Warum versucht (der Westen) die Kultur zu globalisieren?

20 Antworten

Hallo Benadino,

wenn ich ehrlich bin: auf mich wirkt der Text wie eine der nicht selten am Sonntag hier aufschlagenden Missionierungsfragen.

Religion versteht sich nur allzu gerne als "der moralische Kompass", doch wenn man sich die Geschichte der Religionen in den letzten 2000 Jahren ansieht, wird dieser Anspruch dadurch in keinster Weise gerechtfertigt. Es hat sich eben nicht als eine gesunde Basis für Frieden und tolerantes Zusammenleben aller Kulturen erwiesen, wenn jeder dogmatisch dem ihm versprochenen heiligen Land hinterherjagt.

Völlig falsch ist, dass wir "ohne moralischen Kompass" oder ohne sittliche Werte dastünde.

Unser moralischer Kompass findet sich hier:

https://www.amnesty.de/alle-30-artikel-der-allgemeinen-erklaerung-der-menschenrechte

Der Vorteil der humanistisch geprägten Menschenrechte gegenüber allen religiösen Kösungen ist, dass sie sich am Menschen selbst orientieren und kulturübergreifend an den Grundbedürfnissen des Menschen festgemacht sind.

Sie stellen deshalb einen kulturübergreifenden Minimalkonsens dar, der überall eine Basis des Zusammenlebens sein muss, wenn dieses Zusammenleben funktionieren soll. Gerade eben in der Vielfalt.

Das ändert nichts daran, dass wir in der gelebten Realität feststellen müssen, dass nicht alle Mitmenschen Idealisten sind, dass nicht alle gleichermaßen zum Mitdenken bereit sind und dass es manchmal Sitautionen gibt, in denen einzelne Grundrechte miteinander in Konflikt geraten und man abwägen muss, welches denn nun schwerer wiegt. Naturgemäß werden hier nicht alle gleich entscheiden.

Das Ziel ist klar. Die Umsetzung nicht einfach.

Grüße


Vielleicht liegt es einfach daran dass auch dies noch Entwicklung braucht und 2000 Jahre nicht einfach ausreichen, wir sind nur ein kleines Zeitfenster wir glauben die Weisheit mit Löffel gegessen zu haben.
Etwas was sich über Jahrhunderte bewährt hat Hat meiner Meinung nach Respekt verdient

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@Benadino

Etwas was sich über Jahrhunderte bewährt hat Hat meiner Meinung nach Respekt verdient

So etwas wie Sklaverei zum Beispiel hat sich auch über Jahrhunderte bewährt. Astrologie. Die 4-Säfte-Lehre. 

Nope, sorry: Nur weil etwas alt ist, folgt daraus über seine Brauchbarkeit gar nichts.

Ich empfehle zur Frage des "Respekts" und ob es sich bewährt, wenn alle ihrem gelobten Land nachrennen, einen Blick in die "Kriminalgeschichte des Christentums" von Deschner, hier der erste Band:

https://www.amazon.de/Kriminalgeschichte-Christentums-Fr%C3%BChzeit-Karlheinz-Deschner/dp/3499199696/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1508096199&sr=8-1&keywords=kriminalgeschichte+christentum

Und nur um das klarzustellen: Bei der "Konkurrenz" sähe die Kriminalgeschichte keineswegs weniger blutrünstig aus...

Eine vernünftige(!) Basis friedlichen Zusammenlebens bekommst Du NUR, indem Du nicht iregendwelchen Mythen "Respekt" zollst, sondern dem Menschen, der Dir gegenübersteht. Genau deshalb sind die Menschenrechte die einzige vernunftbegründete Moralvorstellung, die die Menschheit hervorgebracht hat.

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@uteausmuenchen

Dem Menschen, der mir gegenübersteht, Respekt zollen ! Bist du des Wahnsinns ? Hast du null Menschenkenntnis ? Oder meinst du mit Respekt: Vorsicht, aufgepasst, misstrauisch sein ! Oder lebst du dahinten, hinter Bispingen, dreihundert-Seelenort, wo jeder jeden kennt? Leb mal in so einer 3,7 Mill. Stadt wie Berlin, mit seinem hochgerühmten Flair und internationaler Atmosphäre. Durchstreif mal hier gewisse Quarters und Areas. Abends vielleicht. Und dann dein Respekt für alle und jeden. Da wirst du aber manchmal deinen Schritt beschleunigen. 

