warum verpotten atheisten religionen?

19 Antworten

Das ist eine Tendenz, die sich seit der Aufklärung bei vielen atheistischen (bei weitem nicht allen) Gesellschaftsteilen im Westen abzeichnet:

Man fühlt sich, oft gepaart mit einer Überbewertung der Wissenschaft, ausgestattet mit der absoluten Wahrheit und sieht in Religionen primitive Weltanschauungen, welche vermeintlich nur Krieg und Zerstörung über die Welt gebracht hätten und deswegen verspottet werden können.

Es ist eine gewisse Form der Arroganz, welche auf einem irrsinnigen Wissenschaftsbild teilweise baut. Denn Wissenschaften wurden nicht entwickelt, um Religionen zu beseitigen; teilweise dienten sie sogar dazu, Gottes Schöpfung zu verstehen, was Newtons Intentionen waren, als er die moderne Physik begründete.

Respekt einzufordern ist selbstverständlich und völlig berechtigt, muss jedoch auf Gegenseitigkeit beruhen, sage ich als religiöser Mensch (der in der Forschung gerade ein Praktikum macht).

LG

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Studium der Politikwissenschaften

Schöne Antwort von dir.

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@Rocker73

Ich xehe das ähnkich. Außerdem empfinde ich die Aussagen von im Besonderen den Atheisten hier bei GF als überwiegend herablassend, aggressiv, unfreundlich und teilweise beleidigend. Ich es wurde von ihnen auch noch keinen echter Beleg darüber gepostet oder verlinkt, der diesen erbrachte, dass es Gott definitiv nicht gibt. Stattdessen wird immer darauf verwiesen, dass Gläubige den Beleg zu erbringen hätten, dass es ihn gibt.

Deine Antwort enthält kurz gefasst alles Wesentliche zur Fragestellung.

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@isilang

Dazu ein kleiner Beitrag: https://www.wikiwand.com/de/Argumentum_ad_ignorantiam

Es gibt keine Beweise für oder gegen eine Gottheit. Solange es keine dafür gibt zweifle ich die Existenz einer solchen eben an, aber man kann gerne an Gottheiten glauben. Die Beweislastumkehr kommt meistens von Seiten der Gläubigen, ich vertrete nicht die Seite „Gott existiert“, also ist es nicht an mir Beweise für oder gegen zu liefern, sondern das müssen die liefern die fest der Überzeugung sind das Gottheiten existieren.

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@isilang

Ich es wurde von ihnen auch noch keinen echter Beleg darüber gepostet oder verlinkt, der diesen erbrachte, dass es Gott definitiv nicht gibt.

Wir haben auch bisher keinen echten Beweis das es den Weihnachtsmann, Drachen, Elfen oder Bigfoot nicht gibt.

Stattdessen wird immer darauf verwiesen, dass Gläubige den Beleg zu erbringen hätten, dass es ihn gibt.

Genau. Die Beweislast trägt der, der die positive Behauptung aufstellt.

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@Termobar

Kannst du mir bitte belegen, wo klar festgelegt ist, ser die Beweislast trägt?

Genau. Die Beweislast trägt der, der die positive Behauptung aufstellt.

Irgendwo muss ja etwas dazu stehen.

Beides sind Behauptungen - Gott existiert nicht und Gott existiert.

Interessant ist, dass z. B. im Zivilprozess jede Partei die Beweislast für ihre Behauptung trägt (Beibringungsgrundsatz). Warum ist es hier anders? Atheisten behaupten ja, dass Gott nicht existiert. Also hoffe ich auf Belege dafür.

Mir ging es hier um die Art und Weise, wie Gläubige von Nichtgläubigen (übrigens glauben auch Atheisten, dass es keinen Gott gibt) gemaßregelt und teilweise herabgewürdigt werden. Umgekehrt beobachte ich das weit weniger.

Mich interessiert die Beweislast. Eine Diskussion, ob es Gott gibt oder nicht, möchte ich ja nicht eröffnen. Das führt zu nichts.

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@sa652ma

Genau das meine ich doch: Es gibt auch keine Beweise, dass es Gott NICHT gibt. Und genau das wird hier ununterbrochen behauptet. Ein Beweis wird nie erbracht. Den haben die Gläubigen zu erbringen (warum?).

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@isilang

Da die Gläubigen die Behauptung bezüglich Gottheiten aufstellen. Darwin hat seine Evolutionstheorie auch mit Fakten untermauert (zB die „Darwinfinken“), er ist nicht ohne Beweise hergegangen und hat gesagt „beweise das Gegenteil, sonst stimmt es auch ohne Beweise was ich behaupte“.

