Warum vernachlässigt man seine Mitmenschen, Hobbies oder sein komplettes Leben, sobald man in einer Beziehung ist?

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11 Antworten

  • Akute Verliebtheit gehört so! Die Fokussierung auf die geliebte Person ist natürlich und gewiss biologisch so gewollt. Ich würde dringend raten, nicht von "Vernachlässigung" zu sprechen, sondern von temporär verschobenen Prioritäten.
  • Frische Verliebtheit ist doch wunderschön und ein Zustand, der ohnehin früh genug endet. Genieße die Verliebtheit. "Normal" wirst du schon früh genug wieder sein und dann hast du mehr als genug Zeit, dich wieder um alles andere zu kümmern. 
  • Du solltest weder dich selbst vernachlässigt fühlen, wenn andere verliebt sind, noch dich selbst darüber ärgern, dass du verliebt bist. Akzeptiere beides als "das Leben" -- es gehört so!
  • Bedenke, dass Familie und Freundschaften gerade dafür da sind, immer zur Verfügung zu stehen und auch solche Phasen der Verliebtheit zu überstehen. Hobbys hat man ohnehin doch zum Vergnügen und nicht aus Selbstzweck. Es ist völlig in Ordnung, wenn Hobbys und Freundschaften mal für eine Zeit lang hinten angestellt werden, wenn man frisch verliebt ist. Alles andere wäre sogar verwunderlich.
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Kommentar von PipoDias
30.08.2016, 16:22

Hallo Kajjo,

danke für deine ausführliche Antwort.

Du hast wirklich alles auf dem Punkt gebracht. Danke, dass du dir die Zeit dafür genommen hast.

Lg

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Hi
Das ist eigentlich ziemlich leicht zu erklären, grade wenn du frisch verliebt bist, hast du die ''Gier'' viel Zeit mit deinem Partner zu verbringen. Deine Freundinn sollte ja eine sein, mit der du sehr gerne Zeit verbringst. Da du deine Freunde und deine Familie schon lange kennt und es nichts ''aufregendes'' mehr gibt, was du bei denen entdecken kannst, verbringst du logischerweise lieber Zeit mit deiner Freundinn, mit der du sicherlich immer viel Spaß haben kannst! Grade wenn du frisch zusammen gekommen bist ist das ja so, dass du alles über sie wissen möchtest und das nimmt logischerweise viel Zeit in Anspruch. Dein Verhalten und das Verhalten anderer ist daher logisch erklärbar. Nur solltest du eines bedenken: Familie und Freunde begleiten dich ein Leben lang (wahre Freunde zumindest)! Ich weiß nicht wie alt du bist aber in jungen Jahren eine Freundinn zu haben und mit ihr dann letztendlich zu Heiraten kommt ganz selten vor. Deshalb solltest du deine Freunde und Familie nicht allzu vernachlässigen, denn die sind es, die für immer bei dir sind!

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Kommentar von PipoDias
30.08.2016, 16:15

Danke für deine Antwort.

Ja, ich weiss was du meinst. Wahre Freunde bleiben ein lebenlang, Frauen kommen und gehen.

Ich bin 21 Jahre alt, bald 22ig :)

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Liebe ist gewissermaßen eine Sucht, die mit der psychischen Abhängigkeit von Drogen, Glücksspiel usw. vergleichbar ist. Wenn ihr zusammen seit, werden in deinem Gehirn Glückshormone freigesetzt. Dein Hirn sagt "Toll! Ich will mehr!" und schon wird alles andere Unwichtig und rückt in den Hintergrund.

Manchmal kann auch Angst eine Rolle spielen. Angst davor, den Partner wieder zu verlieren, wenn man zu wenig Zeit mit ihm verbringt.

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Stop! Das ist vielleicht bei vielen "bei der ersten großen Liebe" so.. und später noch bei Menschen, die sich emotional schnell abhängig machen - aber das ist definitiv NICHT der Normalfall.

Jeder Mensch mit etwas Erfahrung, Selbstwertgefühl, einem normalem Sozialleben und langzeitigen Hobbies wird nicht in dieses Verhalten wechseln.

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Dein eigenes Leben vernachlässigst Du nicht,gerade dann kümmerst Du dich darum.

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Wenn man frisch verliebt ist, sind all unsre Gedanken und Gefühle auf diese eine Person gerichtet und nichts anderes interessiert uns. Im Laufe der Zeit verändern sich die Gefühle, oft wird Liebe draus und man lernt diese mit seinem restlichen Leben zu vereinbaren.

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Ganz einfach. Weil man in dem Moment nur noch Augen für den anderen hat. Mann kann an nichts anderes mehr denken, und einem ist alles egal ;)

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deren bewußtseinslage hat sich geändert.

und der mensch lebt nach seinem bewußtsein

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Das ist einfach die altbekannte "rosa rote Brille".
Das vergeht mit der Zeit wieder, sodass man " normalerweise " einen gesunden Mix aus Leben mit dem Partner und dem eigenen Leben findet

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Weil gerade in der Anfangsphase, die Person in die man sich verliebt hat, das wichtigste auf de Welt ist.
Das legt sich aber nach nem Jahr+ dann wirds wieder einigermaßen normal.

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Das liegt an der "rosaroten Brille".

Der Körper verlangt nach seinem Recht und die Hormone schlagen zu. Irgendwann geht aber auch das vorüber

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