In unserer modernen Gesellschaft des Laissez-faire und Freiheit für alle und alles und über alles, in dieser "permissive Society" hat sich inzwischen so vieles verselbständigt an Freiheiten und sogenannter Toleranz, dass sich nicht von ungefähr Gegendenkmodelle bilden. Bei sogenannten No-go-areas und Parks, in die die Polizei mit nur Hundertschaften reingeht, in denen sogenannte Clans das Sagen haben, in denen die Junkie-Spritzen auf Spielplätzen rumliegen und die Dealer die Polizisten frech angrinsen, weil sie wissen, dass die nicht viel dürfen, ja, und du meinst ich muß Respekt haben vor den Dreggseggen und dem Abschaum der Gesellschaft und der Hefe der Gesellschaft. 

Ja, was für einem Gesellschaftsmodell hängst du an: Alles Friede, Freude , Eierkuchen. Kommt von selbst, wenn alle Grundeinkommen ohne Arbeit bekommen und ordentlich Amüsement haben. ( Panem et circenses haben die Römer das genannt, ein anderer Streuselkuchen und Strickwesten für alle.)

War ja schon wieder viel zu viel. Ewige leidvolle Themen. Wie und wann können alle friedvoll zusammenleben? Die condition humaine, seine Raubtiernatur, die kriegen wir nicht wegsozialisiert, und mit der müssen wir immer rechnen.

"Halte jeden für einen Engel, aber verschließ deine Dinge vor ihm."

In diesem Sinne,

Jules

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@JulesMai

Hallo JulesMai,


Oder lebst du dahinten, hinter Bispingen, dreihundert-Seelenort, wo jeder jeden kennt?

Wenn man auch nur ein wenig die Augen offenhält, kann man erraten, dass ich in München lebe.

Und ja, No-go-Areas kenne ich auch.

Leider redest Du mit dem Hinweis darauf völlig an dem vorbei, was ich mit dem Hinweis auf die Menschenrechte sage.

Denn ja: Auch Drogenjunkies und Kriminelle sind gemäß der Menschenrechte zu behandeln. Daran, dass die Achtung vor der Würde des (Mit-)menschen die einzige sinnvolle Basis für den Umgang miteinander ist, führt leider (oder zum Glück) nichts vorbei.


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Ist die Vielfalt nicht dass was uns Menschen ausmacht?

Genau so ist es. Nur dass jeder diese Vielfalt auch leben kann, braucht es die entsprechenden Freiheiten, dies auch zu tun.

Blöd ist es, wenn Menschen diese nicht haben.

Warum soll ein Kim Yong un nicht genauso mit „Chinaböller A“ spielen dürfen wie alle anderen auch?

Eigentlich richtig. Es sollte niemand mehr mit Chinaböller A spielen. Die die nochwelche haben, blöd gelaufen. Aber neue sollten nicht dazu kommen, zumal nicht bei soclchen durchgeknallten, die die Dinger dann auch an jeden verhöckern.

Zusagen ein Kopftuch ist was schlechtes aber Hotpans sind ein Zeichen der Freiheit der Frau finde ich eine Anmaßung.

Wieso? Bei einem Kopftuch unterwirft sich eine Fra unter eine von Männern aufgestellte Regel, bei Hotpants macht sie etwas, das man(n) ihr gerne verbieten würde. Genau das ist Freiheit.

Ein Leben ohne sittliche Werte ist nicht viel mehr als ein primitiver
Kampf ums Überleben. Werte geben dem Leben Sinn. Sie zeigen Prioritäten auf. Sie legen moralische Grenzen fest und definieren Verhaltensregeln.

Jap, aber in Grenzen. Soviel als gerade mal notwendig, so wenig als irgendwie möglich.

Und Leuten vorzuschreiben, wie sie sich zu kleiden und wen sie zu lieben haben, steht keinem ! niemandem ! zu !

