Warum verstehen sich Moslems mit juden nicht so?

Welche Religion hast du denn?

Wer ich, keine

Erläutere dies ausführlich

War evangelisch, bin jetzt 20, bin ausgetreten vor 2 Jahren wegen Geld, kein bock monatlich 20 Euro zu zahlen, und glaube an das Zeug nicht

7 Antworten

Hallo, du suggerierst das hier, als wäre es allgemeingültig. Das stimmt aber nicht. Der Islam lehrt keinen Judenhass und der Islam ist selbst eine semitische Religion.

Es gibt sicher einige Muslime, die dennoch so drauf sind. Das ist aber nicht die Mehrheit. Es gibt überall solche Menschen, die Juden nicht mögen. Auch umgekehrt gibt es genug Juden, die Muslime hassen. Muss man nur nach Israel.

Ich aber kenne etliche Muslime und habe nie einen dabei gesehen, der Juden hasst. Und auch in Palästina/Israel gibt es genug, die friedlich miteinander leben und schon immer so gelebt haben.

Es hat noch nie etwas Gutes gebracht, alle über einen Haufen zu scheren.

Andersherum sollte man auch mal fragen. Denn Gott kennt die Menschen besser als wir. Der kennt alle Generationen von Adam bis zum jüngsten Tag. Und er sagt im Koran, dass die Juden den Muslimen am feindlichsten gegenüberstehen. Das gilt aber auch nicht für jeden einzelnen. Und das ist nur ein Fakt, aber keine Einladung oder Aufforderung dazu, Juden zu hassen.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Autodidakt Islam seit 2010 und Online-Studiengang Tauhid

Sie (Juden, wie Muslime) erheben seit Jahrhunderten Ansprüche auf bestimmte Gebiete/Städte. Zum Beispiel deklarieren sowohl Juden, als auch Christen Moslems Jerusalem als ihre Stadt und bekämpfen sich deswegen seit Jahrhunderten - das ganze Gebiet darum herum wird da auch immer mit hereingezogen.

Die vielen Toten auf beiden Seiten, die dadurch entstehen (Christen halten sich da schon länger eher raus), verhärten natürlich die Fronten.

Dazu kommt, dass alle monotheistischen Religionen einen Absolutheitsanspruch an die Wahrheit/Richtigkeit ihrer Religion haben - sie alle sehen ihren "Gott" als den richtigen Gott an und nur ihre Regeln als richtig. Auch deswegen gibt es schon Jahrhundertelang Kämpfe und Kriege.

Erschwerend kam in der jüngeren Geschichte dazu, dass die europäischen Juden im Zuge des zweiten Weltkriegs und der Judenverfolgung/-ermordung eine neue, sichere Heimat gesucht haben - und weil, wie oben schon erwähnt, sie die in Jerusalem/Israel gesehen haben, haben sie das Land zu ihrem erklärt/erklären lassen. Was wiederum die einheimischen, dort seit Generationen lebenden Moslems nicht gut fanden, zumal die dort (heute noch) eher Bürger zweiter/dritter Klasse sind, oder blutig vertrieben worden sind. Dann gab es deswegen dort einen Krieg - und daraus entstand der Konflikt der das Land dort unten heute noch zerreißt - und auch das trägt natürlich extrem zum Hass auf BEIDEN SEITEN bei. Denn nicht nur viele Muslime hassen Juden, auch viele Juden hassen Muslime. Es gibt nur Tausendfach mehr Muslime, deswegen fällt es bei denen mehr auf.

sowas gab es in der deutschen Neu Zeit noch nie,

Erm.... doch. Antisemitismus ist werder eine Erfindung der Nazis noch war das Thema '45 erledigt. Und es sind aktuell bei weitem nicht alles Moslems die hier wieder aktiver dabei sind.

Moslems sind mehr antisemitisch als deutsche, traurig, Juden tun mir so leid

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@OlekAslak

OK. Aber dann sollten sie die Palästinenser in Ruhe lassen.. Und nicht ihr Land stehlen

Vor 1 Jahr pkflanzten die Palästinenser Olivenbäume ca 10.000 neue

Und die Israelis rissen sie mit Bulldozer wieder raus damit sie nix zu verkaufen haben. Auf deren Grund und Boden

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@miqona

Moslems haben genug Land, Juden haben kaum was

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@OlekAslak

Deswegen ist es okay, Menschen in ihrer Heimat zu drangsalieren, zu attackieren und sie zu vertreiben?

Nur mal als Beispiel, die in Deutschland lebenden Türken in Dritter Generation würden von hier gewaltsam vertrieben werden, deren Geschäfte zerstört/Lebensgrundlage vernichtet, fändest du es dann okay, weil die Türkei ja groß genug ist? Hallo, was bitte ist das für eine kranke Logik, die du hier anwendest?

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@OlekAslak

Es geht um Palästina.. Dort haben 1948 denen die Briten für die Juden das Land weggenommen

Wenn ich dies mit deiner Wohnung mache? Drucke dich in 1 Zimmer und beanspruchte alles andere für mich.?

Ab 1948 würden einfach Juden aus aller Welt dorthingekarrt siehe Wiki= Schiff Exodus

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Warum mögen die Fans von einem Fussballverein die Fans des anderen Vereins nicht? Die könnten nicht mal spielen, wenn es die anderen Mannschaften nicht geben würde.

Menschen sind eben so, die wollen streiten, die wollen hassen. Sie mögen die Emotion dabei.

Gruß

Der naheliegendste Grund heute ist wohl der Israel-Nahost-Konflikt. Denn die Israeliten nehmen nach und nach immer mehr Palästina ein, obwohl das sogar von der UN gerügt wird. Zudem wurde das Land historisch gesehen von den damaligen Ländern 1945 weggenommen und durch Israel ersetzt, damit die Juden auch eine eigene Nation haben. Da das noch nicht so lange her ist, können die Alten der jungen Generation von der Zeit damals vor Israel und während der Gründung berichten.

Leider wird oft Israel von allen Seiten auch als Synonym für Juden verwendet. So wird Kritik an der Regierung schnell als Antisemitismus abgestempelt, so denken auch viele Leute, dass der benachbarte Jude, der seit 5 Generationen hier in D lebt, die Israelpolitik zu 100% unterstützt und dass Israel im Namen aller Juden spricht, nicht nur im Namen des Volkes.

Auch ist das Problem, dass Israel seine Existenz alleine auf die Verteidigung und Bedrohung Amerikas begründet. Lässt die USA Israel auch nur einmal fallen, dann wird das Land so schnell ausradiert werden, so schnell hast du nicht mal eine Runde CS:GO gespielt.

Der Judenhass ist historisch schon ewig vorhanden. Begründet wird es oft mit der Schuldfrage, dass die Juden Jesus ermordeten (Römer waren nur Scharfrichter, nicht die Urteilenden) und so wurden schon immer Juden von allen Plagen und Sünden, die in den letzten 2000 Jahren passierten, beschuldigt und ermordet. Die Spitze ist die NS-Zeit, doch der wahre Antisemitismus ist viel älter. Bestes Beispiel, was für dich leicht nachvollziehbar sein dürfte: Martin Luther. Er war bekennender Antisemit und beschuldigte den Juden für sämtliche ketzerische und teuflische Taten, die er erlebte. Aus heutiger Sicht ist das natürlich verwerflich. Dennoch sollte man ihn dafür nicht posthum verurteilen, denn das war nun mal die Stimmung der damaligen Zeit. Da war der Jude der Teufel.

Woher ich das weiß:Hobby – Intensive Beteiligung an der Tagespolitik

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