Warum verschwanden Seuchen wie die Pest...?

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15 Antworten

Weil nicht jeder Mensch an den Krankheiten erkrank. Manche Menschen haben von Geburt an eine "Mutation", entweden genetische oder körperliche, die die Ifektion vermeiden oder es kommen keine Syptome. Manche Menschen entwickeln Antikörper, die die Krankheit besiegen.

Sinngemäß stimmt die Aussage. Nur ich denke, du meinst "somatische Mutationen" und "Keimbahnmutationen", wobei letztgenannte die Geschlechtsentwicklung beeinflussen. Mutationen an sich führen aber nicht zu Resistenzen gegenüber bestimmten Erkrankungen, sondern genau genommen das Vererbungsmuster, welches von Vater und Mutter weitergegeben wurde. Dieses bestimmt dann u.a. die Stärke des Immunsystems. Grundsätzlich entwickeln alle Menschen Antikörper, manche nur nicht ausreichend genug..

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Dir Pest verschwand dadurch dass es in den Städten ein Kanalisation gibt deshalb können bei entsprechende Hygiene deren Erreger nicht überleben.Die Spanische Grippe durch die Erfindung des Penicillins 1923 weil es die Erreger abtötet.

Die Spanische Grippe durch die Erfindung des Penicillins 1923 weil es die Erreger abtötet.

Tut mir leid, aber das kann nicht stimmen. Die Spanische Grippe war 1918 - 1920, Penicillin wurde erst 1928 entdeckt. Zudem wird Grippe von Viren verursacht, und Penicillin wirkt nicht gegen Viren.

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Hi Cyber,manche Menschen sind gegen bestimmte Erreger reststent dh.sie erkranken einfach nicht zB an der Pest,wenn die Pest soviele Mensche dahingerafft hat,dann sind eben die Wirte abhanden gekommen,niemand ist da,der den Erreger sein Weiterleben ermöglichen würde.Auch Infektionsquellen fehlen und so verschwindet letztlich die Epidemie.So blieb und bleibt die Menschheit erhalten.Im Laufe der Evolution hat sich die Immunität den veränderten Erregerspekktrum angepasst,LG Sto

Bei Krankheiten wie Pest oder Cholera mit Sicherheit durch die besseren Hyfiene-Bedingungen seit Einführung der Kanalisation. Diese Krankheiten sind ja in den weniger entwickelten Ländern keinesfalls ausgestorben.

Durch Massenimpfung völlig ausgerottet wurden die Pocken. Es war das erste Mal, dass der Mensch eine gefährliche und oft tödliche Krankheit vollständig besiegt hatte. Ich habe als Kind die Pflicht zur Pockenimpfung noch miterlebt.

Die Alten Römer kannten schon Kanalisation. Mal nur angemerkt. Wurde auch hier bei uns von ihnen gebaut aber später von den germansichen Stämmen nicht gepflegt, von der katholischen Kirche als Teufelswerk bezeichnet.

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Da eine Pandemie nicht auf der ganzen Welt ausbricht, bis jetzt jedenfalls, ist die Pest und die Cholera dort ausgebrochen, wo man am unhygienischten gelebt hat. Die Ratten haben von Schiffen die Erreger an Land gebracht und die ungewaschenen Christenmenschen mit ihren Läusen und Flöhen fielen der Pest zum Opfer. In einem Dorf in Irland oder Schottland ist die Pest nie ausgebrochen, da dort die Leute sich ordentlich gewaschen haben und auch ihre Ausscheidungen nicht einfach aus dem Fenster gekippt haben. Die katholische Kirche, die am Ursprung dieser himmelschreienden Nichthygiene saß, hatte natürlich nichts Besseres zu tun, als die Toten als vom Teufel Bestrafte hinzustellen. Pest bricht immer wieder aus, wird aber durch die Antibiotika sofort wieder eingedämmt. Cholera bricht auch oft dort aus, wo die armen Menschen nur verseuchtes Wasser zum Trinken haben. Das wäre billigst zu bekämpfen - heute gibt es gute, billige Methoden Wasser trinkfähig zu machen, aber viele abgelegene Gegenden mit korrupten Regierungen kommen nicht in den Genuß dieser Hilfe. Siehe Afrika. LG

Genau , so ist es ..