Auch keinen Märchenbuchautoren oder Märchenerzählern bekleidet mit lächerlichen Kutten in Tempeln, Hohepriestern und solch obskurem Volk.

Die überwiegende Mehrheit verwies auf die persönliche Erfahrung.

Was Du nicht willst, das Dir man tu, das füg auch keinem anderen zu! Ganz einfache Regel. Sie würde eigentlich als Gesetz und alleiniges Gebot bereits komplett ausreichen und alles ist gut.

„Gottes Wort lag weit abgeschlagen an zweiter Stelle“,

Wessen Gottes? Einer der 30000 mitlerweile Arbeitslosen mit großen Namen darunter wie Odin, Zeus, AAmun-Re, Thor und Teutates?

Oder meinst Du irgend einen der derzeit etablierten imaginären Dingsbumsphantome?

Abgeschlagen? Für Märchengestalten ganz schön weit oben, aber immerhin der 2. Platz nur noch, das lässt hoffen.

Kein Wunder also, dass es mit den Werten bergab geht!

Ach Dumeinst so wunderbare Werte wie Hexenverbrennung und Folter? Das sind z.B. die christlichen Werte.

Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit, Freiheit der persönlichen Entfaltung, Menschenrechte, das sind KEINE religiösen Werte. Das sind Werte, die durch Aufklärung und Widerstand gegen Religionen entstanden sind.

Das sind Werte, für deren Existenz sind Leute gestorben, getötet worden, durch Religioten getötet worden!


Ohne moralischen „Kompass“

Was Du nicht willst, das Dir man tu, das füg auch keinem anderen zu!

Mehr braucht es nicht.

und mit zunehmender Betonung materialistischer Ziele

Der Markt hat auch seine guten Seiten. Weißt Du, man schießt nicht auf seine Kunden, denn die kaufen dann nichts mehr. Es ist also eher blöd, als Händler auf seine Kunden zu ballern, also z.B. als Deutschland auf Frankreich oder sowas.

und eines egoistischen Individualismus

Der Individalismus ist genau das, was die Freiheit ausmacht, dass man sich selbst finden kann und eben nicht unterdrückt wird. Dass man hinterfragt, anzweifelt und "Führern" widersteht.

Religion führt zu Kriegen, Leid und Tot. Dies ist mit der Freiheit zu bekämpfen.

wurde eine Kultur der Gier gefördert,

Blödsinn!

der die Gefühle anderer Menschen gleichgültig sind.

Es war ja auch viel feinfühliger, dass man einer angeblichen Hexe vor ihrer lebendigen Verbrennung die Gelegenheit gab,m durch einen Ausruf der bekehrung erst erwürgt und dann erst verbrannt zu werden. Man hat ihr das Schmerzgefühl erspart - meinst Du das?


Dabei sind einige wichtige Dinge verloren gegangen.

Folgsamkeit! Gehorsam! Tapfer und Treu bis in den Tod! Süß ists, für das Vaterland zu sterben! Hoch lebe der Kaiser, Führer befiel wir folgen.......

Ja, glücklicher Weise sind sochle puren Schwachsinnigkeiten verloren gegangen, bei und zumindest, obwohl, 13% driften da schon wieder hin laut der letzten Bundestagswahl.

Und das wollen wir auf andere Kulturen übertragen?

Ja. Denn letztlich ist es die Bestimmung eines Menschen, frei zu sein.

Frei von Diktatoren und Märchenerzählern, von vorlauten selbsternannten Leuten, die ihnen vorschreiben, wen sie zu lieben, wie sie zu lieben, wann sie zu lieben und was sie gerne zu tun und zu lassen haben. Ewig gestrigen Spaßverderbern und verbiesterten, verknitterten Möchtegernwichtigtuern, die meinen, Werte und Leben für andere entwerfen und aufzwingen zu müssen aus völlig irren Gründen wir angeblichen grausamen Märchenoberzombies oder irgendwelchen ideologischem Krimskrams, ausgemachte Feinde der Freiheit, der Fortschritts und der Menschlichkeit, ja ich würde sogar sagen, Feinde der Menschheit!.

Ich spreche von der Gegenwart und nicht vom tiefsten Mittelalter, ich bin gerne zu einer sachlichen Diskussion bereit, ich bin schon viel in der Welt rumgekommen eins will ich nicht missen die verschiedenen Kulturen.

