\\Tomatenpaste füllen und sind optisch NICHT  vom Cordon bleue zu unterscheiden. WIE die die kalbfleischähnliche Konsistenz hinbekommen, weiß ich nicht, nur, dass die Hauptsubstanz aus Lupinen besteht.

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Wer, wie ich, sich kaum bewegen kann, der braucht nur sehr wenig besonders energiereiche Nahrung, wie es Fleisch ist. Deshalb esse ich deutlich weniger Fleisch und Wurst, als meine Nachbarn, zu denen ich guten Kontakt habe. "Nachemachtes"Fleisch KANN fast genauso gut schmecken, wie das Produkt vom "toten Tier", spart aber in JEDEM Fall Massentierhaltung und deren üble Folgen, wie Unmengen an Gülle oder Stallmist, die BEIDE die Böden mit SOVIEL Nitrat anreichern, dass es schon Probleme gibt, noch reines Grundwasser zu fördern.

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Also die vegetarischen Sachen die ich kenne, haben zwar die Form, Schmecken abe komplett anders. Klar gibt es auch "vegetarische Mortadella" aber sowa finde ich persönlich abartig, da es für mich dann auch irgendwie Fleisch ist.das wäre ja scheinheilig bis sonst wo ...

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Hallo! Umfragen sagen ganz einfach dass es den meisten Veggis um Tierschutz geht und die Formen macht die Industrie.

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Kommentar von Omnivore08
28.01.2016, 14:48

Tierschutz? Von wegen! Es geht um Tierrechte!!!! Um Tierschutz kümmern sich die Landwirte. Und die werden ja von dir und anderen Veggies Tag ein tag aus verleumdet!

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Die meisten Vegetarier sind aus ethischen Gründen Vegetarier geworden, und nicht weil sie den Geschmack oder Geruch von Fleischprodukten nicht mögen. Und da für eine Tofuwurst üblicherweise kein Tier sterben muss, haben wie Wenigsten damit Probleme....

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Kommentar von Omnivore08
28.01.2016, 13:50

Und da für eine Tofuwurst üblicherweise kein Tier sterben muss

Klar sterben dafür Tiere. Und zwar auf dem Acker durch Ackermaschinen und Pestizide. Nur blenden das die Vegetarier aus, das ist der Unterschied!

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Kommentar von kami1a
28.01.2016, 14:32

Richtig. ndr.de/fernsehen/sendungen/panoram

 Reinhild Benning, Landwirtschaftsexpertin des BUND sagt : 

Durch die Zunahme der intensiven Tierhaltung landen zu viele Nährstoffe auf den Feldern. Das schadet dem Klima, dem Artenschutz und der Wasserqualität. Früher wurden die Tiere überwiegend mit Futter aus der Region ernährt, das heißt es gab dort einen geschlossenen Stoffkreislauf. Heute dagegen importieren wir zum Beispiel in Deutschland über fünf Millionen Tonnen Soja. Dieses eiweißhaltige Futter wird aber zum größten Teil in Form von Stickstoff wieder ausgeschieden und landet beim Düngen auf den Böden. Mehr Schweinemast heißt daher mehr Überdüngung.

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Ich sage dazu .. wenn du länger und intensiver darüber nachdenken würdest, würde dir auffalen warum das so ist und dass das kein Widerspruch zum Vegetarismus ist.

Mfg

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Kommentar von Omnivore08
28.01.2016, 13:46

Da ist sogar ein riesengroßer Widerspruch. Weil ihr nämlich keine Tiere mit Kulleraugen isst, dafür aber Fake-Fleisch, welches andere Tiere mit Kulleraugen tötet: Echsen, Mäuse, Ratten, Rehe, Schnecken, Maulwürfe, Würmer, usw.

Ahhhh mist...Schnecken und Würmer haben keine Kulleraugen, stimmts?