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Deine Frage ist von unglaublich komplexer Natur. Sie umfaßt mehrere Aspekte. Zum einen, ist es nicht sicher, ob die großen Seuchen des europäischen Mittelalters durch die Bank vom Schwarzen Tod bestimmt waren. Zum Zweiten gibt es selbst bei HIV oder EBOLA immer Individuen, die aufgrund einer besonderen genetischen oder konstituionellen Disposition den Erregern Paroli bieten und im Anschluss an ihre Genesung Resistenzen ausbilden können. Ein normaler Vorgang innerhalb der Evolution und einer ihrer dynamischsten Motoren. Zweitens gab es immer wieder Örtlichkeiten auch im Mittelalter, die sich bei erstem Auftreten von schweren Infektionskrankheiten konsequent abschotteten, bzw. betuchte Bürger, die sich mitsamt ihrem Dienstpersonal auf ihre Landgüter zurückzogen und damit die epidemische Welle aussaßen. Drittens ist es eine "lex empirica", dass sich Infektionswellen auch wie richtige Wellen verhalten - also ein Anschwellen der betroffenen Entitäten, einen Pik und ein Abschwellen zeitigen. Warum das letzten Endes so ist, das ist in der Wissenschaft bis heute umstritten. Schlüssige Erklärungen fehlen bisher. Wäre das aber nicht so, dann hätten die Mikroben das höher organisierte Leben schon vor Hunderten Millionen Jahren ausgerottet und sich damit quasi selbst die Nahrungsgrundlage entzogen. Denn, so wie wir uns Schweine, Rinder, Schafe, Gänse... als Nutzvieh halten, so halten sich die Mikroben höher organisiertes Leben als Nutzvieh, Wirt und Nahrungslieferant. Das mag zynisch und ungewohnt klingen, trifft aber den Kern der Sache. Insofern wäre es schön blöd von den Grenzgängern zwischen Leben und Tod - den Viren - die nichts anderes sind als vagabundierend Aminosäuren mit einem Proteinmäntelchen und den Einzellern, sich ihrer Nahrungs- und Vermehrungsgrundlage komplett zu berauben. Das ist so in der Natur nicht vorgesehen. Auf Deine Frage gibt es aber sicherlich noch mehr Antworten, von denen ich einige brauchbare hier wiederfand und die ich deswegen nicht nochmals zitieren willl.Gruß Kotofeij K. Bajun-Preußischer Landbote-

mhh... schade, dass ich die hilfreichste Antwort schon ausgewählt habe, aber du weißt ja, normaler Weise kommen, die besten Antworten in den ersten Stunden und dann fängt gutefrage.net an mit e - Mails darauf zu drängen, endlich die hilfreichste Antwort auszuwählen. Klasse Antwort !!!

Aber noch eine fachliche Frage oder Ergänzung oder je nachdem....Den Mirkroben, da bin ich mir relativ sicher, wird es ziemlich egal sein, ob sie sich ihrer Nahrungsgrundlage berauben. Schließlich steht hinter so einer Pandemie ja kein System, welches von den Viren ausgearbeitet wird und auch in der Evolution generell scheint es ja meistens so zu sein, dass es nicht unbedingt die Art ist, die geschützt werden soll, sondern, dass Individuum.

Obwohl, wie mir gerade auffält, es auch anders herum sein kann. Schließlich gibt es Tierarten, bei denen das Individuum sofort nach der Geburt der Nachkommen stirbt und diesen als Nahrungsgrundlage dient...


Interressante Frage...