Solange nicht bewiesen wird, dass eine Gottheit existiert zweifle ich dessen Existenz nun mal an. Es liegt nicht an mir etwas zu widerlegen was noch nicht einmal irgendwie belegt ist von den Personen die die Behauptung überhaupt aufgestellt haben.

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@isilang

Kannst du mir bitte belegen, wo klar festgelegt ist, ser die Beweislast trägt?

Genau. Die Beweislast trägt der, der die positive Behauptung aufstellt.

Irgendwo muss ja etwas dazu stehen.

https://www.qcc.cuny.edu/socialsciences/ppecorino/phil_of_religion_text/CHAPTER_5_ARGUMENTS_EXPERIENCE/Burden-of-Proof.htm

Beides sind Behauptungen - Gott existiert nicht und Gott existiert.

Ja, nur bin ich bei "Ich glaube deine Behauptung eines Gottes nicht", daß ist nicht "Gott gibt es nicht".

Interessant ist, dass z. B. im Zivilprozess jede Partei die Beweislast für ihre Behauptung trägt (Beibringungsgrundsatz). Warum ist es hier anders? Atheisten behaupten ja, dass Gott nicht existiert. Also hoffe ich auf Belege dafür.

Für einzelne Gottesbilder geht das, nur halt nicht für alle.

Mir ging es hier um die Art und Weise, wie Gläubige von Nichtgläubigen (übrigens glauben auch Atheisten, dass es keinen Gott gibt) gemaßregelt und teilweise herabgewürdigt werden. Umgekehrt beobachte ich das weit weniger.

Teilweise stimme ich dir nicht zu, teilweise gibt es dazu Gründe. Anderes Thema.

Mich interessiert die Beweislast. Eine Diskussion, ob es Gott gibt oder nicht, möchte ich ja nicht eröffnen. Das führt zu nichts.

Wenn ich behaupte es gäbe Elfen, ist es an dir zu zeigen es gibt keine?

Lesetipp:

Der Drache in meiner Garage oder Die Kunst der Wissenschaft, Unsinn zu entlarven. Von Carl Sagan.

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@Termobar

Ich danke dir sehr für deine Mühe. Ich hatte nicht die Erwartung dass wir einen Konsens erreichen. Deswegen bin ich auch nicht enttäuscht, dass du mich nicht überzeugen könntest. Ich denke, bei diesem Thema ist das ohnehin aussichtslos. Für alle Seiten. Einen schönes Wochenende dir.

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@sa652ma

Finde ich alles okay. Ich zweifele aucb Dinge an. So ist das. Darum ging es mir doch nicht im Wesentlichen. Der Grund meines Kommentars unter einer meiner Ansicht nach sehr guten (ich schrieb 'schöne' Antwort, war, dass ich feststelle, dass Atheisten immer wieder sehr herabwürdigend und beleidigend auf Gläubige losgehen. Das war aber hier mit dir und dem anderen Teilnehmer Gott-sei-Dank (☺) nicht so. Eine schönes Wochenende auch dir.

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@isilang

Ich danke dir sehr für deine Mühe.

Immer gerne.

Ich hatte nicht die Erwartung dass wir einen Konsens erreichen.

Hier gibt es keinen Konsens zu erreichen.

Deswegen bin ich auch nicht enttäuscht, dass du mich nicht überzeugen könntest.

Du zweifelst die Beweislastverteilung an (obschon das wirklich Logik-Basics sind), du bekommst dazu eine Erläuterung und einen Nachweis.

Du stellst meine Position mittels eines Strohmannes dar, du bekommst eine Richtigstellung.

Du fragst permanent nach Beweisen das es Gott nicht gibt, auf eine Gegenfrage zur Verdeutlichung antwortest du nicht.

Ich denke, bei diesem Thema ist das ohnehin aussichtslos.

Genau da liegt das Problem. Du liegst fachlich falsch, du liegst in der Darstellung der Aussagen falsch und weichst Gegenfragen (die die Fehlerhaftigkeit deiner Sicht verdeutlichen) einfach aus. Weißt du warum es aussichtslos ist? Weil du unbelehrbar sein willst. Dieses Verhalten, zwar nichts auf der Hand haben aber auf Korrektheit bestehen, das führt dazu das zuweilen Religiöse nicht ernst genommen werden.

Für alle Seiten.

