Warum verwendet John Green Zitate in seinem Buch "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" oder warum verwendet man sie allgemein?

2 Antworten

Ich nehme an, das ist ein Stilmittel, das John Green generell gerne verwendet. Bei 'Eine wie Alaska' ist das ebenfalls ausgeprägt. John Green hat einen pädagogischen Impetus, ursprünglich wollte er Theologie studieren und seine Bücher richten sich an Jugendliche. Früher hätte man das als Bildungsroman einsortiert. Zitate machen neugierig auf die Wurzeln der eigenen Ideen, sie illustrieren, dass man nicht allein dasteht, sondern eingebunden ist in ein welt- und epochenumspannendes Netzwerk von Menschen mit gleichen Fragestellungen, Problemen, Empfindungen.

In der Regel verwendet man Zitate, weil jemand etwas so gut oder schön ausgedrückt hat, dass man es selbst nicht mehr besser machen kann. Oder weil man seinen Argumenten durch einen prominenten Namen Nachdruck verschaffen will.

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