Warum verlieren die Menschen ihren Glauben?

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23 Antworten

Weil zu viel Schlimmes passiert und man den Glauben dadurch verliert. Weil schlechte Erfahrungen sich einbrennen und das Vertrauen schwer fällt. Weil viele nur das glauben was sie sehen. Und weil viele so erzogen wurden. Ich denke die Gründe sind sehr unterschiedlich und es gibt bestimmt noch einige mehr. 

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Die Wissenschaft besiegt den Glauben. 

Früher, als wir alle auf den Bäumen hockten und auch später, da brauchten wir etwas, dem wir uns widmen konnten, wir brauchten jemanden, der über uns stand, und so haben die verschiedenen Völker an Übernatürliches und an Götter geglaubt. 

Jetzt, nachdem der Urknall, die Evolutionstheorie und all das wissenschaftlich ans Licht rückte, verlieren natürlich viele Ihren Glauben, da die Wissenschaft beweist, dass es keinen Gott geben kann. 

Aber die Liebe verliert auch ihren Glauben? Das ist mir neu. Weshalb solle ein Mensch nicht mehr an die Liebe glauben, wo sie doch jeden widerfährt? Aber auch hier ist wissenschaftlich bewiesen, dass das Gefühl nichts mit Herz und einfach dem Schicksal zu tun hat, welches zwei Menschen zusammenführte und vereinte, sondern das einfach chemische Prozesse im Gehirn dafür verantwortlich sind, welche vorübergehend sind. Das dämpft die Erwartungen, es ist nichts übernatürlich schönes mehr.

Liebe Grüße,

Confiteor :)

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Kommentar von Mirarmor
14.07.2017, 19:37

Guter Beitrag, aber ich möchte etwas ergänzen.

Trotz der Flüchtigkeit der Verliebtheitshormone stehen Menschen zueinander, opfern sich füreinander auf und nehmen alle möglichen Nachteile in Kauf, um bei dem anderen zu sein oder für den anderen zu sorgen. Manche pflegen sogar den anderen, wenn er sie vielleicht nicht mal mehr wahrnimmt. Wahre Liebe existiert.

Geist, Humor, Liebe, die sind nicht übernatürlich, aber auch nichts materielles.

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Kommentar von KoernerbrotBP
14.07.2017, 19:52

Man kann nicht beweisen, dass es keinen Gott gibt.

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1.) Antike Märchenfiguren haben nichts mit Liebe zu tun. 

2.) Dank Wissenschaft und Fortschritt wissen mehr und mehr Menschen heute dass die antiken Märchen die in der Bibel, der Tora, dem Koran, der Edda und den tausenden anderen religiösen Schriften der Menschheitsgeschichte stehen eben das sind: Märchen. 

3.) Im Gegensatz zu Göttern ist die Liebe ein reales Phänomen, ein biochemischer Prozess. Liebe ist heute wesentlich weniger "im verborgenen" als zu einem beliebigen anderen Zeitraum der Menschheitsgeschichte. Zum ersten Mal herrscht zumindest hierzulande freie Wahl, Menschen gehen in Beziehungen tatsächlich aus Liebe und nicht aufgrund familiärer Zwänge. 

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Kommentar von Dennis123451991
18.07.2017, 22:32

Was haben sie eigentlich gegen Glauben ?

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Ich denke als junger Mensch hat man oft stark emotional aufgeladene Erlebnisse, die manche als religiöse Erlebnisse für sich interpretieren und als Beweis. Wenn man älter wird, merkt man, wie die eigene Psyche funktioniert, dass man alles so interpretiert hat, dass es zum eigenen Glauben passt, und bemerkt nach und nach die Widersprüche im religiösen Weltbild.

Aber mit der Liebe, das darfst du nicht in einen Topf werfen. Auch viele Menschen ohne religiösen Glauben lieben sehr, tun Werke aus Liebe und werden geliebt. Die Liebe ist eine starke Kraft in dieser Welt.