Nein, nicht ganz. Hast du Argumente, dann wäre ich gerne gewillt die auch anuzunehmen. Ich mache mache nicht dicht bei anderen Ansichten, ich prüfe sie, ergebnisoffen. Kann ich nur empfehlen.

Einen schönes Wochenende dir.

Dankeschön.

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@isilang

Wie gesagt, wundere dich nicht wenn du mit dieser Art der Erreichbarkeit keinen Zuspruch erfährst.

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@Termobar

Was erzählst du mir? Ich wollte keine Diskussion anzetteln. Ich habe offenbar den Fehler gemacht, auf plötzlich im Raum stehende Behauptungen und Deutungen meiner Worte zu reagieren. Schon allein du hast Dinge detailreich auseinder klamüsert die mich weder sonderlich bewegten noch von mir so ausgedrückt oder gemeint waren. Du bist offenbar genau der Typ, der bis zum Äußersten seine Wissensergüsse - in dem Fall hier: an die Frau - bringen möchte. Ich hatte schon die ganze Zeit keine Lust auf solche Diskussionen. Das sage ich ganz ehrlich. Ich habe - wie erwähnt - im Grunde aus Höflichkeit geantwortet.

Meine Intention war, dem Kommentator ein 'Danke Schön' für seine, meiner Ansicht nach, gute Antwort dazulassen. Und für ihn habe ich im Nachgang eine relativ kurze Begründung dagelassen Das war es! Mehr nicht.

Und dann kommst u. a.du und drängelst mir eine Diskussion auf. Ich versuchte freundlich einen Stop zu setzen. Das wurde von dir nicht akzeptiert. Weil du genau so ein Diskutant - wahrscheinlich vor allem bei religiösen Themen - bist, der einfach kein Ende findet, seine Ansicht anderen aufdrücken zu wollen, ständig irgendwelche wissenschaftlichen "Belege" einfordernd.

Mann, das ist anstrengend. Und so sinnlos. Ich meine das überhaupt nicht böse oder persönlich abwertend. Aber auch genau das habe ich mit meinem Kommentar an den FS zum Ausdruck bringen wollen.

Deine intellektuelle Rhetorik empfinde ich als anstrengend. Und das hier ist wieder so eine Aussage, die so überhaupt nicht zutrifft - da wird wieder irgend etwas an den Haaren herbeigezogen:

Wie gesagt, wundere dich nicht wenn du mit dieser Art der Erreichbarkeit keinen Zuspruch erfährst.

Und nun? Es interessiert mich doch gar nicht. Ich brauche doch deinen Zuspruch oder den von anderen nicht.

Das einzige, was ich versuche zu erreichen, ist einen Punkt hinter einer ansstrengenden und wenig sinnvollen 'Diskussion' zu setzen. Bitte gestatte mir, dass ich den jetzt setze.

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@isilang

Meine Intention war, dem Kommentator ein 'Danke Schön' für seine, meiner Ansicht nach, gute Antwort dazulassen. Und für ihn habe ich im Nachgang eine relativ kurze Begründung dagelassen Das war es! Mehr nicht.

Meine Intention war, dir zu zeigen warum deine Ausführungen dazu falsch sind.

Mann, das ist anstrengend. Und so sinnlos.

Ich führe Debatten aus persönlichem Interesse, ich teile daher nicht die Anstrengung dabei. "Sinnlos" ist es nur wenn man nicht mitdenken will.

Ich kann mich nur wiederholen:

Du zweifelst die Beweislastverteilung an (obschon das wirklich Logik-Basics sind), du bekommst dazu eine Erläuterung und einen Nachweis.

Du stellst meine Position mittels eines Strohmannes dar, du bekommst eine Richtigstellung.

Du fragst permanent nach Beweisen das es Gott nicht gibt, auf eine Gegenfrage zur Verdeutlichung antwortest du nicht.

Mich würde es interessieren, würde ich so offensichtlich daneben liegen.

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@isilang

Ich würde mich nur wiederholen:

Weißt du warum es aussichtslos ist? Weil du unbelehrbar sein willst.

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@Termobar

„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“ (Matthäus 7,3 )

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@isilang

Gut. Dann zeig mal wo mein Verständnis von Logik falsch war, wo ich deinePosition falsch argestellt habe und wo ich Gegenfragen ignoriert habe. Sorry, aber hier gibt es nur einen Balken.

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@isilang

Nochmals: Dann zeig mal wo mein Verständnis von Logik falsch war, wo ich deine Position falsch dargestellt habe und wo ich Gegenfragen ignoriert habe.

