Warum verteilt der Belgische Staat Jodtabletten gegen eine mögliche Reaktorkatastrophe?

9 Antworten

Es muss bevor alles kommt genutzt werden wie du schon gesagt hast. Die Leute in der Nähe werden es wohl schon jeden Tag einnehmen müssen da es sein könnte das Radioaktives Material aus dem Reaktor in die Umwelt entweichen Kann.  Wenn man in Aachen wohnt dauert es ein bisschen bis sich die Strahlung so weit ausbreitet. Wahrscheinlich wird man rechtzeitig Bescheid bekommen wann man diese einehmen soll.

Aber Mann muss darauf achten das man es rechtzeitig einnimmt, da ansonsten das Radioaktive jod sich im Körper absetzt, was mit Jod verhindert wird, da der Körper nicht mehr aufnehmen kann.

Die Halbwertszeit bei jod, ist meist 15 Tage und meistens nach 30 Tagen abgebaut

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Atomkraftwerke und Ihre Brennstäbe sind immer aktiv und brauchen lange bis diese komplett aus sind.
Warum sie die Brennstäbe nicht in einen Kastor verschließen weiß ich nicht. Vielleicht sind die Brennstäbe noch zu aktiv. Es wird gesagt, das man so zwischen 1-2 Jahre braucht um diese völlig zu deaktivieren. Strahlung besteht aber immer noch.

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Ich habe gelesen, Jodtabletten sollten auf gar keinen Fall vorsorglich eingenommen werden. Es gibt keine einzige wissenschaftliche Studie darüber, was zu viel Jod im Körper anrichtet, weil sich kein Wissenschaftler vorstellen kann, dass jemand so dumm ist und das Zeug ohne jeden Anlass vorsorglich einnimmt. Es bleibt also nur das Zeitfenster von der Katastrophe bis zum Eintreffen der verstrahlten Wolke.

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Ja, die zu extreme Einnahme von Jod ist nicht gut in dem Körper, kann das nicht auch Schilddrüsenkrebs hervorrufen?

Aufjedenfall ist eine zuvielaufnahme von Jod schädlich für die Schilddrüse

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Dass mit 3 Stunden vorher habe ich (noch) nicht gelesen. Außerdem ist die Einnahme von Job Quatsch. Sicherlich, wenn man Jod zu sich nimmt, wird die Aufnahme von radioaktiven Jod gehemmt. Aber was nützt das, wenn nach so einen Super GAU noch viele andere radioaktive Elemente durch die Luft fliegen und alles verseuchen.

In der Schilddrüse kann sich dann kein radioaktives Jod ansammeln, das stimmt schon, aber zu viel Jod kann auch erhebliche Nebenwirkungen haben.  Ich sehe als in Jodtabletten eher als Psychopillen als echte Hilfe.

Die Logik, einfach die gefährlichen AKWs abschalten, ist wohl doch zu hoch...

Job = Jod! Ich hasse diese verdammte Autokorrektur!

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Die Bevölkerung sind die letzten die es erfahren..erst kommt das Militär dann Regierung und wenn es eh zu spät ist die Bevölkerung...das war schon immer so. Außerdem können die soviel jodtabletten ausgeben wie sie wollen denn das hilft nur bei Radioaktivestrahlung, aber nicht bei Zesium 234 usw. Da hilft keine Tabletten. Das hat eine halbwertszeit von über 1000 Jahre bis es wirklich verschwunden ist. Das findent man heute immer noch, in sehr hoher Dosis in Tschernobyl. Also wenn so dicht das Atomkraftwerk hoch geht..Dann gute Nacht Europa. Aber man sollte nicht schwarz malen!!!😊

Gruß

Sneiper72

Du meinst wohl Cäsium 137 ;-)  Hat auch mal jemand darüber nachgedacht das es vielleicht für alle anderen Lebewesen auf der Erde das beste wäre wenn die Welt "verstrahlt" und die Menschen alle tot wären?! In Tschernobyl sieht man es ja ganz schön: die Natur/Tiere haben diesen Raum zurückerobert weil sie dort vom Menschen ungehindert leben können, und Mutationen und ähnliches hat es nachweislich nicht signifikant gegeben bei den Tieren.

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@Lucky8Bastard

Das ist ein schöner Gedanke :-) Lasst uns große Teile von Europa verstrahlen und so riesige Nationalparks schaffen in denen die Tiere wirklich unter sich sind! Nicht schlecht! Aber so richtig funktioniert das nicht. Stell dir mal vor, das Ruhrgebiet wäre verstrahlt und die Leute müssten von Jetzt auf Gleich fliehen. Die Belastung für die restliche, unverstrahlte Natur wäre ungeheuerlich. Häuser, Straßen, Fabriken, alles müsste neu gebaut werden und die Menschen würden sich gegenseitig auf die Füße treten. Lieber nicht!

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