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Das liegt daran, das die Menschen heutzutage von klein auf Zugang zu Wissen und Forschung jeder Art haben, und darüberhinaus in den letzten zwanzig Jahren die Möglichkeiten und die Geschwindigkeit von Informationsaustausch Quantensprünge gemacht hat. Des weiteren sind die letzten 3-4 Generationen immer mehr dahin erzogen worden einen freien Geist und eine selbstbewusste Persönlichkeit zu entfalten. Und Religionen jeder Art haben schon immer ihren größten Einfluss auf die Menschen mittels Verblendung und Verblödung erreicht. Und mal ehrlich, den haarsträubenden Unsinn den die meisten "sogenannten" heiligen Schriften beinhalten für wahr zu halten, setzt schon eine gehörige Portion bewusster Ausblendung von Realitäten , und Selbstverarschung voraus. Und dazu sind Menschen am besten mit monotoner Gleichschaltung und notfalls mit Androhung oder Ausübung von Gewalt zu bringen. Dies widerstrebt jedoch dem starken Streben nach Individualität und Selbstbestimmung,das  mittlerweile in den meisten Gesellschaften dieser Welt die Menschen antreibt. Daher resultiert auch der vehemente Versuch einiger Religionsgemeinschaften die menschliche Zivilisation in die Steinzeit zurück zu treiben.

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der Mensch als Herdentier - massenpsychologische Gründe

Wenn die meisten an Gott glauben und sich zu ihm aktiv bekennen,dann gibt es eine starke psychologische Tendenz, das auch zu tun. In Gesellschaften, die noch ganz religiös geprägt waren, erforderte
ausdrücklicher Atheismus Mut und war begründungsbedürftig, während der Glaube bisweilen widerstandslos vor sich hin plätscherte. "Man" glaubte
halt.

In Gesellschaften, in denen Gott außer in abgegrenzten zeitlichen und örtlichen Bezirken kaum mehr vorkommt, erfordert ausdrücklicher Glaube inzwischen Mut und ist begründungsbedürftig, während der praktische oder theoretische Atheismus eines dahinplätschernden Lebens ohne Gott jetzt keiner Begründung mehr bedarf. Das Bedürfnis, zur Mehrheit, zu den
Siegern zu gehören, ist bei vielen übermächtig.

Solche massenpsychologischen Phänomene sagen bekanntlich über die Wahrheit, ob Gott existiert oder ob er nicht existiert, überhaupt nichts aus.

Manfred Lütz "GOTT"

In Europa und Nordamerika glauben nun viele nicht mehr an Gott - im Gegensatz dazu werden es in Asien und Afrika immer mehr.

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Weltweit nimmt die Religiosität zur Zeit durch das starke Bevölkerungswachstum in armen Ländern noch eher zu. 

Mythen in den Bereich des Imaginären zu verweisen, ist ein Privileg der Länder, die ihren Bürgern eine umfassende Bildung und Rechte zukommen lassen.

Allerdings ist es leider so: religionsfreie Frauen bekommen selten mehr als zwei Kinder, eher weniger, weshalb sich die Menschheit nur durch breitgefächerte Aufklärung von religiösen Mythen befreien könnte.

Religionen hingegen wachsen überall da, wo Frauen keinen Zugang zu Verhütungsmitteln gewährt wird.

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Es gibt immer weniger Menschen, die an einen Gott glauben, an Reinkarnationen, oder übernatürliche Phänomene

Weil die Menschen immer aufgeklärter werden und bemerken dass das alles Aberglauben, Unwissenheit und Dummheit ist.

und sogar die Liebe scheint immer weniger im Herzen der Menschen zu sein, und gerät stattdessen immer mehr in die Verborgenheit.

Diese Vermutung kann ich nicht bestätigen, ich beobachte eher den gegenteiligen Fall.

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Das ist eines der "Zeichen der letzten Tage", die in der Bibel vorhergesagt wurden.

(Matthäus 24:3) ... und was wird das Zeichen deiner Gegenwart und des Abschlusses des Systems der Dinge sein?“

(Matthäus 24:10-12) Dann werden auch viele zum Straucheln gebracht werden und werden einander verraten und werden einander hassen. 11 Und viele falsche Propheten werden aufstehen und viele irreführen; 12 und wegen der zunehmenden Gesetzlosigkeit wird die Liebe der meisten erkalten.

(2. Timotheus 3:1-5) Dieses aber erkenne, daß in den letzten Tagen kritische Zeiten dasein werden, mit denen man schwer fertig wird. 2 Denn die Menschen werden eigenliebig sein, geldliebend, anmaßend, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, nicht loyal, 3 ohne natürliche Zuneigung, für keine Übereinkunft zugänglich, Verleumder, ohne Selbstbeherrschung, brutal, ohne Liebe zum Guten, 4 Verräter, unbesonnen, aufgeblasen [vor Stolz], die Vergnügungen mehr lieben als Gott, 5 die eine Form der Gottergebenheit haben, sich aber hinsichtlich deren Kraft als falsch erweisen; und von diesen wende dich weg.