Interessante Antwort... ;)

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@Cyberfx

Da hsas du sicher recht - die Mikroben sind ein integraler Baustein des Lebens und folgen daher zwar keinem durchdachten Plan sondern nur einer Strategie, die sich seit mehr als einer Milliarde Jahren bewährt hat. Sie werden sicher nicht darüber philosophieren, ob sie ihre Wirte zur Gänze umbringen oder nur ein Teil der Population. Aber das Leben beinhaltet Regulationsmechanismen, die jeden Mediziner demütig werden lassen angesichts unserer Unwissenheit. Wie schafft es zum Beispiel die Natur immer etwa die gleiche Anzahl Männchen und Weibchen einer Spezies gebären zu lassen? In etwa so denke ich mir auch wird es im steten Überlebenskampf der verschiedenen Arten Mechanismen geben, die das Gleichgewicht der Kräfte nur sehr selten über ein kritisches Maß hinaus belastet.
Was die Hilfreichste Antwort betrifft - es freut mich, wenn ich zu einigen neuen Gedanken anregen und in bescheidenem Maße helfen konnte. Der Rest ist unwichtig. Herzliche Grüße Kotofeij

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@Bajun

Hänge ich hier dran weil es passt:

Bakterien verhalten sich durchaus arterhaltend. Nimmt die Nahrung ab verbünden sie sich zu Staaten. Es gibt dann Spezialisierungen zur Produktion von Nahrung, Beschaffung von Nahrung. Zudem gibt es wohl allgemein einen Punkt bei ihnen ab dem nur noch die stärksten sich vermehren dürfen. Diese werden von den "Arbeitern" versorgt. Bis die Umwelt wieder ausreichend Nahrung zur Verfügung stelle oder es zu einer Mutation kommt, diese Art in einen Dauerruhezustand verfällt.

Nun gut. Ist noch nicht lange dass ich diese Erkenntnis im Radio hörte. Offensichtlich gilt sie für alle Bakterien. Nicht der einzige Grund warum am Entwicklungsbaum gearbeitet wird. Und unserem Verständnis der Natur.

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Weil viel ein gutes Immunsystem hatten, stark genug waren.

Dass die Pest zurückgegangen ist, hatte auch damit zu tun, dass die Hygenievorschriften strenger wurden - unter anderem auch, der Müll nicht mehr einfach auf die Straße gekippt wurde; man schneller die Lage erfasst hat, und die Ärzte sich merkten, was alles half.

So wurden Kranke schnell isoliert und Maßnahmen getroffen,

Zumindest hat man mir das so vermittelt.

bessere Hygjene , Entsorgung Fäkalien, Desinfektionsmittel, Antibiotika

Nicht zu vergessen die Katze und viele weitere Nützlichkeiten welche wir den Muslimen verdanken einschließlich der Erinnerung an Hygiene, der Vermittlung von Fachwissen zur Behandlung von Krankheiten nachdem die sogenannten Christen die Alten Heiler ausgerottet und damit deren Wissen vernichtet hatten. Wo die Pest heftig wütete war es Mode zu glauben dass Wasser solche Seuchen verbreitet. Als Beispiel.

Weil die Menschen erstens bessere Widerstandskräfte hatten und weil die Keime ausgerottet wurden teilweise.

wegen der sich fortentwickelnden medizin, der besseren hygiene, besseren versorgung...

das kann dir die wissenschaft nicht beantworten. deshalb ist sie auf vermutungen angewiesen.


die geisteswissenschaft weiß sehr wohl über den seuchenstopp bescheid, aber der würde das verständnis unser user auf eine äußerst harte probe stellen.


Wenn zu viele Menschen sterben, wie z.b. : bei der Pest, dann vermindert sich i-wie die Anzahl an Todesfälle, da es nmd. gibt , der jmd. anstecken kann.

irgendwann hatte das keiner mehr und es hat sich nicht weiter verbreitet

weil wir zäh wie leder, hart wie kruppstahl und flink wie wiesel sind...

was sollen tiere denn sagen, die haben gar nix, die müssten schon alle tot sein

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