Warum verschwinden Gesichtskonturen, wenn das Foto überbelichtet wurde?

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3 Antworten

Das ist richtig. Das leichte Über- bzw Unterbelichten wird ab und an gezielt in der Portraitfotografie unter dem Namen High-Key https://www.pixolum.com/blog/fotografie/high-key-fotografie-anleitung-aesthetische-bilder und Low-Key https://www.pixolum.com/blog/fotografie/low-key-fotografie-anleitung-zur-unterbelichtung verwendet. Ersteres auch um die Haut zu glätten (kleine Fältchen verschwinden) und Zweiteres, um Konturen zu verstärken.

Wenn das Bild bzw. das Gesicht richtig belichtet wurde, kann man auch alle Gesichtskonturen wie mit dem bloßen Auge erkennen. Es kommt darauf an, wie du dein Bild aufhellst. Wenn du nur am Helligkeitsregler drehst, wird das gesamte Bild heller, also auch die ohnehin schon hellen Bereiche. In vielen Bildbearbeitungsprogrammen kann man Schatten, Lichter und Mitten getrennt verändern, d.h. du kannst einen zu dunklen Hintergrund oder dunkle Bereiche gesondert aufhellen, ohne dass dabei helle Bereiche mit heller werden oder eine Belichtungskorrektur machen.

Noch wichtiger als das nachträgliche "Geradebiegen" eines falsch belichteten Fotos ist aber, darauf schon bei der Aufnahme zu achten. So kann man in bestimmten Grenzen ausgebrannte oder abgesoffene (über- oder unterbelichtete) Bereiche von vornherein vermeiden.

Richtig. Konturen entstehen aus dunklen und hellen Bereichen im Bild. Wenn die dunklen Bereiche durch hellere Belichtung wegfallen, dann fallen auch die Konturen im Bild weg.

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