Wir leben in der "Zeit des Endes", und die biblischen Prophezeiungen sind in Erfüllung begriffen. Wenn du mehr erfahren möchtest, kann ich dir das Buch "Was lehrt die Bibel wirklich" empfehlen, in dem viele für uns wichtige Themen eingehend anhand der Bibel behandelt werden.

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Kommentar von dadita
14.07.2017, 23:43

Seufz. Seit 2000 Jahren sagt euer Tideskult nun schon vorraus das die Welt bald unterehen wird. Zuerst waren es die Hunnen, dann die Mongolen, die Pest, die Pocken, der 100 Jährige Krieg, der 30 Jährige Krieg, die Weltkriege...wenn ihr noch ein paar Jahrhunderte so weiter macht werdet ihr irgendwann richtig liegen...

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Glaube hat garnichts mit Realität gemein!

Glaube bedeutet nicht-wissen, nichts!

Weisheit dagegen ist Wissen + Tat!

So muss ich über Gott u. das Göttliche bescheid wissen, und danach handeln - so werde ich weise! 

Der Glaube ist geistlich,  👉 geistig hingegen ist der Wissende - wer aber handelt danach?

Kein Wunder, daß der Wissende oder Weise nicht glaubt, bzw. sich an keinen Aber-Glauben hält. Der Glaube oder Aberglaube an Kirche, Religionen, Ideen etc. führt die Menschen in die Irre - die Folge ist Krieg-Not-Verzweiflung!

Das was dann als Abfall bezeichnet wird, ist letztlich die Befreiung aus dem sklavischen Gängelband obsoleter Symboliger u. Schwachköpfe, die als  Blinde von Liebe reden, in einer schon gut aufgeklärten Welt, und natürlich prächtig davon leben können - mit allen Auszeichnungen u. Anerkennungsriten in diesem, ihren Weltsystem mit staatsreligiösem Respektsanspruch.

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Kommentar von Ichwusstewas
14.07.2017, 19:54

Weisheit bedeutet dann fließende Liebe!

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Das beobachte ich auch immer mehr.Schade,so entgeht den Menschen echt viel.Aber sie haben ja noch einen Planeten zu zerstören.Menschen können zudem nicht beweisen,dass es keine übernatürlichen Phänomene gibt.Stattdessen kommt dann immer,das kannst du nicht beweisen.Sollen sie doch erstmal beweisen,dass es stimmt was sie sagen

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Ich habe den Glauben nicht "verloren", er war ganz einfach nie da. Die Vorstellung an eine höhere Macht überzeugt mich nicht und es weist auch nichts darauf hin.

Ich denke viele Menschen merken, dass es keinen Unterschied macht ob sie an etwas glauben oder nicht und sie können sich ihre Antworten auf andere Art und Weise suchen.

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Also ich glaube nicht an DEN GOTT. sondern das es etwas oder jemanden gibt der über uns wacht und uns beisteht.

Ich bin ein sehr aberbläubiger Mensch mit viel "fantasie" vielleicht liegt es auch daran.

Ja, manchmal zweifle ich auch an der Existenz von einem Gott, aber das liegt daran dass ich so viele Probleme habe, und niemand etwas macht. Ich selbst strenge mich immer und immer wieder an, doch am Ende habe ich immer wieder Pech und das Schicksal wenn es anders. Aber ich vertraue auf das Schicksal, es hat mir den Weg bestimmt.

Ich glaube auch an so was wie Liebe auf den ersten Blick oder Seelenverwandtschaft, aber ich denke dass es viele nicht mehr machen, weil das Vertrauen zu anderen Menschen einfach immer mehr singt. Ich selbst habe sehr sehr wenig Vertrauen zu andere Menschen, und ich weiß nicht ob das positiv ist, wenn mich dann niemand mehr verletzen kann, oder negativ, weil die Menschheit dadurch nur noch mehr ausstirbt.

Das ist meine Meinung.

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Kommentar von ReliktVorwelt
14.07.2017, 19:43

Hey, Lexia. Du sprichst mir aus dem herzen. Ich würde mich freuen, wenn ihr etwas weiter schreiben könnten, vielleicht auch privater?