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@Benadino

Ich spreche von der Gegenwart und nicht vom tiefsten Mittelalter,

Ich spreche von immer, damals, heute und Zukunft.

Ich spreche davon, aus der Geschichte zu lernen.

Die Geschichte Europas, ein Kontinent über Jahrhunderte im dunkeln gehalten, in Dummheit genährt durch Märchenerzähler, Ströme von Blut und Kriegen, hervorgerufen durch das Christentum.

Hervorgerufen durch ein paar Leute, die eine rein ausgedachte Wahnsinnsstory tatsächlich für bare Münze genommen haben und immer noch nehmen.

Eine Wirre Behauptung, gespickt mit Grausamkeiten, mit Sklaventumbefürwortung und Obrigkeitsunterwerfung incl. Standesdünkel.

Basierend auf 4 Fantastereien, ausgewählt aus 60 Fantastereien über einen angeblichen jüdischen Sektenführer und Wanderprediger, die sachlich gesehen an Lächerlichkeit kaum zu überbieten sind, an Grausamkeit jedoch Maßstäbe setzen.

Und diesen brutalen end erprobt grausamen und blutrünstigen Unsinn imemrnoch und tatsächlich als Meßlatte für angebliche moralische Werte einer Gesellschaft im Digital - und Atoimzeitalter herzunehmen, welche gar nicht von diesem Irrsinn ausgehen, nun jedoch behauptet wird, man habe si erfunden, ich kann mir nichts irrwitzigeres vorstellen, tut mir leid.

Dieses Gefasel von Hirten mit Mundfäule über eine angebliche Welterschaffung alleine, gleichsam mit Forschungsergebnissen und dann gibt es Leute, die ziehen ersteres vor?

Das lässt mich an der menschlichen Rasse (ver)zweifeln.

Und der Islam ist keinen Deut besser.

eins will ich nicht missen die verschiedenen Kulturen.

Folklore. Die einen Menschen hüpfen in allerlei lustigen Kostümen herum und tanzen um ein Feuer, die anderen werfen mit Farbpulver herum und der Bayer geht in Lederhose und Sepperlhut zum Saufen. Die Gerichte, die Gewürze, Musik, Malerei, Architektur, etc.

Alles gut, finde ich auch toll.

Nur das dann in einer Wichtigkeit oberhalb einer reinen Kunstaufführung oder einer lustigen Sauftour zu stellen, und ausgehend davon dann ernsthaft Menschen vorschreiben zu wollen, dass sie sich für ihre sexuelle Neigung, die sie zudem nichtmal selbst gewählt haben, zu schämen, wie sie sich zwingend zu kleiden und wann sie welche komischen Beschwörungsformeln an ein rein erfundenes kosmischens Phantom zu richten haben,wie man darauf kommt, ist mir komplett schleierhaft.

ich bin gerne zu einer sachlichen Diskussion bereit,

Ich auch. Meine Ausdrucksweise ist jedoch eher hart. Ich halte nichts von Weichmalerei oder "Durch die Blume" oder sowas. Gerade heraus.

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Ich bin der Ansicht das der Mensch auch menschenfreundlich handeln sollte. Leider dominieren in einigen Staaten noch menschenfeindliche Vorstellungen.

Ich denke, dass es durchaus erstrebenswert ist, humanistische Vorstellungen weltweit zu verbreiten, weil sie allen Menschen zugute kommen.

Einen Mangel an Religion mit sittlichem Verfall gleichzusetzen ist aus meiner Sicht falsch. Menschenfreundlichkeit hängt nicht von Ideologien ab. 

Es geht also im Idealfall nicht darum, materialistisches Denken oder eine Kultur verbreiten, sondern eine Gleichberechtigung aller Menschen zu fördern.

Haile Selassie fasste es ungefähr so zusammen:

So lange jene Weltanschauungen, die eine Rasse als höher- und eine andere als minderwertiger ansehen, nicht endgültig und dauerhaft geächtet werden, wird überall Krieg herrschen.

