Warum verschreiben mir meine Ärzte keine Massagen, obwohl ich die von der mir verordneten Krankengymnastin dann doch bekomme und sie auch nötig sind?

5 Antworten

Der Arzt entscheidet die medizinische Notwendigkeit einer Massage. Wenn die seiner Meinung nach nicht notwendig ist, verschreibt er sie auch nicht. Die Mittel, die der Arzt pro Quartal verschreiben darf, sind limitiert. Da wird er nur Massagen an Patienten verschreiben, die es wirklich nötig haben.

Und es ist doch absolut logisch, dass dir die Physiotherapeutin eine Massage anbietet. Die will ja schließlich ihre Leistungen verkaufen. Mit der Massage kann man nichts falsch machen, aber ob die auch zur Besserung beiträgt, kann angezweifelt werden. Sie steigert bestenfalls dein Wohlbefinden, aber dafür ist die Krankenkasse ja nicht da, um dir die Wellness zu bezahlen. 

Deine Physiotherapeutin hat dir die Faszienmassage wahrscheinlich so blumig schön geredet, dass du gleich dein Portmonee geöffnet hast. Ziel erreicht.

Stop mal. Ich zahle für die Leistungen nicht extra, sondern nur die sowieso anfallende Selbstbeteilgung bei der Krankengymnastik. Und ich habe sehr wohl bei der Massage gemerkt, wo es mir bei einer bestimmten Berührung meines Rückens weh getan hat und wo ich mich danach besser gefühlt habe. Und wenn die Krankenkasse auf ihrer Internetseite schreibt, dass Massagen zu deren Heilmethoden gehören, versteh ich also das Problem nicht. Die Hausärztin oder auch die Neurologin sind doch nicht in der Lage beurteilen zu können, was mir gut tut. Das können erst mal nur die Spezialisten, also die Krankengymnasten Ob es mir tatsächlich gut tut wird sich natürlich erst zeigen. Aber wenn man es gar nicht erst ausprobiert, stimmt was an dem System nicht. Ich habe übrigens vor ca. 25 Jahren auch schon mal Massagen verordnet bekommen wegen Lähmungserscheinungen in den Händen und die haben mir auch geholfen. Soll das heute anders sein???

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@31Tommmie1967

Dann rechnet die Physiotherapeutin die teurere Krankengymnastik der Verordnung ab und verpasst dir lediglich eine Massage? Nett, wenn du dich so betrügen lässt. Und du glaubst ernsthaft, dass die Hausärztin und die Neurologin nicht beurteilen können, welche Anwendung du bei deiner Krankheit benötigst? Warum gehst du dann überhaupt noch zum Arzt? 

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@kaesdreher

Halt, halt halt. Ich habe ja nicht behauptet, dass Krankengymnastik nicht auch dem Heilungsprozess dient und ich will sie ja auch nutzen. Aber um die aktuellen Symptome zu beseitigen, die Massagen nicht auch unterstützen können oder sogar auch notwendig sind, versteh ich nicht, warum man sie nicht auch parallel anbietet. Und ich zahl nicht extra für die Massagen, sondern ich zahl sowieso nur die Selbstbeteiligung, die ich sowieso auch bezahlen muss. Auch in der Reha von der Rentenversicherung habe ich Massagen bekommen. Und das ich MS (Multiple Sklerose) habe, finde ich es grenzwertig, sich über meinen Gesundheitszustand hier eine Meinung zu bilden. Ich bilde mir die Schmerzen nicht ein, und wenn man mir dadurch erst mal Linderung verschaffen kann und deanach die weitere Vorgehensweise klärt? Wo ist da das Problem? 

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Vielleicht mal eine Thaimassage machen lassen, hat nix mit Erotik zu tun, auch wenn das nicht wenige Leute glauben. In Thailand ist die Massage sozusagen ein Mittel für alles, so wie bei uns Aspirin, ich würde das schon mal testen an deiner Stelle.

Wieviel bewegst du dich? Verkürzte oder gar verklebte Faszien sprechen für Bewegungsmangel oder falsche Bewegungsabläufe.

Ärzte verschreiben Massagen nicht pausenlos. Pro Quartal gibt es nur eine gewisse Anzahl an Medikamenten oder Verordnungen. Und etwas muss der Mensch auch selbst tun, damit es ihm besser geht.

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