Warum verwendet man bei modernen Brillen Menisken als Linse?

2 Antworten

Zum Beitrag von chrisaushh möchte ich noch hinzufügen, dass man auf der Webseite von ZEISS einiges zur Geschichte und Optik der Brillengläser (z.B. die Berechnung des berühmten Punktal - Glases) finden kann. Es lohnt sich, da mal vorbei zu schauen.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – ca. 40 Jahre Arbeit als Leiter eines Applikationslabors

Meniskenförmige Brillengläser haben die geringsten Abbildungsfehler zum Brillenrand hin und haben im zentralen Blickbereich (optische Achse) keine Abbildungsfehler. Da gewöhnlich die seitlichen Blickablenkungen hinter dem Brillenglas gering sind, weil man eher den Kopf zum angeblickten Objekt dreht, spielen diese Abbildungsfehler eine geringe Rolle. Der Fehler am Rand der Brille entsteht, weil die Fernpunktkugel des unkorrigierten Auges nicht zusammenfällt mit der "Bildkugel" des abbildendenden Brillenglases. s.a. Zeiss, Kompendium.

Na ja, was verstehst du denn unter modern ? Bikonvex bzw. Bikonkav werden schon seit ewigen Zeiten nicht mehr verwendet.

Die Abbildungsfehler waren bei o.g. Gläsern nicht akzeptabel. Ein deutscher Forscher (ABBE oder ZEISS) hat das ausgerechnet. Das müßten aber die Optiker hier besser beschreiben können.

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