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Respekt einzufordern ist selbstverständlich und völlig berechtigt, muss jedoch auf Gegenseitigkeit beruhen, sage ich als religiöser Mensch (der in der Forschung gerade ein Praktikum macht).

Ja, leider. Leider scheint das Einfordern verschiedener Dinge für viele Leute eine Selbstverständlichkeit zu sein. Jedoch ist Einfordern kakophon, Einfordern erzeugt Widerstände bei jenen, von denen eingefordert wird. Unwillkürlich denken sie sich nämlich: »Da will Jemand etwas von mir, ohne Bereitschaft, auch etwas dafür zu tun«.

Eine erfolgversprechende Alternative wäre statt dessen, Respekt zu üben – das heißt, sich selbst in überzeugender und authentischer Weise respektvoll und respektabel zu verhalten, so dass andere Menschen darin ein nachahmenswertes Vorbild sehen.

Natürlich ist das weitaus schwieriger, als den Respekt einzufordern, und natürlich wird längst nicht jeder dem guten Beispiel folgen. Aber bei denen, die sich von dem Vorbild beeindrucken lassen, wirkt es um so nachhaltiger, denn es ist besser, etwas aus eigener Einsicht heraus zu tun, und nicht nur, weil es gefordert wird.

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Moin,

Ich bin Atheist und verspotte keine Religionen!

Ich habe die Bibel nicht gelesen. Finde manche Geschichten in filmischer Form ganz lustig!

Glauben ist halt Glauben und nicht Wissen! Wenn Gott beweisbar wäre, wäre er kein Gott!

Vielleicht sollte man das Thema so angehen:

Wenn man Witze über etwas macht, beschäftigt man sich damit. Wenn sich viele Menschen z.B. mit dem Christentum beschäftigen ist das ein Thema aus der Mitte der Gesellschaft und kaum wegzudenken! Witze macht man nur wenn man sich zum Thema irgendwie verbunden fühlt! Das schlimmste wäre wenn es ein Nischenthema wäre und nur unter vorgehaltener Hand besprochen würde!

Grüße

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Ich halte die Bibel nicht für ein Märchenbuch, ich denke Sie sollte in Hinblick auf die heutige Zeit reflektiert gelesen werden, wenn man interessiert ist und oft eher metaphorisch verstanden werden. Dann kann man da durchaus auch als Atheist (wie ich) etwas lernen. Atheisten die anderen ihren Atheismus aufzwingen wollen sind meiner Meinung nach genauso mies wie Religiöse Menschen die anderen Ihre Religion aufzwingen wollen. An (einen) Gott zu glauben halte ich nicht für dumm.

Danke! So sehe ich das!

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Und du musst maj etwas Geduld erlernen.

Für dich ist Glaube vielleicht ganz normal, vielleicht bist du in eine religiöse Familie reingeboren.

Aber nicht für jeden ist das so selbstverständlich. Du musst dich mal in die anderen reinversetzen. Die wissen es oft nicht besser. Die werden doch heute fast von allen Seiten atheistisch indoktriniert.

Ich kann sie auch ein kleines Bisschen verstehen. Ich war ja selbst viele Jahre so. Ich war auch atheistisch. Ich kenne diese Seite und ich weiß, wie man da tickt. Da können die oft nichts für. Das braucht Zeit. Und ohnehin kannst du niemanden rechtleiten. Nur Gott leitet recht, wen er will.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Autodidakt Islam seit 2010 und Fernstudium

Sie lesen zum Beispiel deinen Koran und sind entsetzt, welch Blödsinn, Absurditäten, Widersprüche, Grausamkeiten und Gehässigkeiten dieser enthält.

Diese sind dir auch bekannt. Ein Atheist weiß nun, dass dein Glaube deine reine und irrationale WILLENSLEISTUNG ist. Ein Atheist, der sich etwas Gedanken macht, weiß übrigens, wie DU tickst. Abe dazu ein ander Mal.

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Aus dem selben Grund ausdem religiöse Menschen Atheisten verspotten. Für jemanden der nicht an den Inhalt der Biebeö glaubt ist diese letztenendes ein buch voller Märchen und es gibt auch genügend Christen die sagen dass vieles wass in der Biebel steht humbug ist. Ich persönlich sehe die Biebel eher kritisch auch wenn sie teilweise auf wahren Begebenheiten basiert. Das meiste ist alerdings nicht bewiesen oder nachweislich falsch(vorallem im alten Testament)

Woher ich das weiß:Hobby – Ich interesiere mich für Geschichte und Politik

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