Warum verwendet die Modebranche so dünne Models obwohl die nicht die Mehrheit der Menschen ganz anders aussieht?

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7 Antworten

Jede Zeit hat eine andere Ansicht von Attraktivität.

Mal sind es fülligere Menschen, da diese Fülle Wohlstand aussagt.

Mal ist es ein breites Becken, da dieses dem Mann signalisiert, dass die Frau "gute und fähige" Kinder zur Welt bringen kann. 

Das dünne ist einfach nur ein durch Menschen vorgebrachtes Attraktivitäts Symbol. 

Weil an Bohnenstangen nichts perfect passen muss und die meiste Mode für normale Figuren gar nicht passend wäre und sich daher schwerer verkaufen würde.
Nur Leute, die unbedingt nach dem neuesten Schrei gekleidet sein müssen (worüber ja die "Modeschöpfer" ganz entzückt sind) und sich selber gar nicht im Spiegel betrachten, kaufen diese Fummel und geben ein Vermögen aus. Und ihr jungen Männer gebt viel Geld für einen Joke-Anzug aus, statt den inzwischen viel zu klein gewordenen Konfirmationanzug wieder hervorzu kramen. Ich war gerade auf einer Hochzeit und fand es äusserst amüsant, wie hübsch hässlich sich viele für viel Geld machen, nur um mitzuhalten.

Weil es ein Ideal ist und viele gerne so aussehen würden, obwohl sie eben ganz anders aussehen. Zudem wirkt es eben attraktiv und die beworbenen Produkte sehen schon aus. Niemand würde die Klamotten kaufen wenn sie an kleinen, dicken, unattraktiven Frauen präsentiert würde, auch wenn viele Kundinnen vielleicht genau so aussehen… Das ist eben kein Spiegel, die Klamotten sollen nicht so präsentiert werden wie sie dann am Ende vielleicht an der Kundin tatsächlich aussehen, sondern so, wie sie im besten Fall aussehen können, also eben an hübschen, großen, schlanken Frauen

Weil sie so am teuren Stoff sparen können. 

nicht umsonst heißen diese Mädels "Kleiderständer":

An solchen Klappergestellen sehen manche Entwürfe einfach besser aus, wird immer gerne behauptet. Es geht ja bei Modenschauen auch nicht darum, ob die Kleidungsstücke alltagstauglich sind, sondern ob sie extravagant sind. Es geht ein Gerücht, das die überwiegend ho*osexuellen Designer eher den "Knabentyp" inspirierend finden als ein "Vollblutweib"

Diese dünnen Models sind halt eben laufende Kleiderständer.

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