Und bis es nicht länger Menschen erster und zweiter Klasse irgendeiner Herkunft gibt, die Hautfarbe eines Menschen keine größere Bedeutung als die Farbe seiner Augen hat und bis die grundlegenden Menschenrechte allen, ohne Berücksichtigung ihrer Rasse gleichermaßen gesichert wird, wird es Krieg geben.

Und bis zu jenem Tag wird der Traum eines dauerhaften Friedens, der Weltbürgerschaft und das vorherrschen einer internationalen Moral nichts weiter bleiben, als eine flüchtige Illusion, die zwar verfolgt, aber niemals erreicht werden wird - bis dahin gibt es überall Krieg.

Es ist also durchaus notwendig, menschenfeindliche Einstellungen zu überwinden - auch wenn sie sich hinter dem Feigenblatt der Religion oder Tradition verbergen.

So lange Frauen also noch durch sozialen Druck zum Tragen bestimmter Kleidung gezwungen, Homosexuelle verfolgt und die Freiheit der Menschen missachtet wird, muss man mit Konflikten rechnen.

Wenn eine Weltanschauung, sei sie politischer, gesellschaftlicher, oder religiöser Art aber diese diskriminierenden Tendenzen fördert, muss sie sich ändern - oder sie wird im Laufe der Zeit geändert werden.

"Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit"

Eine Frau die ein Kopftuch tragen möchte es aber nicht darf wegen einem Kopftuch verbot ist in ihrer Freiheit eingeschränkt, werte auf andere zu übertragen ich spreche hier von Nationen ist ein no go

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@Benadino

Wenn sie ihr Kopftuch freiwillig trägt, wäre es kein Problem - nur machen es diese Frauen eben nicht, sondern werden in einer Kultur der Unterdrückung der Selbstbestimmung der Frau erzogen.

Natürlich sind Verbote nicht das beste Mittel der Wahl - aber wie man an Gefängnissen und Suchtkliniken sieht, ist es manchmal notwendig, die Menschen zu ihrem Glück zu zwingen, bis sie ihren Irrtum erkennen.

Was die erste Generation noch als Beschränkung ihrer Freiheit sehen wird, könnten künftige Generationen begrüßen, sofern sie nicht mit dem gleichen frauenfeindlichen Dogma erzogen werden.

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nur machen es diese Frauen eben nicht, sondern werden in einer Kultur der Unterdrückung der Selbstbestimmung der Frau erzogen.

Eine Behauptung die von Unwissen genährt ist, in die Erziehung sollte man sich schon mal überhaupt nicht einmischen.

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@Benadino

in die Erziehung sollte man sich schon mal überhaupt nicht einmischen.

Dann wären Kindergärten, Vorschulen und Schulen zumindest aus pädagogischer Sicht letztlich überflüssig.

Doch gerade Kinder die mit einem schwierigen Hintergrund aufwachsen, benötigen aus meiner Sicht diese Förderung.

"Schwieriger Hintergrund" bedeutet hier auch, dass sie in einem antidemokratischen, menschenfeindlichen Millieu aufgewachsen sind.

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Es ist schwer sich mit jemanden zu unterhalten der alles anders verstehen möchte, ein Land sollte sich nicht in die Erziehung der Kinder von anderen Ländern einmischen, besser ausgedrückt?

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@Benadino

Es ist schwer sich mit jemanden zu unterhalten der alles anders verstehen möchte

Wenn du dich unpräzise bzw. zu allgemein ausdrückst, hat das nichts mit "verstehen möchte" zu tun.

ein Land sollte sich nicht in die Erziehung der Kinder von anderen Ländern einmischen, besser ausgedrückt?

Wunderbar, jetzt wissen wir beide, wovon du redest. :-)

Nun, ich wüsste auch nicht, weshalb "ein Land" so etwas machen sollte - es sei denn, man will bestimmte Ideologien bekämpfen.

Wenn etwa die Eltern zuhause beibringen "Schwule sind wie Tiere, die muss man alle aus der Familie verbannen oder umbringen", dann wäre etwas humanistische Bildung dringend erforderlich.

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Humanistische Bildung Liegt im Auge des Betrachters, jedes Land das Recht sich selbst zu entwickeln, aber nicht unter Zwang das hat noch nie funktioniert.

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