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Kommentar von Lexiaqueen
14.07.2017, 19:48

Heiße auf insta clarxxa_

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Kommentar von Lexiaqueen
14.07.2017, 19:49

Danke, hört man gern! möchte später Autorin werden c:

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Kommentar von Lexiaqueen
14.07.2017, 19:52

hast du insta? dann schreib da, das ist eher nicht die Plattform für Sowas c:

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Kommentar von Lexiaqueen
14.07.2017, 19:53

ne leider nein

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Ich habe mal eine Kollegin dazu befragt und die meinte, dass sie sich nicht so gerne sagen lassen will, was sie tun soll und was nicht, mit der Begründung: "weil Gott das sagt"

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Immer mehr Menschen werden einfach zu schlau für die Kirche.

Das liegt wenig an unseren miserablen Schulen, Massenmedien und Politikern.

Es liegt aber beträchtlich daran, daß kirchenkritische Bücher nicht mehr verhindert werden kennen.

Z.B.

https://www.amazon.de/Jesuswahn-erschufen-Entzauberung-Weltreligion-wissenschaftliche/dp/3828824358/ref=asap_bc?ie=UTF8

"Liebe" ist nur ein glaubensbesoffen machender Trick. Die Kirchen praktizieren keine Liebe sondern betrügen ihre Gläubigen.

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Kommentar von Dummie42
14.07.2017, 19:40

Schaut Heinz-Werner Kubitza auch über die europäische Insel der Glückseligen hinaus?

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Kommentar von Meatwad
14.07.2017, 19:40

Sorry, versehentlich den Pfeil nach unten gedrückt.

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Kommentar von Ichwusstewas
14.07.2017, 20:04

....kirchenkritische Bücher .....

Wo bitte stehen diese Bücher in der Öffentlichkeit?

Leute wie K.H.Deschner und sein epochales Werk sind faktisch verbannt. Zu seinem Tode las man gerade mal einen Zweizeiler in den Zeitungen. Im TV schon gar nicht zitiert, ließt man in der Journalie allenfalls davon, daß sein kirchenkritisches Jahrhundertwerk veraltet ist ... !???

Ähnlich ergeht es H.Mynareck u.a.

Ein Witz, der von der Macht der Kirchen zeugt:

Big Brother  is watching you

besser noch:

INQUISITION IS WATCHING YOU ❗

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Weil wir materialistisch ausgerichtete satanisch-luziferische Perverse an den Schaltstellen der Macht haben und die Menschen auch nicht in der Lage sind zu erkennen, wann sie einen kriminellen Psychopathen vor sich haben, der weder Ethik noch Moral kennt.

Die meisten  sind derart kirre gemacht worden mit Komsumschrott, Pseudowissenschaften und einer Vertierung hin zur "sexuellen Freizügigkeit", daß kaum noch jemand gesunden Menschenverstand besitzt.

Du brauchst Dir doch nur mal hier die Fragen und Antworten durchzulesen... die meisten sind hirnenddegenerierte Biozombies, die nur nur ans Poppen, Saufen und Konsumieren denken. Dafür wird dann auch noch der alte Opa zusammengeschlagen um ihm 5 Euro zu rauben und die Siebzigjährige vergewaltigt.

Aber da, wo sich das Böse breit macht, wächst auch der Widerstand. Ich hoffe nur, daß sich dieser Widerstand rechtzeitig formieren kann, denn der Zug nimmt Fahrt auf! Die "schöne neue Welt" lacht bereits über ihren Sieg, denn die fährt zweigleisig ...

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Kommentar von dadita
14.07.2017, 23:51

Ach du meine Güte, sonst geht es dir noch gut?

Kriminelle Psychopathen die weder Ethik noch Moral kennen findet man am ehesten in den Religionen dieser Welt. 

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Weil wir in einer aufgeklärten (wenigstens halbwegs) Welt leben!

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Ich habe, als vor 10 Jahren meine Mutter verstarb, meinen Glauben verloren. Erst nach und nach, kam er wieder. 

Bei dem, was auf der Welt passiert, ist es nicht verwunderlich, wenn Menschen nicht mehr an das Gute glauben. 

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Kommentar von Meatwad
14.07.2017, 21:14

An "das Gute" muss man nicht glauben, das kann man täglich beobachten. Aber deswegen muss man ja noch lange nicht an Götter glauben.

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Vielleicht haben diese Menschen den falschen Glauben (2.Kor.4,4; Offb.17,1-6) ?

Unserem ewigen Gott zu glauben, "stärkt" diesen (2.Petr.3,18).

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weil die Leute realitätsbewuster werden.... vielleicht evolutionäre Reife ... 

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