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Warum sollten sie sowas nicht essen? Es ist kein Fleisch drin und es schmeckt. Fertig

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Der Sinn darin ist doch das man keinem Tier schadet, da ist es doch egal was man als Ersatz oder so isst :"D

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Kommentar von Omnivore08
28.01.2016, 13:43

Der Sinn darin ist doch das man keinem Tier schadet

keinem Tier? äääää...man schadet damit etlichen Tieren. Hast wohl noch nie etwas von Ackermaschinen und Pestiziden gehört, mhh? Weißt du was für etliche Tiere dabei drauf gehen?

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Kommentar von kami1a
28.01.2016, 14:29

Richtig. ndr.de/fernsehen/sendungen/panoram

 Reinhild Benning, Landwirtschaftsexpertin des BUND sagt : 

Durch die Zunahme der intensiven Tierhaltung landen zu viele Nährstoffe auf den Feldern. Das schadet dem Klima, dem Artenschutz und der Wasserqualität. Früher wurden die Tiere überwiegend mit Futter aus der Region ernährt, das heißt es gab dort einen geschlossenen Stoffkreislauf. Heute dagegen importieren wir zum Beispiel in Deutschland über fünf Millionen Tonnen Soja. Dieses eiweißhaltige Futter wird aber zum größten Teil in Form von Stickstoff wieder ausgeschieden und landet beim Düngen auf den Böden. Mehr Schweinemast heißt daher mehr Überdüngung.

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Kommentar von yatoliefergott
28.01.2016, 15:35

solche erbsenzähler. ich formuliere es anders: damit kein(e) kuh/schwein/huhn/.. stirbt

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Kommentar von yatoliefergott
28.01.2016, 15:38

achso und wegen den ackermaschienen und so,.. was macht eine ackermaschiene beim schlachter

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Für einen Kg Fleisch werden ca 600l Wasser verbraucht. Außerdem ist das Massenhafte abschlachten von Vieh auch so eine Ethische sachen für sich.

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Kommentar von Omnivore08
28.01.2016, 13:48

Für einen Kg Fleisch werden ca 600l Wasser verbraucht.

1. Kommt das aufs Tier darauf an und

2. kann man Wasser nicht verbrauchen, da es keine endliche Ressource ist. Wasser befindet sich in einem unendlichen Wasserkreislauf. Wasser verschwindet erst in 5mrd Jahren, wenn die Sonne sich so weit aufbläht, dass sie all das Wasser verdunstet. Dann ist's aber auch egal und wir leben nicht mehr!

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Kommentar von kami1a
28.01.2016, 16:57

"Für die Produktion von Fleisch und Milch wird mehr Soja und Getreide gebraucht als für die Produktion pflanzlicher Alternativen", erklärt Rieke Petter von der Albert-Schweitzer-Stiftung. "Die Tiere wandeln nur einen Bruchteil der ihnen zugeführten Kalorien und Nährstoffe in Fleisch und Milch um. Den Rest verwenden sie für den Skelettaufbau, die Körperfunktionen und so weiter." Als Rechenbeispiel: Um ein Kilo Schweinefleisch zu produzieren, werden fünf Kilo Futter benötigt – Nahrung, die theoretisch auch viele hungernde Menschen ernähren könnte.

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Sag mir, welche Formen man machen kann wenn man etwas fest formen will, das sieht halt immer so aus, weil es auch Fleisch in diesen Formen gibt.

Die älteste "Wurst" ist die Erbsenwurst und dann gibt es noch die Polentawurst seit 50 Jahren . ist doch sowas von egal, was man in Wurstform vepackt . es ist nue eine Formart

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Kommentar von swissss
28.01.2016, 13:16

.............

einige Vegetarier nicht auf den Wurst und Fleischgenuss verzichten wollen.
......... das ist doch absoluter Blödsinn. Die vegetarischen Gerichte schmecken nicht nach Blut wie ein Stück Fleisch, auch wenn sie Schnitzelform haben

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Ich mag den Geschmack von Fleisch nicht, sondern mag Tofu lieber. Aber in welche Form sollte man das Zeugs sonst pressen?

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Ich lieeebe Fleisch und Wurst:-P

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